Die mit Pferdefleisch versetzten Köttbullar sind noch nicht vergessen, da muss Ikea schon das nächste Lebensmittel zurückrufen. In Shanghai sind in Mandelkuchen des Unternehmens Kolibakterien nachgewiesen worden.
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Erster Zwischenstand bei der Untersuchung falsch deklarierter Lebensmittel: Von den bundesweit etwa 2000 Proben, die die Behörden bislang geprüft haben, wurden 126 positiv auf Pferdefleisch getestet - darunter nicht nur Lasagne.
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Am besten schmecken sie mit Preiselbeeren und Kartoffelbrei: Köttbullar, die schwedischen Hackfleischbällchen, die auch bei Ikea verkauft werden. In einem Gericht in einer tschechischen Filiale des Möbel-Giganten wurde jetzt Pferde-DNA entdeckt. Der Konzern hat den Verkauf von Köttbullar in 14 europäischen Ländern gestoppt.
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Erst Pferdefleisch in Ikeas "Köttbullar", jetzt Schweinefleisch in der Elch-Lasagne: Belgische Behörden haben in einem Gericht des schwedischen Möbelkonzerns Spuren nicht deklarierten Schweinefleisches gefunden. Die Lasagne wurde auch in deutschen Filialen serviert.
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Industriechemie in Babynahrung, Hormone und Antiobiotika in Fleischprodukten: Skandale erschüttern Chinas Lebensmittelindustrie. Die Menschen sind verunsichert. Forscher wollen nun mit einen umfassenden Gift-Test für den Hausgebrauch Profit aus der Angst schlagen.
Von Kai Thomasmehr...
Sie sind neben dem Billy-Regal der schwedische Exportschlager schlechthin: Köttbullar. Nachdem in Tschechien Pferde-DNA in den Hackfleischbällchen gefunden worden ist, hat der schwedische Möbelriese Ikea den Verkauf jetzt auch in Deutschland gestoppt.
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Modern, hip und günstig: Ikea will mit dem Hotelkonzern Marriott europaweit eine Hotelkette für junge Kunden aufbauen, die zwar mit Rucksack reisen, aber ein sauberes Bad schätzen. Auch in Deutschland sind Filialen geplant.
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Beim Großteil des als "italienisch" verkauften Olivenöls im Supermarkt soll es sich in Wahrheit um Billigöl aus Drittländern handeln. Italienische Medien vermuten eine mächtige Gruppe in der Lebensmittel-Industrie, die durch das Panschen ein Vermögen macht.
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Bei eigenen Nachforschungen sollen sich Anschuldigungen gegen Siemens in Frankreich und in der Türkei sowie gegen Osram im Nahen Osten nicht bestätigt haben.
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Nach der Serie von Fleischskandalen in Deutschland hat der Verbraucherschutzminister Konsequenzen für die Qualitätssicherung von Lebensmitteln gefordert. Außerdem will die Regierung offenbar den Verkauf von Lebensmitteln zu Dumping-Preisen mit einer Novelle des Kartellrechts unterbinden.
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Ekelerregende Zustände und ungenießbares Fleisch: Ein niederbayerischer Wildfleischproduzent klagte vor Gericht, weil Bürger vor ungeeigneten Lebensmitteln gewarnt wurden - obwohl diese nicht gesundheitsschädlich waren. Jetzt haben die Richter zugunsten der Verbraucher entschieden.
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Rudolf Wilkens schaut auf Zapfhähne, in Kühlräume, in Ställe: Er ist Lebensmittelkontrolleur - von denen es in Deutschland viel zu wenig gibt. Wer ihn betrügen will, hat leichtes Spiel. Und seine Arbeit leidet auch darunter, dass die Politik auf jeden Skandal nach dem gleichen Muster reagiert.
Von Charlotte Frankmehr...
Sie sollen Hygiene suggerieren, bringen aber gar nichts: Plastikhandschuhe beim Bäcker sind nutzlos - trotzdem wollen viele damit bedient werden. Hygiene ist dem Käufer wichtig, der Aufschrei nach Lebensmittelskandalen groß - und trotzdem kauft der Kunde weiter. Es liegt am Verbraucher, wo er kauft und vor allem was er kauft.
Die Gesundheitskolumne im Video. Von Werner Bartensmehr...
Ekelhafter Etikettenschwindel: Die "Soko Kühlhaus" stellte bei einem Münchner Händler 20 Tonnen Fleisch sicher. Denn frisch waren diese Döner wirklich nicht mehr.
Von B. Neff und C. Rostmehr...
Dioxin, Ehec oder Massentierhaltung: Aktuelle Lebensmittelskandale und undurchsichtige Praktiken der Hersteller verunsichern viele Verbraucher. Wie gut kennen Sie die Produkte, die täglich in Ihrem Einkaufswagen landen? Testen Sie Ihr Wissen rund um Lebensmittel und ihre Skandale.
Ein Videoquiz von Julius Braun und Mark Hoppemehr...
Bis zum Ehec-Skandal waren Vegetarier auf der sicheren Seite. Nun scheint sogar das Gemüse bedenklich. Müssen wir uns durch Essen bedroht fühlen? Der Ernährungspsychologe Thomas Ellrott glaubt: nein - wenn wir den Tatsachen ins Auge sehen.
Interview: Violetta Simonmehr...
Alles Gemüse in den Müll oder nochmal waschen und doch noch auf den Tisch? Wie reagieren die Münchner auf den Ehec-Skandal? Ein Rundgang über den Viktualienmarkt.
Von Ingrid Fuchsmehr...
Schulterschluss mit Fast-Food-Anbieter: Laut Bundesregierung soll die Verbraucherbildung ein reguläres Unterrichtsfach werden, mit McDonald's als Unterstützer soll das Projekt mehr Aufmerksamkeit und Nachdruck erhalten. Der Ärger ist kalkuliert.
Von Martin Wittmannmehr...
Zum Teil waren die Antibiotika-Werte 27-mal höher als erlaubt: Dem Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen zufolge hat eine Firma aus Münster belastetes Putenfleisch aus Rumänien verkauft. Ein Großteil der Ware soll schon verzehrt worden sein.
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Tortelloni, Ravioli, Chili con Carne: Längst geht es bei dem Skandal um Pferdefleisch in Rinderhack-Produkten nicht mehr nur um Lasagne. Welche Produkte welcher Supermarkt inzwischen aus den Regalen genommen hat: ein Überblick.
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Die meisten Menschen glauben: Fleischessen ist normal, natürlich und nützlich. Nur wenn das falsche Tier auf dem Teller liegt, regen sie sich auf. US-Psychologin Melanie Joy erklärt, wie sie das rechtfertigen und was Fleischkonsum mit der Ausbeutung von Menschen zu tun hat.
Von Sebastian Meyermehr...
Notwendige Konsequenzen oder nur "Ankündigungspolitik"? Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner reagiert mit einem "nationalen Aktionsplan" auf den Pferdefleisch-Skandal. Nach SZ-Informationen will auch die EU handeln, die Nahrungsmittelindustrie aber bremst.
Von Javier Cáceres, Brüssel, und Thomas Öchsner, Berlinmehr...
In einem Hilcona-Produkt, das bei Lidl in den Regalen lag, wurde ein ganzer Zoo verarbeitet: In den Rindfleisch-Tortelloni wurde neben Pferde- auch Schweinefleisch nachgewiesen.
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