Heidegger-Biograf Religion ohne Gott

Zwischen Begriffsdelirium und Rosenkranzgebet: Der Schriftsteller und Heidegger-Biograf Rüdiger Safranski über Martin Heidegger als antisemitischen Denker im Windschatten Hitlers. Interview von Michael Stallknecht mehr...

Religionsgeschichte Zur Treue gehört das Eifern

Was brachte Moses Neues? Der Ägyptologe Jan Assmann hat noch einmal ein großes Buch über die Erfindung des Monotheismus geschrieben. Von Christoph Markschies mehr...

Parlamentswahl in Israel Herzog räumt Niederlage ein und gratuliert Netanjahu

Oppositionsführer Isaac Herzog gibt sich geschlagen und wünscht dem Wahlsieger viel Glück. Das wird Benjamin Netanjahu brauchen können - denn ihm stehen schwierige Koalitionsverhandlungen bevor. mehr...

Wahl in Israel Nach den Parlamentswahlen Nach den Parlamentswahlen Was Netanjahu jetzt tun kann

Benjamin "Bibi" Netanjahus Plan scheint perfekt aufzugehen: Nach den von ihm erzwungenen Neuwahlen steht er als Sieger da. Für den Koalitionspoker hat er nun alle Trümpfe in der Hand. Von Ronen Steinke mehr... Analyse

Kippa Ihre Post Ihre Post zum Antisemitismus

Kippa tragen! Dieser Vorschlag der SZ-Kolumnistin Carolin Emcke als Gegenwehr gegen den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland beschäftigt Leserinnen und Leser. mehr... Ihre Post

Kundgebung gegen Judenhass Diskussion um Tragen der Kippa Wenn der Glaube unter der Baseballkappe verschwinden muss

Sich verstecken oder Opfer von Gewalt werden? Die quälende Frage, die der Zentralrat der Juden mit seiner Kippa-Warnung anspricht, ist gewichtig - und für Deutschland beschämend. Von Ronen Steinke mehr... Analyse

Germany Cologne Tombstone with statue at Melatenfriedhof PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY KJ000 Trauer Wie die fünf Weltreligionen mit dem Tod umgehen

Für Gläubige ist der Tod nicht unbedingt das Ende. Buddhisten, Muslime, Juden, Christen und Hindus gehen sehr verschieden mit Tod und Trauer um. Doch alle Religionen zeigen, wie Gemeinschaft Trost spenden kann. Aus der SZ-Redaktion mehr...

Freitagsgebet Merkez Moschee Duisburg Islam-Debatte Auf dem Weg zur Annäherung

Gehört der Islam zu uns? Die Jesuskirche Haar sucht die Antwort auf eine Frage, die sich gar nicht stellt. Von Franziska Dürmeier mehr...

Mia san mehr". Das wäre jetzt das Großplakat am Odeonsplatz. Initiative für Toleranz Ein neues Kindl für München

Mönch mit Davidstern und Halbmond: Ein Marken-Fachmann hat das berühmte Münchner Stadtwappen um Insignien der Weltreligionen erweitert. Das Motiv verziert schon Plakate, Täschchen oder Bierdeckel - und soll nun das Oktoberfest erobern. Von Laura Csapo mehr...

Judentum Keine Kippa in Problemvierteln?

Juden leben in einigen Teilen Deutschlands gefährlich, wenn sie sich als solche zu erkennen geben. Das beklagte zumindest der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, am Freitag am Rande eines Jugendkongresses in Berlin. Die jüngsten Anschläge auf jüdische Einrichtungen und Orte jüdischen Lebens in Kopenhagen, Paris und in Brüssel Ende 2014 haben wohl ebenfalls Auswirkungen auf Sicherheitsbedenken hierzulande. mehr...

Public Invited to New Munich Synagogue Juden in Europa Streiten für die Heimat

Das Leben europäischer Juden ist nicht frei von Angst und Bedrohung. Doch dem Ruf des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu nach Auswanderung zu folgen, hieße: vor Terror zu kuschen. Von Ronen Steinke mehr... Kommentar

FRANCE-RELIGION-ISLAM-BURQA Muslime in Frankreich Das Feindbild ist der Staat, nicht das Judentum

Hohe Vertreter französischer Muslime und Juden sind sich einig: Die Schandtat eines Einzelnen dürfe die Beziehung zwischen den Religionen nicht belasten. Ohnehin lehnt die Mehrzahl der Muslime in Frankreich den gewalttätigen Fundamentalismus ab. Nur Träumer können allerdings ignorieren, welche Probleme in den Vorstädten mit den afrikanischen Einwanderern herrschen. Von Rudolph Chimelli mehr...

Lutherpreis ´Das unerschrockene Wort" Martin Luther und sein Antisemitismus Gespenstische Bilder

Wie wurde der Reformator zum geifernden Scheusal? Dietz Bering untersucht Martin Luthers Antisemitismus - macht den Fehler, die Judenfeindlichkeit des Reformators im Horizont einer deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte zu behandeln. Von Thomas Kaufmann mehr... Buchkritik

Obersalzberg, dpa Zum Judentum konvertieren Taufe im Hotelpool

Am Obersalzberg, dem symbolträchtigen Schauplatz der Nazi-Diktatur, konvertieren Männer und Frauen zum Judentum. Wen will der US-Rabbi provozieren? Von Heiner Effern mehr...

