Arbeitslosigkeit

Aktuelles zum Thema

Gesellschaft
:Horror-Game Arbeitslosigkeit

Niemand will mehr schuften, alle zu oft krank? Vielleicht sollte Friedrich Merz mal den „Unemployment Simulator 2018“ durchspielen. Endgegner: Einsamkeit, Selbstzweifel und Langeweile.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Insolvenzen, Geschäftsaufgaben, Stellenstreichungen
:Wo in Bayern überall Krise ist

Bayerns Wirtschaft hat gerade ein Problem – und das ist nicht mal überraschend. Die Nachfrage fehlt, Energie gilt als zu teuer und die Bürokratie als zu viel. Ein Überblick.

Von Maximilian Gerl, Matthias Köpf und Patrick Wehner

Arbeitsmarkt
:In Deutschland gibt es wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

Die Zahl der Arbeitslosen steigt deutlich, wie es im Winter oft geschieht. So viele Jobsuchende gab es in einem Januar zuletzt 2014. Auch die Aussichten für das übrige Jahr sind nicht berauschend.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Mitgliederbegehren bei der SPD
:Bürgergeldrebellen ringen um Aufmerksamkeit

Dem Mitgliederbegehren gegen die geplanten Verschärfungen fehlt der Rückhalt. Auch die Bayern-SPD steht zu der Reform, obwohl es anderslautende Beschlüsse gibt.

Von Thomas Balbierer und Johann Osel

Reden wir über Geld
:„Der Durchschnittsdeutsche ist dem Bürgergeldbezieher näher als dem Millionär“

Wenn Jobcenter Arbeitslose sanktionieren, gleicht der Verein von Helena Steinhaus das aus. Zu ihr kommen Mütter, die kein Geld für Babymilch haben – und sie sagt: Sparen müsste der Staat woanders.

SZ PlusInterview von Bastian Brinkmann und Lea Hampel

Wirtschaft in Bayern
:So viele Arbeitslose „wie seit fast 20 Jahren nicht mehr“

Fast 311 000 Menschen in Bayern waren im Dezember arbeitslos. Und auch andere Zahlen zeigen, dass die Zeiten auf dem Arbeitsmarkt härter werden.

Von Maximilian Gerl

Einkaufen als Therapie
:Der 22-Dollar-Smoothie als Seelentröster

Butter für 7,25 Dollar, Eier für 15 Dollar – und trotzdem fühlt man sich königlich. Wieso der Luxus-Supermarkt Erewhon in Los Angeles ausgerechnet in Krisenzeiten so gut funktioniert.

Von Jürgen Schmieder

Wirtschaft in Bayern
:„Du machst aus einem Metallfacharbeiter keine Pflegefachkraft“

Standortkrise, Sparpläne, Investitionsstopps: 2026 könnten noch mehr Menschen ihren Job verlieren. Gleichzeitig suchen viele Firmen dringend Fachkräfte, sagt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen und Jobcenter, Markus Schmitz. Ein Gespräch über eine historische Ausnahmesituation.

SZ PlusInterview von Maximilian Gerl

Kunst
:Der Mensch als Industriepalast

Disruption, Radikalisierung, Technik-Revolution: Die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum Bonn zeigt die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts im Spiegel der Kunst. Das ist erstaunlich gegenwärtig.

SZ PlusVon Alexander Menden

Jobs für junge Akademiker
:Alle suchen, keiner findet

Master-Abschluss mit Note 1,3 – und trotzdem keine Stelle. Während Luisa Neumann eine Bewerbung nach der anderen schreibt, findet Ingenieur Thomas Nußbaum keine Nachwuchskräfte. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

Von Anna Lea Jakobs und Sebastian Strauß

MeinungUnternehmen
:Ausgerechnet in einer Wirtschaftskrise spielt Bärbel Bas Klassenkampf

Die Arbeitsministerin von der SPD greift die Arbeitgeber frontal an, weil sie beleidigt ist – und beschädigt damit ein Prinzip, das Deutschland stark gemacht hat.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

SZ Wirtschaftsgipfel
:Oh, wie schön ist Amerika?

