Soll ich mich für die Organspende entscheiden oder dagegen? Das Transplantationsgesetz sieht vor, dass sich jeder Deutsche diese Frage stellt. Eine Antwort zu finden, ist nicht leicht. Eine Organspende kann Leben retten oder aber der Schönheitsindustrie dienen. Die Entscheidung für oder gegen den Organspendeausweis beeinflusst, wie die Hinterbliebenen den Tod erleben. Und sie lässt nicht selten Zweifel offen: Ist mit dem Hirntod wirklich das Leben beendet? Lesen Sie Reportagen und Analysen zum Thema Organspende.
Organspende
:Warum sollte ich einen Organspendeausweis ausfüllen?
Laut einer aktuellen Umfrage besitzen 32 Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis. Sollten es nicht mehr sein? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
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Organspende
:Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema
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Kriminalität
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Organspende
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Organspende
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:CSU-Fraktion will Organspende-Gesetz ändern
Tausende kranke Menschen warten dringend auf ein Spenderorgan – oft vergeblich. Potenziellen Spendern und ihren Angehörigen könnte es der Gesetzgeber leichter machen.
Transplantationsmedizin
:„Wenn ich im Ausland arbeiten würde, könnte ich mehr Leben retten“
Mehr als 1200 Menschen warten allein in Bayern auf ein neues Organ, doch es gibt nicht mal 150 Spender im Freistaat. Transplantationsmediziner Bernhard Banas über die Gründe für die besonders niedrige Spendenbereitschaft – und was die Uni Regensburg dagegen tun will.
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Die Bundesregierung will, dass Menschen Organe einfacher an Fremde spenden können. Das ist vernünftig – aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Organspende
:„Das Register ist eine Katastrophe“
Seit März können alle Bundesbürger online hinterlegen, ob sie im Falle ihres Hirntods Organe spenden wollen. Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es so einfach wäre.
Gesundheit
:Zahl der Organspenden in Bayern leicht gestiegen
Rund 1200 Menschen warten im Freistaat auf ein lebenswichtiges Spenderorgan – zum Teil schon seit vielen Jahren. Gesundheitsministerin Gerlach hofft, dass die Widerspruchslösung bald kommt.
Organspende
:Bitte vorher fragen
In Deutschland gibt es zu wenige Organspender. Aus den Bundesländern kommt nun die Forderung nach der Widerspruchslösung: Spender wäre, wer nicht ausdrücklich Nein sagt. Ein SZ-Kommentar wandte sich gegen diesen Vorstoß – was bei Leserinnen und Lesern auf geteiltes Echo stößt.
MeinungPrantls Blick
:Nach meinem Tod
Bei der Organspende geht es um Solidarität und Nächstenliebe. Es geht aber auch um die letzten Dinge, um die Fundamentalfragen des Menschseins. Wem gehört der Mensch? Ein neuer Antrag im Bundestag fordert dazu auf, diese Fragen neu zu beantworten.
MeinungTransplantationen
:Was diesen Kranken wirklich helfen würde
In Deutschland sterben viele Menschen, weil gespendete Organe fehlen. Die Widerspruchslösung kann helfen – wird aber allein das Problem nicht entschärfen.
Organspende
:Brauchst Du Dein Herz noch?
Danny Starke hat ein Kunstherz, aber das reicht nicht. Er wartet weiter auf ein Spenderorgan. Nur: Er bekommt keins, weil die Deutschen lieber alles mit ins Grab nehmen. Vom Ringen um die Widerspruchslösung.
Bundestag
:Neue Initiative für Widerspruchsregelung bei Organspende
Die Wartelisten für lebenswichtige Organe sind lang. Nun gibt es einen neuen Vorschlag, um das zu ändern. Was die einzelnen Modelle bedeuten.
Gesundheitspolitik
:Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?
Nieren, Lebern, Herzen werden besonders gebraucht: Tausende warten auf ein Spender-Organ, doch von sich aus melden sich zu wenige Spender. Der Bundesrat möchte daher die bisherigen Regeln umkehren.
Lexikon
:Organspende
Ein Vorgang, dem man in Deutschland bisher ausdrücklich zustimmen muss.
Medizin
:Organspende ist Einwilligungssache
Das Thema Tod und Unversehrtheit des Körpers ist für viele Menschen privat, intim und irrational. Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.
Gesundheit
:Mehr Organspender, aber auch längere Warteliste
Etwa 1200 Menschen warten in Bayern auf lebenswichtige Spenderorgane. Organspender bleiben aber weiter selten. Das bayerische Gesundheitsministerium fordert die Widerspruchslösung bei der Frage, wem nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen.
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Seit mehr als zehn Jahren lebt Geraldine Laprell mit einer transplantierten Lunge. Und sie hat zwei gesunde Töchter - obwohl die Ärzte sagten, Kinder zu bekommen sei zu gefährlich für sie.
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Von diesem Montag an kann jeder in einer zentralen Datenbank hinterlegen, ob er im Todesfall Organe spenden will - oder auch nicht. Was man über die elektronische Kartei wissen sollte.
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Von diesem Montag an können Bürgerinnen und Bürger online eintragen, ob sie für oder gegen eine Organspende sind. Das Register ist ein Versuch, die Zahl der Organspender zu erhöhen.