Friedrich Merz

LiveBundespolitik
:SPD gegen Abrücken von telefonischer Krankschreibung

Es gebe keine belastbaren Belege für systematischen Missbrauch, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Der Hausärzteverband wirft Kanzler Merz vor, eine „Pseudo-Debatte“ angestoßen zu haben.

Alle Entwicklungen im Liveblog

MeinungGrönland-Krise
:Trump ist eine Aufgabe, die zu groß für einen deutschen Kanzler ist

Friedrich Merz hat immer auf einen guten Draht zum US-Präsidenten gesetzt. Dafür gab es Gründe. Je irrwitziger der aber agiert, desto klarer wird: Die Politik der Selbstverleugnung muss ein Ende haben.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Arbeitsrecht
:DGB warnt vor strengeren Regeln bei Krankschreibungen

Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi kritisiert Forderungen von Kanzler Merz, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Sie sieht ein ganz anderes Problem.

Von Roland Preuß

Parteitag
:Verabschiedet sich die CDU von den Klimazielen?

Das Ziel der Klimaneutralität war auch für die Union bisher Gesetz. Doch nun nehmen Teile des Wirtschaftsflügels Abstand davon. In der Partei löst das Unruhe aus.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Vivien Timmler

MeinungGesundheit
:Die Deutschen sind zu oft krank? Ach was

Die Menschen hierzulande fehlen zu oft bei der Arbeit, findet der Kanzler. Und seine Gesundheitsministerin will auch den Grund dafür kennen. Als hätte die Bundesrepublik keine dringlicheren Probleme.

SZ PlusKommentar von Oliver Klasen

Europa
:Wir sind ihm scheißegal

Die USA entfallen dauerhaft als Freund und Partner – wir erleben nicht weniger als die zweite Zeitenwende. Deutschland und seine Nachbarn müssen zusammenstehen oder der Preis wird sehr hoch.

SZ PlusEssay von Kurt Kister

CDU
:„Wir haben ein sehr gutes Bundeskabinett“

Friedrich Merz tritt Berichten über Pläne für eine Umbildung seiner Regierung entgegen. Für die gäbe es seiner Meinung nach auch gar keinen Anlass. Mit dem Personal ist der Kanzler angeblich zufrieden.

Von Daniel Brössler, Henrike Roßbach

Strafzölle
:Streit um Grönland: Was kommt als Nächstes?

Bislang galt Friedrich Merz als Trump-Versteher. Doch nachdem der US-Präsident Zölle für diejenigen Länder androht, die seine Annexionspläne für Grönland missbilligen, stößt auch der Kanzler an seine Grenzen.

Von Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle

Dortmunds 3:2 gegen St. Pauli
:Der Kanzler sieht das alte Muster

Nicht immer das Haar in der Suppe suchen! Das 3:2 von Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli wird wieder mal zur Geschmackssache. Friedrich Merz sitzt im Publikum.

Von Ulrich Hartmann

Weltwirtschaftsforum
:In Davos könnte Trump die Weltordnung neu schreiben

Diese Woche trifft sich die globale Geld-Elite beim Weltwirtschaftsforum. Auch Donald Trump kommt persönlich vorbei und mit ihm die Aussicht auf eine neue Eskalationsstufe der Weltpolitik – sei es in Grönland, in der Ukraine oder in Iran.

SZ PlusVon Nicolas Freund, Alexander Mühlauer und Angelika Slavik

MeinungFührungsstil
:Stromberg im Kanzleramt

Es ist kein Zufall, dass der Bundeskanzler und Deutschlands beliebtester Büro-Antiheld sich frappierend ähneln. Über einen Typus Chef, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint – und doch eine deutsche Sehnsucht bedient.

SZ PlusEssay von Bernhard Heckler

Gesetzliche Rente
:Kinder kriegen die Leute immer, wirklich?

Wie Konrad Adenauer und Ludwig Erhard vor 69 Jahren um eine revolutionäre Rentenreform rangen – und warum ihr historischer Streit heute wieder hochaktuell ist.

