Abtreibung Polen
jetzt
Schwangerschaftsabbruch

Eine Organisation hilft Polinnen, in Berlin abzutreiben

In Polen gilt eines der strengsten Abtreibungsgesetzte der europäischen Union. Die Organisation "Ciocia Basia" sucht für Betroffene einen Ausweg.

Interview von Katja Neitemeier

jetzt dilek
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Paragraf 219a

"Frauen und Ärzte haben Angst vor einer Kriminalisierung"

Die Berliner Senatorin Dilek Kolat will den umstrittenen Paragrafen 219a abschaffen - und veröffentlichte mit ihrer Behörde jetzt selbst eine Liste aller Ärzte, die in der Stadt Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.

Interview von Quentin Lichtblau

Pro-choice Activist Group ROSA Distribute Illegal Abortion Pills From Touring Bus
Abtreibungsrecht

Jetzt protestiert Nordirland

Nach dem Referendum in Irland fordern nun auch Bürger im Norden der Insel eine Änderung des Abtreibungsrechts. Von der selbsterklärten Feministin Theresa May dürfen sie derzeit jedoch keine Hilfe erwarten.

Von Cathrin Kahlweit, London

South Korean President Moon Jae-in bids fairwell to North Korean leader Kim Jong Un as he leaves after their summit at the truce village of Panmunjom
SZ Espresso

Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was dieses Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat: Verwirrspiel um Nordkorea-Gipfel, Irland kippt Abtreibungsverbot, AfD-Demo in Berlin.

Von Jana Anzlinger

Abtreibungsreferendum in Irland
Irland kippt das Abtreibungsverbot

Eine gesellschaftliche Revolution

Das klare Ja der Iren für ein Recht auf Abtreibung ist eine riesige Überraschung. Der eigentliche Sieg der Yes-Kampagne ist aber ein anderer.

Kommentar von Cathrin Kahlweit, London

Abtreibungsreferendum in Irland
Irland kippt Abtreibungsverbot

"Die Frauen sind zu lange im Stich gelassen worden"

Die Irinnen feiern die Mehrheit für die Abschaffung des Abtreibungsverbots - im Netz und mit spontanen Partys auf den Straßen. Für die katholische Kirche ist der Tag eine Niederlage.

Von Cathrin Kahlweit, London

irinnen+neu
jetzt
Referendum in Irland

"In den Kirchen wird gesagt, Abtreibung sei Mord"

Diesen Freitag stimmen die Iren über ein neues Gesetz zu Schwangerschaftsabbrüchen ab. Stephanie und Abigail, 23 und 24 Jahre alt, erzählen, warum sie sich für beziehungsweise gegen die Legalisierung engagieren.

Protokolle von Lea Diehl

Vor dem Referendum in Irland
Leserdiskussion

Unterstützen Sie strenge Abtreibungsverbote?

Die Iren haben in einem Referendum entschieden, den achten Zusatzartikel der Verfassung abzuschaffen, der Schwangerschaftsabbrüche selbst im Falle einer Vergewaltigung unter Strafe stellt - und Frauen bis zu 14 Jahre Haft drohen. Für die katholische Kirche ist der Tag eine Niederlage. Junge Irinnen hingegen feiern das klare Votum als Zeitenwende.

Demonstrators take part in a 'Pro-Life' rally, ahead of a May 25 referendum on abortion law, in the centre of Dublin
Abtreibung in Irland

"Wir raten ihnen, von einer Fehlgeburt zu sprechen"

In Irland drohen Frauen bei einer Abtreibung bis zu 14 Jahre Haft. Ärztin Rebecca Gomperts erklärt, wie sie Frauen hilft, die ungewollt schwanger sind. Mit Gesetzeslücken, Schiffen und Drohnen.

Interview von Leila Al-Serori

irinnen+jetzt
jetzt
Schwangerschaftsabbruch

"Sei mein Ja"

In einem Video sprechen sich irische Comedians für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen aus. Weil sie im Ausland leben, sollen andere für sie beim Referendum am Freitag mit Ja stimmen.

LoveBoth Stand Up For Life Rally Ahead Of Ireland's Abortion Referendum
Abtreibung in Irland

Leben und sterben lassen

In Irland sind Schwangerschaftsabbrüche verboten. Selbst bei Inzest oder Vergewaltigung. Jetzt stimmen die Iren darüber ab, ob das so bleibt oder nicht. Ein Besuch bei Frauen, die es satthaben.

