KVR München

Amtsgericht München
:„Ekelerregende Zustände“ in Imbiss an der Münchner Freiheit

Lebensmittelkontrolleure finden dort unzählige lebende und tote Schaben. Gegen einen Strafbefehl legt der Betriebsleiter aber Einspruch ein. Das Verfahren endet nach nur zwölf Minuten – mit einem Erfolg für ihn.

Von Andreas Salch

Landgericht München
:Ehemalige KVR-Mitarbeiter räumen Vorwürfe ein

Die beiden Angeklagten gaben zu, gegen Geld eine Vielzahl von Meldebescheinigungen ausgestellt zu haben. Und auch der Mann, der sie bestochen hat, zeigte sich geständig.

Digitales Angebot der Stadt
:Umziehen künftig nur auf einen Klick

Die Münchnerinnen und Münchner sollen nicht mehr an Dutzenden Formularen und Behördengängen verzweifeln: Mit einer neuen Internet-Plattform will die Stadt das Leben leichter machen. Was das Angebot bietet und wie es funktioniert.

Von Carla Toenneßen

Lange Wartezeiten für Aufenthaltsberechtigungen
:„Uns tut das wirklich für die Studierenden wahnsinnig leid“

Bis zu neun Monate müssen ausländische Studierende in München auf ihre Aufenthaltsberechtigung warten. Hanna Sammüller, Chefin des Kreisverwaltungsreferats, erklärt, woran das liegt und warum es eigentlich ein erfreuliches Problem ist.

SZ PlusInterview von Heiner Effern

Ermittlungen in München
:Neuer Bestechungsskandal im KVR

Einer weiteren Mitarbeiterin wird vorgeworfen, gegen Geld Aufenthaltsgenehmigungen und Fiktionsbescheinigungen ausgestellt zu haben. Insgesamt wurden gegen drei Personen Haftbefehle erlassen und mehrere Wohnungen durchsucht.

Von Martin Bernstein, Heiner Effern und Stephan Handel

Städtische Mitarbeiter
:Münchens Behörden fühlen sich überfordert

Die Stadt beschäftigt mehr Mitarbeiter als je zuvor – dennoch bleiben Anträge oft monatelang liegen, und die Beschäftigten klagen über die zu hohe Belastung. Welche Aufgaben die Verwaltung deshalb künftig streichen will.

SZ PlusVon Anna Hoben

Bewerbung für Olympische Spiele
:ÖDP zeigt Stadt wegen „OlympiaJA“-Plakatierung an

Die Partei fordert ein Bußgeld und die Entfernung der Plakate. Die Olympia-Kritiker sehen ein Muster: Die Befürworter seien „skrupellos“ und „respektlos gegenüber der demokratischen Kultur“.

Von Joachim Mölter

Neues Bürgerbüro
:Wo man im Münchner Norden künftig seinen Reisepass bekommt

Mehr Platz, kürzere Wartezeiten und bessere Lage: Die Stadt eröffnet ein neues Bürgerbüro. Ein anderes musste dafür schließen.

Von Johann Posch

Sicherheitskonzept fürs Oktoberfest
:Was in diesem Jahr auf der Wiesn verboten ist

600 Polizisten und bis zu 1600 private Security-Kräfte sollen die Sicherheit auf dem Oktoberfest gewährleisten. Auf welche Regeln die Besucher achten müssen – vom Messerverbot bis zur E-Scooter-Ausleihe.

Von Stephan Handel

News-Überblick
:Das sind die Nachrichten des Tages

Welche Anekdoten im neuen Wiesnbuch erzählt werden, an wen die Alte Akademie verkauft werden soll , worüber Lilly Becker mit Boris Becker streitet und mehr.

Von Franziska Sprinzl

Migrationspolitik
:Polizei und KVR gehen gegen gefälschte Sprachzertifikate vor

Die gefälschten Dokumente werden zunehmend bei Einbürgerungs- und Aufenthaltsverfahren eingereicht. In München wurden in diesem Jahr bereits mehr als 70 Fälle angezeigt.

Party-Streit im Uni-Viertel
:„Chips und Bier, das lob’ ich mir“

Im Uni-Viertel gibt es Streit ums Verkaufsverbot von Chips und Bier. Anwohner klagen über Müll, die Spaßpartei „Die Partei“ hat hingegen zur Demo für die Feiernden aufgerufen.