SZ PlusVon Hendrik Munsberg

MeinungArbeitszeit
:Friedrich Merz ist die Gesundheit von Arbeitnehmern offenbar egal

Der Bundeskanzler haut mal so nebenbei die Bemerkung raus, man könne das Arbeitszeitgesetz streichen. Doch das würde den Beschäftigten in Deutschland schaden.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Bundesregierung
:Eine „Bitte“ an den Partner – und neue Diskussionen

Das Jahr ist noch jung, die Koalition streitet bereits über die Erbschaftsteuer und das Arbeitszeitgesetz. Wie heikel wird 2026 für Schwarz-Rot?

SZ PlusVon Georg Ismar, Henrike Roßbach

MeinungMerz zur Entführung Maduros
:Was sachlich falsch ist, kann politisch trotzdem richtig sein

Der Kanzler bewertete die US-Militäraktion als „rechtlich komplex“ und verzichtete darauf, sie als Verstoß gegen das Völkerrecht zu brandmarken. Damit zeigt er auch: Deutschland stellt sich endlich wieder seiner Verantwortung in Europa.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

MeinungBundesregierung
:Was Wählerinnen und Wähler erwarten können - und was lieber nicht

Ausgerechnet Friedrich Merz, der anfangs so schnelle Erfolge versprochen hatte, bittet nun um Geduld. Warum der Politik solcher Realismus ganz guttut.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Lage in Iran
:Wohl Tausende Tote bei Protesten in Iran

Das Regime geht mit ungekannter Härte gegen Demonstranten vor, nur wenige Informationen dringen durch die Nachrichtensperre. Bundeskanzler Merz rechnet mit einem baldigen Kollaps der islamistischen Führung, Donald Trump verspricht den Demonstranten Hilfe.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Raphael Geiger und Reymer Klüver

Private Geldanlage
:Warum plötzlich so viele junge Menschen an der Börse investieren

Mit der Frühstart-Rente und einem Altersvorsorgedepot will die Bundesregierung die Bürger dazu bringen, ihr Geld in Aktien oder ETFs anzulegen. Aktuelle Zahlen zeigen: Der Trend zeigt schon in diese Richtung. Woran das liegt.

Von Valentin Dornis

Bundeskanzler Merz über Iran
:„Wir sehen die letzten Tage und Wochen dieses Regimes“

Friedrich Merz äußert sich in Indien zur Lage in Iran – und der Kanzler klingt, als ziele die Bundesregierung jetzt aktiv auf einen Regimewechsel in Teheran ab.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Merz in Indien
:Kann der Freund meines Feindes wirklich mein Freund sein?

Friedrich Merz besucht Indien noch vor China. Premier Modi weiß das zu schätzen. Heikle Themen werden umschifft – stattdessen winkt ein Milliardengeschäft für die mitgereisten deutschen Unternehmer.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Kanzler-Besuch in Oberbayern
:Was Merz nach Miesbach verschlägt

Bei politischen Neujahrsempfängen kann die Gästeliste spannender sein als die Veranstaltung selbst. Etwa, wenn der Kanzler bei Landtagspräsidentin Aigner vorbeischaut oder Ministerpräsident Söder Sängerin Vicky Leandros einlädt.

Kolumne von Katja Auer

Proteste in Iran
:Europa verurteilt Gewalt gegen Demonstrierende in Iran

Die Proteste in Iran erreichen eine neue Dimension – und mit ihnen nimmt auch die Repression des Regimes zu. Bundeskanzler Merz fordert die iranische Regierung nun auf, von weiterer Gewalt abzusehen.

Von Sina-Maria Schweikle

MeinungAußenpolitik
:Europa braucht ein engeres Bündnis mit Indien

Bundeskanzler Merz reist ins bevölkerungsreichste Land der Welt – er trifft dort auf einen Premier, der in stürmischen Zeiten geschickte Allianzen in alle Richtungen geschmiedet hat. Auch Deutschland bieten sich Möglichkeiten.

SZ PlusKommentar von Tobias Matern

Iran
:Europa besorgt über Berichte aus Iran

Die Proteste in Iran erreichen eine neue Dimension – und mit ihnen nimmt auch die Gewalt des Regimes zu. Bundeskanzler Merz fordert die iranische Regierung nun auf, von weiterer Gewalt abzusehen.

