Internationale Zusammenarbeit

Alles zum Thema

SZ PlusMünchner Sicherheitskonferenz 2024
:Vier Männer für die Sicherheit

In den mehr als 60 Jahren ihres Bestehens hatte die Siko nur vier Vorsitzende: einen Hitler-Widerstandskämpfer, einen Topdiplomaten und gleich zwei frühere Kanzlerberater. Sie stehen auch für die Entwicklung der Konferenz.

Von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungInternationaler Gerichtshof
:Da fehlte doch etwas

Den Haag fällt ein vorläufiges Urteil zu Israels Verhalten im Gaza-Krieg. Auch wenn es dafür gute Gründe gibt, wirkt die Erklärung seltsam einseitig.

Kommentar von Ronen Steinke

Welthandel
:Angriffe im Roten Meer - USA kündigen neue Militärallianz an

Der Krieg im Gazastreifen ist auch ein Problem für den Welthandel. Reedereien machen nach Angriffen von jemenitischen Huthi-Rebellen einen Bogen um die wichtige Route durch den Suezkanal und das Rotes Meer. Nun soll es mehr militärischen Schutz geben.

SZ PlusExklusivGoethe-Institute
:Betreff: Eigentor

Die Investitionen in die Goethe-Institute waren schön wie ein Elfmeter - einige nun zu schließen, ist hingegen eine schlechte Taktik.

Ein Brief an die Außenministerin von Gerhard Polt

SZ PlusMeinungDiplomatie
:All diese Kriege, all diese Krisen

Internationale Verwerfungen häufen sich in einem Maße, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr kannte. Verzagen aber hilft nicht. Europa muss sich seiner Verantwortung stellen.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ PlusMeinungWeltklimakonferenz
:Kampf gegen die Verzögerer

Die Öl- und Gasbranche versucht, von ihrem Beitrag an der Erderwärmung abzulenken. Und zeigt: Sie ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.

Kommentar von Thomas Hummel

SZ PlusMeinungWeltklimakonferenz
:Die Strippenzieher aus Berlin

Der Bundesregierung gelingt eine Einigung mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über einen Fonds für die Klima-Opfer unter den Staaten. Das könnte helfen - endlich.

Kommentar von Thomas Hummel

Deutsch-italienische Beziehungen
:Scholz und Meloni wollen Zusammenarbeit vertiefen

Klima, Energie, Industrie - Deutschland und Italien planen, am Mittwoch in Berlin neue Kooperationen zu vereinbaren. Auch die Sicherheitspolitik der beiden Länder soll enger abgestimmt werden.

Von Marc Beise

Aktuelles Lexikon
:Genfer Konventionen

Sie regeln, was in einem Krieg erlaubt ist - und was nicht. Nur kümmert das nicht alle Beteiligten gleichermaßen, wie sich nun im Nahen Osten wieder beobachten lässt.

Von Ronen Steinke

Oslo
:Narges Mohammadi bekommt den Friedensnobelpreis

Die renommierteste politische Auszeichnung der Welt geht in diesem Jahr an die iranische Menschenrechtsaktivistin. Sie sitzt derzeit im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran - das Nobelkomitee fordert ihre Freilassung.

Putsch in Niger
:„Die Situation beschäftigt die französische Regierung mehr als die Menschen in Niger“

Demokratie, Unabhängigkeit und Jobs – drei junge Menschen aus Niger erzählen, wie sie den Putsch erlebt haben und was sie sich für die Zukunft ihres Landes wünschen.

Protokolle von Gracia Ndona

SZ PlusSchließung der deutschen Auslands-Institute
:Fuck you, Goethe

Europa war für Deutschland noch nie so wichtig: Deshalb sind die Pläne Annalena Baerbocks zur Schließung von neun Goethe-Instituten mehr als fatal.

Von Nils Minkmar

Right Livelihood Awards
:Alternative Nobelpreise für Frauenrechte, Naturschutz und Seenotrettung

Auch die europäische Hilfsorganisation SOS Méditerranée ist diesmal unter den Auserwählten. Die Preisträger im Überblick.

