Verbraucherschutz

Welche Rechte Verbraucher haben

Falsch gekennzeichnete Lebensmittel, giftige Chemikalien in Kinderspielzeug, unfaire Geschäftsbedingen im Online-Handel, Mängel beim Datenschutz: Wo immer Verbraucher mit Herstellern, Handel oder Dienstleistern zu tun haben, gibt es auch Arbeit für Verbraucherschützer - und Diskussionen über die Frage, wie viel Schutz der Verbraucher tatsächlich benötigt.

Geldanlage
:Erster offener Immobilienfonds seit der Finanzkrise eingefroren

Ein offener Immobilienfonds verweigert die Rücknahme von Anteilscheinen. Die Finanzaufsicht Bafin fürchtet bereits Engpässe bei anderen Fonds – und mahnt die Branche erstmals, ihre Risikobewertungen kritisch zu prüfen.

SZ PlusVon Meike Schreiber

Verbraucherzentrale NRW
:Kunden können sich Sammelklage gegen Amazon anschließen

Amazon hatte im Sommer 2022 den Preis für das Prime-Abonnement in Deutschland erhöht. Aus Sicht der Verbraucherschützer war die Erhöhung rechtswidrig.

Neujahr
:Was sich für Verbraucher 2026 ändert

Heizen, Bahnfahren oder umweltfreundliches Einkaufen: Manches wird teurer, an anderen Stellen gibt es aber auch finanzielle Entlastungen und mehr Verbraucherschutz. Ein Überblick.

Von Jerrit Schloßer

Hilfe im Notfall
:So fällt man im Notfall nicht auf Abzocker herein

Tür zugefallen oder ein Wasserschaden: Wer in einem solchen Moment Hilfe braucht, gerät schnell an unseriöse Anbieter. Welche Warnzeichen es gibt und wie man einen guten Notdienst findet.

SZ PlusVon Valentin Dornis

Preiserhöhung
:So können Amazon-Prime-Kunden noch 2025 Geld zurückfordern

Amazon-Prime-Kunden, die schon länger als drei Jahre ein Abo haben, können wahrscheinlich wegen einer unrechtmäßigen Preiserhöhung Geld vom Unternehmen zurückfordern. Die Stiftung Warentest zeigt, was es dabei zu beachten gilt.

Politik
:EU lockert Vorgaben für genveränderte Lebensmittel

Dadurch sollen Obst- und Gemüsesorten ertragreicher und resistenter gegen klimatische Veränderungen werden. Kritiker fordern, die Lebensmittel weiterhin zu kennzeichnen, um Verbrauchern die Wahlfreiheit zu erhalten.

Interview
:„Diese Heiligsprechung der ETFs verursacht mir große Bauchschmerzen“

Alexander Wüerst ist Chef der größten kommunalen Sparkasse. Er erklärt, wieso die günstigen Aktien-Indexfonds auch Nachteile haben, warum Banken am Immobilienboom angeblich kaum verdient haben und was der AfD-Einzug in Sparkassen-Gremien bedeutet.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Meike Schreiber

Anlegerschutz
:Dritter Anlauf für die Wirecard-Aktionäre

In München startet ein Prozess, mit dem frühere Anteilseigner des Skandal-Konzerns Geld zurückerstreiten wollen. Was unterscheidet dieses Verfahren von anderen Klagen und wie sind die Erfolgsaussichten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Restschuldversicherung
:Wie die Finanzlobby um eine Versicherung kämpft

Restschuldversicherungen waren für Versicherer und Banken ein Milliardengeschäft, dann griff die Ampel ein. Jetzt versucht die Lobby, die Vertriebsregeln wieder zu lockern. Was das bedeuten würde.

Von Nils Heck und Lars-Thorben Niggehoff

MeinungKriminalität
:Deutschland muss nachrüsten - sonst tanzen die Krypto-Verbrecher dem Staat auf der Nase herum

Gangster verlagern ihre Deals immer öfter in digitale Währungen, die Strafverfolger haben meist das Nachsehen. Also muss die Politik dringend nachrüsten: mehr Geld, mehr Technik, mehr Personal. Andernfalls wird es sehr gefährlich.

SZ PlusKommentar von Nils Heck

BGH-Urteil
:Reiseversicherung darf Pandemien ausschließen

Wann greift der Versicherungsschutz bei einer Reiseversicherung? Der BGH hat eine Vertragsklausel zum Ausschluss von Pandemieschäden geprüft und im Sinne der Versicherung entschieden.

