Arbeitsmarkt

Migrationspolitik
:„Es ist nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten“

In Sachsen-Anhalt wird die AfD mit einem einwanderungsfeindlichen Programm stärkste Kraft. Das ist populistisch, klar, aber ist es durchdacht? Auch die Politikberaterin Naika Foroutan hält Regulierung für nötig – gleichzeitig fordert sie mehr Zuwanderung.

SZ PlusInterview von Marie Schmidt

Freizeit
:Lieber Fernreise als Stühle

Die Deutschen geben mehr Geld für Urlaub aus und sparen an Möbeln. Marktführer Ikea senkt nun schon die Preise – und die hiesigen Hersteller leiden.

SZ PlusVon Björn Finke

Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote auf neuem Höchststand

In Deutschland arbeiten nun 40,3 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit. Das liegt auch daran, dass immer mehr Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten.

Arbeitsmarkt
:Arbeitslosenzahl in Bayern erreicht 20-Jahres-Hoch

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August gestiegen. Sorgen bereitet der demografische Wandel und der anhaltende Rückgang der Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter.

Arbeitsmarkt
:Knapp 3,1 Millionen Menschen ohne Job

Trotz besserer Konjunktur verharrt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland über der Drei-Millionen-Marke. Die Bundesagentur für Arbeit meldet 54 000 Arbeitslose mehr als noch im Juli.

Reformvorschlag
:Arbeiterwohlfahrt: So können Sozialleistungen das Armutsrisiko senken

Die Awo möchte staatliche Hilfen zusammenlegen, genau wie die Bundesregierung – und macht einen eigenen Reformvorschlag. Im Zentrum stehen Familien in Not.

Von Amelie Rosée

MeinungArbeitsmarkt
:Es ist sinnvoll, die Altersteilzeit einzuschränken

Die Rentenkommission schlägt vor, das sogenannte Blockmodell abzuschaffen. Richtig, denn mit Hunderttausenden weiteren Frührentnern lässt sich der Fachkräftemangel nicht bekämpfen.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Der Übersetzer Jan Schönherr
:„Es ist ein Liebhaber-Beruf“

Das Übersetzen – eine brotlose Kunst, die angesichts künstlicher Intelligenz ohnehin bald ausstirbt? Spricht Jan Schönherr über die Gegenwart und Zukunft seines Berufs, entsteht ein differenziertes Bild.

SZ PlusVon Antje Weber

MeinungArbeitsmarkt
:Die Gen Z ist faul? Im Gegenteil

Das Vorurteil der faulen jungen Generation hält sich hartnäckig, weil es nützlich ist. Über die Instrumentalisierung eines längst überholten Glaubenssatzes.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

KI in der Arbeitswelt
:„Es ist ein großes Missverständnis, dass KI einfach Jobs ersetzt“

Christian Gärtner forscht zur Digitalisierung der Arbeitswelt. Welche Jobs am meisten gefährdet sind und warum der Professor glaubt, dass Berufe nicht wegfallen, sondern sich ändern.

SZ PlusInterview von Philipp Crone

Wirtschaft in Bayern
:Branchen, die der Krise trotzen

Entlassungen, Sparpläne, allgemeine Unsicherheit: Bayerns Wirtschaft findet nicht recht aus der Krise. Doch manche Zweige verzeichnen einen gegenläufigen Trend  – und suchen sogar Personal. Ein Streifzug.

SZ PlusVon Maximilian Gerl

Arbeitsmarkt in Bayern
:Juli-Arbeitslosigkeit so hoch wie seit fast 20 Jahren nicht

Die schwache Konjunktur hat den Arbeitsmarkt weiter fest im Griff. Langzeitarbeitslose und Ältere haben zurzeit wenig Chancen. Dennoch sehen Fachleute auch Lichtblicke.

Arbeitsmarkt
:Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als drei Millionen

Die deutsche Industrie steht unter Druck. Das wirkt sich nun auch auf den Arbeitsmarkt aus. Aber es gibt auch ein paar positive Signale.

