:„Es ist nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten“
In Sachsen-Anhalt wird die AfD mit einem einwanderungsfeindlichen Programm stärkste Kraft. Das ist populistisch, klar, aber ist es durchdacht? Auch die Politikberaterin Naika Foroutan hält Regulierung für nötig – gleichzeitig fordert sie mehr Zuwanderung.
Freizeit
:Lieber Fernreise als Stühle
Die Deutschen geben mehr Geld für Urlaub aus und sparen an Möbeln. Marktführer Ikea senkt nun schon die Preise – und die hiesigen Hersteller leiden.
Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote auf neuem Höchststand
In Deutschland arbeiten nun 40,3 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit. Das liegt auch daran, dass immer mehr Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten.
Arbeitsmarkt
:Arbeitslosenzahl in Bayern erreicht 20-Jahres-Hoch
Die Zahl der Arbeitslosen ist im August gestiegen. Sorgen bereitet der demografische Wandel und der anhaltende Rückgang der Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter.
Arbeitsmarkt
:Knapp 3,1 Millionen Menschen ohne Job
Trotz besserer Konjunktur verharrt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland über der Drei-Millionen-Marke. Die Bundesagentur für Arbeit meldet 54 000 Arbeitslose mehr als noch im Juli.
Reformvorschlag
:Arbeiterwohlfahrt: So können Sozialleistungen das Armutsrisiko senken
Die Awo möchte staatliche Hilfen zusammenlegen, genau wie die Bundesregierung – und macht einen eigenen Reformvorschlag. Im Zentrum stehen Familien in Not.
MeinungArbeitsmarkt
:Es ist sinnvoll, die Altersteilzeit einzuschränken
Die Rentenkommission schlägt vor, das sogenannte Blockmodell abzuschaffen. Richtig, denn mit Hunderttausenden weiteren Frührentnern lässt sich der Fachkräftemangel nicht bekämpfen.
Der Übersetzer Jan Schönherr
:„Es ist ein Liebhaber-Beruf“
Das Übersetzen – eine brotlose Kunst, die angesichts künstlicher Intelligenz ohnehin bald ausstirbt? Spricht Jan Schönherr über die Gegenwart und Zukunft seines Berufs, entsteht ein differenziertes Bild.
MeinungArbeitsmarkt
:Die Gen Z ist faul? Im Gegenteil
Das Vorurteil der faulen jungen Generation hält sich hartnäckig, weil es nützlich ist. Über die Instrumentalisierung eines längst überholten Glaubenssatzes.
KI in der Arbeitswelt
:„Es ist ein großes Missverständnis, dass KI einfach Jobs ersetzt“
Christian Gärtner forscht zur Digitalisierung der Arbeitswelt. Welche Jobs am meisten gefährdet sind und warum der Professor glaubt, dass Berufe nicht wegfallen, sondern sich ändern.
Wirtschaft in Bayern
:Branchen, die der Krise trotzen
Entlassungen, Sparpläne, allgemeine Unsicherheit: Bayerns Wirtschaft findet nicht recht aus der Krise. Doch manche Zweige verzeichnen einen gegenläufigen Trend – und suchen sogar Personal. Ein Streifzug.
Arbeitsmarkt in Bayern
:Juli-Arbeitslosigkeit so hoch wie seit fast 20 Jahren nicht
Die schwache Konjunktur hat den Arbeitsmarkt weiter fest im Griff. Langzeitarbeitslose und Ältere haben zurzeit wenig Chancen. Dennoch sehen Fachleute auch Lichtblicke.
Arbeitsmarkt
:Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als drei Millionen
Die deutsche Industrie steht unter Druck. Das wirkt sich nun auch auf den Arbeitsmarkt aus. Aber es gibt auch ein paar positive Signale.
ExklusivReformen
:Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz
Union und SPD wollen den Kündigungsschutz für Bestverdiener lockern. Die Regelung würde nur 0,27 Prozent der Beschäftigten betreffen, sagt der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. Und sie könnte sogar schaden.
Chemie
:BASF schrumpft sein Stammwerk
Im Zuge seines Sparprogramms hat der Chemiekonzern seit 2024 weltweit bereits 7000 Stellen gestrichen. Wegen des Nahost-Kriegs profitiert er andererseits gerade von einer steigenden Nachfrage.
Angekündigter Stellenabbau bei BMW
:Der lange Schatten des Vierzylinders – wie es der Belegschaft und der Stadt geht
Der Münchner Konzern steht für das bayerische Selbstverständnis als Wirtschaftsmacht. Der Stellenabbau wird den Stammsitz des Unternehmens am härtesten treffen. Doch es bleibt dort ruhig, offensichtlich hat der neue BMW-Chef den richtigen Ton getroffen.
Wirtschaftshistorie
:Was die Geschichte über die KI-Revolution lehrt
Jobs kommen und gehen: Vor den Folgen neuer Technologien wird seit der Erfindung der Dampfmaschine gewarnt. Sind die schlimmsten Befürchtungen jemals eingetroffen?