Planspiel Börse
:Zwischen Geldanlage und Zocken

Europas größtes Börsenplanspiel ist Anfang Oktober zum 42. Mal gestartet. Es soll wirtschaftliche Grundkenntnisse und Börsenwissen vermitteln. Verbraucherschützer fürchten, es verleite eher zum Zocken.

SZ PlusVon Christina Lopinski

MeinungMineralölindustrie
:Ein Käuferstreik hilft gegen unseriöse Tankstellen

Die Spritpreise ändern sich in Deutschland in immer verrückterem Tempo. In Österreich dagegen dürfen die Preise nur einmal am Tag erhöht werden. Doch es gibt eine bessere Lösung.

SZ PlusKommentar von Hendrik Munsberg

MeinungVerfallsdatum bei Technik
:Wer „smart“ kauft, ist oft der Dumme

Bose-Lautsprecher und Belkin-Kameras haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden bald zu Elektroschrott, obwohl sie noch wunderbar funktionieren. Dagegen helfen Vorsicht, Protest und vor allem Gesetze.

SZ PlusKommentar von Simon Berlin

Luftverkehr
:Verbraucherschützer verklagen Airlines wegen Handgepäck-Gebühren

Aus Sicht der Verbraucherzentralen sind Fluggesellschaften verpflichtet, angemessenes Handgepäck ohne Extrakosten zu befördern. Ihr Vorwurf: Airlines täuschten Passagiere, die draufzahlen müssten.

Vergleich
:Prämiensparer bekommen Geld von der Stadtsparkasse

Der ausgehandelte Vergleich nimmt die letzte Hürde. Damit erhalten Betroffene, denen das Geldinstitut die Zinszahlungen gekürzt hatte, eine Nachzahlung. Abgelehnt haben den Vergleich nur wenige.

Lebensmittel
:Keime in Mineralwasser von Edeka und Netto

Mineralwasser, das Händler als Eigenmarken verkaufen, könnte gesundheitsschädlich sein und wird zurückgerufen. Der Verbraucherorganisation Foodwatch reicht das nicht.

Von Silvia Liebrich

Sammeln
:Sind Pokémonkarten ein Investment?

Früher wurden sie auf dem Schulhof getauscht, heute zahlen Sammler für manche Exemplare fünfstellige Preise. Wie kam es dazu?

SZ PlusVon Sebastian Strauß

Kontodaten
:DKB will Kontoauszüge ihrer Kunden auswerten

Fast sechs Millionen Kunden hat die DKB in Deutschland. Im Zuge eines Gewinnspiels will sie sich nun Zugang zu Kontoumsätzen, Empfängern und mehr verschaffen.

SZ PlusVon Nils Heck

Schutz vor Betrug
:Diese große Änderung bei Überweisungen kommt im Herbst

Immer wieder verlieren Menschen hohe Summen, weil sie im Internet auf Betrüger hereinfallen. Von Oktober an gelten für Banken neue Regeln bei Überweisungen, die genau das verhindern sollen. Was sich für Kunden ändert – und warum das verwirrend wird.

Von Nils Heck

Greenwashing
:Werbung mit Umweltaussagen soll stärker reguliert werden

Viele Anbieter werben mittlerweile mit Umweltaussagen wie „klimaneutral“ oder „biologisch abbaubar“. Doch behaupten lässt sich viel. Nun sind härtere Auflagen geplant.

Hotelbranche
:Verbraucherschützer planen Klage gegen Booking.com

Haben Kunden Hunderte Millionen Euro zu viel gezahlt? Booking.com soll Hotels daran gehindert haben, auf der eigenen Website bessere Konditionen anzubieten.

Von Sonja Salzburger

Nach tödlichem Unfall
:Frankreich verhängt wegen Takata-Airbags Fahrverbot für Hunderttausende Autos

Seit Jahren sind Sicherheitsrisiken bei bestimmten Airbags bekannt. Nach einem erneuten tödlichen Unfall greift die französische Regierung durch.

Sicherheitslücke
:Airbag explodiert - Citroën-Fahrer sollen Autos stehen lassen

Ein defekter Airbag hat eine Frau vermutlich das Leben gekostet. Der Autobauer Citroën fordert nun hunderttausende Autobesitzer auf, ihren Wagen vorerst nicht mehr zu nutzen. Auch in Deutschland sind viele Fahrzeuge betroffen.