Von Sina-Maria Schweikle

Bundeskanzler
:Gestatten, Merz

Durch sechzehn Bundesländer in nur fünf Monaten, während die Welt brennt: Auf diese Idee muss man erst mal kommen. Was lernt der Bundeskanzler auf seiner Reise durch ein zerrissenes Land? Und was das Land über ihn?

SZ PlusVon Roman Deininger, Henrike Roßbach und Christian Zaschke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist die Bundesregierung bereit fürs neue Jahr?

Wirtschaft, Rente: Die Koalition muss 2026 große Themen bearbeiten. Das wird viel Kraft kosten – zumal die Weltlage angespannt bleibt.

Podcast von Georg Ismar, Katharina Riehl und Leopold Zaak

CSU-Treffen in Seeon
:Schwesternliebe im Schnee

Der Problemdruck ist gewaltig. Aber wenigstens die Christsozialen weiß Kanzler Merz mal sicher auf seiner Seite. Auf deren Klausur im kalten Bayern wird er warm empfangen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Henrike Roßbach

MeinungDeutschland
:Der CDU-Chef Merz sollte noch mal beim Kanzler Merz nachfragen

Die Lage ist, ja, wie eigentlich? Herausfordernd, katastrophal, beunruhigend? Egal, es muss sich etwas ändern, damit etwas vorangeht. Der Regierungschef weiß das. Jetzt muss nur noch der Parteichef den Mut aufbringen.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Verteidigung
:Deutsche Truppen für die Ukraine?

Bundeskanzler Merz stellt Bundeswehrsoldaten zur Friedenssicherung in Aussicht – nicht in der Ukraine, sondern in deren Nato-Nachbarstaaten. Klingt nach Klarheit, wirft aber schwierige Fragen auf.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle

MeinungTechnikmesse CES
:Deutschland verpasst den Anschluss bei den großen Tech-Themen

Auf der Technikmesse CES in Las Vegas kämpfen die Chip-Giganten um Machtanteile, und China demonstriert seine Robotik‑Macht. Der deutsche Auftritt bleibt dagegen maximal blass.

Ein Kommentar von Jürgen Schmieder

MeinungReaktionen auf den US-Angriff
:Was hätte Merz sonst tun sollen?

Es ist legitim, wenn die Opposition dem Kanzler vorwirft, abzutauchen, weil er Trump nicht offen für den Völkerrechtsbruch in Venezuela kritisiert. Sie ignoriert nur den entscheidenden Punkt.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Militär
:Es wird ernst für Europa – und vielleicht gefährlich

Wie entschlossen tritt der Kontinent bei der Unterstützung der Ukraine auf? Und welche Rolle soll Deutschland in der „Koalition der Willigen“ einnehmen? Antworten darauf gibt es in Paris.

Von Hubert Wetzel

Venezuela
:„Es ist der nackte imperiale Anspruch“

Die „Monroe-Doktrin“ sollte den US-Amerikanern einst das Recht auf die ganze westliche Hemisphäre sichern. Der Politikwissenschaftler Bernd Greiner erklärt, was der Angriff auf Venezuela damit zu tun hat und warum man von einer „Donroe-Doktrin“ Trumps sprechen kann.

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Aktuelles Lexikon
:Was macht ein Büroleiter?

Im öffentlichen Leben treten diese Funktionsträger kaum auf. Doch sie koordinieren Termine ihrer Chefinnen und Chefs und haben somit viel Macht.

Von Johanna Pfund

Kanzleramt
:Merz entlässt engen Vertrauten

Der Bundeskanzler tauscht seinen Büroleiter aus. Was nach einer Beamtenrochade aus der zweiten Reihe klingt, ist im Berliner Politikbetrieb ein kleines Beben.

Von Henrike Roßbach

Diplomatie
:Friedrich Merz in der Trump-Falle

Der Kanzler steckt im Dilemma. Mit Kritik am Venezuela-Einsatz könnte er seinen Draht zum US-Präsidenten gefährden. Doch zu offenkundige Leisetreterei lässt ihn schwach aussehen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

US-Angriff auf  Venezuela
:Keine Trauer um Maduro, aber Sorge um das Völkerrecht

Die Europäer haben den venezolanischen Machthaber nicht als legitimen Präsidenten anerkannt. Sein gewaltsamer Sturz durch die USA löst allerdings auch Beunruhigung aus. Denn was bedeutet das zum Beispiel für Grönland?

