Arbeit und Soziales

Rente, Reformen und Hartz IV

Gesundheit
:Helfer bei Knochenarbeit

Am Flughafen Nürnberg unterstützen sogenannte Exoskelette die Beschäftigten auf dem Vorfeld beim kräftezehrenden Schleppen von Gepäck.

Arbeitsmarkt im Landkreis Ebersberg
:Auf niedrigem Niveau stabil

Im Februar gibt es kaum Bewegung bei der Arbeitslosenquote im Landkreis Ebersberg. Die Zahl der offenen Stellen steigt leicht an.

Von Wieland Bögel

Flexi-Heime in München
:Ein Vorgeschmack aufs Wohnen

Die Stadt bringt Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben, übergangsweise in Flexi-Heimen unter. Sechs Monate sind vorgesehen, viele Bewohner bleiben länger. Für sie werden die Apartments mit Bad und Kochnische zum Zuhause.

Von Patrik Stäbler

SZ PlusExklusivArbeitsmarkt
:Kurzarbeit schadet der Karriere nicht

In der Corona-Pandemie rettete das staatlich geförderte Instrument zunächst Millionen Jobs. Aber wie ging es danach für die Beschäftigten weiter?

Von Alexander Hagelüken

MeinungSchweiz
:Wenn der Deal nicht mehr gilt

Lange hielten sich die Schweizer zurück, wenn es um den Ausbau ihres sehr schlanken Sozialstaats ging - bis zum Sonntag. Die Abstimmung zur Rentenreform zeigt, dass die Politik einen grundlegenden Stimmungswandel verschlafen hat.

Von Isabel Pfaff

München-Pass
:Wie Münchner an Rabatte für Schwimmbad, MVV oder Tierpark kommen

Der München-Pass soll das Leben in der teuersten Stadt Deutschlands erleichtern. Das Rathaus will nun mehr Menschen davon profitieren lassen.

Von Heiner Effern

SZ PlusAsyl und Migration
:Hohe Hürden bei der Arbeitspflicht für Geflüchtete

Politiker der Union möchten Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit anhalten, in einem thüringischen Landkreis wird dies bereits konkret geplant. Was sind die rechtlichen und bürokratischen Voraussetzungen?

Von Florian Kappelsberger

SZ PlusMeinungMigranten
:Alles was hilft, ist gut

Die Bezahlkarte und eine Arbeitspflicht sind nicht per se verwerflich. Sie können bei der Integration nützlich sein.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusSozialpolitik
:Wenn der Lohn nur ein Taschengeld ist

Wer in einer Behindertenwerkstätte wie der Unterschleißheimer Handbuchbinderei arbeitet, ist trotzdem auf Sozialhilfe angewiesen und muss sich spezielle Leistungen mühsam erkämpfen. Eine noch von der großen Koalition auf den Weg gebrachte Reform ist im Sande verlaufen.

Von Celine Imensek

SZ PlusMeinungÖPNV
:Bei diesen Streiks gehören Klima und Kohle zusammen

Aktivisten verbünden sich mit der Gewerkschaft, um bessere Arbeitsbedingungen im Nahverkehr durchzusetzen. Dafür gibt es gute Gründe.

Kommentar von Alexander Hagelüken

SZ PlusMeinungGrüne
:Jetzt wollen sie treiben

Die Partei feuert soziale Forderungen raus und umgarnt die untere Mittelschicht. Das wirkt clever. Aber nur auf den ersten Blick.

Kommentar von Vivien Timmler

Arbeitswelt
:Kommt ins Büro, hier riecht es so gut

Eine Immobilienfirma hat einen speziellen Duft entwickelt, um Mitarbeiter zurück ins Büro zu locken. Erst Büropflanzen, dann Obstkörbe, nun Parfum - was kommt als Nächstes?

Von Paulina Würminghausen

SZ PlusEqual Care Day
:"Männern wird es als Schwäche ausgelegt, mit dem kranken Kind zu Hause zu bleiben"

Viele wollen Gleichberechtigung - aber dann kümmert sich doch nur die Frau um Haushalt und Kinder. Die Beraterin Jo Lücke sagt: Auch Unternehmen können etwas dagegen tun.