Von Christina Kunkel

Rabattaktionen beim Einkaufen
:In 10 000 Jahren nichts gelernt

Bei spektakulär erscheinenden Preisnachlässen greifen viele Verbraucher zu.  Ein Verhaltensmuster, das entwicklungsgeschichtlich weit zurückreicht. Den Bundesgerichtshof beschäftigt jetzt eine besonders verwirrende Reklame für Kaffee.

Von Wolfgang Janisch

Betrugsmasche
:BKA warnt vor dubiosen Aktientipps über Whatsapp-Gruppen

Mit Fake-Profilen, falschen Versprechen und teils erfundenen Wertpapieren werden Anleger in betrügerische Geschäfte gelockt. Hinter den vermeintlichen Geheimtipps steckt oft Marktmanipulation.

Von Meike Schreiber

Meta
:Künftig gibt es Werbung auf Whatsapp

Meta will mit Whatsapp nun richtig Geld verdienen und Werbung schalten. Personalisierte Anzeigen könnten jedoch mit EU-Recht kollidieren. Verbraucherschützer protestieren.

Gaming
:Verbraucherschützer gehen gegen beliebte Videospiele vor

Fünf Games hat die Verbraucherzentrale getestet und überall manipulative Designs, intransparente Preise und Gefahren für Kinder entdeckt.  Es sind Spiele, die fast jeder auf dem Handy hat.

SZ PlusVon Mirjam Hauck und Nils Heck

ExklusivNahrungsergänzungsmittel
:Risiken und falsche Versprechen

Fit und gesund mithilfe von Pillen? Die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln wächst, viele Verbraucher verlassen sich auf die Angaben der Hersteller. Wie sehr, das zeigt eine neue Studie.

SZ PlusVon Silvia Liebrich

Geldanlage
:Bafin geht gegen riskante Wertpapiere vor

Sogenannte Turbozertifikate locken mit schnellen Gewinnen – doch für viele Privatanleger endete die Spekulation im finanziellen Desaster. Die Bafin zieht nun Konsequenzen.

Von Meike Schreiber

Vergleich beim Prämiensparen
:Oft vierstellige Summen: Stadtsparkasse zahlt Kunden Zinsen nach

Nach jahrelangem Streit beim Prämiensparen folgt offenbar die Einigung: Welche Kunden sich nun über das nachträgliche Geld freuen dürfen.

Von Catherine Hoffmann

Tierquälerei-Vorwürfe in Wassertrüdingen
:Kontrollbehörde ordnet sofortigen Schlacht-Stopp an

Die Filme der Tierrechtsorganisation Aninova zeigen so schlimme Tierquälereien, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden ist. Der Anwalt der Firma Buckl erklärt, „dass sich unsere Mandantin mit allem Nachdruck von einem derartigen Umgang mit Tieren distanziert“.

SZ PlusVon Uwe Ritzer und Christian Sebald

Inflation
:Die Lebensmittelpreise – ein Politikum

Im vergangenen Monat gab es den größten Preisanstieg für Lebensmittel seit einem Jahr. Was könnte Schwarz-Rot dagegen tun?

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Münzgeld
:Runden statt Kleingeld zählen

Das Nationale Bargeldforum schlägt vor, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Stattdessen sollen Preise an der Kasse auf- oder abgerundet werden. In anderen Ländern funktioniert das bereits.

SZ PlusVon Julius Seibt

Urteil
:Anleger von offenen Immobilienfonds können hoffen

Den Sparern wurde eine sichere Anlage verkauft, dann war plötzlich viel Geld weg: Ein offener Immobilienfonds hat sein Risiko falsch dargestellt, hat ein Gericht entschieden. Das Urteil könnte Signalwirkung für die gesamte, milliardenschwere Branche haben.

SZ PlusVon Stephan Radomsky und Meike Schreiber

Temu und Shein
:So will die EU die Flut der Billigpakete eindämmen

Die Europäische Kommission plant, die Strategie der chinesischen Händler Temu und Shein zu durchkreuzen. Erst einmal dürften Verbraucher aber einer Masse an gefährlichen Produkten ausgeliefert bleiben.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Michael Kläsgen

Autoversicherung
:Erst prüfen, dann kündigen

Ende November ist eigentlich der Stichtag für die meisten Autofahrerinnen und -fahrer, um ihre Kfz-Versicherung zu kündigen. Aber keine Panik: In vielen Fällen spielt die Frist keine Rolle, sie können auch später kündigen und den Wechsel gut vorbereiten.