Von Hubert Wetzel

MeinungKittihawk
:Das neue Jahr mit Kanzler Merz

Aktuelles Lexikon
:Was sind Schwarzmaler?

Wer mit dunklen Farben arbeitet, der beschwört traditionell Trübsinn. Im politischen Diskurs ist der Begriff aber vor allem ein Trick, um andere zu diskreditieren.

Von Lisa Nienhaus

MeinungNeujahrsansprache
:Ausgerechnet Friedrich Merz bittet um Geduld

Der Kanzler legt nahe, dass all die vielen Maßnahmen seiner Regierung nur etwas Zeit bräuchten, um zu wirken. Als er noch Oppositionschef war, hatte er es eiliger.

SZ PlusKommentar von Robert Roßmann

Neujahrsansprache des Kanzlers
:„Hören wir nicht auf die Angstmacher und auf die Schwarzmaler“

Friedrich Merz stimmt die Deutschen auf ein schwieriges Jahr 2026 ein und wirbt gleichzeitig um Zuversicht. Der Bundeskanzler verweist auf erste Weichenstellungen – und bittet um Geduld.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Brandmauerdebatte
:Kein Grund zu verzweifeln

Fünf Landtagswahlen stehen in diesem Jahr an, und die AfD wird die Union weiter in Bedrängnis bringen – wenn nicht ein Gegenmittel hilft, das gerade in Berlin erprobt wird. Eine Vorschau auf das politische Jahr 2026.

SZ PlusVon Ronen Steinke

MeinungDeutschland 2026
:In der Mitte liegt die Kraft

Das Land steckt fest. Zum Jahreswechsel hat sich deshalb eine ungewohnte Aggressivität ausgebreitet. Klingt komisch, aber das kann auch ein Anfang sein.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:2025: Wie war Merz’ erstes Kanzler-Jahr?

Friedrich Merz regiert seit Mai. Was lief gut und was eher schlecht?

Von Daniel Brössler und Justin Patchett

Ukraine
:Macron will schnelle Entscheidung über Friedenstruppe

Der französische Präsident spricht von Fortschritten in der Frage von Sicherheitsgarantien für die Ukraine und kündigt ein Treffen der Unterstützerstaaten für Anfang Januar in Paris an.

Von Daniel Brössler und Josef Kelnberger

MeinungDemokratie
:Die Regierung Merz darf so nicht weiterdilettieren, 2026 braucht es einen Neuanfang

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Aber Jammern hilft nicht: Deutschland braucht endlich eine Regierung, die sich dem Zeitgeist mit Einigkeit und großen Zielen entgegenstellt.

SZ PlusKommentar von Marc Beise

Sinkende Asylzahlen
:Ist das die „Migrationswende“?

Im Wahlkampf hat die Bundesregierung einen Knallhartkurs in der Migration angekündigt. 2025 sanken die Asylzahlen nun tatsächlich. Eine Folge der neuen Regierungspolitik? Ein Realitätscheck.

SZ PlusVon Markus Balser

Autoindustrie
:Spaniens stille E-Auto-Revolution

Milliardeninvestitionen, günstiger Strom und klare politische Signale: Während Deutschland noch über den Verbrenner streitet, baut Spanien seine Rolle als neue E-Auto-Hochburg Europas aus.

SZ PlusVon Patrick Illinger und Christina Kunkel

Ifo-Präsident Clemens Fuest
:„Alles mit Geld zuschütten, dafür braucht es nicht viel Mut“

Das Jahr 2025 hat Ifo-Präsident Clemens Fuest schon abgehakt. 2026 könnte wirtschaftlich vielleicht etwas besser werden, aber eine Garantie für Wachstum gebe es nicht, im Gegenteil. Schuld daran sei auch die Bundesregierung.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Thomas Fromm

MeinungDemokratie
:Traurig das Land, das starke Männer nötig hat

Donald Trump inszeniert sich seit jeher als Macher. Und auch hierzulande wächst die Sehnsucht nach einer solchen Figur. Allein, der Blick in die USA lehrt: Das kann Deutschland nicht wollen.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

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