Judentum

Israelitische Kultusgemeinde München
:„Ich sehe mich als Brückenbauer“

Michael Holland ist überraschend zum Stellvertreter von Präsidentin Charlotte Knobloch gewählt worden. Der Abteilungsleiter und Antisemitismusbeauftragte des Landkreises Dachau erklärt im Interview, welche Ziele er sich für dieses Amt steckt.

SZ PlusInterview von Helmut Zeller

Kulturwoche in Kloster Seeon
:Suchers Leidenschaften in Seeon

Zum vierten Mal gestaltet der Autor und Theaterkritiker C. Bernd Sucher eine Kulturwoche im Kloster Seeon mit Lesungen, Vorträgen und Konzerten. Vom 8. bis 16. August legt er den Schwerpunkt auf jüdische Kultur.

Von Yvonne Poppek

Juden-Verfolgung in der NS-Zeit
:„Von jetzt ab existieren Sie nicht mehr!“

Margarete Bihrle soll 1941 deportiert werden, doch ein Nachbar streicht ihren Namen heimlich von der Deportationsliste. Bis zum Ende des Kriegs verlässt sie ihre Münchner Wohnung nicht mehr – und überlebt als Unsichtbare.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Judenverfolgung in der NS-Zeit
:Das ganze Dorf wusste vom „Judenkind“

Hannelore Bach aus der Münchner Goethestraße gilt den Nazis als „jüdischer Mischling 1. Grades“. Während des Kriegs versteckt die Mutter das Kind bei einem Mann, der selbst NSDAP-Mitglied ist.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Jahresempfang der Katholischen Kirche
:„Man steht einander bei, weil wir sonst gar nicht überleben könnten“

Um Sportsgeist und den Papst im WM-Fieber geht's beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising. Aber mehr noch um Politik und gesellschaftliche Solidarität – in schönster Kulisse.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

Lion-Feuchtwanger-Stammtisch
:„Was wir heute hier erleben, ist ein Wunder“

Der Schriftsteller Lion Feuchtwanger kehrte zu Lebzeiten gern im Wirtshaus ein. Nach ihm ist nun ein bayerisch-jüdischer Stammtisch im Augustiner-Biergarten benannt, dessen Gründung ein Zeichen in schwierigen Zeiten setzen soll.

Von Jacqueline Lang

Judenverfolgung in der NS-Zeit
:Wenn der Galgen vor der Haustür steht

Erst soll er zum Schein erhängt werden, dann wird er nach Buchenwald deportiert und ermordet: die Geschichte von Hausmeister Leopold Goldlust aus der Münchner Herzog-Max-Straße.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Israelitische Kultusgemeinde
:Charlotte Knobloch bleibt Präsidentin der jüdischen Gemeinde

Die 93-jährige Holocaust-Überlebende wurde einstimmig vom neuen Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ohne Gegenkandidaten ins Amt gewählt. Eine Überraschung gibt es auch.

Von Andrea Schlaier

Dialogforum Religion und Integration
:„Wer den Dialog beendet, überlässt das Feld den Lautesten und den Radikalsten“

Die Religionsgemeinschaften in Bayern stehen gemeinsam gegen Hass und Hetze. Für Fake News und Diskriminierung soll kein Platz sein – die Botschaft geht besonders an die junge Generation.

Von Johann Osel

Israel
:Sie sagt: „Wir haben hier keine Zukunft.“ Er sagt: „Ich träume von einer Stadt ohne Araber“

Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg (Text) und Jonas Opperskalski (Fotos)

ExklusivBayreuther Festspiele
:„Es tut mir wirklich sehr leid!“

Kehrtwende in Bayreuth: Festspielleiterin Katharina Wagner entschuldigt sich bei Michel Friedman und lädt ihn ein, zu den Festspielen zu kommen. Das abgesagte Gedenkkonzert soll wie geplant stattfinden – ein paar Details sind aber noch zu klären.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger und Alexander Gorkow

Jüdische Emigration nach 1933
:Gefangene im eigenen Land

Lange nach 1933 hofften viele deutsche Juden, es werde nicht zum Schlimmsten kommen im NS-Staat. Susanne Heim zeichnet nach, wie ihre Pläne zur Emigration schließlich an der Hartherzigkeit der Staatenwelt scheiterten.

SZ PlusRezension von Annette Weinke

Münchner Ausstellung über das jüdische Ehepaar Wolff
:Der Architekt und die Aktivistin

Helmuth Wolff baute in München Häuser, musste fliehen und wurde in Amsterdam zum Farbfoto-Pionier. Seine Frau Annemie fotografierte im Zweiten Weltkrieg jüdische Menschen und rettete einigen das Leben. Eine Ausstellung erinnert an die beiden.

