Es ist der höchste Stand seit zwei Jahrzehnten: Einem UN-Bericht zufolge sind mehr als 45 Millionen Menschen weltweit aus ihrer Heimat vertrieben worden. Eine Besserung der Lage für die Flüchtlinge scheint nicht in Sicht.
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Es ist eine Schmiergeld-Affäre, die die Frankfurter Staatsanwaltschaft aufgedeckt hat. Allein in Griechenland soll die Bahn-Tochter DB International 315.000 Euro "abgezweigt" haben, um Auftraggeber zu bestechen. Auch in anderen Ländern wurde so verfahren. Nun startet die Bahn einen Neuanfang und zieht sich aus korruptionsanfälligen Staaten zurück.
Von Klaus Ottmehr...
Wenn er etwas anpackt, wird meist eine Riesen-Aktion daraus. Sebastião Salgados fotografisches Langzeitprojekt "Genesis" über die unberührten Winkel unserer Welt ist monumental geraten - mit Bildern von bestechender Schönheit. Genau das ist aber auch ein Problem.
Von Paul Katzenbergermehr...
Zwei Frauen besetzen künftig Schlüsselpositionen in der US-Außenpolitik: Weil Susan Rice und Samantha Power Katastrophen wie in Bosnien notfalls mit Waffengewalt verhindern, nennen sie Kritiker "Völkermord-Tussis". An Obamas Zurückhaltung im Syrien-Konflikt wird sich trotzdem wenig ändern.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
In Washington herrscht große Skepsis über die Aussagen der UN-Expertin Del Ponte, dass syrische Rebellen Chemiewaffen eingesetzt hätten. Die USA hielten es vielmehr für sehr wahrscheinlich, dass allein das Assad-Regime solche Waffen eingesetzt habe.
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Einigkeit sieht anders aus: Während Obama zögert und bessere Belege für den Giftgas-Einsatz des Assad-Regimes fordert, drängen Briten und Franzosen darauf, die Aufständischen in Syrien zu bewaffnen. Deutschland hat sich ebenso festgelegt wie Russland und China. Am Ende fällt die wichtigste Entscheidung an einem einzigen Ort.
Von Matthias Kolbmehr...
Meinung
US-Präsident Obama sträubt sich gegen eine Intervention in Syrien. Aber ohne ein Eingreifen wird wahrscheinlich alles noch viel schlimmer. Am Ende könnte es sein, dass der Friedenspräsident eine große Katastrophe einfach geschehen ließ.
Ein Kommentar von Nicolas Richtermehr...
Titelverteidiger Olympique Lyonnais ist im Frauenfinale der Champions League der klare Favorit. Doch der VfL Wolfsburg ähnelt dem französischen Klub in seiner Art, sich konzeptionell zu entwickeln - und ist nicht völlig chancenlos.
Von Kathrin Steinbichlermehr...
Halb so viel Armut, Schulen für alle, weniger sterbende Kinder: Die Weltgemeinschaft hat für 2015 hohe Ziele. Nun zeigt eine Zwischenbilanz überraschend große Fortschritte in Afrika. Aber es gibt auch weiterhin Staaten, die stagnieren oder zurückfallen.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Nach der Verhaftung der ruandischen Protokollchefin Kabuye mischt sich nun der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck in den Streit zwischen Deutschland und Ruanda ein.
Von Daniel Brösslermehr...
Die ruandische Politikerin Rose Kabuye ist in Frankfurt festgenommen worden. Sie soll in einen Mordfall verwickelt sein. Die Beziehungen zwischen Ruanda und Deutschland sind empfindlich gestört.
Von J. Rauppmehr...
Nach der Festnahme seiner Protokollchefin in Deutschland zeigt sich Ruandas Präsident Kagame empört über Europa - und nennt alle Vorwürfe "unbegründet".
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Ruanda bezichtigt Frankreich, den Völkermord im Jahr 1994 politisch, militärisch und diplomatisch unterstützt zu haben. Auch François Mitterrand soll involviert gewesen sein.
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Er soll für den Tod von 800.000 Menschen mitverantwortlich sein: Das UN-Kriegsverbrechertribunal für Ruanda verurteilt den Ex-Gouverneur Tharcisse Renzaho zu lebenslanger Haft.
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Tierische Rettungsaktion: Mit erstaunlichem Geschick haben Berggorillas in Ruanda eine von Wilderern angebrachte Buschfalle entschärft - und das nicht zum ersten Mal.
Von Thomas Wagner-Nagymehr...
Wegen des Verdachts auf Völkermord ist ein ehemaliger ruandischer Bürgermeister im Raum Frankfurt festgenommen worden. Es ist bereits die zweite Festnahme innerhalb von sechs Wochen.
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Im Zusammenhang mit der Ermordung des früheren ruandischen Präsidenten Habyarimana 1994 ist die Protokollchefin der aktuellen Regierung am Frankfurter Flughafen festgenommen worden. Sie soll nach Frankreich ausgeliefert werden.
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Präsident Kagame hat seine Protokollchefin in Frankfurt im Gefängnis besucht. Sie steht unter Mordverdacht im Zusammenhang mit dem Tod des früheren Präsidenten.
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Mehr als 90 Prozent für den Amtsinhaber: Nach ersten Ergebnissen hat Paul Kagame die Präsidentschaftswahl gewonnen - er feierte die ganze Nacht mit seinen Anhängern.
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Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit versucht man auch im kleinen Land Burundi, den Völkermord und seine Folgen aufzuarbeiten - und kommt dabei nur schleppend voran.
Eine Reportage von Judith Rauppmehr...
Hutu und Tutsi sind keine einander fremden Völker - beide Gruppen sprechen schließlich die gleiche Sprache. In vorkolonialer Zeit setzten sie sich vor allem durch unterschiedliche soziale Ränge ab.
Von Von Arne Perrasmehr...
Die in Frankfurt inhaftierte Protokollchefin des ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame, Rose Kabuye, kann in Kürze an Frankreich ausgeliefert werden.
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