MeinungArbeitsmarkt
:Gegen KI haben vor allem die Jungen keine Chance
Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Aufgaben, die einst Berufsanfänger erledigt haben. So werden aber keine Fachkräfte aus ihnen. Wo soll das hinführen, wenn ihre älteren Kollegen demnächst in Rente sind?
MeinungArbeitsrecht
:Der Kündigungsschutz für Topverdiener kann ganz weg
Deutschland schützt seine Beschäftigten so stark vor Entlassung wie kaum ein anderes Land. Doch gerade die Trennung von Spitzenverdienern ist für Firmen so teuer, dass sie Veränderung und Innovation erschwert.
Autoindustrie
:Neuer Jobabbau bei Porsche: 5000 Stellen sollen wegfallen
Porsche-Chef Michael Leiters kann ein Sparpaket in Milliardenhöhe umsetzen. Doch im Gegenzug haben sich die Arbeitnehmer weitgehende Zusagen gesichert. Das dürfte auch in Wolfsburg für Aufsehen sorgen.
MeinungKrankschreibungen
:Deutschland ist kein Land der Blaumacher
Krankheitswellen folgen medizinischen Realitäten, zeigen neue Zahlen der Krankenkasse DAK. Die Bundesregierung spart aber ausgerechnet dort, wo der Bedarf am größten ist.
Reformpläne
:Ungebrochenes Interesse an Minijobs
Arbeitgeber setzen so stark auf Minijobber wie seit Jahren nicht. Das zeigt eine Auswertung von Stellenanzeigen. Arbeitsmarktexperten beharren trotzdem auf der Abschaffung der Vergünstigungen.
Wirtschaft in Bayern
:Zehntausende Jobs in Bayerns Industrie gefährdet
Die Metall- und Elektroindustrie ist Bayerns wichtigster Wirtschaftszweig – und seit sieben Jahren nahezu kontinuierlich in der Krise. Doch auch in anderen Wirtschaftszweigen sieht es schlecht aus.
Digitalisierung
:Arbeitslose müssen nicht mehr täglich in den Briefkasten schauen
Die Arbeitsagenturen melden sich künftig ohne Papier. Der „digitale Sozialstaat“ soll beim Sparen helfen – könnte aber neue Kosten verursachen.
MeinungSZ JetztStudium
:Die Bafög-Rückzahlung ist unfair geregelt
Wer nach seinem Studium besonders schnell seine Bafög-Schulden begleichen kann, zahlt weniger. Wenn überhaupt, müsste es andersherum sein.
MeinungWirtschaftspolitik
:Die Stahlindustrie darf nicht verschwinden
Deutschlands zweitgrößtes Stahlwerk streicht mehr als die Hälfte der Jobs – und die Beschäftigten sind sogar froh, weil sie Schlimmeres befürchtet haben. Ohne politische Hilfe droht der Branche das Aus.
MeinungKünstliche Intelligenz
:Wie KI und menschliche Arbeit zusammenpassen
KI schlägt eine Schneise in die Arbeitswelt, Algorithmen kapern menschliche Jobs. Die Politik muss den epochalen Umbruch steuern, sonst droht Klassenkampf.
ExklusivVolkswagen
:„Oliver Blume hat jetzt ein Problem“
Der VW-Vorstand ist nach SZ-Informationen mit seinen Sparplänen im Aufsichtsrat vorerst krachend gescheitert. Konzernchef Blume sei „als Tiger gestartet und zum Bettvorleger geworden“, sagt ein Insider.
Arbeitslosigkeit
:Job weg, Altersvorsorge weg?
Seit Anfang Juli ist bei der Grundsicherung deutlich weniger Vermögen geschützt. Was das für das Ersparte bedeutet und wann man sein Geld aufbrauchen muss.
Arbeitsmarkt
:Ist Ihr Job KI-sicher?
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant, aber gefährdet sie auch Ihren Beruf? Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch KI unter Druck geraten könnte. Und wo neue Chancen entstehen.
Ringen um das Reformpaket
:Nach 82 Tagen gerade noch die Kurve gekriegt
Die Koalition aus Union und SPD hat sich diese Woche auf ein Reformpaket geeinigt. Der Weg dorthin war schwer, zwischenzeitlich sah es für das Bündnis nicht gut aus. Eine Rekonstruktion der Verhandlungen.
Andrea Nahles
:„Das könnte echt ein großer Wurf werden für den deutschen Arbeitsmarkt“
Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit erwartet neuen Schwung durch das Reformpaket. Auch der DGB erkennt Pluspunkte für Beschäftigte – mit einer großen Ausnahme.
Arbeitsmarkt
:Bürokratie verschreckt Fachkräfte
Die Bundesrepublik ist auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Doch langwierige Behördenverfahren und der Wohnungsmarkt erschweren es vielen Eingewanderten, dauerhaft zu bleiben.