Von Jürgen Moises

Israel
:Von Indien ins Heilige Land

Tausende Jüdinnen und Juden aus Indien sollen nach Israel einwandern. Sie sehen sich als „verlorener Stamm“ aus biblischen Zeiten. Doch in Israel wirft der Exodus eine alte Frage auf.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Juden in Deutschland
:Warum junge Israelis ausgerechnet nach Dachau ziehen

Weshalb zieht es sie in die Stadt, die untrennbar mit der Ermordung von Tausenden Juden verbunden ist? Den Antisemitismusbeauftragten Michael Holland überrascht das keineswegs.

SZ PlusVon Helmut Zeller

Pfingsten
:„Hat denn Gott sein Volk verstoßen?“

Der Apostel Paulus war frustriert, dass nicht alle Juden an Christus glauben wollten. Ist er der Urvater des Antijudaismus? Eine neue Biografie klärt auf.

SZ PlusVon Johan Schloemann

Jewish Chamber Orchestra Munich
:Die Synagoge Reichenbachstraße als Konzertsaal

Was für ein Saal! Das Jewish Chamber Orchestra Munich spielt zum ersten Mal in der Synagoge Reichenbachstraße.

SZ PlusKritik von Egbert Tholl

Jüdisches Leben
:Baumeisterin eines säkularen Tempels

Mit ihrer Münchener „Literaturhandlung“ riskierte Rachel Salamander eine Grenzüberschreitung und machte jüdisches Denken wieder sichtbar. Wenn ihr Wirken nun in ein Archiv geht, dann hoffentlich für eine bessere Zukunft.

SZ PlusGastbeitrag von Dan Diner

Literatur
:Lässige Frau, dabei spektakulär

Jahrzehntelang dokumentierte Rachel Salamander in Ton, Bild und Texten die Auftritte ihrer berühmten Gäste in der jüdischen „Literaturhandlung“. Eine Ausstellung in der Münchner Monacensia zeigt nun dieses erstaunliche „Archiv Salamander“.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Jüdische Allgemeine
:Wer den deutschen Schlaf stört

Die „Jüdische Allgemeine“ ist kein Gemeindeblatt. Sie will die Stimme der deutschen Juden sein. Und sie ruft hinein in die deutschen Diskussionen. In diesen Tagen wird sie achtzig Jahre alt.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Religion
:„Viele haben ein unvollständiges Bild vom Judentum“

In Petershausen soll ein Abend zum christlich‑jüdischen Dialog ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Initiator Bernhard Lachmann erklärt, warum Wissen und Begegnung die wirksamsten Mittel gegen Vorurteile sind.

Interview von Thomas Radlmaier

Antisemitismus
:Das Tabu des Judenhasses bricht auf

Beleidigungen, Drohungen, Gewaltaufrufe: Antisemitismus zeigt sich in Bayern immer unverhohlener, vor allem auf sozialen Medien. Der neue Rias‑Bericht dokumentiert 1551 Vorfälle – ein trauriger Rekordwert.

Von Thomas Radlmaier

Podcast „Ist das gerecht?“
:„Wehret den Anfängen? Ich bitte dich!“

Michel Friedman blickt auf seine Jugend zurück und kritisiert: Die Kategorisierung von Menschen werde hierzulande wieder salonfähig.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke, Text von Justin Patchett

MeinungAntisemitismus
:Es ist keine gute Idee, die Leugnung des Existenzrechts Israels zu verbieten

Der Vorstoß aus Hessen ist eine schlechte Idee. Denn falsche Überzeugungen ändert man nur durch Widerspruch, nicht durch erzwungenes Schweigen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

SZ MagazinJudenverfolgung
:Wie ein geraubter Silberlöffel zu einer jüdischen Familie zurückkam

Das Münchner Stadtmuseum war seit der NS-Zeit in Besitz einer Schöpfkelle, die dem ermordeten Juden Justin Gerstle gehörte. Doch ihn zurückzugeben, ist nicht leicht – weder für das Museum noch für die Nachfahren.

SZ PlusVon Clara Wollmann

Debatte
:Das Wort dafür heißt Feigheit

Anschläge, Morddrohungen, Absagen von Veranstaltungen: Gewöhnen wir uns daran, dass der Antisemitismus jüdisches Leben in Deutschland gefährdet?