Von Jacqueline Lang

Streit um neue Kneipe
:„Ballermann“ mitten im Wohngebiet

Hundert Beschwerden in wenigen Monaten: Wo die einen in Ruhe schlafen wollen, zieht es viele junge Menschen zum Feiern hin. Rund um den Viktoriaplatz in Schwabing ist ein Lärmstreit entbrannt, der grundsätzliche Fragen aufwirft.

Von Linus Freymark

Kreisverwaltungsreferat
:Erste Anklagen nach Bestechungsverdacht in Münchner Ausländerbehörde

Ausländer sollen gegen Geld Aufenthaltstitel bekommen haben: Wie die Mitarbeiter des Kreisverwaltungsreferats vorgegangen sein sollen und wie viel sie kassiert haben sollen.

Nach Anwohner-Beschwerden
:Spätis im Uni-Viertel sollen nachts kein Bier mehr verkaufen dürfen

Anwohner beschweren sich im Uni-Viertel über Lärm und Müll von jungen Menschen, die draußen feiern. Die Stadt reagiert darauf mit einem Alkoholverbot für Kioske ab 22 Uhr. Doch die Betreiber wollen sich wehren.

Von Jacqueline Lang

In der Ruppertstraße
:Trausaal im Standesamt renoviert – was sich alles verändert hat

Ein halbes Jahr wurde das Standesamt in der Ruppertstraße umgestaltet: Nun wirkt alles einladender und frischer. Worauf sich Brautpaare freuen können.

Von Noah Westermayer

Giftschlangen, Affen, Spinnen
:„Erschreckende Zustände“: Dutzende verwahrloste exotische Tiere in Münchner Wohnung entdeckt

Terrarien seien verdreckt, Käfige zu klein und die Haltung weder für Mensch noch Tier sicher gewesen, berichtet die Reptilienauffangstation. Die nächtliche Rettungsaktion endet für zwei Exemplare tragisch.

Von David Kulessa

Aufruf zum Jubeln
:Gefälschte Schreiben kündigen Panzerparade durch München an

In mehreren Straßen erhalten Anwohner einen angeblichen Brief vom Kreisverwaltungsreferat: Man möge zum Veteranentag bitte Autos umparken, um der 10. Panzerdivision Platz zu machen. Wie die Behörde reagiert – und warum auch die SZ von der Aktion betroffen ist.

Von Heiner Effern

Lärm im Univiertel
:Oberbürgermeister Reiter schreitet im Streit um Schanigärten ein

Wegen der Klage einer Anwohnerpartei müssen einige Gaststätten in der Amalienstraße früher schließen und ihre Plätze deutlich reduzieren. OB Dieter Reiter will das nicht akzeptieren – und verlangt eine Prüfung.

Von Heiner Effern

Neue Auflagen
:Ist dies das Ende der Schanigärten?

Im Münchner Uni-Viertel müssen Kneipen ihre Sitzplätze und Öffnungszeiten draußen drastisch reduzieren. Die Wirte sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Warum die Stadt so hart durchgreifen will.

SZ PlusVon Sarah Maderer und Joachim Mölter

Radsternfahrt des ADFC
:Wo ist Platz für 10 000 Radfahrer?

Bei der Radsternfahrt protestieren am Sonntag Radler für bessere Bedingungen. Sie wollen auch über die Autobahn fahren, doch deswegen gibt es Streit. Und noch immer ist unklar, wie die Route verläuft.

Von Andreas Schubert

Projekt an der Paketposthalle
:48 500 Unterschriften gegen zwei 155-Meter-Hochhäuser

Die Gegner des Neubauprojekts an der Paketposthalle überreichen ordnerweise Unterschriften, um ein Bürgerbegehren zu erwirken.  Der Investor nennt dieses „eindeutig rechtswidrig“ – und äußert eine unverblümte Erwartung.

Von Sebastian Krass

Münchner Kreisverwaltungsreferat
:Korruptionsverdacht: Mitarbeiter der Ausländerbehörde nicht mehr in Haft

Ursprünglich befanden sich fünf Beschuldigte wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft. Nun sitzt dort nur noch ein externer Mitarbeiter – doch die Vorwürfe gegen alle bleiben bestehen.

Terminklau mit Bots
:Betrüger verkaufen Notfalltermine der Ausländerbehörde

Programmierer machen sich zunutze, dass die Termine in der Münchner Ausländerbehörde heiß begehrt sind.  Die spricht von einem Katz-und-Maus-Spiel mit den Betrügern. Abschalten will sie die Online-Reservierung trotzdem nicht.

