Hochschule

Studium

Forschungspolitik
:„Man muss die ganze Zeit abliefern“

Sie ist ein Gesicht der Wissenschaftler-Protestbewegung „#IchBinHanna“. Jetzt steht Amrei Bahr kurz vor der Professur – und schmeißt hin. Ein Gespräch darüber, ob Spitzenforschung auch ohne prekäre Bedingungen ginge.

SZ PlusInterview von Marlene Weiß

Ukraine
:Lerne deine Feinde kennen

An Kiews ältester Hochschule gründen zwei Dozenten mitten im Krieg einen Russland-Studiengang. Er ist der einzige seiner Art in diesem Land. Professor Jakowljew erklärt, was das bringt.

SZ PlusVon Florian Hassel

Technologie
:Wenn Atome tanzen

US-Konzerne investieren Milliarden in die Entwicklung von Quantencomputern. Doch auch im beschaulichen Siegen baut eine junge Firma diese neuartigen Rechner. Der Weg zu alltagstauglichen Geräten ist noch weit – trotz enormer Fortschritte.

SZ PlusVon Björn Finke

Kulturkampf
:Wenn der Gast die falsche Meinung hat

Zu Vorträgen ein- und nach Protesten wieder ausgeladen zu werden, das erleben derzeit nicht wenige streitbare Intellektuelle. In München traf es nun den Philosophen Sebastian Ostritsch. Doch wem hilft dieses Theater der Diskursverweigerung?

SZ PlusVon Gustav Seibt

Nach Ausladung
:Uni Rotterdam bittet Eva Illouz um Verzeihung

„Ein Fehler unsererseits“: Nachdem die Universität die Soziologin erst ein-  und dann wieder ausgeladen hat, entschuldigt sich die Hochschulleiterin. Man wolle die „Angelegenheit“ untersuchen.

SZ PlusVon Geertjan de Vugt

Zum Start erst mal eine Pleite
:Wie es die Technische Hochschule Rosenheim dennoch geschafft hat,  100 Jahre alt zu werden

Rund 1800 junge Menschen studieren allein an den drei Außenstandorten, insgesamt sind an der TH Rosenheim in den verschiedensten Fächern knapp 8000 Studierende eingeschrieben – darunter neuerdings auch etwa 50 Doktoranden. Eine Erfolgsgeschichte.

Von Matthias Köpf

Hochschul-Bildung
:Studierende leben meistens von den Eltern

Weniger als zehn Prozent aller Studierenden in Bayern bestreiten ihren Lebensunterhalt überwiegend über Bafög. Immer mehr arbeiten nebenbei. Beim Großteil heißt es aber für die Eltern: zahlen!

Bayerische Hochschulen
:„In Räumen, in denen es durch die Decke regnet, lernt man schlecht“

Bayern investiert Rekordsummen in die Forschung, trotzdem haben viele Hochschulen Geldprobleme. Gebäude verfallen, Stellen werden gestrichen – und manche Studenten fürchten um ihre Gesundheit. Was ist da los?

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Klaus Ott

Hochschul-Personalien
:Eva von Platen-Hallermund leitet jetzt die Nürnberger Kunstakademie

Kunstministerium bestellt „die Universalkünstlerin“ Eva von Platen-Hallermund zur neuen Präsidentin der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.  Rainer Kotzian tritt seine zweite Amtszeit als Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg an.

Von Susanne Hermanski

OECD-Bericht
:Wer studieren geht, das entscheidet sich am Elternhaus

Deutschland schneidet laut OECD-Studie bei der Anzahl seiner Absolventen in naturwissenschaftlichen Fächern gut ab. Doch die Bildungsungerechtigkeit ist hier besonders ausgeprägt.

SZ PlusVon Katharina Erschov

Auslandsstudium
:Irgendwann gehen Deutschland die China-Experten aus

Seit der Corona-Pandemie verbringen weniger deutsche Studierende ein Austauschjahr in China. Die Volksrepublik wirbt lieber anderswo um akademischen Nachwuchs.

Von Max Fluder

Proteste in Serbien
:Der Präsident setzt auf Härte

Die Proteste gegen die serbische Regierung werden zunehmend von Gewalt und Repression überschattet. Die Studierenden, die sich anfangs von jeglicher Parteipolitik distanzierten, verlangen jetzt Neuwahlen.