Von Alexander Hagelüken

ExklusivReformen
:Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz

Union und SPD wollen den Kündigungsschutz für Bestverdiener lockern. Die Regelung würde nur 0,27 Prozent der Beschäftigten betreffen, sagt der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. Und sie könnte sogar schaden.

Von Roland Preuß

Chemie
:BASF schrumpft sein Stammwerk

Im Zuge seines Sparprogramms hat der Chemiekonzern seit 2024 weltweit bereits 7000 Stellen gestrichen. Wegen des Nahost-Kriegs profitiert er andererseits gerade von einer steigenden Nachfrage.

Angekündigter Stellenabbau bei BMW
:Der lange Schatten des Vierzylinders – wie es der Belegschaft und der Stadt geht

Der Münchner Konzern steht  für das bayerische Selbstverständnis als Wirtschaftsmacht. Der Stellenabbau wird den Stammsitz des Unternehmens am härtesten treffen. Doch es bleibt dort ruhig, offensichtlich hat der neue BMW-Chef den richtigen Ton getroffen.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff, Heiner Effern, Andreas Glas, Anna Hoben, René Hofmann und Joachim Mölter

Wirtschaftshistorie
:Was die Geschichte über die KI-Revolution lehrt

Jobs kommen und gehen: Vor den Folgen neuer Technologien wird seit der Erfindung der Dampfmaschine gewarnt. Sind die schlimmsten Befürchtungen jemals eingetroffen?

SZ PlusVon Lea Hampel

MeinungArbeitsmarkt
:Gegen KI haben vor allem die Jungen keine Chance

Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Aufgaben, die einst Berufsanfänger erledigt haben. So werden aber keine Fachkräfte aus ihnen. Wo soll das hinführen, wenn ihre älteren Kollegen demnächst in Rente sind?

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

MeinungArbeitsrecht
:Der Kündigungsschutz für Topverdiener kann ganz weg

Deutschland schützt seine Beschäftigten so stark vor Entlassung wie kaum ein anderes Land. Doch gerade die Trennung von Spitzenverdienern ist für Firmen so teuer, dass sie Veränderung und Innovation erschwert.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Autoindustrie
:Neuer Jobabbau bei Porsche: 5000 Stellen sollen wegfallen

Porsche-Chef Michael Leiters kann ein Sparpaket in Milliardenhöhe umsetzen. Doch im Gegenzug haben sich die Arbeitnehmer weitgehende Zusagen gesichert. Das dürfte auch in Wolfsburg für Aufsehen sorgen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Christina Kunkel

MeinungKrankschreibungen
:Deutschland ist kein Land der Blaumacher

Krankheitswellen folgen medizinischen Realitäten, zeigen neue Zahlen der Krankenkasse DAK. Die Bundesregierung spart aber ausgerechnet dort, wo der Bedarf am größten ist.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Reformpläne
:Ungebrochenes Interesse an Minijobs

Arbeitgeber setzen so stark auf Minijobber wie seit Jahren nicht. Das zeigt eine Auswertung von Stellenanzeigen. Arbeitsmarktexperten beharren trotzdem auf der Abschaffung der Vergünstigungen.

SZ PlusVon Roland Preuß

Wirtschaft in Bayern
:Zehntausende Jobs in Bayerns Industrie gefährdet

Die Metall- und Elektroindustrie ist Bayerns wichtigster Wirtschaftszweig – und seit sieben Jahren nahezu kontinuierlich in der Krise. Doch auch in anderen Wirtschaftszweigen sieht es schlecht aus.

Digitalisierung
:Arbeitslose müssen nicht mehr täglich in den Briefkasten schauen

Die Arbeitsagenturen melden sich künftig ohne Papier. Der „digitale Sozialstaat“ soll beim Sparen helfen – könnte aber neue Kosten verursachen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

MeinungSZ JetztStudium
:Die Bafög-Rückzahlung ist unfair geregelt

Wer nach seinem Studium besonders schnell seine Bafög-Schulden begleichen kann, zahlt weniger. Wenn überhaupt, müsste es andersherum sein.