SZ PlusMeinungUN-Vollversammlung
:All der Jammer in der Welt

Olaf Scholz versucht vor den Vereinten Nationen Tröstendes in schweren Zeiten zu finden - und sieht für Deutschland eine diplomatische Marktlücke.

Kommentar von Daniel Brössler

SZ PlusUN-Generalversammlung in New York
:Wie Scholz die Gräben überwinden will

In New York feiert die deutsche Delegation die 50-jährige Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen. Der Kanzler widmet seine Rede bei der Generaldebatte vor allem einem Thema.

Von Daniel Brössler

Vereinte Nationen
:UN-Generalsekretär fordert Reformen des Sicherheitsrats

Die Struktur aus dem Jahr 1945 sei nicht mehr zeitgemäß, sagt António Guterres. Von fünf Regierungschefs der ständigen Mitglieder nehmen vier nicht an der Vollversammlung teil.

Von Christian Zaschke

SZ PlusMeinungInternationale Zusammenarbeit
:Der Streber am East River

Vor 50 Jahren ist Deutschland den Vereinten Nationen beigetreten und gilt inzwischen als Musterschüler des Multilateralismus. Wie sehr das Land davon profitierte, sollte gerade heute niemand vergessen.

Kommentar von Nicolas Richter

SZ PlusMarokko
:Internationale Hilfe in Marokko läuft an

Am dritten Tag nach dem Erdbeben werden noch Hunderte Menschen unter den Trümmern vermutet. Das Land nimmt nun Unterstützung an, aber nicht aus Deutschland und Frankreich.

Von Oliver Meiler und Dunja Ramadan

SZ PlusMeinungInternationale Politik
:Ein Korridor durch die Wüste

Für Russland und Peking sind die Ergebnisse des G-20-Gipfels nicht wirklich erfreulich. Vor allem haben der Westen und arabische Staaten einen spektakulären Vorschlag gemacht.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusG-20-Gipfel und ihre Wirkung
:"Damit es nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben"

Der Aufwand eines G-20-Gipfels ist gigantisch, aber was ist mit dem Ertrag? Eine Organisation prüft mithilfe von KI, was aus den Gipfelbeschlüssen wird.

Von David Pfeifer

SZ PlusG-20-Gipfel in Delhi
:Das Fest des Südens

Indiens Regierungschef Modi tritt beim heimischen G-20-Gipfel mit dem Selbstbewusstsein jener auf, die ihre besten Tage noch vor sich wissen. Der Westen gibt sich Mühe, die Länder des Südens auf seine Seite zu ziehen. Allerdings muss er dafür Zugeständnisse machen - vor allem beim Thema Ukraine.

Von Nicolas Richter

SZ PlusMeinungGeopolitik
:Die Goldgräber einer neuen Zeit kommen

Der G-20-Gipfel lenkt den Blick auf eine sich rasch verändernde Welt. Alte Ordnungen verblassen, doch tragfähige Gegenmodelle gibt es kaum. Gesucht wird eine große Idee.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusWeltordnung
:Familienzuwachs

Die Brics-Staaten wollen sechs weitere Mitglieder aufnehmen, darunter sind autokratisch gelenkte Länder wie Iran und Saudi-Arabien. Warum die Wahl der neuen Partner offenbar nicht ganz unumstritten war.

Von Paul Munzinger

SZ PlusMeinungBrics
:Die Dagegen-Allianz

Plötzlich schnellt die Zahl der Mitglieder von fünf auf elf hoch, und sogar Iran und Saudi-Arabien finden sich nun unter dem Dach dieses Bündnisses. Aber was eint diese Staaten?

Kommentar von Stefan Kornelius

Geopolitik
:Brics-Gruppe will sich um sechs Mitglieder vergrößern

Dem Klub gehören bislang Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika an. Nun kommen zum 1. Januar Saudi-Arabien, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Argentinien, Ägypten und Äthiopien dazu.

Von Paul Munzinger

SZ PlusMeinungGipfel in Südafrika
:Klub der Zahnlosen

Die Brics-Staaten rebellieren gegen die vom Westen dominierte Weltordnung - wollen sich aber auch nicht der Führung Chinas beugen. Die Vereinigung weiß nur, wogegen sie ist - aber nicht, wofür sie steht.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusWelterbe
:Mehr als peinlich

Das Welterbe-Komitee entscheidet im September, ob Venedig auf der Liste der gefährdeten Stätten landet. Touristen werden so oder so weiter dorthin pilgern. Was also bringt der Titel – und die Drohung, ihn zu streichen?

