01:31
Israel

Tausende protestieren gegen Nationalstaatsgesetz

Das Regelwerk billigt nur Juden das Recht auf "nationale Selbstbestimmung" in Israel zu. Es wurde gegen die Opposition durchgesetzt.

00:59
Israel

Erneut Gewaltausbruch bei Streit um Wehrpflicht

In Israel gerieten ultra-orthodoxe Juden und die Polizei aneinander.

Junge Juden

"Ich fände es einfach schade, wenn das Jüdische verloren ginge"

Die Mehrheit der in Bayern lebenden Juden ist älter als 50 Jahre. Mehr und mehr aber prägt die neue Generation das Gesicht der Gemeinden - nicht nur bei der Religion.

Von Veronika Wulf

Geschichte

Juden in Bayern haben ein Jahrtausend der Feindseligkeit hinter sich

Auch wenn die Politik neuerdings von einer christlich-jüdischen Wertegemeinschaft redet: In Bayern war davon einst wenig zu spüren. Juden wurden meist verfolgt, schikaniert oder gar ermordet.

Von Birte Mensing

Beit Schemesch Frau
Israel

Orthodoxe jagen Frauen durch die Stadt

Aufnahmen in sozialen Medien zeigen, wie Dutzende Ultraorthodoxe in Beit Schemesch nahe Jerusalem eine Frau verfolgen, die Shorts und ein T-Shirt trägt. Es ist offenbar nicht das erste Mal.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

SZ–Magazin
Madeleine Albright im Interview

"Diploma­tie ist die Sprache, die dich mit Mons­tern sprechen lässt"

Erst Tschechoslowakin, dann Amerikanerin, erst Katholikin, dann Jüdin, erst Flüchtlingskind, dann Außenministerin: Madeleine Albright führt ein Jahrhundertleben. Nun warnt sie vor der Rückkehr des Faschismus.

Interview von Mareike Nieberding, SZ-Magazin

Kippah Trial Berlin DEU Deutschland Germany Berlin 19 06 2018 Mann mit Kippa wartet mit Journal
Prozess in Berlin

"Bei uns flucht man so"

Der Syrer Knaan Al S., der im April in Berlin einen Israeli mit Kippa beschimpft und mit einem Gürtel geschlagen hat, sagt vor Gericht, er sei kein Antisemit.

Von Verena Mayer, Berlin

Charlotte Knobloch und Ludwig Spaenle
Neuer Beauftragter

Spaenle will Antisemitismus in Bayern bekämpfen

Der frühere Kultusminister ist zum ersten Antisemitismus-Beauftragten der Staatsregierung ernannt worden - eine Entschädigung für den verlorenen Ministerjob soll die Aufgabe nicht sein.

Von Veronika Wulf

Wahl in Tunesien

Wie es ihm gefällt

Simon Slama ist einer der wenigen Juden, die noch in Tunesien leben. Jetzt tritt er bei den ersten freien Lokalwahlen an - für eine islamistische Partei: "Ich will zeigen, dass Juden und Muslime in Tunesien zusammen etwas bewegen können."

Von Moritz Baumstieger

 Zentralrat der Juden

Warnung vor Tragen der Kippa

Statt einer religiösen Kopfbedeckung solle man in deutschen Großstädten lieber eine "Basecap" tragen.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Kundgebung gegen Judenhass
Übergriffe auf Juden

Deutschland muss dem Antisemitismus widerstehen

Es ist nicht Aufgabe der Juden im Land, die Judenfeindschaft zu bekämpfen; es ist Aufgabe des gesamten Staates und seiner Bürger.

Kommentar von Matthias Drobinski

Antisemitismus

Haftbefehl gegen mutmaßlichen Schläger

Der 19-Jährige, der am Dienstag zwei kippatragende Männer in Berlin angegriffen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Er hatte sich der Polizei gestellt.

