John McCain

Eingeständnis nach Wahlniederlage
:Ein letztes Mal Glänzen

Die Praxis der "Concession Speech" ist nicht beschämend, wie Trump das vermutlich denkt. Sie ist ein fast magisches Ritual - und nutzte in der Vergangenheit schon so manchem glücklosen Präsidenten.

Von Jörg Häntzschel

SZ Espresso
:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Trauerfeier für John McCain
:McCains Tochter demontiert US-Präsident Trump

"Wir sind zusammengekommen, um über den Verlust von amerikanischer Größe zu trauern": Meghan McCain ehrt ihren Vater, den großen Republikaner John McCain - und spricht doch vor allem über Donald Trump.

Von Thorsten Denkler, New York

SZ PlusJohn McCain
:Fehde über den Tod hinaus

In den USA trauern viele um John McCain, Donald Trump allerdings tut sich schwer. Bei der Frage, wer den Sitz des Senators erben könnte, fällt auch der Name seiner Ehefrau Cindy.

Von Alan Cassidy

Nach Tod des US-Senators
:Trump würdigt McCains Dienste nun doch

Der US-Präsident gibt dem öffentlichen Druck nach und veröffentlicht eine Mitteilung. In einer Abschiedsbotschaft kritisiert McCain die spalterische Politik Trumps.

02:30

Nach dem Tod von John McCain
:Wer gebietet Trump nun Einhalt?

Mit dem Tod von John McCain verlieren die Republikaner ihren beharrlichsten Trump-Kritiker aus den eigenen Reihen. Einen Ersatz zu finden, wird schwer.

Videokommentar von Thorsten Denkler

Zum Tod von John McCain
:Der Anti-Trump

Der Republikaner John McCain hinterlässt eine große Lücke, nicht nur in seiner Partei. Doch was nach seinem Tod bleibt, ist sein Appell an Europa, die Partnerschaft mit den USA nicht abzuschreiben.

Gastbeitrag von Wolfgang Ischinger
01:12

Verstorbener US-Senator
:Trump wollte McCain nicht mit offiziellem Statement würdigen

Alles Bitten und Drängen seiner Mitarbeiter war vergebens: Der US-Präsident weigerte sich einem Bericht zufolge, die schon vorbereitete Würdigung zu veröffentlichen. Stattdessen kam ein Tweet, der für Empörung sorgte.

SZ PlusZum Tod von John McCain
:Der Tapfere

John McCain verkörperte vieles, wofür das konservative Amerika einmal stand: Patriotismus, Werte, Anstand. Seine letzte Anweisung war, dass Donald Trump nichts auf der Beerdigung verloren hat.

Von Hubert Wetzel

John McCain: Ein Leben in Bildern
:Vom Kriegsveteran zum Trump-Kritiker

Im Alter von 31 Jahren wird John McCain über Hanoi abgeschossen. Später setzt er sich für die Versöhnung mit Vietnam ein - und überbrückt auch in den USA die politischen Gräben.

Trauer um John McCain
:"Ein Patriot von höchstem Rang"

Nach dem Tod von Republikaner John McCain trauern Parteifreunde und politische Gegner um einen "Staatsdiener in bester Tradition". US-Präsident Trump, den McCain scharf kritisierte, äußert sich jedoch nur knapp.

Zum Tod von John McCain
:Er war der Letzte seiner Art

Kriegsgefangener, Konservativer und selbst ernannter Außenseiter: Das Leben des verstorbenen US-Senators John McCain spiegelt die US-Politik der vergangenen 50 Jahre.

Von Johannes Kuhn

US-Politik
:US-Senator John McCain ist tot

Der an einem Hirntumor erkrankte Senator aus dem Bundesstaat Arizona und frühere Präsidentschaftskandidat erlag am Samstag seinen Leiden.

Abfällige Bemerkung über McCain
:Trump-Assistentin verlässt Weißes Haus

Kelly Sadler hatte Mitte Mai Aufsehen erregt, weil sie verächtlich über den todkranken republikanischen Senator McCain gesprochen hatte.