Interview von Kathrin Werner und Felicitas Wilke

SZ PlusStatistisches Bundesamt
:Mütter arbeiten 40 Stunden die Woche unbezahlt

Frauen erledigen in Deutschland viel mehr Hausarbeit als Männer – kaum anders als noch vor einem Jahrzehnt. Eine Erleichterung hat ausgerechnet die Corona-Pandemie gebracht.

Von Leila Al-Serori

SZ PlusArbeitszeit
:Bahnhofsgastronom Yorma's will Drei-Tage-Woche einführen

In der Verwaltung des niederbayerischen Unternehmens gilt bereits die Vier-Tage-Woche. Bald sollen die Büromitarbeiter noch weniger arbeiten - auch dank künstlicher Intelligenz.

Von Maximilian Gerl

Bundesregierung
:Scholz und Heil gegen Kürzungen im Sozialbereich

Vorschläge von Union und FDP erteilen die zwei SPD-Politiker eine klare Absage.

Bundesweite Umsetzung geplant
:Die "Wonder Women" lernen das Gründen

An der Fachoberschule der Stiftung Pfennigparade läuft ein inklusiver Workshop speziell für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, sich beruflich selbständig zu machen.

Von Ellen Draxel

Schweiz
:Plötzlich wünschen sich viele einen starken Staat

Es könnte sein, dass die Stimmbevölkerung am 3. März zum ersten Mal seit Langem einem Ausbau des Sozialstaats zustimmt: einer 13. Monatsrente. Für das liberale Land eine Art Zeitenwende.

Von Isabel Pfaff

Ausstand
:Verdi kündigt für kommende Woche Streikwelle bei Bussen und Bahnen an

Die Arbeitskämpfe sind regional an unterschiedlichen Tagen geplant, mit dem 1. März als Hauptstreiktag. Bayern ist als einziges Bundesland nicht betroffen.

SZ PlusGesundheit
:Wenn Menschen krank zur Arbeit gehen

Millionen Menschen sind aktuell erkältet. Doch nicht alle bleiben zu Hause, nicht wenige zwingen sich krank ins Büro. Das ist gefährlich - nicht nur für die eigene Gesundheit.

Von Alma Dewerny

Bayern
:Projekte der Obdachlosenhilfe können Förderung erhalten

Noch bis zum 12. Mai können sich Träger, Verbände und Initiativen der Obdach- und Wohnungslosenhilfe für eine Projektförderung bei der Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern bewerben.

Arbeit und Soziales
:Dieser Gerichtspräsidentin sollte die Politik besser zuhören

Christine Fuchsloch übernimmt im März den Vorsitz des Bundessozialgerichtes. Schon jetzt macht sie aus ihrer Kritik an der Kindergrundsicherung der Ampelregierung keinen Hehl.

Von Leila Al-Serori

SZ PlusAlia Trabucco Zerán: "Mein Name ist Estela"
:Das Mädchen ist tot

Eine saturierte Familie, eine Dienstbotin, ein mysteriöser Todesfall - und die Frage, ob wir die Vorurteile, die uns Alia Trabucco Zerán mit ihrem Roman "Mein Name ist Estala" vorführen will, wirklich haben.

Von Christiane Lutz

SZ PlusRente
:Immer mehr Ältere bleiben im Job

Auch jenseits der 60 arbeiten viele weiter, zeigt eine Anfrage der Linken im Bundestag. Das befeuert die Debatte darüber, wer früher ohne Abschläge in Rente gehen darf.

Von Roland Preuß

SZ PlusDGB
:Der Rechtsaußen-Gewerkschafter

In Hannover will ein AfD-Politiker in den Personalrat des kommunalen Entsorgungsunternehmens gewählt werden. Das stellt den gesamten Gewerkschaftsbund vor die Frage, wie er mit AfD-Mitgliedern in seinen Reihen umgehen will.

Von Jonas Junack

SZ PlusBeruf und Familie
:Wenn Unternehmen Familienpolitik ersetzen

Die Bundesregierung lässt sich Zeit mit der bezahlten Freistellung von Vätern nach der Geburt. Einige Firmen kümmern sich darum jetzt selbst, andere haben Bedenken.

