Arbeit:Zahl der Niedriglohnjobs in Bayern gesunken

Arbeit: Menschen im Niedriglohnsektor tun sich schwer, mit ihrem Verdienst über die Runden zu kommen.

Menschen im Niedriglohnsektor tun sich schwer, mit ihrem Verdienst über die Runden zu kommen.

(Foto: Felix Hörhager/dpa)

Laut Statistik gab es im April 2023 rund eine Million Beschäftigungsverhältnisse mit einem Stundenlohn von weniger als 13,04 Euro brutto - 124 000 weniger als im Vorjahr.

Unter den Jobs in Bayern ist der Anteil der niedrig entlohnten Arbeit gesunken. Im April 2023 gab es im Freistaat rund eine Million Beschäftigungsverhältnisse mit einem Stundenlohn von weniger als 13,04 Euro brutto. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Die Zahl der niedrig entlohnten Jobs sank demnach um 124 000 gegenüber dem Vorjahr, ein Rückgang von 17 auf 15 Prozent. Zudem sei der Abstand zwischen Gering- und Besserverdienern in Bayern gesunken, hieß es. Demnach verdienten Besserverdiener im April 2023 brutto 3,o7-mal so viel wie Geringverdiener. Im April 2022 habe der Wert noch bei 3,33 gelegen.

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