Von Tobias Zick

MeinungWissenschaftspolitik
:Spitzenforschung braucht Demokratie? Offenbar nicht.

China hat seinen Vorsprung in der Forschung gegenüber dem Rest der Welt weiter ausgebaut, bis auf Weiteres dürfte der autoritäre Staat kaum einholbar sein. Das sollte dem Westen zu denken geben.

SZ PlusKommentar von Christian Weber

USA
:Donald Trumps Frau fürs Grobe

Die US-Regierung verbietet der Elite-Uni Harvard, Studierende aus dem Ausland auszubilden. Was die Entscheidung von Ministerin Kristi Noem bedeutet – eine Analyse.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

Kunstmuseum Villa Stuck
:Rückgrat zeigen für die Freiheit der Wissenschaft

Wenn das Reden über das Reden angesichts des Nahostkonflikts gelingt: In der Villa Stuck sprechen Geraldine Rauch und Meron Mendel darüber, wie sich politischer Druck auf Hochschulen auswirkt.

Von Bernd Kastner

Serbien
:Das Donnergrollen von Novi Sad

Seit Monaten demonstrieren Zehntausende Studenten gegen das Regime von Aleksandar Vučić. Und nicht nur sie: Inzwischen gehen auch Anwältinnen, Bauern und Rentnerinnen auf die Straße. Wie lange kann der Präsident das noch aussitzen? Eine Reise durch ein zorniges Land.

SZ PlusVon Tobias Zick

Was läuft in der Kunst?
:Spannende Einblicke in die Werke junger Künstler

Was treibt die Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie um? Welche Überlebensstrategien haben sie? Und können sie das Herz des Kunstministers höher schlagen lassen?

Von Evelyn Vogel

Forschungsprojekt der Hochschule Hof
:Wie KI den ÖPNV auf dem Land verbessern könnte

Morgens und nachmittags hält der Schulbus – und das war’s. Von einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystem können viele Menschen auf dem Land nur träumen. Verhilft KI zu einem besseren ÖPNV?

Antisemitismus an Hochschulen
:Auch der neue Text missfällt den Akademikern

Der Bundestag verabschiedet eine Resolution, um Judenfeindlichkeit im Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb entgegenzutreten. Doch just von dort kommt Kritik.

Leben und Lernen im Oberland
:Soziale Arbeit nun auch dual

Im Herbst 2025 startet der duale Studiengang Soziale Arbeit in Benediktbeuern. Dabei werden praktische Arbeit und akademisches Lernen miteinander kombiniert.

Von Fiona Fuchs

Hochschulpolitik im Zeichen der Zeit
:Die Gender-Spezialistin im Gender-Verbotsland

Susanne Rode-Breymann hat jüngst eine Spitzenprofessur in Nürnberg angetreten. Die Musikwissenschaftlerin gilt als Koryphäe auf einem Gebiet, das viel Sprengstoff birgt – gerade in Bayern.

SZ PlusVon Paul Schäufele

Nahostkonflikt
:Ermittlungen nach Protestaktion an Berliner Hochschule

Die Polizei ermittelt gegen Teilnehmer einer propalästinensischen Protestaktion an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule. Zuvor hatten Aktivisten das Audimax besetzt, die Hochschulpräsidentin bezeichnete die Polizeipräsenz als „Bedrohung“.

Ruhrgebiet
:„Wir wollen bei uns die besten Start-ups Europas haben“

In der Region zwischen Dortmund und Duisburg werden bislang nur wenige neue Firmen gegründet, dabei werden sie dringend gebraucht. Ein junges Gründerzentrum und ein Wettbewerb der Bundesregierung sollen das ändern.

SZ PlusVon Björn Finke

Wer ist der Hochschullehrer des Jahres 2024?
:Die zwei Leben des Nils Mönkemeyer

Als Solist wird der Bratschist gefeiert. Als Professor vereint er Empathie und Respekt für seine Studierenden mit intellektueller Schärfe und Strenge. Was bewegt diesen Ausnahmemusiker?

SZ PlusVon Rita Argauer

Serbien
:Die Protestwelle wird immer mächtiger

Riesige Demonstrationen erschüttern Serbiens Hauptstadt. Das autoritäre Verhalten Belgrads weckt neue Zweifel an den EU-Beitrittsperspektiven des Landes – und an einem zentralen Kapitel deutsch-serbischer Zusammenarbeit.