Von Cathrin Kahlweit

Schwangerschaftsabbruch

"Ich habe mich total allein gelassen gefühlt"

In Deutschland gibt es immer weniger Mediziner, die Abtreibungen vornehmen, auch im Studium ist der Eingriff kaum ein Thema. Zurück bleiben Frauen in Not.

Von Anna Fischhaber

Jens Spahn
Paragraf 219a

CDU dementiert Einigung beim Abtreibungsgesetz

Medien hatten zuvor über einen Kompromiss der Regierungsparteien beim umstrittenen Paragrafen 219a berichtet. "Falsch", sagt nun Gesundheitsminister Spahn - und spricht gleichzeitig von konstruktiven Gesprächen.

Prozess gegen Ärztin
Abtreibung

Ein Showdown könnte die Situation für Frauen verschärfen

Union und SPD streiten emotional über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche. Dabei wäre Sachlichkeit geboten, denn die Uneinigkeit geht auf Kosten der Frauen.

Kommentar von Kristiana Ludwig

Streit um Paragraf 219a

"Immer eine hochemotionale Entscheidung"

Dürfen Ärzten über Abtreibungen informieren? Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann findet: nein. Ein Gespräch über Verantwortung und die Verpflichtung, noch einmal nachzudenken.

Interview von Ronen Steinke, Wiesbaden

Abtreibung

Das erste Ultimatum

Die SPD gibt der Union nur noch bis zum Herbst dieses Jahres Zeit, einer Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219 a zuzustimmen.

Von Henrike Roßbach, Berlin

Prozess gegen Ärztin
Abtreibung

Brandbrief für Frauenrechte

Ein breites Bündnis fordert die Abschaffung des § 219 a, der Werbung für Abtreibung verbietet.

Von Henrike Roßbach, Berlin

Ärzteteam bei einer Operation
Abtreibung

Das Recht am eigenen Körper

Einst arbeiteten sie mit Stricknadeln, versteckten Patienten im Schlafzimmer und fürchteten die Festnahme. Auch heute wandeln Ärzte auf einem schmalen Grat zwischen Beruf und Straftat, wenn es um Abtreibung geht.

Von Michaela Schwinn

"Werbeverbot" für Abtreibungen

Spahn signalisiert Kompromiss bei Abtreibungsgesetz

Im Streit um das "Werbeverbot" beim Schwangerschaftsabbruch dringt Familienministerin Giffey auf eine Reform.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Abtreibungsgesetz in Polen

Schwarz gekleidet und wütend

Zehntausende Polinnen demonstrieren gegen ein geplantes Abtreibungsgesetz. Schon einmal war ihr Widerstand erfolgreich.

Von Florian Hassel, Warschau

Erster Arbeitstag von Gesundheitsminister Spahn
Werbeverbot für Abtreibungen

Spahn: Es geht "um ungeborenes menschliches Leben"

Der Gesundheitsminister wirft Gegnern eines Werbeverbots für Abtreibungen vor, menschliches Leben geringer zu schätzen als das von Tieren. Oppositionspolitiker üben heftige Kritik an Spahns Aussagen.

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Leserdiskussion

Wie stehen Sie zum Werbeverbot für Abtreibungen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Gegner des Werbeverbots für Abtreibungen angegriffen und sich gegen eine Änderung der bestehenden Regelung ausgesprochen. Es sei vor vielen Jahren "ein mühsamer gesellschaftlicher Kompromiss" gefunden worden, sagte Spahn. "Ich warne davor, diesen jetzt leichtfertig zu gefährden."

Große Koalition

Erste Wortgefechte

Die CSU wirft SPD-Fraktionsvize Eva Högl in der Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen eine "ungeheuerliche Entgleisung" vor. Högl hatte von "widerlichen Lebensschützern" in der Union gesprochen.

Von Robert Roßmann, Berlin

Schwangerschaftsabbruch: Bücher und Informationshefte liegen in einem Raum der Familienberatungsstelle der Diakonie in Bützow.
Große Koalition

Erster Streit in der neuen Regierung

Das Werbeverbot für Abtreibungen sorgt für den ersten Konflikt in der großen Koalition. Die CSU wirft SPD-Fraktionsvize Högl "ungeheuerliche Entgleisung" vor.

Von Robert Roßmann, Berlin

§219a

SPD-Hickhack beim Abtreibungsgesetz

Die Entscheidung der SPD-Bundestagsfraktion, ihren Gesetzentwurf zur Streichung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche vorerst nicht zur Abstimmung zu stellen, sorgt für Kritik.

Von Kristiana Ludwig, Berlin