Regierungserklärung im bayerischen Landtag
SZ Espresso

Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Lea Kramer

israelis+jetzt
jetzt
Antisemitismus in Deutschland

"Kritik an der israelischen Politik ist nicht automatisch antisemitisch"

Übergriffe auf Juden nehmen hierzulande zu und Israel-Kritik schlägt oft in Antisemitismus um. Junge Israelis erzählen, wie sie diese Entwicklung wahrnehmen.

Protokolle von Tamara Vogel

7 Bilder
Religion

Wo Münchner ihren Glauben leben

Ob Buddha, Allah, Gott oder Jahwe - so unterschiedlich wie die Lehren sind die Orte, an denen der Glaube gelebt wird. Doch manchmal liegt die Vielfalt ziemlich versteckt.

Von SZ-Autoren

Israel verkauft Brotvorräte für zehn Tage - Hussein Dschabar
Pessach-Fest

Warum dieser Araber fast alle Lebensmittel Israels besitzt

Hussein Dschabar gehören gerade alle gesäuerten Lebensmittel in Israel. Sie werden ihm während des Pessach-Festes vermacht.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Jerusalem

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Leserdiskussion

Wie gegen Antisemitismus vorgehen?

Viele Juden fühlen sich in Deutschland nicht sicher, antisemitische Einstellungen sind weit verbreitet. An Berliner Schulen sorgen nun mehrere Vorfälle für Aufsehen.

Yorai Feinberg, who received anti-Semitic telephone calls after his restaurant was included on a map posted on Facebook by a far-right group, in Berlin.
Antisemitismus

Wo beginnt der Hass?

Was Antisemitismus ist, hat die Bundesregierung neulich noch mal klar definiert. Das Problem: Nicht alle Gerichte kennen diese Definition. Das hat Folgen für die Juden in Deutschland.

Von Verena Mayer und Thorsten Schmitz

Judentum

Wo die Ewigkeit keine Illusion mehr ist

In Ferrara hat ein nationales Museum des italienischen Judentums und der Schoah eröffnet. Es soll die Geschichte einer Migration erzählen.

Von Thomas Steinfeld

Weihnukka2_Schlemiel
Interkonfessionelles Fest

Feiert Weihnukka!

Früher haben viele Juden das interkonfessionelle Fest zelebriert. Heute könnte es Christen- und Judentum weniger hermetisch erscheinen lassen. Eine Spurensuche.

Von Ekaterina Kel

Judensäue, Antisemitismus, Katholische Kirche
SZ-Magazin
Antisemitismus

Schweinerei an der Kirchenwand

In manchen deutschen Kirchen hängen immer noch "Judensäue" - mittelalterliche Schmähfiguren gegen Juden. Wie kann das sein? Und was soll mit ihnen geschehen?

Von Josef Wirnshofer

lichterkette1+jetzt
jetzt
Friedlicher Protest

Muslime und Juden demonstrieren gegen Antisemitismus

Mit einer Lichterkette setzten Berliner am Dienstagabend ein Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen - als Reaktion auf die jüngsten antisemitischen Vorfälle in ihrer Stadt.

Von Johann Voigt

Deborah Feldman
Deborah Feldman im Interview

"Hier will jeder Polizist sein"

Deborah Feldman, die Autorin des Bestsellers "Unorthodox", über ihre Heimat USA, die jüdischen Gemeinden auf beiden Seiten des Atlantiks und ihr neues Leben in Berlin.

Interview von Thorsten Schmitz

Jüdische Kultur

"Ich bin eine immer Lernende"

35 Jahre Literaturhandlung: Für Rachel Salamander ein Anlass, über Veränderungen nicht nur in der Literatur zum Judentum nachzudenken

Von Eva-Elisabeth Fischer

Jüdisches Neujahrsfest, 2007
Religion

Juden und Muslime feiern an diesem Donnerstag Neujahr

Dass das Fest für beide auf den gleichen Tag fällt, ist sehr selten. Ein Rabbiner und ein Imam aus München erklären die Feierlichkeiten - und was passiert, wenn Gott Inventur macht.

Von Jakob Wetzel