SZ PlusEssay von Peter Laudenbach

Nach Anschlag in München
:Israelfeindliche Gruppen rufen zu Gewalt auf – am jüdischen Gedenktag für die Opfer der Shoah

Vor dem israelischen Generalkonsulat werden am Montag Intifada-Rufe skandiert. An der Fassade der LMU hängt eine Netanjahu-Puppe am Galgen. Die Polizei ermittelt – und hat erste Erkenntnisse zum Anschlag vom Freitag.

Von Martin Bernstein und Katharina Haase

Tragische Familiengeschichte
:Die unbekannte Seite des Entertainers Hugo Egon Balder

Mit der Erotik-Show „Tutti Frutti“ und Comedy-Formaten wie „Genial daneben“ schrieb Hugo Egon Balder TV-Geschichte. Seine Familiengeschichte dagegen birgt tragische Aspekte, von denen der Fernsehmann selbst lange nichts wusste.

SZ PlusInterview von Barbara Hordych

Judentum und Antisemitismus
:„Redet mit uns, nicht über uns“

Daniel Gitbud und Ariella Chmiel diskutieren mit Dachauer Gymnasiasten über das jüdische Leben in Deutschland, den Nahost-Konflikt und Antisemitismus. Dabei verstehen sie es, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen.

Von Helmut Zeller

Debatte
:Hat sich die Idee des Zionismus überlebt?

Der jüdische Schriftsteller Arnon Grünberg reist durch Israel, Deutschland und Österreich, um Antworten auf die Fragen zu finden: Wie hängen Zionismus und Antisemitismus zusammen? Und was hat das Blutvergießen im Nahen Osten mit dem Holocaust zu tun?

SZ PlusGastbeitrag von Arnon Grünberg

Antisemitismus
:Judenfeindliche Drohungen gegen Münchner Modegeschäft

Die Inhaberin eines Ladens im Münchner Stadtteil Haidhausen hatte sich zuvor mit Aufklebern gegen Antisemitismus gewandt. Zahlreiche Menschen bekunden ihre Solidarität mit ihr.

Von Martin Bernstein

Antisemitismus
:Wie Justiz und Polizei in München gegen Judenhass vorgehen

Die Zahl antisemitischer Straftaten ist unverändert hoch. Bedroht werden jüdische Münchnerinnen und Münchner von mehreren Seiten. Viele fühlen sich nicht mehr sicher – und misstrauen den Schutzzusagen.

Von Martin Bernstein

Berlin
:Jüdischer Student verliert vor Gericht gegen Universität

Lahav Shapira hatte die FU Berlin verklagt, nachdem er von einem Kommilitonen angegriffen wurde - die Hochschule unternehme nicht genug gegen antisemitische Diskriminierung. Das Gericht weist nun seine Klage aus formellen Gründen zurück.

Liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom
:„Wahrscheinlich bin ich für einige Menschen in meiner Gemeinde eine Zumutung“

In München ist vielen nicht bekannt, dass es neben der Israelitischen Kultusgemeinde eine weitere jüdische Gemeinde gibt. C. Bernd Sucher ist als Vorsitzender der Liberalen von Beth Shalom angetreten, dies zu ändern.  Wie er die großen Bühnen der Stadt nutzt.

SZ PlusInterview von Andrea Schlaier

Historie
:Gerettet in Griechenland

Von den Nazis aus München gejagt, fand der Chemiker Georg-Maria Schwab Aufnahme in Athen. Die Rückkehr musste er sich erkämpfen – und schwieg über das Exil, wie viele, die wieder heimkamen. Eine Spurensuche.

SZ PlusVon Christiane Schlötzer

SZ MagazinAuschwitz
:»Ich habe meine Nummer lange bedeckt gehalten« – »Ich habe Puder drüber gemacht«

Eva Szepesi und Eva Umlauf kamen als Kinder am selben Tag in Auschwitz an und entgingen der Gaskammer nur knapp. 2016 wurden sie Freundinnen. Ein Gespräch über ihr erstes Treffen, ausgerechnet in einem Zug, über ihr Leben im Land der Täter – und die Frage, wie man ein solches Familientrauma verarbeitet.

SZ PlusInterview von Thomas Bärnthaler, Fotos von Ricardo Wiesinger

Antisemitismus in der Schule
:„Er ist Jude – ist doch klar, dass ihm alles wehtut“

Schon vor dem Hamas-Terrorangriff gehörten antisemitische Äußerungen im Klassenzimmer zum Alltag. Eine Studie belegt, dass derartige Vorfälle nicht nur zunehmen, sie werden auch feindseliger.