Von Poul Heintzenberg

Vorwurf der Bestechlichkeit
:Zwei weitere Verdächtige in KVR-Affäre aus U-Haft entlassen

In dem Fall geht es um verkaufte Aufenthaltstitel. Zwar sind nun zwei weitere Beschuldigte wieder frei, der Vorwurf der Bestechlichkeit und der Urkundenfälschung bleibt aber bestehen.

Korruptionsverdacht im Kreisverwaltungsreferat
:Polizei durchsucht Münchner Ausländerbehörde - vier Mitarbeiter in U-Haft

In der Behörde ist es zwischen 2022 und 2024 mutmaßlich zu Bestechungsfällen gekommen. Vier Mitarbeiter und ein externer Strippenzieher sitzen in Untersuchungshaft. Die Anzeige kam direkt aus dem Kreisverwaltungsreferat. Die CSU ist entsetzt.

SZ PlusVon Martin Bernstein und Heiner Effern

Münchner Attentäter
:Warum war Farhad N. noch in Deutschland?

„Die Geschichte nur erfunden, um ein Bleiberecht zu erhalten“: Sein Asylantrag war 2020 mit deutlichen Worten einer Richterin abgelehnt worden – und trotzdem durfte Farhad N. bis zum tödlichen Anschlag in München bleiben. Wie ist das möglich? Eine Rekonstruktion.

SZ PlusVon René Hofmann

Bundestagswahl 2025
:Die ersten Wahlbenachrichtigungen sind auf dem Weg

Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, kann dies bis zum 17. Februar beantragen. Verschickt werden die Unterlagen aber erst von 4. Februar an.

Ausstellung in München
: „Schweigen schützt nur die Täter“

Die Ausstellung „Was ich anhatte …“ zeigt die Kleidungsstücke von Betroffenen sexualisierter Gewalt und ihre Geschichten. Sie soll zeigen: Die Schuld liegt niemals bei den Opfern.

Von Katharina Haase

SZ-Podcast „München persönlich“
:Wie sicher ist München, Frau Sammüller-Gradl?

Ob Adele-Konzerte oder das Oktoberfest: Bevor in München ein Großereignis steigt, ist Hanna Sammüller-Gradl gefragt. Die Chefin des Kreisverwaltungsreferats über ihren Plan, wie die Stadt lebenswert und sicher bleiben soll.

Sicherheitskonzept für das Oktoberfest
:Schärfere Zugangskontrollen zur Wiesn

Erstmals kommen in diesem Jahr an den Eingängen Metalldetektoren zum Einsatz – zumindest stichprobenartig. Messer und ähnliche Gegenstände sind verboten, Cannabis rauchen auch.

Von Stephan Handel

Computerprobleme
:Welche Auswirkungen die weltweite IT-Störung auf München hat

Der Betrieb am Flughafen ist nur indirekt von den Computerproblemen beeinträchtigt, Probleme gibt es dagegen beim Landratsamt München – und in einigen Münchner Unternehmen.

Kreisverwaltungsreferat
:Münchens Ausländerbehörde bekommt neuen Namen

Die Umbenennung soll die Willkommenskultur in der Stadt betonen. Von einem „Meilenstein der Migrationsgeschichte“ sprechen die Befürworter. Doch längst nicht alle sind begeistert.

Von Joachim Mölter

München scheitert mit Verbot
:Gericht erlaubt umstrittene Pro-Palästina-Parole bei Demo

Die Stadt wollte den Spruch „From the river to the sea“ bei einer Kundgebung unterbinden – und scheitert. Wie der Verwaltungsgerichtshof seine Entscheidung begründet.

Von Bernd Kastner

Europawahl in München
:Wie Briefwähler jetzt noch an ihre Unterlagen kommen

Die Frist für den digitalen Antrag ist am Mittwoch abgelaufen, bis Freitag um 18 Uhr können Münchner ihre Briefwahlzettel aber noch persönlich abholen.

Von Heiner Effern

Service für Münchner
:Stadt reduziert Zahl der Bürgerbüros - ein Standort fällt weg

Statt sechs soll es bald nur noch fünf Anlaufstellen in München geben, um Ausweisdokumente oder Autozulassungen zu beantragen. Zwei geplante neue Bürgerbüros entstehen nun doch nicht, andernorts wird dafür ausgebaut.

Von Ellen Draxel

München-Bilanz
:So baut die Stadt ihr digitales Angebot aus

Lange hinkte München bei der Digitalisierung hinterher. Nun geht es allmählich voran - und auch Künstliche Intelligenz kommt zunehmend zum Einsatz.