Von Kia Vahland

Gipfel in Vilnius
:Erdoğan gibt Blockade von Schwedens Nato-Beitritt auf

Der türkische Präsident will seinem Parlament das Beitrittsprotokoll so schnell wie möglich vorlegen. Zuvor hatte er noch Bedingungen für eine Zustimmung gestellt.

Von Daniel Brössler, Matthias Kolb und Hubert Wetzel

SZ PlusMeinungGlobale Ordnung
:Wie China die Welt umformen will

Peking versucht in den UN, Strukturen zu unterwandern. Und das durchaus mit Erfolg, wie eine Wiederwahl bei der Welternährungsorganisation zeigt.

Kommentar von Kai Strittmatter

SZ PlusPistorius in Washington
:Ein Verteidigungsminister, wie er den USA gefällt

"Ich bin ein überzeugt transatlantischer Deutscher": Boris Pistorius fährt bei seinem ersten Besuch beim amerikanischen Kollegen in Washington eine Charmeoffensive. Und die scheint aufzugehen.

Von Peter Burghardt

Globaler Finanzpakt
:Wo bleiben die Milliarden für die Ärmsten der Welt?

Viele arme Länder stecken in der Schuldenfalle, die Klimakrise verschärft sich. Ein Gipfel in Paris mit Kanzler Scholz soll wenigstens die Finanzprobleme lösen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Thomas Hummel

Sipri-Bericht
:Friedensforscher warnen vor immer mehr einsatzfähigen Atomwaffen

Es gibt zwar weniger Atomwaffen auf der Welt - dafür sind mehr davon einsatzfähig. China baut sein nukleares Arsenal deutlich aus, aber auch Russland und die USA nehmen Modernisierungen vor, berichtet das Sipri-Forschungsinstitut.

SZ PlusMeinungGlaube
:Feiertag der gelungenen Kommunikation

Was Pfingsten mit der Ukraine und dem Nahen Osten zu tun hat: Heilig ist jeder Geist, der Frieden stiftet.

Kolumne von Heribert Prantl

Menschenrechtsorganisation
:50 Millionen Menschen in moderner Sklaverei

Die Zahl der Ausgebeuteten sei stark angestiegen, heißt es im Bericht der NGO "Walk Free". Gründe seien der Klimawandel, bewaffnete Konflikte, die Einschränkung von Frauenrechten, aber auch das Verhalten der G-20-Länder: Diese seien über ihre Lieferketten indirekt für die Hälfte aller Opfer moderner Sklaverei verantwortlich.

SZ PlusMeinungG-7-Gipfel
:Was die Ukraine wirklich braucht

Die G-7-Staaten umwerben im Kampf um die Neuverteilung der Macht Länder wie Indien und Brasilien. Wer sich der autoritären Achse China-Russland nicht unterordnen will, ist deshalb allerdings noch kein Verbündeter des "Westens" - und der Ukraine.

Kommentar von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungG-7-Gipfel in Japan
:Das neue Weltentheater und seine Akteure

Die pazifische Rivalität, der russische Revanchismus, die Zweifel des Westens: Immer mehr Staaten stellen den Ordnungsanspruch der Großmächte und der Demokratien infrage. Was also hält die Welt zusammen?

Kommentar von Stefan Kornelius

Gipfel in Japan
:G-7-Länder beraten über härtere Sanktionen gegen Russland

Die Staats- und Regierungschefs wollen weitere Maßnahmen beschließen, die Moskau die Kriegsführung gegen die Ukraine erschweren. Zum Beispiel soll der Export von Rohdiamanten eingeschränkt werden.

SZ PlusMeinungG-7-Treffen in Hiroshima
:Es sind schlechte Zeiten, und deswegen muss geredet werden

Russland, Nordkorea, Iran: Die nuklearen Krisen wechseln einander nicht ab, sondern türmen sich auf. Doch für ein Minimum an Kontrolle können die Atom­mächte einiges tun.