Von Felicitas Wilke

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Was Christian Lindner lesen sollte

Das Kapital hat gesiegt, aber nicht recht: Das Vermächtnis des Sozialphilosophen Oskar Negt.

Von Heribert Prantl

Gewerkschaft
:Verdi ruft zu bundesweitem Warnstreik im Handel auf

Die Tarifverhandlungen im Handel kommen seit Monaten nicht voran. Verdi will nun mit Streiks den Druck erhöhen. Am Freitag nimmt sie vor allem eine bekannte Kette in den Blick.

Lufthansa-Tochter
:Nächster Discover-Pilotenstreik von Samstag an für drei Tage

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft erneut zum Ausstand auf, obwohl die Gehälter der Piloten bereits gestiegen sind. Die Bezahlung ist jedoch nicht in einem Tarifvertrag geregelt, was die Gewerkschaft ändern will.

SZ PlusFührungskräfte
:„Die größte Gefahr ist, so zu tun, als habe man keine Angst“

Tanja Wielgoß kennt Angst und Einsamkeit an der Spitze von Unternehmen. Sie war selbst jahrelang Topmanagerin. Jetzt will sie anderen helfen, denen es geht wie ihr – mit einem Netzwerk und gutem Rat.

Interview: Kathrin Werner

Bezahlbares Wohnen in München
:Stadt soll jungen Menschen die Kaution vorstrecken

Grüne und Linke beantragen die Einrichtung eines städtischen Fonds, um zu verhindern, dass die Anmietung einer Wohnung scheitert, weil insbesondere junge Menschen die hohe Kautionssumme nicht aufbringen können.

Von Berthold Neff

SZ PlusSchwerbehindertenquote bei Unternehmen
:Doch, sie kann das

Catrin Amrein hat das Fetale Alkoholsyndrom. Sie arbeitet in einem Friseursalon – und das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn noch immer umgehen viele Betriebe die gesetzliche Schwerbehindertenquote.

Von Leonie Georg (Text) und Alessandra Schellnegger (Fotos)

Arbeit
:Zahl der Niedriglohnjobs in Bayern gesunken

Laut Statistik gab es im April 2023 rund eine Million Beschäftigungsverhältnisse mit einem Stundenlohn von weniger als 13,04 Euro brutto - 124 000 weniger als im Vorjahr.

Externe Firmen sollen übernehmen
:Mercedes will Niederlassungen verkaufen

Auch der imposante Standort an der Donnersbergerbrücke könnte betroffen sein. Kündigungen soll es keine geben, trotzdem nennt der Betriebsrat die Pläne "vollkommen inakzeptabel".

Von Andreas Schubert

SZ PlusMeinungArbeitskämpfe
:Ein Streikgesetz? Bloß nicht

Nun war es das Bodenpersonal an Flughäfen, das zu Hause blieb - und wieder einmal gibt es Rufe nach einem Eingreifen des Staats. Der wird sich hüten. Zu Recht.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusGewerkschaften
:Soll das Streikrecht verschärft werden?

Erst die Bahn, dann die Busse, jetzt die Flughäfen: Die vielen Arbeitskämpfe im Verkehr heizen die Debatte über strengere Regeln für Gewerkschaften an. Was Juristen und Politiker dazu sagen.

Von Benedikt Peters

SZ-Kolumne Zwischen Welten
:Der Wunsch nach Arbeit

Unsere Kolumnistin ist begeistert von einem ukrainischen Projekt, das ukrainischen Geflüchteten in München bei der Jobsuche oder der Gründung eines Unternehmens hilft.

Von Emiliia Dieniezhna

SZ PlusGesellschaftliches Miteinander
:Freunde sollen sich füreinander verpflichten können

Justizminister Buschmann stellt Details der neuen "Verantwortungsgemeinschaft" vor, die soziale Beziehungen jenseits von Ehe und Verwandtschaft rechtlich absichert. Berührt das die Privilegien von Verheirateten?

