Energieversorgung

Umwelt
:Einer muss ja den Dreck wegmachen

Faulturmtaucher arbeiten in der Kläranlage Eitting unter extremen Bedingungen. Zwischen Schlamm und Fäkalien erledigen sie einen Job, den die meisten lieber meiden.

SZ PlusVon Regina Bluhme

Treibstoffversorgung
:Moskau dreht wieder am Ölhahn

Kaum beschließt der Bundestag den Tankrabatt, droht den Deutschen der nächste Ärger: In einer Woche will Russland die Durchleitung kasachischen Öls nach Schwedt beenden.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Iran-Krieg
:EU-Kommission will Kerosin-Mangel verhindern

Die Länder Europas sollen sich den Treibstoff für Flugzeuge nicht gegenseitig streitig machen. In Zukunft könnten strategische Kerosin-Reserven zur Vorschrift werden.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Bericht der Internationalen Energieagentur
:„Schwerster Ölschock der Geschichte“

Die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten erreichen ein historisches Ausmaß. Nach Angaben der IEA stieg der Ölpreis noch nie so stark binnen eines Monats an. Erneuerbare Energiequellen werden weltweit immer gefragter.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Energiekrise
:Heizkosten für Zehntausende Haushalte: Münchner Wohnen will ihre Gasverträge ändern

Mieter der städtischen Wohnungsgesellschaft mussten in den vergangenen Jahren teils drastische Heizkostensprünge hinnehmen. Nun gibt es einen Vorstoß für verlässlichere Lösungen. Doch wären die dauerhaft sogar teurer?

Von Sebastian Krass und Joachim Mölter

Russland und Ungarn
:Putin verliert einen Freund – und jetzt?

Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungEnergiesparen
:Es ist Zeit für ein Tempolimit auf Autobahnen

Angesichts der drohenden Energiekrise sollte auch das autoverliebte Deutschland Tabus brechen. Die deutsche Politik hat den Weckruf der Internationalen Energieagentur noch nicht gehört.

SZ PlusKommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Fusionsenergie
:„Da herrscht eine wahnsinnige Naivität“

Einer neuen Studie zufolge werden Fusionskraftwerke, wenn sie je existieren sollten, zu teuren Strom liefern, um am Markt zu bestehen.

SZ PlusVon Theresa Palm

Krieg gegen Iran
:Trump verspricht einen kurzen Krieg – aber will vom Kongress 200 Milliarden dafür

Die Regierung Trump behauptet, im Iran-Krieg laufe alles nach Plan, während die Bilder brennender Gasproduktionsanlagen und Öltanks um die Welt gehen. Die direkten und indirekten Kosten des Krieges bringen den Präsidenten zunehmend in Bedrängnis.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Kommunale Energieversorgung
:Olching ist nun Alleineigentümer seiner Stadtwerke

17 Jahre lang waren die Stadtwerke Schwäbisch Hall an dem kommunalen Versorgungsunternehmen mit 49 Prozent der Anteile beteiligt.

Ukraine-Hilfe
:Orbán droht schon wieder

Einmal mehr will Ungarns Premier ein längst beschlossenes EU-Hilfspaket blockieren. Seine Anti-Ukraine-Haltung hat vor allem einen Grund.

SZ PlusVon Verena Mayer und Hubert Wetzel

Marco Rubio in Budapest
:Orbán hofft auf Hilfe aus Amerika

Ungarns Premier könnte die Wahl im April verlieren. Umso gelegener kommt ihm da die Visite des US-Außenministers. Und er wünscht sich einen noch prominenteren Besucher aus den Vereinigten Staaten.

SZ PlusVon Verena Mayer

Verteidigungsfall
:Wie sich deutsche Unternehmen auf Krieg und Krisen vorbereiten

Lebensmittel, Transport, Energie: Im Verteidigungsfall muss alles weiter funktionieren. Deswegen stellen sich Konzerne wie Lidl, Audi, EnBW und große Lkw-Hersteller auch auf das Schlimmste ein.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Michael Kläsgen, Stephan Radomsky und Nakissa Salavati

Energieversorgung
:Bayerns Gasspeicher reißen gesetzliche Zielvorgaben

Eine Verordnung des Bundes schreibt zum 1. Februar einen Füllstand von 40 Prozent vor. Dieser wird in den bayerischen Anlagen aber teils deutlich unterschritten. Was das bedeutet.

