Leute:Eine Niere namens Fred

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Leute: Warum nicht seine transplantierte Niere nach einem Spaßmacher benennen? Die Schauspielerin Selena Gomez.

Warum nicht seine transplantierte Niere nach einem Spaßmacher benennen? Die Schauspielerin Selena Gomez.

(Foto: Mario Anzuoni/Reuters)

Selena Gomez widmet ein Körperteil einem Komiker, Eddie Redmayne nahm Zauberstab-Unterricht, und Aline Abboud mag ein bestimmtes Wort nicht.

Selena Gomez, 30, Schauspielerin und Sängerin, hat ihrer neuen Niere den Namen eines beliebten US-Komikers gegeben. "Ich habe sie nach Fred Armisen benannt", erzählte Gomez, die sich 2017 einer Nierentransplantation unterziehen musste, dem US-Magazin The Rolling Stone. Zum Namen ihres neuen Organs inspiriert habe sie vor allem Armisens Satire-Serie "Portlandia", die sie sehr liebe, so Gomez. Bei Gomez wurde 2013 die Autoimmunerkrankung Lupus diagnostiziert, die ihre Nieren beeinträchtigte. Das neue Organ spendete ihr eine Freundin.

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(Foto: Carlos Avila Gonzalez/AP)

Eddie Redmayne, 40, Schauspieler ("Phantastische Tierwesen"), bekommt bei einem speziellen Filmrequisit nasse Hände. "Einen Zauberstab zu haben, das ist dein Kindheitstraum. Und plötzlich bekommst du so ein Ding präsentiert, und du bekommst totales Lampenfieber", sagte Redmayne dem US-Magazin Vanity Fair. Da er im Studio "nicht die geringste Ahnung" gehabt habe, was er mit dem Zauberstab habe machen sollen, habe er "Zauberstab-Unterricht" bekommen. Mit der Zeit habe er eine "überhebliche Selbstverständlichkeit" bei der Arbeit mit dem Utensil entwickelt. Auch bei anderen Darstellern habe man beobachten können, "wie sich ihr inneres Kind zu erkennen gab", so Redmayne, der in der Filmreihe den Magizoologen Newt Scamander verkörpert.

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(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Aline Abboud, 34, "Tagesthemen"-Moderatorin, hat eine zwiespältige Meinung zum Begriff "Migrationshintergrund". In ihrer Schulzeit und Jugend sei das im Alltag kein Thema für sie gewesen, sagte sie der Augsburger Allgemeinen. "Es wurde gar nicht hinterfragt, dass ich Deutsche war und mein Vater Libanese - und ich jeden Sommer in den Libanon fuhr", sagte Abboud. "Als dann das Thema Migrationshintergrund wichtiger wurde, hatte ich plötzlich einen anderen Status." Vom Menschen Aline sei sie zu "Aline, der ostdeutschen Halblibanesin" gemacht worden. Abboud moderiert seit September 2021 im Wechsel mit Ingo Zamperoni und Caren Miosga die ARD-"Tagesthemen".

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(Foto: Steve Helber/dpa)

Johnny Depp, 59, Schauspieler, hat gegen einen Teil des Jury-Urteils im Verleumdungsprozess zwischen ihm und seiner Ex-Frau Amber Heard, 36, Berufung eingelegt. Das Anwaltsteam des "Fluch der Karibik"-Stars reichte den Antrag bei einem Berufungsgericht in Fairfax County im US-Bundesstaat Virginia ein, wie US-Medien berichten. Die Entscheidung der Geschworenen, dass Depp zwei Millionen Dollar Schadenersatz an Heard zahlen müsse, sei fehlerhaft gewesen, machen die Anwälte in dem Dokument geltend. Nach einem sechswöchigen Verleumdungsprozess, in dem sich die früheren Eheleute häusliche Gewalt vorgeworfen hatten, stellte sich die Jury im Juni größtenteils auf die Seite Depps - gab aber auch Heard in einigen Punkten recht. Wegen Verleumdung muss die Schauspielerin Depp über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Depp wiederum schuldet ihr nach Entscheidung der Jury zwei Millionen Dollar für Aussagen seines Ex-Anwalts Adam Waldman, die Heards Ruf geschädigt haben sollen.

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