Donald Trump und John McCain
:Geschichte einer innigen Feindschaft

Der todkranke Senator McCain will den US-Präsidenten nicht auf seiner Beerdigung haben. Zu sehr hat sich Trump ihm gegenüber danebenbenommen.

Von Thorsten Denkler

Weißes Haus
:Trump-Mitarbeiterin spottet über schwerkranken Senator McCain

Die Mitarbeiterin des Kommunikationsstabs soll bei einem Meeting einen Witz über den nahen Tod McCains gemacht haben. Zuvor hatte sich der Senator gegen Trumps Kandidatin für den CIA-Chefposten ausgesprochen.

SZ Espresso
:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Tobias Dirr

Münchner Sicherheitskonferenz
:Tränen auf dem Galadinner

Cindy McCain, die Frau des krebskranken US-Senators, hält eine unerwartet emotionale Rede. Auch die Laudatio des ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden auf seinen politischen Konkurrenten zeigt, wie sehr John McCain der amerikanischen Delegation fehlt.

Von Christian Krügel

SZ PlusJohn McCain
:Ein Mann mit Haltung

Die Ära von Senator John McCain wird bald enden. Er ist einer der wenigen Republikaner, die sich noch trauen, offen gegen Donald Trump zu sprechen. Es geht ihm um weit mehr als einen Kleinkrieg mit dem Präsidenten.

Von Hubert Wetzel

US-Senator
:McCain: USA keine Nation des "Blut und Boden"

Der schwerkranke Senator rechnet mit den Ideologen im und um das Weiße Haus ab. Namen muss er dabei keine nennen.

Von Johannes Kuhn

US-Senat
:Drei gegen Trump

Der US-Präsident schäumt: Drei Abgeordnete aus seiner Partei bescheren ihm eine historische Niederlage bei der Abstimmung zur Gesundheitsreform. Es kam zu einem denkwürdigen Auftritt.

Von Veronika Wulf und Sebastian Gierke

US-Senat
:McCain rettet Gesundheitsreform der Republikaner vor dem Aus

Ausgerechnet der schwerkranke Senator aus Arizona ermöglicht seiner Partei, die umstrittene Abschaffung von "Obamacare" nun doch noch zu debattieren.

Von Johannes Kuhn

Republikaner
:US-Senator McCain leidet an bösartigem Hirntumor

Der Präsidentschaftskandidat von 2008 war wegen eines Blutgerinnsels operiert worden - dabei entdeckten Ärzte die Krebserkrankung. Präsident Trump und sein Vorgänger Obama schicken Genesungswünsche.

US-Kongress
:Republikaner in Schockstarre

Nach dem Bekanntwerden des Geheim-Dossiers sind Trumps Parteifreunde besorgt. Manche schweigen, manche bezweifeln, dass die neuen Vorwürfe wahr sind. John McCain dürfte sich bestätigt fühlen.

Von Sacha Batthyany

US-Wahl
:Trump-Gegner hoffen auf die Notbremse

Theoretisch wäre es möglich, Trump noch zu verhindern - es müssten sich im "Electoral College" nur genug abtrünnige Wahlmänner zusammentun. Das wird schwer.

Von Sacha Batthyany

US-Wahl
:Die Republikaner suchen den Schulterschluss mit Trump

Gerade haben sich der künftige US-Präsident und führende Republikaner noch beschimpft. Nach dem Wahlsieg zeigen sie sich plötzlich vereint. Doch Trumps Wahlversprechen lassen sich nur schwer mit der Parteilinie vereinbaren.

Von Reymer Klüver

US-Wahlkampf
:Trump verhöhnt Kriegsveteran McCain

Präsidentschaftskandidat Donald Trump zieht in Zweifel, ob John McCain wirklich ein Kriegsheld ist - Kollegen sprechen von einem "neuen Tief in der US-Politik".