Von Marius Antonini, Thomas Balbierer und Niklas Schneider

Baden-Württemberg
:Größerer Stromausfall in Stuttgart

Wegen eines Spannungsabfalls fällt in Stuttgart zeitweilig großflächig der Strom aus. Inzwischen soll die Stromversorgung wieder stabil sein. Der Netzbetreiber schließt Fremdeinwirkung aus.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Niedrige Speicherstände: Ist die Gasversorgung gesichert?

Wir kommen gut durch den Winter, sagt Wirtschaftsministerin Reiche. Aber stimmt das?

Von Nakissa Salavati und Lars Langenau

Nordseegipfel in Hamburg
:„Unsere Art zu leben steht auf dem Spiel“

Die Nordsee soll das Stromdrehkreuz Europas werden. Man hofft auf ein Signal an die Autokraten dieser Welt. Über ein Gipfeltreffen zwischen Epochenbruch und Wintereinbruch.

SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann

Strukturwandel
:Was nach der Kohle kommt: KI

Im Rheinischen Revier ist bald Schluss mit der klimaschädlichen Braunkohle. Stattdessen will sich die Gegend als Digitalregion neu erfinden. Das hängt auch mit einem anderen Schatz im Boden zusammen. Eine Rundreise.

SZ PlusVon Björn Finke

Strom
:Neues Projekt beim Netzausbau

Bayernwerk Netz will für 41 Millionen Euro die nächste Stromleitung im Dachauer Land erneuern. 2029 soll es losgehen.

Von Alexandra Vettori

Stromausfall
:Fünf Lehren aus dem Berliner Blackout

Der Stromausfall in Berlin beschäftigt nicht nur die Betroffenen. Inzwischen fragen sich viele Menschen, ob das auch in anderen Städten passieren kann. Wie angreifbar ist unser System aus Leitungen, Umspannwerken und regionalen Versorgern eigentlich?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Thomas Fromm und Nakissa Salavati

Fast eine Woche ohne Strom
:Warum die Notreparatur in Berlin so lange dauert

Wie konnte es zum großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins kommen? Und warum sind noch immer Zehntausende von der Stromversorgung abgeschnitten? Ein Baustellenbesuch.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Winterklausur in Kloster Seeon
:CSU will Deutschland zum Vorreiter der Kernenergie machen

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will zahlreiche Forderungen zur Energiepolitik beschließen. Der klare Fokus der Abgeordneten liegt dabei auf der Rückkehr zur Atomenergie.

SZ PlusVon Robert Roßmann

20 Jahre Energiewende Oberland
:Grenzgänger für den Klimaschutz

Die Bürgerstiftung zieht zu ihrem Jubiläum in Benediktbeuern Zwischenbilanz: In zwei Jahrzehnten hat sie ein Netzwerk in vier Landkreisen geschaffen und viele Projekte umgesetzt, von der Dorfheizung bis zum Schachtwasserkraftwerk. Ob die Energiewende bis 2035 gelingt, ist jedoch offen.

Von Klaus Schieder

Energie
:Vom Nachzügler zum Top-Versorger

Die meisten Stadtwerke wurden in der Zeit der Industrialisierung und Elektrifizierung gegründet, Neugründungen wie die Gemeindewerke Taufkirchen/Vils sind eine Ausnahme. Zum 15-jährigen Bestehen ziehen sie eine positive Bilanz ihrer regionalen Wertschöpfung.

Von Thomas Daller

ExklusivInterview mit RWE-Chef Krebber
:„Energie wird teuer bleiben“

RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Björn Finke

Gasheizung
:4000 Euro im Jahr mehr: Wie die Netzkosten Heizen mit Erdgas verteuern

Immer weniger Gaskunden müssen künftig das Gasnetz mitbezahlen. Eine Studie zeigt, was das für sie bedeutet – und kritisiert die Pläne der Bundesregierung.