Von Tobias Zick

ExklusivLudwig-Maximilians-Universität München
:Wer wird Chef an Deutschlands größter Uni?

Bernd Huber hört nach mehr als 20 Jahren als Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität auf. Drei Frauen und vier Männer bewerben sich um die Nachfolge – doch manche sind umstritten.

SZ PlusVon Katharina Haase, Sebastian Krass

Auktion an der Kunstakademie München
:Schnäppchen mit junger Kunst

Wenn der Akademieverein zur traditionellen Kunstauktion einlädt, gibt es Werke von Studierenden der Kunstakademie zu kleinen Preisen.

Von Evelyn Vogel

Antisemitismus an Hochschulen
:„Jüdische Studierende fühlen sich nicht mehr sicher“

Universitäten und Hochschulen gelten seit dem Überfall der Hamas auf Israel als Brennpunkte des Judenhasses. Woher der kommt und wie er bekämpft werden sollte, diskutierte der Wissenschaftsausschuss im Landtag.

Von Klaus Kloiber

Berlin
:Vermummte dringen in Freie Universität ein – Besetzung gescheitert

Nach Polizeiangaben randalieren etwa 15 bis 20 Menschen in einem Gebäude der Uni und sprühen Parolen „mit Bezug zum Nahost-Konflikt“. Einige Beteiligte werden festgenommen.

Fördergeldaffäre
:„Sie machen das Gegenteil von dem, für das Sie als FDP stehen wollen“

Erneut diskutiert der Bundestag über die Fördergeldaffäre von Bettina Stark-Watzinger. Die Opposition macht der Bildungsministerin schwere Vorwürfe.

Von Kathrin Müller-Lancé

Wohnen in Studium und Ausbildung
:Von Nesthockern und Nestflüchtern

24 Jahre alt sind junge Leute hierzulande im Schnitt, wenn sie von zu Hause ausziehen. Haben die Deutschen ein Problem damit, sich von den Eltern abzunabeln? Ein Blick auf Zahlen, Menschen – und überholte Klischees.

SZ PlusVon Johan Schloemann

Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit?
:Stark-Watzinger weicht aus

Gleich zweimal muss sich Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger im Bundestag zu ihrer Fördergeldaffäre erklären. Sie klammert sich an die immer gleichen Antworten.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann, Kathrin Müller-Lancé

Wissenschaftsfreiheit
:Zweifel an Stark-Watzingers Darstellung

Die Fördergeldaffäre setzt der Forschungsministerin weiter zu. Wusste sie wirklich nichts von den umstrittenen Vorgängen in ihrem Haus? Im Bundestag muss sie nun Antworten liefern.

Von Kathrin Müller-Lancé

Bettina Stark-Watzinger
:Noch ist die Sache nicht ausgestanden

Nachdem sie ihre Staatssekretärin geschasst hat, würde Bildungsministerin Stark-Watzinger ihren Fördergeld-Skandal gern für beendet erklären. Aber der Vorwurf einer Verletzung der Wissenschaftsfreiheit gibt noch Fragen auf.

Von Bastian Brinkmann, Jannis Brühl, Kathrin Müller-Lancé

MeinungKarriere
:Das Elternhaus entscheidet, nicht die Leistung

Talent und harte Arbeit, das sollte doch reichen, um im Job erfolgreich zu sein. So denken jedenfalls viele. Doch die soziale Herkunft spielt eine mindestens genauso große Rolle. Deutschland braucht eine Quote für Arbeiterkinder in Unternehmen.

SZ PlusEssay von Nils Wischmeyer

Propalästinensische Proteste
:Kollidiert die Forschungsministerin mit der Wissenschaftsfreiheit?

Die FDP-Politikerin Bettina Stark-Watzinger wollte offenbar prüfen, ob kritischen Hochschullehrern Fördergelder gestrichen werden können. Kritiker fordern ihren Rücktritt.

Von Kathrin Müller-Lancé

Hochschulen
:"Ein schwerer Grundrechtseingriff"

Nach dem Sylt-Video und propalästinensischen Protestcamps wird an Hochschulen über Exmatrikulationen diskutiert. Sollten Unis Studierende zur Strafe rausschmeißen können - oder ist das allein Sache der Justiz?