Antisemitismus Übergriff in Berlin Übergriff in Berlin "Das darf nicht Vorlage sein für Islamhass"

Der Israeli Shahak Shapira wurde in Berlin geschlagen, nachdem er antisemitische Gesänge gefilmt hatte. Im Gespräch mit SZ.de äußert er sich erstmals zum Hergang der Tat - und warnt vor einer Instrumentalisierung der Attacke. Von Oliver Das Gupta mehr... Interview

Judentum Jüdisches Leben in Warschau Jüdisches Leben in Warschau Narben aus Bronze

Bevor die Nazis kamen, war Warschau ein bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens. Zwischen unsauber vernarbten Wunden erlebt Polen heute eine jüdische Renaissance - wie das Beispiel zweier junger Menschen zeigt. Von Nadia Pantel mehr... Reportage

France Deploys 10,000 Troops To Boost Security After Attacks Juden und Muslime in Frankreich Fromme Fluchten

In Frankreich lebten Juden und Muslime lange Zeit so eng zusammen wie kaum sonst in Europa. Aber diese Zeiten sind vorbei - und der Hass wächst. Von Danny Leder mehr...

Nathan der Weise "Nathan der Weise" in München Haut euch nicht im Namen eures Gottes die Köpfe ein

Islam, Christentum, Judentum - welche Religion ist die richtige? Christian Stückl hat Lessings "Nathan der Weise" am Münchner Volkstheater inszeniert. Bei all den Glaubenskriegen in der Welt ist es das Stück der Stunde. Von Christine Dössel mehr... Theaterkritik

Benjamin Netanjahu Wahl in Israel Netanjahu-Gegner liegen laut Umfrage vorne

Für Israels Premier Netanjahu wird die Luft dünner: Laut Umfrage liegt das Mitte-links-Bündnis seiner Widersacher sieben Wochen vor der Parlamentswahl vorne. Netanjahus Likud-Partei liegt auf Platz zwei, doch die Suche nach Partnern dürfte ihm schwerfallen. mehr...

Bundespräsident Richard von Weizsäcker: Rede zum Kriegsende Bundespräsident von Weizsäckers Rede zum Kriegsende "Der 8. Mai ist ein Tag der Befreiung"

40 Jahre nach Kriegsende hat Richard von Weizsäcker den Sieg der Alliierten über Hitler als positiv für Deutschland gewürdigt - und damit im In- und Ausland für Aufsehen gesorgt. Die berühmteste Rede des Bundespräsidenten vom 8. Mai 1985 im Wortlaut. mehr...

Bettencourt-Meyers Françoise Bettencourt-Meyers Françoise Bettencourt-Meyers L'Oréals streitbare Milliarden-Erbin

Was als Zwist um Erbschleicherei begann, wurde in Frankreich zur Staatsaffäre. Es geht um eine milliardenschwere alte Dame, gierige "Freunde" und eine resolute Erbin. Nun beginnt der Prozess. Von Christian Wernicke mehr... Profil

Charb Toter "Charlie Hebdo"-Herausgeber Charbonnier Aufrecht, furchtlos, radikal

Stéphane Charbonnier machte sich bei "Charlie Hebdo" über alles lustig. Auch über Religionen. Angst hatte Charb nie. Der Karikaturist kämpfte für die Meinungsfreiheit und nahm dafür große persönliche Opfer in Kauf. Von Thierry Backes mehr... Porträt

- Regierungserklärung zum Terror in Frankreich Die neue Angela Merkel

Deutlich, klar und unmissverständlich. Merkel zeigt in ihrer Regierungserklärung zu den Anschlägen von Paris all das, was viele an ihr seit Jahren vermissen. Manche in ihrer Fraktion scheinen damit noch ein Problem zu haben. Vor allem wenn es um ihre Haltung zum Islam geht. Von Thorsten Denkler mehr... Analyse

Anschlag auf Charlie Hebdo Juden in Frankreich Juden in Frankreich "Man hasst uns, wir sind Freiwild"

Weil sie Juden waren, hat der Attentäter Amedy Coulibaly in einem koscheren Supermarkt vier Menschen getötet. Bereits in den vergangenen Jahren gab es brutale antisemitische Übergriffe. Die jüdische Gemeinde in Frankreich ist zunehmend verunsichert. Von Alex Rühle und Danny Leder mehr... Reportage

Erster Weltkrieg Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg Undank des Vaterlandes

Stolz zieht der Stuttgarter Ludwig Bauer für Kaiser und Vaterland in den Ersten Weltkrieg - so wie viele jüdische Deutsche. Doch Patriotismus und Opferbereitschaft nutzen ihnen nichts. Die politische Rechte macht sie zu Sündenböcken. Von Ronen Steinke mehr... Analyse