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: Die Stimmung ist mies, die Aussicht kaum besser. Der Siemens-Chef etwa würde heute lieber in den USA gründen. Das gelobte Land also? Vielleicht nicht. Aber man kann ja mal hinschauen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirtschaft
:Düstere Stimmung auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote in der Stadt ist so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Woran das liegt und in welchen Branchen es besonders schlecht läuft.

Von Catherine Hoffmann

MeinungKoalition
:Die Lösung für die SPD liegt nicht in linkerer Politik

Zwei Chefs, die nicht führen. Abgeordnete, die mit der Koalition hadern. Die Sozialdemokraten müssen erkennen, dass auch sie Verantwortung für das Erstarken der AfD haben.

SZ PlusKommentar von Georg Ismar

MeinungGrundsicherung
:So führt sich der Sozialstaat selbst ad absurdum

Die strengeren Regeln gegen überteuerte Wohnungen für Hilfebezieher sind keine schlechte Idee. Was aber, wenn es ähnlich viel Geld kostet, diese durchzusetzen, wie diese einsparen?

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

MeinungBürgergeld
:Die kernigen Aussagen von Merz und Söder entpuppen sich als Geschwätz

CDU und CSU wollten bei den Bedürftigen zweistellige Milliardenbeträge holen, doch mit den geplanten Verschärfungen lässt sich so gut wie kein Geld einsparen. Sanktionen beleben den Arbeitsmarkt nicht.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

Krise der Autoindustrie
:Stuttgart hat Angst vor dem Abstieg

Bosch, Mercedes, Mahle: In einst starken und stolzen Firmen fallen Zehntausende Jobs weg. Das erschüttert das Selbstverständnis einer Stadt, die ihren Wohlstand einer einzigen Industrie verdankt.

SZ PlusVon Tobias Bug und Roland Muschel

MeinungBürgergeld
:Das ist kein Abriss, sondern nur ein Umbau – neues Türschild inklusive

Weil CDU und CSU so viel Lärm um die Grundsicherung gemacht haben, müssen sie jetzt die großen Sanierer geben. Aber: Schärfere Strafen bringen nicht automatisch mehr Menschen in Arbeit.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

Grundsicherung
:Das sind die neuen Regeln beim Bürgergeld

Die geplante neue Grundsicherung soll das Bürgergeld ersetzen und Arbeitslose mehr als bisher in die Pflicht nehmen. Einiges erinnert an das alte Hartz-IV-System, doch es gibt auch Unterschiede.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

Inflation
:Was tun, wenn das Geld knapp wird?

Angebote für Menschen in Geldnot gibt es in Deutschland zuhauf, längst nicht nur vom Staat. Doch viele wissen gar nicht, wo sie Hilfe finden oder trauen sich nicht, sie zu beantragen. Eine Übersicht.

SZ PlusVon Lars-Torben Niggehoff

ExklusivBürgergeld
:„Sanktionen sind dem Kunden egal“

Braucht es schärfere Regeln beim Bürgergeld? Der Rechnungshof hat sich 265 Fälle angeschaut, die in Jobcentern als Problemfälle markiert waren – und dabei vier Muster gefunden.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

MeinungArbeitslosigkeit
:Die Bundesregierung darf nicht länger zusehen, sie hätte gute Instrumente gegen die Krise

Deutschland kann nicht auf Industriepolitik verzichten, während andere große Wirtschaftsmächte sie betreiben. Das wäre naiv.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Wirtschaft
:Kein Aufschwung am bayerischen Arbeitsmarkt

Im Herbst sinkt traditionell die Arbeitslosigkeit – doch in diesem Jahr fällt der Rückgang nur gering aus. Und auch eine andere Entwicklung bereitet dem Chef der bayerischen Arbeitsagenturen Sorge.

Wirtschaft
:Zahl der Arbeitslosen sinkt unter drei Millionen – aber hohes Niveau

Allein in der deutschen Industrie gehen dieses und kommendes Jahr wohl 200 000 Stellen verloren. Nur ein möglicher Aufschwung verheißt Hoffnung. Ökonomen schlagen Reformen vor.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Ältere am Arbeitsmarkt
:Mit 55 ist noch lange nicht Schluss

Der Boomer-Generation sei Dank: Die Zahl älterer Beschäftigter steigt kräftig. Sie werden in fast allen Branchen gebraucht, um den Personalmangel abzuwenden.