Von Heiner Effern

Neue Willkommenskultur in Münchner Ausländerbehörde
:"Es ist noch Luft nach oben"

Langes Anstehen, lange Bearbeitungszeiten, undurchsichtige Prozesse: All das wollte Hanna Sammüller-Gradl ändern, als sie 2022 neue KVR-Referentin wurde. Doch kommt das bei den Betroffenen schon an?

SZ PlusVon Barbara Galaktionow

Sicherheit im öffentlichen Raum
:Alkoholverbot am Hauptbahnhof wird verlängert

Der Genuss und das Mitführen von alkoholischen Getränken bleibt mindestens bis Mai 2028 untersagt. Vergrößert wird der Bannkreis aber nicht - obwohl sich der Alte Botanische Garten immer mehr zum gefährlichen Brennpunkt entwickelt.

Von Joachim Mölter

Panne in Münchner Behörde
:KVR findet mutmaßlichen Fälscher nicht

Die Probleme in der Führerscheinstelle mit verschwundenen Passbildern und Unterschriften sind behoben. In einem Einzelfall mussten die Ermittlungen jedoch eingestellt werden.

Münchner Sicherheitskonferenz
:Alles zur Siko im Überblick

Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz: Welche prominenten Gäste erwartet werden, wie sich die Polizei darauf vorbereitet - und auf welche Einschränkungen sich die Münchner einstellen müssen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Joachim Mölter

Diversität
:Die Münchner Feuerwehr soll bunter werden

Die Vielfalt der Gesellschaft spiegelt sich bei den Einsatzkräften der Branddirektion nicht wider. Sonja Danzl, die Diversitätsbeauftragte des KVR, will dies ändern. Sie wirbt für mehr Frauen im Einsatzdienst und in der Verwaltung.

SZ PlusVon Joachim Mölter

Null Acht Neun
:Der Möchtegern-Beltracchi vom KVR

Fälschungen und Fälscher finden sich an allen Ecken der Stadt. Neuerdings geht im Kreisverwaltungsreferat einer um.

SZ PlusGlosse von Anna Hoben

Standesamt
:Münchens Ort für Ja-Sager

Das größte Standesamt Deutschlands befindet sich im Kreisverwaltungsreferat - in mehr oder weniger romantischer Umgebung. Vor 25 Jahren wurde es eröffnet. Geheiratet wird wie früher, einiges hat sich aber auch verändert.

Von Anne Eberhard

Prostitution in München
:Einblick in die Grauzonen eines Gewerbes

In München gibt es 1800 offiziell angemeldete Prostituierte. In einer Befragung geht der Stadtrat der Frage nach, wie er die Frauen und Männer besser schützen kann. Denn immer wieder gibt es Hinweise auf Zwang und Menschenhandel.

SZ PlusVon Anna Hoben

Münchner Nummernschild
:Neues MUC-Kennzeichen erstmals vergeben

Die Stadt führt zum 1. Dezember das neue Kürzel für KFZ-Schilder ein. Einen Münchner hat sie damit bereits glücklich gemacht.

Von Heiner Effern

Wachdienst
:Rassistische Vorfälle an den Türen städtischer Behörden

Weil sich Beschwerden häufen, will die Stadt München private Sicherheitsdienste in ihren Gebäuden künftig vom Kommunalen Außendienst überwachen lassen. Dessen Einsatzgebiet soll auch auf anderen Gebieten erweitert werden.

SZ PlusVon Heiner Effern

Bußgelder
:München will gegen Verkehrssünder aufrüsten

Die grüne Kreisverwaltungsreferentin fordert mehr Kompetenzen und eine automatische Kennzeichenerfassung mit Kameras, um Falschparken und verbotene Diesel-Fahrten zu verhindern. Doch im Rathaus gibt es Kritik an den Plänen zur Überwachung.

Von Andreas Schubert

Terrorangriff der Hamas
:KVR verbietet pro-palästinensische Demos - dennoch zahlreiche Menschen auf dem Odeonsplatz

Münchens OB Dieter Reiter hatte das Verbot bereits am Donnerstag bei einer Gedenkveranstaltung für Israel angekündigt. Die Polizei forderte die Teilnehmer per Lautsprecher zum Gehen auf.

Von Martin Bernstein, Heiner Effern, Stephan Handel und Ana Maria März

Lange Wartezeiten
:Warum viele Münchner bei der Wahl Schlange standen

Weniger Kabinen, großer Andrang am Vormittag und dann auch noch der Marathon: Vor vielen Wahllokalen bildeten sich am Sonntag lange Wartereihen. Die zuständige Behörde betont: alles "vollkommen normal".

Von Kathrin Aldenhoff

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