Konflikt um US-Außenpolitik
:Vorboten der Veränderung

Nach dem Washington-Besuch von Steinmeier sorgt sich die Bundesregierung um die Außenpolitik der USA. Was, wenn nach der nächsten Wahl wieder Interventionisten ans Ruder kommen, die daran glauben, nur harte Autorität halte Krisen im Zaum?

Von Stefan Braun

Außenpolitik der USA
:Der Feind im Kapitol

Obama sagt, er schäme sich für die Republikaner. Doch die Querschüsse der Opposition stören nicht nur die Außenpolitik des US-Präsidenten. Sie könnten für die westliche Gemeinschaft zum echten Problem werden.

Von Stefan Braun und Nicolas Richter

Nach Kritik an Iran-Brief
:McCain bezeichnet Steinmeier als unglaubwürdig

Außenminister Steinmeier kritisierte den Iran-Brief von 47 US-Senatoren - und zieht damit den Zorn des US-Senators McCain auf sich. Der Ex-Präsidentschaftskandidat wirft Steinmeier im Ukraine-Krieg Beschwichtigungspolitik vor.

Wegen Ukraine-Krise
:Druck auf Obama wächst

In den USA gilt als sicher, dass die Maschine von Flug MH17 abgeschossen wurde. Republikaner und Demokraten fordern Präsident Obama auf, nun endlich entschlossener gegen Russland vorzugehen. Sogar Waffenlieferungen an die Ukraine sind im Gespräch.

Von Reymer Klüver

Proteste in der Ukraine
:US-Senator McCain wirbt für Europa

"Die Ukraine wird Europa verbessern": US-Senator John McCain hat die Demonstranten auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz besucht. Die bereiten neue Massendemonstrationen vor.

Proteste in der Ukraine
:US-Senator McCain will in Kiew schlichten

Eine Einigung in Kiew bleibt auch nach dem ersten Krisengipfel unwahrscheinlich. Nun will US-Senator John McCain vermitteln. Russland wirft dem Westen "Realitätsverlust" vor .

US-Republikaner im Kongress
:John McCain - der alte Falke an Obamas Seite

John McCains Verhältnis zu Barack Obama ist schwierig, im Syrien-Konflikt ist der Republikaner jedoch ein wichtiger Verbündeter des Präsidenten. Denn wenn die USA über Militäreinsätze streiten, ist McCain meistens dafür. Auch John Boehner, der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, signalisiert Unterstützung.

Von Nicolas Richter, Washington

MeinungMachtkampf in Ägypten
:Obama vertraut den Falschen

Sein Gesandter McCain nennt den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mursi einen "Putsch", sein Außenminister Kerry kam unlängst zu einem ganz anderen Schluss. Dieses Hin und Her schadet Barack Obama. Die Reaktion der Militärführung legt nahe: Es ist ihr egal, was der US-Präsident denkt.

Ein Kommentar von Hubert Wetzel

Friedensvermittlung in Ägypten
:Die unglückliche Mission des John McCain

Eine friedliche Lösung für den Konflikt in Ägypten - darum bemühen sich Vermittler aus aller Welt seit Wochen. Nun erklärt die Übergangsregierung die Versuche für gescheitert. US-Präsident Obama scheitert mit seinem Versuch, der Diplomatie in Ägypten mit zwei Republikanern zu helfen. Die haben in Kairo alles noch schlimmer gemacht.

Von Benjamin Romberg

Ägypten
:McCain warnt vor "totalem Blutvergießen"

Präsident Obama persönlich hatte sie nach Ägypten geschickt: Die US-Senatoren McCain und Graham sind über die Lage in Kairo entsetzt. Anders als US-Außenminister Kerry nennen sie die Absetzung Mursis einen Putsch - und sparen nicht mit deutlichen Worten.

Obamas Rolle in Syrien
:Im Sog des Konflikts

Obama ist dort, wo er nie hinwollte: Wenn der amerikanische Präsident die syrischen Rebellen bewaffnet, macht er die USA militärisch zur Konflikt-Partei. Niederlagen der Rebellen wären dann auch Niederlagen der USA. Dabei kann er selbst mit dem größten Aufwand kein Land zusammenhalten, das entlang ethnischer und religiöser Linien auseinanderfällt.