Kommentar von Georg Mascolo

SZ PlusExklusivEnergiewende
:Deutschland drohen neue Abhängigkeiten

Rohstoffe für Elektroautos, Windräder und Brennstoffzellen kommen laut einer neuen Analyse oft nur aus wenigen Ländern wie Russland und China. Dabei gibt es Möglichkeiten, gegenzusteuern.

Von Christoph von Eichhorn

SZ PlusMeinungG7 und China
:Der Ton wird rauer

Schneller als erwartet eskaliert die Rhetorik zwischen dem Westen und Peking. Auf dem Spielplan steht: die Mutter aller ideologischen Schlachten.

Kommentar von Stefan Kornelius

Diplomatie
:Scholz fasziniert vom "Bruttonationalglück"

Lange hat sich Bhutan im Himalaya fast gänzlich abgeschottet von der Welt. Doch nun schaut Premier Lotay Tshering erstmals beim Kanzler vorbei. Der ist ziemlich angetan.

Von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungKonkurrenz der Supermächte
:Chinas Führung zeigt ihr wahres Gesicht

Die direkten Attacken gegen die USA enthalten keine neuen Vorwürfe. Neu ist der Ton: Pekings Rhetorik eskaliert. Die Welt zerfällt wieder in Blöcke - und das macht die Sache so gefährlich.

Kommentar von Kai Strittmatter

Diplomatie
:Baerbock kritisiert Israels Pläne zu Justizreform und Todesstrafe

Beim Besuch ihres Amtskollegen zeigt sich die Außenministerin auch wegen der Siedler-Ausschreitungen besorgt. In Richtung des Regimes in Teheran macht sie klar: "Iran darf nicht in den Besitz einer Atombombe kommen."

Von Jonas Junack und Philipp Saul

SZ PlusMeinungTagung in Wien
:Die Zeitfenster der Geschichte sind verrammelt

Da auch russische Delegierte eingeladen waren, kam es auf dem Treffen der OSZE zum mehrtägigen Showdown: Boykott, Schreiduelle, Fassungslosigkeit. Doch es ist zu früh, die Organisation abzuschreiben.

Kommentar von Cathrin Kahlweit

Treffen der Finanzminister
:G 20: Russland und China verhindern gemeinsame Abschlusserklärung

In zwei Punkten finden die Vertreter der führenden Industrie- und Schwellenländer keine gemeinsame Linie: beim Krieg in der Ukraine und beim Thema Schuldenerleichterungen.

SZ PlusMeinungChina
:Frieden in der Ukraine? Darum ging es Peking nie

Stattdessen strebt Xi Jinping die eigene globale Vorherrschaft an. Doch der Zwölf-Punkte-Plan zum Krieg könnte anderswo verfangen.

Kommentar von Lea Sahay

SZ PlusKrieg und Geopolitik
:Die Welt sortiert sich neu

Russlands Einmarsch in die Ukraine hat weit über Europa hinaus die Tektonik der Weltpolitik verschoben. Libyen, Indien und der Balkan - drei Beispiele zeigen, wie ein großer Krieg große Wirkung entfaltet.

Von Mirco Keilberth, David Pfeifer und Tobias Zick

SZ PlusMeinungMünchner Sicherheitskonferenz: Russlands nukleare Drohung
:Der Krieg im Krieg

Putins Drohung mit der Atombombe hat wie gewünscht ein wuchtiges Eigenleben entfaltet. Russland von Irrationalität abzuschrecken, hat daher hohe Priorität.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMünchner Sicherheitskonferenz: Krieg und Diplomatie
:Die Suche nach dem Schlüssel

Ob sich das Schicksal der Ukraine auf dem Schlachtfeld entscheidet oder doch in Friedensgesprächen, treibt die ganze Welt um. Putins Bedingungen lassen nun auch den Vereinten Nationen wenig Spielraum.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusRussland und Indien
:"Die indische Position ist nicht einfach schwarz oder weiß"

Europa verhält sich zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine weitgehend geschlossen. Das ist nicht überall auf der Welt so. Indien distanziert sich zwar von Wladimir Putins Politik, betreibt aber weiter gern Geschäfte mit ihm.

Interview von Tobias Matern

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