„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:Ist es gerecht, dass einige Menschen nicht arbeiten?

Unsere Gesellschaft will, dass manche Menschen arbeitslos sind, meint die Journalistin Anna Mayr. Umso mehr kritisiert sie Erniedrigungen, die aus ihrer Sicht mit dem Bürgergeld einhergehen.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke

Fachkräftemangel
:Schöne Grüße aus der Wirtshaus-Bürokratie

Die Kenianerin Wendy Onserio könnte sofort im Waldgasthof Buchenhain im Landkreis München arbeiten, wo sie dringend gebraucht wird. Doch die Agentur für Arbeit genehmigt  den Vertrag nicht.

SZ PlusVon Iris Hilberth

Geschichtsbild
:Zwei Männer und eine CD-Rom

Vor 23 Jahren wurde der deutsche Sozialstaat zuletzt hart reformiert. Peter Hartz, damals VW-Vorstand, leitete die Kommission, welche die Vorschläge dafür erarbeitete.

Von Lisa Nienhaus

MeinungArbeitslosigkeit
:Damit Deutschland wieder in Schwung kommt, sollte Kanzler Merz seine Zurückhaltung ablegen

Drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Job. Das ist traurig, aber nicht unabänderlich. Denn es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu verstehen, was hilft.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Arbeitslosenzahlen
:Drei Millionen Menschen ohne Job – was diese Zahl bedeutet

Die Konjunktur in Deutschland schwächelt, die Inflation steigt wieder auf 2,2 Prozent. Schlägt die Krise jetzt auch noch auf den Arbeitsmarkt durch?

SZ PlusVon Oliver Klasen

Sozialleistungen
:Reizwort Bürgergeld

Mitten im Sommerloch sagte Söder, dass er den Ukrainern am liebsten kein Bürgergeld mehr zahlen würde. Und gleich ging wieder die Debatte los. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mal nachzuschauen, was im Jobcenter Traunstein so los ist.

SZ PlusVon Roland Preuß (Text) und Florian Peljak (Bilder)

Bundesagentur für Arbeit
:Drei Millionen Arbeitslose erwartet

Im August dürfte die Zahl der Arbeitslosen auf drei Millionen steigen. Besserung ist laut Agentur-Chefin Nahles nicht vor 2026 zu erwarten.

Ukrainische Geflüchtete
:Frau Edzhybiia will arbeiten

Hunderttausende Ukrainerinnen wollen in Deutschland Fuß fassen. Viele sind top ausgebildet und scheitern trotzdem: an Bürokratie, Deutschkenntnissen, Mentalität. So wie Oksana Edzhybiia.

SZ PlusVon Simon Groß

Erwerbstätigkeit im Alter
:„Ich will arbeiten, solange der Kopf funktioniert“

Der Ruhestand naht, doch immer mehr Menschen wollen gern auch im Alter etwas leisten. Ein Trend, der auch Arbeitgebern gelegen kommt. Beispiele zeigen, wie das funktionieren kann.

SZ PlusVon Silvia Liebrich

Sozialstaat
:Nahles bremst Einspar-Erwartungen beim Bürgergeld

Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit glaubt nicht an Milliardeneinsparungen beim Bürgergeld, auch nicht durch schärfere Sanktionen. Die schwarz-rote Koalition plant eigentlich, mit Reformen 4,5 Milliarden Euro herauszuholen.

SZ PlusVon Roland Preuß

Wirtschaft
:Kein Rückenwind auf dem bayerischen Arbeitsmarkt

Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt im Freistaat kommen wenig zuversichtliche Einschätzungen. Der Chef der Regionaldirektion warnt: Wer jetzt arbeitslos sei, habe es schwer, einen neuen Job zu finden.

MeinungProduktivität
:Gelobt seien die Faulen

Deutsche sollen mehr zum Wohle der Nation arbeiten, hat der Kanzler neulich verlauten lassen. Dabei ist mehr arbeiten ziemlich leicht. Deutlich schwieriger wird es, wenn uns bald technische Entwicklungen zur Faulheit verdammen.

SZ PlusEssay von Max Muth

Sozialstaat
:DIW-Präsident ist gegen Sanktionen beim Bürgergeld

Eine Studie zeigt, dass sich viele Bürgergeldbezieher schämen. DIW-Chef Marcel Fratzscher warnt vor „einem gefährlichen Irrweg“ – erntet jedoch Widerspruch von anderen Fachleuten.