SZ PlusKommentar: Pegah Julia Meggendorfer, Illustration: Federico Delfrati

MeinungWirtschaftspolitik
:Die Stahlindustrie darf nicht verschwinden

Deutschlands zweitgrößtes Stahlwerk streicht mehr als die Hälfte der Jobs – und die Beschäftigten sind sogar froh, weil sie Schlimmeres befürchtet haben. Ohne politische Hilfe droht der Branche das Aus.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungKünstliche Intelligenz
:Wie KI und menschliche Arbeit zusammenpassen

KI schlägt eine Schneise in die Arbeitswelt, Algorithmen kapern menschliche Jobs. Die Politik muss den epochalen Umbruch steuern, sonst droht Klassenkampf.

SZ PlusEssay von Markus Zydra

ExklusivVolkswagen
:„Oliver Blume hat jetzt ein Problem“

Der VW-Vorstand ist nach SZ-Informationen mit seinen Sparplänen im Aufsichtsrat vorerst krachend gescheitert. Konzernchef Blume sei „als Tiger gestartet und zum Bettvorleger geworden“, sagt ein Insider.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Alexander Hagelüken, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Arbeitslosigkeit
:Job weg, Altersvorsorge weg?

Seit Anfang Juli ist bei der Grundsicherung deutlich weniger Vermögen geschützt. Was das für das Ersparte bedeutet und wann man sein Geld aufbrauchen muss.

SZ PlusVon Valentin Dornis

Arbeitsmarkt
:Ist Ihr Job KI-sicher?

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant, aber gefährdet sie auch Ihren Beruf? Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch KI unter Druck geraten könnte. Und wo neue Chancen entstehen.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs, Stefan Kloiber und Sören Müller-Hansen

Ringen um das Reformpaket
:Nach 82 Tagen gerade noch die Kurve gekriegt

Die Koalition aus Union und SPD hat sich diese Woche auf ein Reformpaket geeinigt. Der Weg dorthin war schwer, zwischenzeitlich sah es für das Bündnis nicht gut aus. Eine Rekonstruktion der Verhandlungen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann, Daniel Brössler, Claus Hulverscheidt, Georg Ismar, Roland Preuß, Henrike Roßbach, Robert Roßmann

Andrea Nahles
:„Das könnte echt ein großer Wurf werden für den deutschen Arbeitsmarkt“

Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit erwartet neuen Schwung durch das Reformpaket. Auch der DGB erkennt Pluspunkte für Beschäftigte – mit einer großen Ausnahme.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

Arbeitsmarkt
:Bürokratie verschreckt Fachkräfte

Die Bundesrepublik ist auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Doch langwierige Behördenverfahren und der Wohnungsmarkt erschweren es vielen Eingewanderten, dauerhaft zu bleiben.

SZ PlusVon Sebastian Strauß

MeinungNeue Regeln zur Krankschreibung
:Diese Regierung hält kranke Menschen für verdächtig

Die Reformpläne zur Krankschreibung machen für kaum jemanden etwas besser. Aber sie verraten etwas über das Menschenbild der Bundesregierung.

SZ PlusKommentar von Valentin Dornis

Reformpaket
:Die Beschlüsse der Koalition im Check

Verschärfte Regeln bei Krankschreibung, Steuern runter, längere Befristungen: Das bedeuten die Pläne der Bundesregierung.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Claus Hulverscheidt

Neue Zahlen aus Nürnberg
:Keine Belebung am bayerischen Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt bleibt auch im Juni angespannt – die Beschäftigung nimmt ab, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch.

MeinungArbeitsmarkt
:Es ist richtig, die Sonderregeln für Minijobs abzuschaffen

Minijobs sollten mal den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Heute halten sie Millionen Menschen in schlecht abgesicherter Arbeit. Es ist Zeit, dass sich das ändert.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„KI ist kein Jobkiller, sondern ein Jobveränderer“

Fachkräftemangel, künstliche Intelligenz, Stellenanbau – wie wird der Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen? Ein Gespräch mit Andrea Nahles, Leiterin der Bundesagentur für Arbeit.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

Studie
:Wo in München besonders viele Arbeitskräfte fehlen

Der Fachkräftemangel soll sich laut einer Studie weniger stark zuspitzen als erwartet. Doch manche Branchen sind viel stärker betroffen als andere – und das könnte die Stadt zu spüren bekommen.

