Der Mittelständler aus Baden-Württemberg prüft, gut jeden zehnten Job abzubauen. Was auf die Mitarbeiter zukommt.
Industrie
:Teure Sanierung bei Thyssenkrupp
Der Essener Konzern streicht Tausende Jobs bei der kriselnden Stahltochter. Die Kosten dafür werden der Firma wieder hohe Verluste einbrocken. Immerhin geht es aber mit dem Plan voran, die Sparte an Inder zu verkaufen.
Banken
:UBS soll weitere 10 000 Stellen streichen
Seit der Übernahme der Credit Suisse sind schon rund 15 000 Arbeitsplätze weggefallen. Laut einem Medienbericht geht der Abbau bis 2027 weiter.
MeinungKünstliche Intelligenz in der Arbeitswelt
:Probiert die KI doch einfach mal aus!
Die deutsche Wirtschaft steckt in einem Widerspruch: Investitionen explodieren, Erwartungen steigen, doch im praktischen Arbeitsleben kommt KI nur langsam an. Ein Plädoyer für weniger Hype und mehr Pragmatismus am Schreibtisch.
MeinungUnternehmen
:Ausgerechnet in einer Wirtschaftskrise spielt Bärbel Bas Klassenkampf
Die Arbeitsministerin von der SPD greift die Arbeitgeber frontal an, weil sie beleidigt ist – und beschädigt damit ein Prinzip, das Deutschland stark gemacht hat.
Energieintensive Industrie
:Die Hütte brennt
Deutschlands Gießereien stecken in der Krise, genau wie die übrigen Industriezweige, die viel Energie verbrauchen.Ein Mittelständler aus Krefeld ist enttäuscht von der Regierung – und hilft sich nun selbst.
MeinungWirtschaft
:Das Kurzarbeitergeld hat schon einmal Millionen Jobs gerettet. Und kann es nun wieder
Die Krise hat die deutsche Industrie im Griff. Da ist es richtig, dass die Bundesregierung die Leistung verlängert. Dabei zieht sie eine Lehre aus der Vergangenheit.
ExklusivEon-Chef Birnbaum
:„Die Erneuerbaren haben gewonnen“
Leonhard Birnbaum leitet Europas größten Stromnetzbetreiber Eon. Der Manager klagt, dass die Energiewende Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden sei: Der Boom bei Ökostrom-Anlagen überlaste die Netze. Birnbaum fordert harte Reformen.
MeinungKI und Jobs
:Der Kampf um die menschliche Arbeit hat begonnen
Unternehmen werfen Tausende Menschen raus und sagen, künstliche Intelligenz könne deren Job übernehmen. Ein Appell für mehr Wachsamkeit im KI-Zeitalter.
Computer-Hersteller
:HP streicht bis zu 6000 Stellen
Der vermehrte Einsatz künstlicher Intelligenz lässt amerikanische Tech-Unternehmen Tausende Jobs abbauen. Jetzt setzt auch ein Computer-Vorreiter den Rotstift an.
MeinungProduktionsverlagerung
:Bei MAN geht es um mehr als um die derzeitige Krise
Die Industrie schrumpft, denn in der Krise verlagern Unternehmen Tausende Jobs ins Ausland. Besonders dramatisch aber ist die Lage beim Lkw-Hersteller MAN. Hier steht jetzt viel mehr auf dem Spiel.
Arbeitsmarkt
:Wer in Deutschland mehr arbeiten könnte – und wer nicht
Die Boomer-Generation geht in Rente, einige Arbeitnehmer streben nach der Vier-Tage-Woche, und viele Menschen in Deutschland hängen in Mini- und Teilzeitjobs fest. Wie kommt das Land aus diesem Dilemma raus?
SZ Wirtschaftsgipfel
:Oh, wie schön ist Amerika?
Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: Die Stimmung ist mies, die Aussicht kaum besser. Der Siemens-Chef etwa würde heute lieber in den USA gründen. Das gelobte Land also? Vielleicht nicht. Aber man kann ja mal hinschauen.
Arbeitslose
:Merz und Bas präzisieren Bürgergeldreform
Nach Gesprächen mit dem Kanzler ändert die Arbeitsministerin ihren Gesetzentwurf. Ältere dürfen demnach mehr Vermögen behalten, andere Regeln der Grundsicherung sollen strenger werden.
Urteil
:EuGH sagt Nein zum europäischen Mindestlohn
Geklagt hatten Dänemark und Schweden, die ihre Tarifautonomie gegen die EU verteidigen wollten. Eine Regulierung des Lohnniveaus auf EU-Ebene schließt das Urteil aber nicht aus.
ExklusivSozialpolitik
:Vorstoß aus der Union für Abschaffung von Minijobs
Sechs bis acht Millionen Menschen arbeiten in Deutschland lediglich als geringfügig Beschäftigte. Der Chef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion möchte das ändern.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Autoindustrie: Wie lange geht es noch bergab?
Weniger Gewinn, Sparprogramme, Personalabbau. Wieso ist das bei BMW anders?