SZ PlusVon Roland Preuß

Arbeitsmarkt
:„Wir müssen davon ausgehen, dass uns die Zölle 90 000 Jobs binnen eines Jahres kosten“

Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, über die Folgen der Handelspolitik des US-Präsidenten für den deutschen Arbeitsmarkt und die Frage, wie viele Totalverweigerer es unter den Bürgergeldbeziehern wirklich gibt.

Interview von Uwe Ritzer und Angelika Slavik

Sozialbetrug
:Minijobs bei der Mafia

Arbeitsministerin Bärbel Bas will gegen organisierten Betrug beim Bürgergeld vorgehen. Der Leiter des Duisburger Jobcenters hat reichlich Erfahrung damit gesammelt. Er wünscht sich Änderungen bei Bürgergeld und Datenabgleich.

Von Roland Preuß

Entlassungen
:Wenn Erfahrung plötzlich nichts mehr zählt

Altersteilzeit, Abfindung, Kündigung:  Wenn Konzerne Stellen abbauen, trifft es vor allem Mitarbeitende über 55.

SZ PlusVon Kathrin Werner

Wirtschaft
:Kaum Erholung am Arbeitsmarkt

Im Mai waren in Bayern so viele Menschen ohne Job wie seit 16 Jahren nicht mehr, klagt der Chef der Arbeitsagentur. Auch die Kurzarbeit steigt weiter an.

Psychologie
:Wer am häufigsten von der Arbeit träumt

Viele Menschen werden vom Stress im Büro bis in den Schlaf verfolgt. Besonders betroffen ist ausgerechnet eine Gruppe, bei der man es kaum vermuten würde.

Von Sebastian Herrmann

Agentur für Arbeit
:Zahl der Arbeitslosen im Landkreis sinkt leicht

Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Dachau ist im April 2025 im Vergleich zum Vormonat um 155 Personen auf insgesamt 3030 gesunken. Die Arbeitslosenquote hat sich damit um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent reduziert. Zum Vergleich: Im April des ...

Bundesagentur für Arbeit
:Lage auf bayerischem Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Die Erwerbslosigkeit im Freistaat nimmt saisonbedingt erneut leicht ab. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt aber keine gute Entwicklung. Besonders ein Industriezweig ist betroffen.

ExklusivArbeitsmarkt
:Immer mehr jungen Menschen ohne Abschluss droht Arbeitslosigkeit

In Deutschland steigt die Zahl der jungen Leute, die keine Ausbildung haben. Besonders häufig sind das Migranten. Eine paradoxe Rolle spielt dabei der Mindestlohn.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Kostenloser Vortrag bei der Arbeitsagentur
:Berufliches Comeback

Für alle, die nach einer Zeit der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen beruflich wieder Fuß fassen möchten, gibt es am Dienstag, 29. April, den Vortrag „Zurück in den Beruf“ von Marion Stenglein. Dieser findet von 9 bis 11.30 Uhr im Raum ...

SZ JetztArbeitslos trotz Studium
:„An manchen Tagen kommen drei Absagen“

Ein abgeschlossenes Studium bedeutet auch beruflichen Erfolg? Nicht immer. Warum es junge Hochschulabsolventen in diesem Jahr schwerer bei der Jobsuche haben – und wieso es Akademiker besonders belasten kann, arbeitslos zu sein.

SZ PlusText: Johannes Fromm, Johann Posch und Philipp von Reinersdorff

Koalitionsvertrag
:„Grundsicherung“? Was vom Bürgergeld übrig bleibt

Union und SPD wollen das Bürgergeld grundlegend umgestalten. Arbeitslose Menschen sollen wieder mehr gefordert und schneller in Arbeit gebracht werden. Auch bei der Höhe der Hilfe soll es Änderungen geben.

SZ PlusVon Roland Preuß

Arbeitsmarkt im Landkreis Ebersberg
:Zaghaftes Frühlingserwachen

Im März ist die Zahl der Menschen auf Jobsuche im Landkreis Ebersberg leicht gesunken, die Stellenangebote werden aber auch weniger.

Von Wieland Bögel

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