Die Positionen im Währungskonflikt scheinen festgefahren, aber alle wissen: Verschärft sich der Disput, dürften die Folgen schlimm werden. Der IWF als Finanz-Krisenfeuerwehr soll helfen.
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Auf einem Gipfeltreffen in Rom haben sich die sieben führenden Industrienationen zu enger Zusammenarbeit gegen die Weltwirtschaftskrise verpflichtet - und protektionistische Maßnahmen abgelehnt.
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Die Eckdaten der Weltwirtschaft sind nach Ansicht der größten Industrieländer der Erde noch immer solide. Kurzfristig werde sich das Wachstum aber abschwächen.
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Die sieben führenden Industrienationen wollen hoch spekulative Hedge-Fonds schärfer unter Beobachtung stellen. Zwar soll es auch in Zukunft keine direkte Beaufsichtigung der umstrittenen Branche geben. Die Fonds sollen jedoch Daten über ihre Kreditaufnahme und damit ihr Risikopotential offenlegen.
Von
Claus Hulverscheidtmehr...
Der IWF findet keine Lösung im Streit um künstlich niedrig gehaltene Wechselkurse der Währungen von Schwellenländern - nimmt sich aber vor, in Zukunft eine größere Rolle bei der Lösung solcher Konflikte zu spielen.
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Trotz Konjunkturwende keine Entwarnung: Die sieben führenden Industriestaaten halten an Anti-Krisen-Hilfen fest. Europa droht Mini-Wachsum über Jahre.
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Die Unruhen am Finanzmarkt werden laut Finanzminister Steinbrück noch weit bis ins nächste Jahr hineinwirken. Trotzdem blicken die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten insgesamt positiv gestimmt in die Zukunft.
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Zwischenbericht über die Bankenkrise: Zum Treffen der G-7-Minister und -Notenbanker in Tokio legt ein Expertenforum Details vor.
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Claus Hulverscheidtmehr...
Die sieben größten Industrienationen wecken Hoffnungen auf ein Ende der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten - doch weitere Hilfspakete für Banken sind nötig.
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Fünf Schritte gegen den Absturz: Der Plan der G-7-Länder zur Rettung der Finanzbranche passt auf eine DIN-A4-Seite. Doch der Teufel steckt im Detail.
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Martin Hessemehr...
Der Yen-Kurs taumelt, der Euro steht stramm da: Worüber Europa nicht gerade glücklich ist, ist für Japans Exporteure ein Grund zum Jubeln.
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Helga Einecke und Claus Hulverscheidtmehr...
Aufstrebende Staaten wie Brasilien, Indien oder die Türkei werden im multipolaren System der Weltpolitik immer wichtiger. Für den Westen sind sie oft schwierige Partner - zumal das gemeinsame Bekenntnis zur Demokratie noch lange keine gemeinsame Linie in weltpolitischen Fragen garantiert. Warum die USA und Europa die neuen Mächte akzeptieren sollten, anstatt sich verwundert die Augen zu reiben.
Ein Gastbeitrag von
Volker Perthesmehr...
Historische Verpflichtung und Garantie für künftigen Wohlstand: Peer Steinbrück beschwört in Washington ein geeintes Europa. Der Vielleicht-Kanzlerkandidat der SPD spricht über Deutschlands Rolle in der Wirtschaftskrise sowie einen "Plan B" für Griechenland - und stichelt gegen die FDP und die scheinheilige Kritik der Amerikaner. Doch die fühlen sich vom Ex-Finanzminister nicht angesprochen.
Von
Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Im Westen hat Wladimir Putin nicht gerade den besten Ruf: Er gilt als Obermacho, verbaler Rüpel und verkappter Diktator. Deswegen bezahlt Moskau westliche PR-Firmen dafür, das russische Image in der Welt zu verbessern und Putins Programm zu verbreiten.
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Julian Hansmehr...
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Krise zwischen Ägypten und Israel verschärft sich, G7-Staaten wollen Wirtschaft stärken, Mutmaßliche Berliner Anschlagsplaner waren schon bekannt, Fährunglück vor Tansania.
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G7-Staaten wollen Wirtschaft stärken, Proteste gegen israelische Botschaft in Kairo, Gefechte nahe verbliebenen Gaddafi-Hochburgen, US-Regierung macht Al Kaida für jüngste Drohungen verantwortlich.
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Berg-und-Talfahrt an den internationalen Börsen: Während der Dax den achten Handelstag in Folge im roten Bereich schließt, stabilisieren sich die US-Börsen kurz vor Handelsschluss. Angesichts der Euro-Krise kündigt Ministerpräsident Berlusconi ein Sondertreffen der G7-Finanzminister an.
Der Börsentag in der Ticker-Nachlesemehr...
Präsident Obama zeigt sich in einer Ruck-Rede zuversichtlich, dass die USA ihre Schuldenkrise überwinden können: Die Probleme seien lösbar, wenn es dazu parteiübergreifend den nötigen Willen gebe. Die Kursverluste an den Börsen setzen sich allerdings weltweit fort - der Dax notierte 5 Prozent tiefer, der MDax fast 7 Prozent, der Dow Jones 5,5 Prozent.
Die aktuellen Ereignisse
an den Finanzmärktenmehr...
Vier arabische Länder können auf Hilfen für den demokratischen Wandel hoffen: Die G-8-Staaten wollen den Umbruch in der arabischen Welt mit 38 Milliarden Dollar stützen, die versprochene Finanzhilfe wird auf Marokko und Jordanien ausgeweitet. Weniger konkret fiel die Antwort der Finanzminister im Kampf gegen den Wirtschaftsabschwung aus.
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Mit bunten Plakaten und Ballons gegen die Ungerechtigkeit: Globalisierungsgegner demonstrieren in Frankreich gegen den G-20-Gipfel. Sie ermahnen die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer, Wohlstand besser zu verteilen. Ein Sarkozy-Doppelgänger wird symbolisch im Hafenbecken versenkt.
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Wie gefährlich sind die Herabstufung der US-Staatsanleihen und die Schuldenkrise? Nun werden Warnungen vor Folgen für das Wirtschaftswachstum auch in Deutschland laut - Politiker und Notenbanker verhandeln, um einen Kurssturz an den Weltbörsen an diesem Montag zu vermeiden.
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Die Prognosen sind düster: Zum Jahresende könnte Deutschlands Wirtschaft schrumpfen, sagt die OECD. Damit könnte die Bundesrepublik bald schon schlechter dastehen als viele andere Industrienationen.
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Helle Aufregung an der Börse: Der Deutsche Aktienindex bricht um fast vier Prozent ein - zeitweise sackt das Börsenbarometer gar unter die psychologisch wichtige Marke von 5000 Zählern. Auch im übrigen Europa geht es abwärts: Dramatische Kursverluste gibt es vor allem bei Frankreichs Banken.
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Die Wut auf EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist groß. Aus Brüssel, aus Berlin, aus Bayern - von allen Seiten gibt es massive Kritik am Verhalten des Portugiesen in der vergangenen Woche. Die deutsche Opposition bemängelt aber auch das Krisenmanagement von Kanzlerin Merkel.
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Kein Wort zur Schuldenkrise: Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy haben einem französischen Bericht zufolge vereinbart, die Panikstimmung in der Schuldenkrise durch neue Äußerungen nicht noch anzuheizen. Erst sollen am Montag die Anleger an den Weltbörsen sprechen.
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