SZ PlusVon Nakissa Salavati

Netzagentur
:Gasverbrauch um fünf Prozent gestiegen

Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit zwar nur zu drei Vierteln gefüllt. Netzagentur-Chef Klaus Müller beruhigt dennoch.

Energiemarkt
:So klappt die Energiewende

Die Monopolkommission buchstabiert in einem Bericht an das Wirtschaftsministerium aus, wie sich die Energiepreise in den Griff bekommen lassen. Nur zum geplanten Industriestrompreis schweigt sie lieber.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Energieversorgung
:Bei der Fernwärme ist Bad Tölz ganz vorn

Mit der neuen Energiezentrale deckt die Kreisstadt künftig 95 Prozent ihres Wärmebedarfs aus regenerativen Energien. Die Stadtwerke investieren dafür insgesamt rund 50 Millionen Euro.

Von Klaus Schieder

Energieversorgung
:LNG-Importe per Schiff auf Rekordniveau

An den LNG-Terminals der deutschen Küste ist dieses Jahr mehr Erdgas eingespeist worden als je zuvor.

Heizkosten
:Verlangen die Stadtwerke München zu viel Geld für Fernwärme?

Das Netzwerk Saubere Energie München wirft dem Unternehmen vor, es berechne die Preise falsch und sei intransparent. Nun soll das Bundeskartellamt die Anschuldigungen prüfen.

SZ PlusVon Catherine Hoffmann

Weltweite Stromproduktion
:Erneuerbare Energien überholen Kohlekraftwerke

Kohle verliert, Strom aus Sonne und Wind wird wichtiger. Ein Land prescht besonders voraus, andere fallen erstaunlich weit zurück. Fünf Erkenntnisse zur globalen Energiewende.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

MeinungEnergiewende
:Katherina Reiche droht den falschen Schluss zu ziehen

Ein Bericht für das Wirtschaftsministerium zeigt: Deutschland hat genug Solar- und Windkraftanlagen. Trotzdem darf man jetzt nicht bremsen. Denn es fehlt das passende Stromsystem aus Netzen, Speichern und Reserven.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Infrastruktur
:Wie die KI den Stromverbrauch von Rechenzentren in die Höhe treibt

So stark wie der Boom der künstlichen Intelligenz hat keine Technologie bisher den Strombedarf ansteigen lassen. Mancherorts stößt man schon an Grenzen – auch in Deutschland.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Klimaschutz
:Wie eine Batteriefirma die Energiewende entfesseln will

Die Eco Stor GmbH aus Kirchheim baut die größten Batteriespeicher in Deutschland. Geschäftsführer Georg Gallmetzer würde sich wünschen, dass diese besser in die Stromnetze integriert werden – und formuliert sieben Forderungen an Politik und Netzbetreiber.

SZ PlusVon Bernhard Lohr

Hohe Nachzahlungen
:12 000 Euro Heizkosten in einem Jahr – wie kann das sein?

Im Hasenbergl zittern Mieter der Münchner Wohnen vor der Heizkostenabrechnung, denn zuletzt wurden ihnen astronomische Kosten in Rechnung gestellt. Doch ob sie dagegen etwas tun können?

SZ PlusVon Joachim Mölter

Stromnetze
:„Das europäische Stromnetz ist die größte und komplexeste Maschine, die die Menschheit je gebaut hat“

Einen Blackout wie in Spanien muss Deutschland nicht fürchten, glaubt der Chef des größten Stromnetzbetreibers Tennet. Aber beim Aufbau eines smarten Netzes hinke das Land immer noch hinterher.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Nakissa Salavati

SZ Nachhaltigkeitsgipfel
:Wo es beim Wasserstoff hakt

Die Industrie benötigt das klimafreundliche Gas, doch es geht zu langsam voran und die Kosten sind zu hoch. Wirtschaftsvertreter hoffen nun auf die neue Bundesregierung.