Von Christian Bellmann

ExklusivInfoscore
:Datenleck bei wichtiger Auskunftei

Am Wochenende ließen sich Bonitätsdaten von wildfremden Menschen anschauen. Wie es dazu kommen konnte – und warum potenziell Millionen Menschen betroffen sind.

SZ PlusVon Nils Heck

Strom sparen
:Rebound-Effekt: Warum der Stromverbrauch nicht sinkt

Trotz effizienterer Geräte bleibt der Stromverbrauch in vielen Haushalten hoch. Was der Rebound-Effekt ist, und wie er sich vermeiden lässt.

Von Finn Sanders

Aktuelles Lexikon
:Bestpreisklausel

Klingt nach einem guten Geschäft für die Kunden, tatsächlich aber sichert sich damit vor allem Booking.com den günstigsten Preis.

Von Sonja Salzburger

Rückruf
:BMW brauchte zwei Jahre, um das Ausmaß des Bremsdefekts zu finden

Laut Bloomberg beschwerten sich bereits im Juni 2022 Kunden und Händler. Aber erst im August 2024 sei BMW klar geworden, dass bis zu 1,5 Millionen Autos betroffen sein könnten.

Nahrungsmittel für Babys
:Hipp zur Unterlassung irreführender Werbung verurteilt

Brauchen Kinder siebenmal so viel Vitamin D wie Erwachsene? Nein. Der Babynahrung-Konzern Hipp behauptete das aber in seiner Werbung und hat damit einen jahrelangen Rechtsstreit ausgelöst.

Bargeldloses Zahlen
:Wie man die passende Kreditkarte findet

Neue Anbieter werben derzeit mit verlockenden Konditionen. Doch Verbraucher müssen aufpassen. Ein Guide.

SZ PlusVon Nils Heck, Illustration: Jessy Asmus

Verbraucherschutz
:Wer kontrolliert eigentlich den Nutri-Score?

Ein Bonner Institut vergibt so wichtige Verbraucherlogos wie den Blauen Engel oder legt Farbtöne fest. Zudem überwacht die Einrichtung den Nutri-Score. Zu Besuch bei den unbekannten Hütern guter Sitten.

Von Björn Finke

MeinungBanken
:Höhere Bankgebühren: Wer mehr von seinen Kunden fordert, sollte auch Produkt und Service verbessern

Die Privatbank ING will die Gebühren anheben, ohne viele Kunden zu verlieren. Das aber geht eben nur mit einem guten Angebot – ein Ansporn für die teils pannenreiche Konkurrenz.

SZ PlusKommentar von Meike Schreiber

Pflanzenschutz
:Verbotene Früchte

Nach einem feuchten Sommer sollen am Bodensee Äpfel stärker und anders als üblich gespritzt werden. Doch das wirft jede Menge neue Fragen auf. Auch die, ob jeder Apfel perfekt aussehen muss.

Von Michael Bauchmüller

ExklusivInterview mit Ramona Pop
:„Nicht Dinge kaufen oder bestellen, weil sie angeblich sehr günstig sind“

Deutschlands oberste Verbraucherschützerin Ramona Pop erklärt, was man da eigentlich zustimmt, wenn man Cookies akzeptiert, und mit welchen Tricks Tech-Konzerne wie Tiktok ihre Nutzer unter Druck setzen, manipulieren und überwachen.

SZ PlusInterview von Michael Kläsgen

Auskunftei
:Warum die Schufa mehr Geld verdient

Die Auskunftei hat Daten von mehr als 60 Millionen Menschen gespeichert – und das lohnt sich offenbar. Sie hat 2023 ihren Umsatz gesteigert. Besonders eine Sparte wuchs stark.

Von Nils Heck

BGH-Urteil
:Erfolg für Prämiensparer

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Prämiensparer wegen unwirksamer Zinsklauseln Geld von Sparkassen und Volksbanken zurückfordern können. Dabei geht es um Milliarden Euro.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Geld
:Zugang zu Bargeld wird schwieriger

Banken und Sparkassen schließen zunehmend Filialen, es gibt auch immer weniger Geldautomaten. Das hat Auswirkungen aufs Bezahlverhalten. Trotzdem werde Deutschland ein "Bargeld-Land" bleiben, glaubt man bei der Bundesbank.

SZ PlusVon Meike Schreiber

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