MeinungNeue Regeln zur Krankschreibung
:Diese Regierung hält kranke Menschen für verdächtig
Die Reformpläne zur Krankschreibung machen für kaum jemanden etwas besser. Aber sie verraten etwas über das Menschenbild der Bundesregierung.
Reformpaket
:Die Beschlüsse der Koalition im Check
Verschärfte Regeln bei Krankschreibung, Steuern runter, längere Befristungen: Das bedeuten die Pläne der Bundesregierung.
Neue Zahlen aus Nürnberg
:Keine Belebung am bayerischen Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt bleibt auch im Juni angespannt – die Beschäftigung nimmt ab, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch.
MeinungArbeitsmarkt
:Es ist richtig, die Sonderregeln für Minijobs abzuschaffen
Minijobs sollten mal den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Heute halten sie Millionen Menschen in schlecht abgesicherter Arbeit. Es ist Zeit, dass sich das ändert.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„KI ist kein Jobkiller, sondern ein Jobveränderer“
Fachkräftemangel, künstliche Intelligenz, Stellenanbau – wie wird der Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen? Ein Gespräch mit Andrea Nahles, Leiterin der Bundesagentur für Arbeit.
Studie
:Wo in München besonders viele Arbeitskräfte fehlen
Der Fachkräftemangel soll sich laut einer Studie weniger stark zuspitzen als erwartet. Doch manche Branchen sind viel stärker betroffen als andere – und das könnte die Stadt zu spüren bekommen.
ExklusivCommerzbank/Unicredit
:Plan B für die Commerzbank
Der Versuch, die Übernahme der Commerzbank durch Unicredit zu verhindern, ist wohl gescheitert. Nun versucht die Bundesregierung, aus einer drohenden Niederlage das Beste zu machen.
Energie
:Wer kauft Deutschlands größten Gaskonzern?
Die Bundesregierung rettete Uniper vor der Pleite und will die Firma nun wieder privatisieren. Es gibt einige Interessenten. Die Gewerkschaft fordert stattdessen einen Börsengang.
Chemiekonzern
:Evonik baut jede zehnte Stelle ab
Evonik streicht rund 3200 Stellen, 2150 davon in Deutschland. Die deutsche Chemieindustrie steckt in einer der schwersten Krisen der vergangenen 30 Jahre.
Europäischer Arbeitsmarkt
:Gewerkschaften brandmarken „schleichende Demontage“ der Mitbestimmung
Arbeitnehmer dürften in Großunternehmen immer seltener mitbestimmen, kritisiert Yasmin Fahimi. Die DGB-Chefin warnt vor dem Plan der EU-Kommission, nationale Mitbestimmungsregeln auszuhebeln.
Thyssenkrupp
:Industriekonzern plant Börsengang für weitere Tochter
Thyssenkrupp hat bereits im vorigen Herbst die Werftentochter TKMS an die Börse gebracht. Jetzt soll TK Accelis folgen, ein Unternehmen mit 15 500 Beschäftigten, das Fabriken mit Stahl und anderen Rohstoffen beliefert.
Arbeitszeitgesetz
:„De facto arbeiten viele Menschen schon heute mehr als erlaubt“
Die Bundesregierung möchte das Arbeitszeitgesetz reformieren: Arbeitspsychologin Laura Venz erklärt, warum die Debatte auf falschen Annahmen beruht – und welche Flexibilisierung wirklich helfen würde.
KI und Arbeitsmarkt
:Jede fünfte Firma sieht KI als Ersatz für Hochschulabschluss
Weniger qualifizierte, aber KI-gestützte Mitarbeiter sollen demnach immer mehr Jobs übernehmen. Arbeitsministerin Bas sieht darin auch Chancen.
Künstliche Intelligenz
:„Der Arbeitskräftemangel wird das dominante Phänomen auf dem Arbeitsmarkt bleiben“
Die Angst geht um, dass KI-Technologie zu Massenarbeitslosigkeit führen wird. Der Soziologe Florian Butollo prognostiziert genau das Gegenteil. Ein Gespräch.
Arbeitsmarkt
:Führungskraft, 53, arbeitslos, sucht
In Deutschland sind immer mehr Manager arbeitslos. Sven Röder ist einer von ihnen. Sein Beispiel zeigt, wie hart der Arbeitsmarkt für Führungskräfte geworden ist – und welche Wege es aus der Krise gibt.
MeinungArbeit
:Teilzeit ist verbreiteter denn je – aber das sollte kein Grund zur Klage sein
Fast ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland arbeitet weniger als die üblichen 40 Stunden. Vor allem Frauen haben nach wie vor gute Gründe dafür. Und mit Lifestyle-Befindlichkeit hat es wenig zu tun.
Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote in Deutschland mit Rekord – bei Frauen und Männern
Im vergangenen Jahr arbeiteten 31,9 Prozent der abhängig Beschäftigten mit reduziertem Stundenumfang, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.