Wirtschaftspolitik
:Wenn die Stahllobby ihr wichtigstes Mitglied verliert
Kanzler Friedrich Merz lädt zum Stahlgipfel. Kurz davor muss der Branchenverband damit klarkommen, dass der größte Hersteller des Landes seine Kündigung eingereicht hat.
Chip-Krise
:Bosch meldet in Ansbach und Salzgitter Kurzarbeit an
Lieferprobleme beim Chip-Hersteller Nexperia haben Auswirkungen an zwei deutschen Standorten des Autozulieferers Bosch. Hunderten Beschäftigten droht Kurzarbeit.
Bayerischer Handwerkstag
:Das Handwerk in Bayern schrumpft
Sowohl die Umsätze als auch die Zahl der Mitarbeiter in den bayerischen Betrieben sinken. Doch für die Zukunft ist man vorsichtig optimistisch.
OECD-Bericht
:Migranten in Deutschland seltener angestellt
Geringere Beschäftigungsquote, weniger Lohn: Ein OECD-Bericht zeigt, wie sich die Situation von Migranten im Vergleich zu Einheimischen unterscheidet.
Wirtschaft
:Düstere Stimmung auf dem Münchner Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosenquote in der Stadt ist so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Woran das liegt und in welchen Branchen es besonders schlecht läuft.
Führungswechsel
:Wie tickt die Chefin von Deutschlands größtem Stahlkonzern?
Die Krisenfirma Thyssenkrupp Steel Europe trennt sich von ihrem Chef. Seine Nachfolgerin hat sich mit einem harten Sanierungspaket Respekt erworben – auch bei der Gewerkschaft.
Wirtschaft in Bayern
:Stabil in schwierigen Zeiten
In Bayern gibt es weiterhin mehr Lehrstellen als Auszubildende. Trotzdem macht sich die wirtschaftliche Lage am Ausbildungsmarkt bemerkbar – und auch die Arbeitslosenquote steigt.
Industrie
:Thyssenkrupps Stahlchef schmeißt hin
Neuer Ärger bei Deutschlands größtem Stahlhersteller TKSE: Firmenchef Grimm hat sich mit dem Lenker des Mutterunternehmens Thyssenkrupp überworfen – nach gerade mal einem Jahr an der Spitze.
Studie
:Wer erbt, arbeitet weniger
Plötzlicher Geldsegen führt dazu, dass Menschen eher ihre Jobs aufgeben, so das Fazit einer neuen Studie. Das ist teuer für die Volkswirtschaft und wirft einige Fragen auf.
Journalismus
:Mediengruppe Pressedruck streicht 350 Stellen
Wieder baut ein bayerisches Medienunternehmen Stellen ab: Der Verlag hinter „Augsburger Allgemeine“, „Südkurier“ und „Main-Post“ will sich bis 2027 verkleinern.
Krise der Autoindustrie
:Wie sich Stuttgart gegen den Abstieg stemmt
Stuttgart steckt in der Krise, Zehntausende Jobs fallen weg. Manche fürchten schon, dass der Autostadt ein Niedergang drohen könnte wie Detroit. Dabei gibt es auch gute Nachrichten, vielversprechende Start-ups und eine Strategie für die Wende.
Schule für geflüchtete Jugendliche
:„Wir brauchen diese Talente“
Seit 25 Jahren unterstützt die Münchner Schlau-Schule geflüchtete Jugendliche auf ihrem Weg zu Abschlüssen und in die Arbeitswelt. Ihr Konzept ist einzigartig. Ihr Erfolg auch. Und andernorts fragen sich viele: Wie macht Schulleiter Michael Stenger das?
MeinungBürgergeld
:Die kernigen Aussagen von Merz und Söder entpuppen sich als Geschwätz
CDU und CSU wollten bei den Bedürftigen zweistellige Milliardenbeträge holen, doch mit den geplanten Verschärfungen lässt sich so gut wie kein Geld einsparen. Sanktionen beleben den Arbeitsmarkt nicht.
Volksentscheid
:Hamburg wählt strengeren Klimaschutz
Hamburg hat über zwei Volksentscheide abgestimmt. Ein Modellprojekt zum Grundeinkommen ist gescheitert, dafür wollen die Menschen, dass die Stadt fünf Jahre früher als geplant klimaneutral wird. Nicht alle freut das.
„Klassengesellschaft akut“
:Unten und oben
Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja behauptet: Lohnarbeit spaltet! Klingt nach linker Mottenkiste – stimmt aber nicht. Ein spannendes Buch über Kapital und Arbeit, über Macht und Herrschaft und soziale Ungleichheiten – sowie über eine neue Solidarität.
ExklusivBürgergeld
:Und jetzt schnell ab in die Jobs?
Die Bundesregierung will durch härtere Sanktionen mehr Bürgergeldbezieher in Arbeit bringen. Exklusive Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie viele der 5,4 Millionen Menschen theoretisch Stellen finden könnten – und welche Hindernisse im Wege stehen.
Krise der Autoindustrie
:Stuttgart hat Angst vor dem Abstieg
Bosch, Mercedes, Mahle: In einst starken und stolzen Firmen fallen Zehntausende Jobs weg. Das erschüttert das Selbstverständnis einer Stadt, die ihren Wohlstand einer einzigen Industrie verdankt.