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé und Ronen Steinke

MeinungPropalästinensischer Protest
:Diese Universitätsleitung verdient Respekt

An der Berliner Humboldt-Universität wurde eine Besetzung beendet - nach langen Diskussionen und einer Zeit der Duldung. Ist es naiv, Protestierenden ein Gesprächsangebot zu machen? Nein, ganz und gar nicht.

SZ PlusKommentar von Johan Schloemann

75 Jahre Grundgesetz
:Wieso es Bonn besser geht denn je

Als die Regierung nach Berlin umzog, herrschten Enttäuschung und miese Stimmung. Doch die Stadt hat sich neu erfunden und wächst rasant. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in einem geschichtsträchtigen Kiosk wider.

SZ PlusVon Björn Finke

Hochschulen in Bayern
:Nein zu Antisemitismus, Ja zu offenem Dialog

An mehreren Unis in Deutschland gab es zuletzt propalästinensische Proteste - auch in München. Nun positionieren sich die bayerischen Universitäten.

Propalästinensische Proteste an Unis
:"Mich niederbrüllen zu lassen, hätte niemandem etwas gebracht"

Wie viel Meinungsfreiheit müssen Hochschulen aushalten? Der Präsident der Freien Universität Berlin verteidigt die Räumung eines propalästinensischen Protestcamps - aber auch seine Kritiker.

SZ PlusInterview von Kathrin Müller-Lancé und Johan Schloemann

MeinungVereinigte Staaten
:Die Studenten haben diesen Konflikt nicht annähernd erfasst

Die propalästinensischen Proteste an den US-Universitäten werfen die Frage auf: Was wird dort eigentlich gelehrt? Die Fähigkeit zum analytischen Denken ist es offenbar nicht.

SZ PlusKommentar von Christian Zaschke

Ärztemangel
:Die Not mit dem Numerus clausus

In Deutschland werden viel zu wenig Ärzte ausgebildet, beklagt selbst der Gesundheitsminister. Sollte der Zugang zum Medizinstudium erleichtert werden?

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé und Rainer Stadler

Bafög-Reform
:Akademikerkinder unter sich

Wer kein Geld von zu Hause bekommt, kann nur auf Sparflamme studieren - und schon gar kein lustiges Studentenleben führen. Warum auch die Bafög-Reform an dieser Ungleichheit nur wenig ändert.

Von Kathrin Müller-Lancé

USA
:Besetzte Universitäten

An amerikanischen Hochschulen errichten propalästinensische Studierende Protestcamps - ihre jüdischen Kommilitonen fühlen sich bedroht. Inzwischen gibt es erste Festnahmen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Demo gegen Söders Genderverbot
:Ein "*innen" - das reicht als Botschaft

Zwei Personen klettern vor der Staatskanzlei auf Fahnenmasten, um gegen das Genderverbot der bayerischen Regierung zu protestieren. Auch bei den Studierenden in München regt sich Widerstand.

SZ PlusVon Bernd Kastner

MeinungForschung
:Dieses Gesetz schafft keine unbefristeten Stellen

Junge Wissenschaftler fordern, ihre Karrieren an Hochschulen besser planen zu können. Die Reform, die das Kabinett jetzt umsetzen will, hilft da nur bedingt. Und sinnvoller wäre ohnehin etwas anderes.

SZ PlusKommentar von Kathrin Müller-Lancé

Wissenschaftliche Laufbahn
:"Man hat keine Garantie für gar nichts"

Seit Jahren wird heftig um befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft gestritten. Die Bundesregierung könnte in dieser Woche eine Reform beschließen. Beendet sein dürfte die Debatte damit nicht.

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé

Studieren im Kloster
:"Wo man einfach keine Nummer ist"

Rund 550 junge Leute sind in Benediktbeuern für Religionspädagogik oder Soziale Arbeit eingeschrieben. Viele schätzen es, in familiärer Atmosphäre und überschaubarem Rahmen zu studieren.

Von Nina Becker und Philipp Rahn

Umfrage an Hochschulen
:Acht Prozent der Studierenden sind antisemitisch eingestellt

Das geht aus einer Befragung der Universität Konstanz hervor. Auch wenn der Anteil niedriger ist als in der Allgemeinbevölkerung, hält Bildungsministerin Stark-Watzinger die Zahlen für "besorgniserregend".

Von Kathrin Müller-Lancé

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