Von Nicolas Richter, Washington, Frank Nienhuysen, Moskau, und Stefan Kornelius

Designierter US-Außenminister Kerry im Senat
:Frotzeleien zwischen Gegnern

Es ist üblich, dass US-Senatoren künftige Minister bei Anhörungen "grillen", sprich, peinlich genau befragen. Nicht aber bei John Kerry. Die Vorstellung von Präsident Obamas künftigem Außenamtschef gerät zum Beispiel dafür, wie persönliche Freundschaft den Graben zwischen Republikanern und Demokraten überwinden kann.

Von Oliver Das Gupta

Aufstand gegen Assad
:US-Senator McCain fordert Luftangriffe auf Syrien

Als erster prominenter US-Politiker fordert John McCain militärisches Eingreifen in Syrien: Luftangriffe seien "der einzige realistische Weg", um das "Gemetzel" zu stoppen, sagte der republikanische Senator. Die US-Regierung lehnte ein gewaltsames Vorgehen bislang ab. Und auch die UN wollen weiter versuchen, das Blutvergießen auf diplomatischem Weg zu stoppen.

US-Senator will Oppositionelle unterstützen
:McCain erwägt Waffenlieferungen an syrische Rebellen

Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat John McCain schlägt vor, die Oppositionsbewegung in Syrien mit Waffen zu beliefern und beruft sich dabei auf deren "Recht zur Selbstverteidigung." Ein weiterer US-Senator will versuchen, "Syrien von Iran loszureißen" - und Teheran dadurch zu schwächen.

Vorwahlen für den US-Senat
:McCain triumphiert in Arizona

Sein parteiinterner Gegner hatte ihm vorgeworfen, mit den Demokraten zusammenzuarbeiten - genutzt hat es nichts: Der ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain hat die Vorwahlen der Republikaner in Arizona klar für sich entschieden.

McCain: Senatswahlen in den USA
:Der Freigeist passt sich an

Um die Senatswahl in Arizona zu gewinnen, wirft John McCain seine Überzeugungen über Bord: Plötzlich liegt er mit seiner einstigen Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin und deren ultrarechter Tea-Party-Bewegung auf einer Linie.

Reymer Klüver

Einwanderung in die USA
:Heißes Pflaster für Latinos

Amerika und der Rassismus: Tausende demonstrieren gegen ein diskriminierendes Gesetz in Arizona. Während Mexiko vor Reisen in die USA warnt, planen Kritiker einen Warenboykott.

Barbara Vorsamer

USA: McCain über Obama
:"Amerika schwankt"

Der unterlegene Präsidentschaftskandidat John McCain lässt kein gutes Haar an Barack Obama. Überall sieht er Verunsicherung und die Außenpolitik der neuen Regierung sei erfolglos.

Christian Wernicke

Sarah Palin: Autobiographie
:Wutausbruch zwischen Buchdeckeln

"Außer Kontrolle geraten": Sarah Palin rechnet in einer Autobiographie mit ihren Parteifreunden bei den Republikanern ab. Sie lästert vor allem über John McCains Team.

R. Klüver

Republikaner: John McCain
:Gefahr von rechts

John McCain sitzt seit einem Vierteljahrhundert im US-Senat, nun muss er um sein Mandat fürchten - vielen Republikanern ist Obamas einstiger Rivale zu weich.

Christian Wernicke, Washington

Promis mit Gesprächsbedarf
:Bekenntnisse auf der Couch

Wenn Prominente Geheimnisse lüften, gehen sie dafür gerne in die Öffentlichkeit. Jüngst besuchte Hillary Clinton eine Talkshow - und verriet, was sie von ihrem Ehemann hält.

Die Bekenntnisse in Bildern.

Krieg in Afghanistan
:Republikaner: Obama soll Truppen aufstocken

US-Präsident Obama sieht sich in der Causa Afghanistan wachsendem innenpolitischen Druck ausgesetzt - auch dank seines Wahl-Rivalen McCain.

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