Von Olaf Przybilla

Bayreuth
:Kulturzentrum macht jüdisches Leben sichtbar

Die älteste noch genutzte Synagoge Deutschlands – und jetzt noch ein Kulturzentrum: Ministerpräsident Markus Söder besucht die Israelitische Kultusgemeinde in Bayreuth und erneuert ein Versprechen.

Ilse Aichingers „Die größere Hoffnung“ am Staatstheater Nürnberg
:Wie Kinder der Verfolgung trotzen

Wie gut lässt sich Ilse Aichingers Nachkriegsroman „Die größere Hoffnung“ auf die Bühne bringen? Salome Schneebelis Inszenierung wagt als deutsche Erstaufführung am Nürnberger Staatstheater viel – mit Erfolg.

SZ PlusKritik von Florian Welle

Literatur
:Mit Schampus durch alle Krisen

Zeit, dass sich auch die Literatur des Themas NS-Raubkunst annimmt. Gern auch mit dem Witz einer Mirna Funk. Ihr Roman „Balagan“ allerdings stolpert dann doch am Thema vorbei.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Israel
:Manchmal schämt er sich jetzt für Israel

Ihre Eltern und Großeltern flohen vor dem Terror der Nazis hierher und bauten ein offenes, sicheres, tolerantes Land auf. Aber jetzt entfremden sich viele Israelis von ihrer Heimat. Von Netanjahus neuem, kalten Israel. Und gehen.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Literatur
:Leben nach der Katastrophe

In „Mischka“ erzählt  Barbara Honigmann von Freunden ihrer Eltern, die den Nazis entkamen. Es sind Protokolle brutaler Schicksale, aber auch Geschichten des Weitermachens und der Würde.

SZ PlusVon Lothar Müller

Meinung„Stefan Raab Show“ zu Gil Ofarim
:Viel plakativer kann man Antisemitismus nicht zur Schau stellen

„Die Stefan Raab Show“ unterstellt Gil Ofarim das „Betrüger-Gen“.

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

Hebräischer Verlag in Berlin
:„Ich bin kein Volk, ich bin ein Mensch“

Zwei Israelis haben einen Verlag für hebräische Literatur gegründet, in Berlin, den ersten seit 1938. Eigentlich ein völlig aussichtsloses Unterfangen – und ein kleines Wunder. Ein Besuch bei den Verlegern.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Wanderausstellung in Wartenberg
:„Antisemitismus ist leider wieder lauter geworden“

In der Marie‑Pettenbeck‑Schule ist derzeit die Ausstellung „Antisemitismus in Bayern“ zu sehen. Darin geht es um den erstarkten Judenhass. Am Eröffnungsabend spricht auch der Überlebende René Kaufmann, der im benachbarten Langenpreising wohnt.

Von Regina Bluhme

Maxim Biller
:Diese verdammten Lichtblicke in düsteren Zeiten

Treffen sich ein Literaturwissenschaftler und ein jüdischer Schriftsteller: Es könnte so einfach sein, miteinander klarzukommen. Wäre da nicht das Zwischenmenschliche.

SZ PlusEine Glosse von Maxim Biller

Attentat von 1970
:Brandanschlag auf jüdisches Altenheim steht vor der Aufklärung – nach mehr als 50 Jahren

Die Ermittlungen der Münchner Generalstaatsanwaltschaft konzentrieren sich auf einen 2020 gestorbenen Münchner. Der Rechtsextremist, der das Seniorenheim in der Reichenbachstraße angezündet haben soll, ist für weitere Straftaten bekannt.

Von Martin Bernstein

Holocaust-Gedenktag
:Michel Friedman: Juden in Deutschland gefährdet wie lange nicht mehr

„Ich will diese Sätze nicht mehr hören“, sagt der Publizist zu Appellen wie „Nie wieder“. Diese seien sinnlos, wenn im Alltag „der Judenhass explodiert“. Auch andere äußern sich eindringlich.

Antisemitismus
:Eure Gleichgültigkeit ist unser Tod

Antisemitismus lebt nicht nur von Hass, sondern immer auch von Wegsehen, von Schweigen und dem Wunsch, sich nicht positionieren zu müssen.

SZ PlusGastbeitrag von Martin Moszkowicz

Bayern und Israel
:Zusammenhalt in Zeiten der Erschütterung

Die Stimmung bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist angesichts von Krieg und Antisemitismus gedämpft. Immerhin rückt die jüdische Community enger zusammen.

Von Bernd Kastner

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