SZ PlusVon Catherine Hoffmann

ExklusivCommerzbank/Unicredit
:Plan B für die Commerzbank

Der Versuch, die Übernahme der Commerzbank durch Unicredit zu verhindern, ist wohl gescheitert. Nun versucht die Bundesregierung, aus einer drohenden Niederlage das Beste zu machen.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt und Meike Schreiber

Energie
:Wer kauft Deutschlands größten Gaskonzern?

Die Bundesregierung rettete Uniper vor der Pleite und will die Firma nun wieder privatisieren. Es gibt einige Interessenten. Die Gewerkschaft fordert stattdessen einen Börsengang.

SZ PlusVon Björn Finke

Chemiekonzern
:Evonik baut jede zehnte Stelle ab

Evonik streicht rund 3200 Stellen, 2150 davon in Deutschland. Die deutsche Chemieindustrie steckt ‌in einer der schwersten Krisen der vergangenen 30 Jahre.

Europäischer Arbeitsmarkt
:Gewerkschaften brandmarken „schleichende Demontage“ der Mitbestimmung

Arbeitnehmer dürften in Großunternehmen immer seltener mitbestimmen, kritisiert Yasmin Fahimi. Die DGB-Chefin warnt vor dem Plan der EU-Kommission, nationale Mitbestimmungsregeln auszuhebeln.

SZ PlusVon Roland Preuß

Thyssenkrupp
:Industriekonzern plant Börsengang für weitere Tochter

Thyssenkrupp hat bereits im vorigen Herbst die Werftentochter TKMS an die Börse gebracht. Jetzt soll TK Accelis folgen, ein Unternehmen mit 15 500 Beschäftigten, das Fabriken mit Stahl und anderen Rohstoffen beliefert.

SZ PlusVon Björn Finke

Arbeitszeitgesetz
:„De facto arbeiten viele Menschen schon heute mehr als erlaubt“

Die Bundesregierung möchte das Arbeitszeitgesetz reformieren: Arbeitspsychologin Laura Venz erklärt, warum die Debatte auf falschen Annahmen beruht – und welche Flexibilisierung wirklich helfen würde.

SZ PlusInterview von Felix Hütten

KI und Arbeitsmarkt
:Jede fünfte Firma sieht KI als Ersatz für Hochschulabschluss

Weniger qualifizierte, aber KI-gestützte Mitarbeiter sollen demnach immer mehr Jobs übernehmen. Arbeitsministerin Bas sieht darin auch Chancen.

Künstliche Intelligenz
:„Der Arbeitskräftemangel wird das dominante Phänomen auf dem Arbeitsmarkt bleiben“

Die Angst geht um, dass KI-Technologie zu Massenarbeitslosigkeit führen wird. Der Soziologe Florian Butollo prognostiziert genau das Gegenteil. Ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Peter Laudenbach

Arbeitsmarkt
:Führungskraft, 53, arbeitslos, sucht

In Deutschland sind immer mehr Manager arbeitslos. Sven Röder ist einer von ihnen. Sein Beispiel zeigt, wie hart der Arbeitsmarkt für Führungskräfte geworden ist – und welche Wege es aus der Krise gibt.

SZ PlusVon Lea Hampel und Nils Heck

MeinungArbeit
:Teilzeit ist verbreiteter denn je – aber das sollte kein Grund zur Klage sein

Fast ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland arbeitet weniger als die üblichen 40 Stunden. Vor allem Frauen haben nach wie vor gute Gründe dafür. Und mit Lifestyle-Befindlichkeit hat es wenig zu tun.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote in Deutschland mit Rekord – bei Frauen und Männern

Im vergangenen Jahr arbeiteten 31,9 Prozent der abhängig Beschäftigten mit reduziertem Stundenumfang, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

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