MeinungBürgergeld
:Das ist kein Abriss, sondern nur ein Umbau – neues Türschild inklusive
Weil CDU und CSU so viel Lärm um die Grundsicherung gemacht haben, müssen sie jetzt die großen Sanierer geben. Aber: Schärfere Strafen bringen nicht automatisch mehr Menschen in Arbeit.
Handelskrieg
:EU will Stahlindustrie mit höheren Zöllen schützen
Die EU-Kommission will Stahlimporte deutlich verteuern. Die Branche soll nicht länger unter US-Zöllen und chinesischen Subventionen leiden. Doch die Behörde trifft damit auch Deutschlands Autohersteller.
MeinungStellenabbau
:Die Alten sind umworben – und werden nach Hause geschickt
Nie war diese Gruppe so gefragt – und doch werden ihre Angehörigen nun wieder als Erste aussortiert. Wenn Bosch und andere ankündigen, Jobs „sozialverträglich“ zu streichen, ist klar, wer gemeint ist.
Stahlindustrie
:Zwischen Glut und Hoffnung
Die alten Hochöfen glühen noch, doch bald soll selbst Stahl grün sein. In Werken wie dem in Salzgitter entscheidet sich, ob Deutschlands einstige Vorzeigeindustrie sich neu erfinden kann – oder ob sie untergeht.
MeinungArbeitslosigkeit
:Die Bundesregierung darf nicht länger zusehen, sie hätte gute Instrumente gegen die Krise
Deutschland kann nicht auf Industriepolitik verzichten, während andere große Wirtschaftsmächte sie betreiben. Das wäre naiv.
Wirtschaft
:Kein Aufschwung am bayerischen Arbeitsmarkt
Im Herbst sinkt traditionell die Arbeitslosigkeit – doch in diesem Jahr fällt der Rückgang nur gering aus. Und auch eine andere Entwicklung bereitet dem Chef der bayerischen Arbeitsagenturen Sorge.
Wirtschaft
:Zahl der Arbeitslosen sinkt unter drei Millionen – aber hohes Niveau
Allein in der deutschen Industrie gehen dieses und kommendes Jahr wohl 200 000 Stellen verloren. Nur ein möglicher Aufschwung verheißt Hoffnung. Ökonomen schlagen Reformen vor.
MeinungStellenabbau
:Lufthansa ist behäbig geworden, den Preis zahlen die Mitarbeiter
Die deutschen Unternehmen stehen unter enormem Druck. Dennoch sollte niemand vergessen, welche Fehler erfolgsverwöhnte Vorzeigefirmen selbst machen – und welche Aufgabe die Politik jetzt hat.
Unternehmen in der Krise
:Warum so viele Firmen Jobs streichen
Lufthansa will profitabler werden und verschlankt die Verwaltung. Aber auch viele andere Traditionsunternehmen bauen Arbeitsplätze ab. Dabei werden künftig Fachkräfte knapp.
Ältere am Arbeitsmarkt
:Mit 55 ist noch lange nicht Schluss
Der Boomer-Generation sei Dank: Die Zahl älterer Beschäftigter steigt kräftig. Sie werden in fast allen Branchen gebraucht, um den Personalmangel abzuwenden.
Psychologie
:Passt mein Traumjob überhaupt zu mir?
Bei der Berufswahl kommt es nicht nur auf Leidenschaft an, auch Talent ist wichtig. Doch viele Menschen schätzen ihre Stärken falsch ein. Welche sind Ihre?
MeinungAutozulieferer
:Der große Personalabbau bei Bosch ist vor allem ein Traditionsbruch
Noch nie hat der Autozulieferer so viele Stellen gestrichen, wie er es in den nächsten Jahren vorhat. Mit dem sozialen Geist des Firmengründers Robert Bosch hat das nichts mehr zu tun.
Autozulieferer
:Bosch plant größten Stellenabbau der Unternehmensgeschichte
Schon vergangenes Jahr hat Bosch hierzulande 4500 Stellen abgebaut. In den kommenden Jahren sollen weitere 13 000 Jobs in der Autosparte wegfallen.
MeinungStahlindustrie
:Für die Arbeiter von Thyssenkrupps Stahltochter wäre die Übernahme ein Geschenk
Ein indischer Milliardär will Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE kaufen. Doch es ist unklar, ob sich die Pläne rechnen. Den Beschäftigten wäre es zu wünschen.
Autoindustrie
:Ford baut in Köln weitere 1000 Stellen ab
Der Autobauer verschärft seinen Sparkurs und begründet das mit dem schwachen Absatz seiner E-Modelle. Branchenexperten sind von dem Schritt nicht überrascht.
„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:Ist es gerecht, dass einige Menschen nicht arbeiten?
Unsere Gesellschaft will, dass manche Menschen arbeitslos sind, meint die Journalistin Anna Mayr. Umso mehr kritisiert sie Erniedrigungen, die aus ihrer Sicht mit dem Bürgergeld einhergehen.