Von Constanze von Bullion

SZ PlusObdachlosigkeit
:Neues Leben nach dem Absturz

In einem ehemaligen Gutshof im Landkreis Freising leben und arbeiten diejenigen, die es nach Schicksalsschlägen nicht mehr schaffen, ihr Leben aus eigener Kraft zu stemmen. Sie erfahren dort, dass auch sie etwas wert sind.

Von Davida Schauer, Marco Einfeldt und Birgit Goormann-Prugger

SZ PlusDemografie
:Alt, arm, AfD-Wähler?

Die Altersarmut nimmt in Deutschland zu, auch die Rechtspopulisten setzen zunehmend auf die Themen Rente und Sozialpolitik. Wie dieses Engagement bei betroffenen Rentnern verfängt.

Von Leila Al-Serori

Neues familienrechtliches Modell
:Verantwortungsgemeinschaft für Alleinstehende soll 2025 kommen

Die Verantwortungsgemeinschaft ist nicht als Alternative zur Ehe gedacht, sondern könnte Vorteile für Alleinerziehende oder Senioren haben. Bundesjustizminister Marco Buschmann sieht wachsenden Bedarf für ein solches Modell.

Industrie
:IG Metall greift Thyssenkrupp-Chef an

Miguel López missachte die Arbeitnehmervertreter, klagt die Gewerkschaft vor der Hauptversammlung. Für Ärger sorgt auch, dass der Konzern trotz Verlusts eine Dividende zahlt.

Von Björn Finke

Editorial
:Generation Z(ukunft)

Sind sie faul? Oder genial? Die Generation Z wirbelt die Arbeitswelt durcheinander und treibt ältere Kollegen und Arbeitgeberpräsidenten in die Verzweiflung. Diese digitale Sonderausgabe bündelt Stücke über diese jungen Menschen.

Von Lisa Nienhaus

SZ PlusJobperspektiven
:Generation Z: die "Loser" von China

"Dein Glück kommt, sei bereit": So steht es auf Lindas Handyhülle. Aber das Glück lässt auf sich warten. Und die Unzufriedenheit der jungen Menschen in dem Land wächst.

Von Florian Müller

SZ PlusKonsum
:Ist die Gen Z eine Mogelpackung?

Sie streiken und kleben fürs Klima, träumen aber von Designerklamotten und Luxusurlauben. Die Gen Z steckt irgendwo zwischen Greta Thunberg und "Great Gatsby" - wie kann das sein?

Von Isabel Fisch

SZ PlusTechnik
:Die Gen Z hat kaum Ahnung von IT

Sie ist mit dem Internet aufgewachsen, aber kennt sich die Generation deshalb auch besser mit IT aus? Firmen und Unis finden zunehmend: ganz im Gegenteil.

Von Helmut Martin-Jung

SZ PlusArbeitgeber
:"Die Generation Z wird oft overhyped"

DHL ist einer der größten Arbeitgeber weltweit und sucht dringend Mitarbeiter. Trotzdem sagt ihr Personalchef, die ganze Debatte um die Generation Z sei übertrieben.

Interview von Caspar Busse

SZ PlusMeinungPro und Contra
:Rettet die Generation Z die Arbeitswelt?

Die Jungen sind vor allem mit sich selbst beschäftigt, sagt unser Autor. Sie sichern den Wohlstand und verändern die Wirtschaft zum Besseren, hält unsere Autorin dagegen.

Ein Pro und Contra von Uwe Ritzer und Paulina Würminghausen

Tarifstreit
:Ausfälle wegen Warnstreiks an mehreren Flughäfen

Die Gewerkschaft Verdi ruft das Sicherheitspersonal an elf Airports auf, die Arbeit niederzulegen. Bei stattfindenden Flügen müssen sich Reisende auf lange Wartezeiten an den Sicherheitschecks einstellen.

SZ PlusStreitgespräch
:„Die Generation Z darf doch nicht nur ihr eigenes Ego sehen“

Die eine gilt als Stimme der jungen Menschen, die andere findet, dass der Wohlstand mit ihnen in Gefahr ist: Yaël Meier und Susanne Nickel denken komplett anders über die Generation Z. Kein Wunder, dass sie sich ordentlich streiten.

Interview von Caspar Busse, Paulina Würminghausen

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