Es ist Passionszeit in Sömmersdorf. Alle fünf Jahre wird in dem kleinen Ort in der Nähe von Schweinfurt das Leiden und Sterben Jesu aufgeführt. Seit 80 Jahren schon. Und 400 von 650 Sömmersdorfern machen mit - Familienverwicklungen nicht ausgeschlossen.
Von Katja Auermehr...
Ein Junge soll vor 13 Jahren von israelischen Soldaten erschossen worden sein. Mohammed al-Dura wurde zum Märtyrer stilisiert, die Bilder heizten die zweite Intifada an. An dieser Symbolkraft liegt es auch, dass Israel so spät und mit solcher Wucht die Geschichte neu schreiben will.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Israels Sicherheitskräfte haben den höchsten muslimischen Vertreter der Palästinenser festgenommen. Der Großmufti von Jerusalem soll in Ausschreitungen auf dem Tempelberg verwickelt gewesen sein.
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Angesichts der Eskalation in Syrien ist Israel immer stärker um seine Sicherheit besorgt und sucht die enge Abstimmung mit den USA. CIA-Direktor John Brennan ist überraschend nach Jerusalem gereist. Russland, der letzte Verbündete von Syriens Machthaber Assad, verstärkt unterdessen die Präsenz in der Region - mit Kriegsschiffen im Mittelmeer.
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Deutschland ist etwa alle acht Jahre an der Reihe, Israel saß noch nie im Weltsicherheitsrat. Nun bewerben sich beide Länder für einen nicht-ständigen Sitz im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen.
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Israel ist entsetzt: Premier Netanjahu reist nach Russland, um die Lieferung eines Luftabwehrsystems an Syriens Machthaber Assad zu verhindern. Er fürchtet um Israels militärische Überlegenheit. Doch die Regierung in Moskau verweist auf einen alten Vertrag.
Von Frank Nienhuysen, Moskau und Peter Münch, Tel Avivmehr...
In diesen Wochen feiert Israel seine Staatsgründung vor 65 Jahren: Yoram Kaniuks Roman "1948" liest sich dennoch, als sei der Staat nur durch Zufall zustande gekommen. Zudem verweigert das Buch die Feier des Heroischen - wofür es viele Landsleute des Autors verdammen.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Die Bevölkerung leidet unter dem Sparkurs, der Premierminister zelebriert den Luxus: Für knapp 100.000 Euro ließ Benjamin Netanjahu für sich und seine Frau ein Doppelbett in ein Charterflugzeug bauen. Das sorgt für Unmut.
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Erneut wenden sich die Vereinten Nationen gegen die Gewalt in Syrien: In der insgesamt dritten Resolution fordert die UN-Vollversammlung die Konfliktparteien zur politischen Verständigung auf. Zugleich schockieren neue Berichte über die Brutalität in der Krisenregion die Weltöffentlichkeit.
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Autos, Hammelherden, Medizin und Waffen: Durch das Tunnel-System im Grenzgebiet zu Ägypten werden lebensnotwendige Güter, aber auch teurer Luxus für die Reichen in den Gaza-Streifen geliefert. Ein Geschäftsmann bringt nun Menüs von Kentucky Fried Chicken in das abgeriegelte Gebiet. Doch wirklich schnell ist das Fastfood nicht.
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Filmproduzent Volker Heise möchte mit den bekanntesten Regisseuren Deutschlands 24 Stunden lang das Leben in Jerusalem filmen. Vor Ort erkennen sie: Der Irrsinn des Projektes ist beherrschbar. Nicht aber der Irrsinn der Stadt.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Vor 15 Jahren fuhr der letzte Zug ab, jetzt soll Jerusalems alter Bahnhof neu eröffnet werden. Aber statt Eisenbahnen gibt es auf dem Gelände künftig Kunst, Kultur und Yoga. Nur die Bewohner sind nicht begeistert.
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Niederlande im Oranje-Fieber \\\ Mode für Reinigungskräfte \\\ Arbeiter vor rauchender Ziegelfabrik \\\ und mehr, ständig aktualisiert
mehr...Bilderblog
Wie sieht es aus in Somalia, in Syrien, in Russland? Zum Welttag der Pressefreiheit veröffentlichen die "Reporter ohne Grenzen" eine Auswahl beeindruckender Fotos aus der internationalen Bilderflut.
Von Irene Helmesmehr...
Nach dem israelischen Raketenbeschuss könnte sich der Krieg in Syrien zu einem internationalen Konflikt ausweiten. Israel tut so, als sei nach den Angriffen alles wieder wie gehabt. Doch jetzt ist das Land unter Zugzwang.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Der syrische Bürgerkrieg droht zu eskalieren. Das Bombardement durch die israelische Luftwaffe bezeichnete ein syrischer Regierungsvertreter als "Kriegserklärung". Die Arabische Liga fordert die Vereinten Nationen zum Handeln auf.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Meinung
Keine Zeit für lange Debatten: Die Luftangriffe auf Syrien sind nach israelischer Logik ein Akt der Selbstverteidigung. So konsequent das erscheint, so groß sind die Risiken einer Eskalation.
Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte spricht von 15 Toten. In syrischen Militärkreisen heißt es sogar, bei den Angriffen der israelischen Luftwaffe seien Dutzende Soldaten getötet worden. Die Regierung in Jerusalem hat unterdessen die Armee in Alarmbereitschaft versetzt.
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Auf der Tagung des Jüdischen Weltkongresses in Budapest versichert Regierungschef Orban, gegen den zunehmenden Antisemitismus in seinem Land vorzugehen. Konkret wird er jedoch nicht - und die Hetze der rechtsextremen Jobbik-Partei erwähnt er mit keinem Wort.
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Die tunesische Wüste ist voller Film-Schauplätze: Nach der Revolution kann man jetzt wieder durch die Welten von Star Wars reisen. Wobei auch ein Indianerangriff nicht auszuschließen ist.
Von Michael Zirnsteinmehr...
Kommt wieder Bewegung in den Nahostkonflikt? Die Arabische Liga bringt erstmals die Möglichkeit eines Gebietstauschs zwischen Israel und den Palästinensern ins Gespräch. Israels Regierungschef Netanjahu betont allerdings, der Kern des Konflikts liege woanders.
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Die israelische Luftwaffe hat ein Ziel in Syrien angegriffen. Das hat nach Medienangaben ein israelischer Regierungsvertreter bestätigt. Ziel soll eine Raketenlieferung an die Hisbollah-Miliz im Libanon gewesen sein.
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Der Jüdische Weltkongress tagt erstmals in einem osteuropäischen Land. Der Besuch in Ungarn ist "Zeichen der Solidarität" mit den dortigen Juden. Premier Viktor Orbán steht in der Kritik, er unternehme zu wenig gegen den grassierenden Antisemitismus im Land.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
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