Als Vordenker der europäischen Einigung ist Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden. Europa könne stolz sein auf die Leistungen Europas, sagte der Preisträger in seiner Dankesrede.
mehr...
Der Aufstieg in die Welt der Hochfinanz war Jean-Claude Juncker nicht in die Wiege gelegt. Bis heute fühlt sich der Sohn eines Stahlarbeiters den Malochern daheim näher als den vielen Bankern in seinem Großherzogtum Luxemburg. Dennoch genießt der Sprecher der zwölf Euro-Staaten in Finanzkreisen Respekt.
Von cwemehr...
Griechenland soll 2000 Staatsbedienstete entlassen, um die nächste Tranche an EU-Hilfsgeldern zu erhalten. Doch das Land rechnet in diesem Jahr mit 17 Millionen Touristen. Jetzt will Athen die Troika um Aufschub bitten - bis nach der Sommerzeit.
mehr...
Adieu Schwarzgeld! Die EU-Staaten einigen sich grundsätzlich darauf, dass Banken die Finanzämter ausländischer Kunden auf dem Laufenden halten müssen. Doch zwei Länder stoppen eine schnelle Lösung.
mehr...
Adieu Schwarzgeld! Die EU-Staaten einigen sich grundsätzlich darauf, dass Banken die Finanzämter ausländischer Kunden auf dem Laufenden halten müssen. Doch zwei Länder stoppen eine schnelle Lösung.
Von Javier Cáceres und Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Die einen müssen zum Dinner, die anderen nach Hause, weil dort geputscht wird - und Merkel will einen Preis abholen. Im Schnellverfahren debattieren die EU-Mächtigen in Brüssel die drängenden Probleme Steuerflucht und Billig-Energie. Da kann Luxemburgs Premier Juncker ganz entspannt blockieren.
Von Jannis Brühl und Antonie Rietzschelmehr...
Ein Flugzeug voller Cash: Die Zentralbank in Nikosia hat mehrere Milliarden Euro Bargeld bekommen, kurz bevor die Banken öffneten. Das Geld kam offenbar aus Deutschland.
Die Entwicklungen im Newsblog von Bastian Brinkmann und Oliver Klasenmehr...
Meinung
Das Bild vom hässlichen Deutschen, der dem übrigen Europa sein Wirtschaftsmodell aufzwingt: In vielen Nachbarländern droht die Wut der Straße zur offiziellen Politik mit antideutschen Zügen zu werden. Die ständig geschürten Vorurteile gefährden das Fundament der EU.
Ein Kommentar von Martin Winter, Brüsselmehr...
Seit Jahren blockiert die Regierung in Wien eine EU-Reform zur Zinsbesteuerung. Nach den jüngsten Medienberichten über massenhafte Steuervermeidung wackelt der zweite verbliebene Blockierer Luxemburg - Österreich steht unter Druck, sein Bankgeheimnis zu lockern.
mehr...
Nur noch ehrliches Geld soll willkommen sein: Luxemburg wird künftig Informationen über ausländische Kunden automatisch an die Finanzämter in deren Heimatländern weitergeben. Im SZ-Interview zollt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dem kleinen Nachbarn dafür Respekt. Für Luxemburg ist es ein Tabubruch - der ein anderes EU-Land in Bedrängnis bringt.
mehr...
Luxemburg lockert sein Bankgeheimnis, und Österreich könnte bald folgen. Doch das Einlenken der bekannten Anlegerparadiese geschieht nicht aus Einsicht, sondern aus Furcht um das eigene Geschäftsmodell. Das Bankgeheimnis in Europa ist in Wahrheit längst tot.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Exklusiv
Finanzminister Schäuble will Steuerhinterziehung stärker bekämpfen - und sieht bereits erste Erfolge. Ein SZ-Gespräch über die dunklen Wege, Milliarden Euro vor dem Fiskus zu verstecken und die Mittel, Steuerflüchtlinge zu fassen.
Von Bastian Brinkmann und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Die EU-Finanzminister machen ernst mit ihrem Kampf gegen Steueroasen. Deutschland und die anderen "Großen" schmieden auf dem Ministertreffen in Dublin eine Allianz. Sie wollen endlich alle Einkünfte aus den betroffenen Ländern besteuern. Die nächsten Staaten im Fokus heißen: Schweiz, Monaco, Andorra, San Marino.
Von Cerstin Gammelin, Dublinmehr...
Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem ist von den Euro-Finanzministern zum Chef der Euro-Gruppe gewählt worden. Der Nachfolger von Jean-Claude Juncker hat gleich sein Arbeitsprogramm vorgestellt und will um Vertrauen werben.
mehr...
Jean-Claude Juncker gibt das Amt des Euro-Gruppen-Chefs auf. Der luxemburgische Regierungschef kündigte beim Finanzministertreffen in Brüssel an, seinen Posten zu räumen.
mehr...
Exklusiv
"Keine Zeit mehr zu verlieren": Der Vorsitzende der Euro-Gruppe sieht einen entscheidenden Punkt der Schuldenkrise gekommen. Jean-Claude Juncker unterstützt Pläne von EZB-Chef Draghi zum Ankauf von Staatsanleihen - und gibt Deutschland eine Mitschuld an der Krise. Berlin behandle die Euro-Zone "wie eine Filiale". Auch "Geschwätz über den Austritt Griechenlands" sei nicht hilfreich.
Von Cerstin Gammelin und Stefan Korneliusmehr...
Wie soll Zypern gerettet werden - etwa durch eine Milliardenzahlung oder doch durch einen Schuldenschnitt? Der Streit der internationalen Geldgeber ist für die Ratingagentur S&P Grund genug, die Bonität Zyperns herabzustufen.
mehr...
Stephan Gehmacher, derzeit Manager des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, geht nach Luxemburg. Dort erwartet ihn ein Konzertsaal von fantastischer Architektur - und eine perfekte Akustik.
Von Karl Forstermehr...
Die Rede ist zwar vorerst abgesagt, aber das Manuskript wurde trotzdem bekannt: Großbritanniens Premierminister Cameron wirft der EU einen "Mangel an demokratischer Verantwortlichkeit" vor. Zugleich warnt er vor einem Auseinanderdriften der Staatengemeinschaft. Er selbst wolle dies verhindern.
mehr...
Nicht nur, dass Zypern in ähnlich schlimmer Verfassung wie Griechenland ist: Es muss auch gegen Geldwäsche-Vorwürfe vorgehen. Finanzminister Shiarly fordert deshalb die Unterstützung der europäischen Partner ein. Am liebsten hätte das Land direkte Hilfen für seine Banken. Doch Deutschland drosselt die Erwartungen.
Von Cerstin Gammelin und Claus Hulverscheidtmehr...
Eine Situation wie aus dem Drehbuch eines Agentenfilms: Hartnäckig hält sich das Gerücht, Luxemburgs Großherzog unterhalte heimliche Verbindungen ins Ausland. Der Geheimdienst ist dem Vorwurf ausgesetzt, illegale Abhöraktionen gestartet zu haben. Jean-Claude Juncker ist oberster Chef des Dienstes - und steckt nicht nur deshalb mittendrin in der Affäre.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker sieht auffällige Parallelen zum Jahr 1913. Auch am Vorabend des Ersten Weltkrieges hätten viele Menschen gedacht, es werde nie wieder Krieg geben. Erste Anzeichen sehe er in den Wahlkämpfen in Griechenland und Italien.
mehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.