SZ PlusVon Björn Finke

Energieversorgung
:Weniger Gas in deutschen Speichern

Die Bundesnetzagentur sieht die Versorgung gewährleistet. Die Betreiber der Gasspeicher verweisen aber auf ein Problem.

Nord Stream 2
:Russisches Gas als politische Altlast

Leser beurteilen die Gründe für Deutschlands Energieabhängigkeit und die Frage nach einem Untersuchungsausschuss sehr unterschiedlich.

MeinungRussisches Gas
:Lasst Nord Stream 2 auf dem Grund der Ostsee verrosten

Die Pipeline lässt Deutschland nicht los. In Wirtschaft und CDU träumen manche von ihrer Wiederauferstehung, sie spekulieren auf billiges Gas. Doch der Preis dafür wäre viel zu hoch.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

MeinungWärmepumpe
:Reiche setzt in der Wärmewende auf Populismus statt auf Fakten – und vergibt eine Chance

Die neue Wirtschaftsministerin spricht vom „Zwang zur Wärmepumpe“. Dabei gibt es den gar nicht. Sie verbreitet damit bei den Menschen Unsicherheit. Lieber sollte Reiche ihre Fachkompetenz nutzen.

SZ PlusKommentar von Nakissa Salavati

Energiepolitik
:So will die EU endgültig Putins Gas loswerden

Die EU-Kommission legt einen Plan vor, um bis 2027 komplett ohne russische Energieimporte auszukommen. Aber es gibt keine Garantie dafür, dass er auch aufgeht.

Von Jan Diesteldorf

MeinungAnschaffung von Notstromaggregaten
:Wie Aiwanger mit seinem Kaufappell die Menschen überfordert

Hubert Aiwanger schlägt vor, jeder Haushalt solle sich ein Notstromaggregat zulegen. Unsinn, sagen Fachleute. Außerdem lenkt der Minister mit seinem Appell davon ab, dass nicht der Einzelne für die Energieversorgung zuständig ist, sondern der Staat.

SZ PlusKommentar von Uwe Ritzer

MeinungWelthandel
:Es hilft nichts: Deutschland muss auch mit Diktatoren Geschäfte machen

Politiker und Manager werben in den Golfstaaten zurzeit sehr um Geschäfte und Investitionen. Auch wenn man es dort nicht mit Demokraten zu tun hat: Es dient deutschen Interessen.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Gasabrechnungen bei der Münchner Wohnen
:Eigene Abrechnungen prüfen? Geht offenbar nur mit externen Experten

Die städtische Wohnungsgesellschaft reagiert nach fünf Monaten auf den Vorwurf, bei Gasabrechnungen habe es Unstimmigkeiten gegeben. Für Klarheit in der Sache sorgt sie dabei aber nicht.

Von Joachim Mölter

Geplantes Sondervermögen
:Wie verteilt man 500 Milliarden Euro?

Union und SPD wollen über zehn Jahre hinweg eine halbe Billion Euro in die Infrastruktur investieren. Aber wie groß ist der Investitionsbedarf an welcher Stelle wirklich? Und wo werden Schwerpunkte liegen? Ein Überblick.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Vivien Timmler

Energie
:Münchner Firma will bis 2031 mit Kernfusion Energie gewinnen

Die Firma Proxima Fusion hat ein Kraftwerkskonzept vorgelegt, mit dem per Kernfusion Strom erzeugt werden soll. Es wäre das erste seiner Art.

Von Theresa Palm

Strom- und Gaskonzern
:Was die Verbraucher freut, ist schlecht für Uniper

Die Bundesregierung will den Strom- und Gaskonzern privatisieren. Das Management erwartet schrumpfende Gewinne – und fürchtet, dass seine klimaschädlichen Kohlekraftwerke länger laufen müssen.

SZ PlusVon Björn Finke

Gilching
:Infos zur Fernwärmeversorgung

Die Gemeindewerke Gilching informieren am Mittwoch, 19. Februar, im Rathaus über das Fernwärmeangebot und das hierzu künftige Versorgungkonzept. Die Veranstaltung, die aufgezeichnet und danach auf der Homepage der Gemeindewerke veröffentlicht wird ...

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