Zurück in der Offensive: Wenige Stunden nach einem umjubelten Auftritt von Rick Santorum umschmeichelt Mitt Romney beim Gipfel der Republikaner in Washington seine Parteifreunde. In seiner Rede blickt er auf seine Zeit als Gouverneur zurück - und gibt den unerschrockenen Kämpfer gegen Liberale, Abtreibung und Homo-Ehe. Santorum umgarnt währenddessen die Anhänger der Tea-Party-Bewegung.
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Matthias Kolb, Washington
Was hat Brustkrebs-Vorsorge mit konservativer Politik zu tun? Eigentlich nichts - doch eine US-Stiftung wollte einer Organisation die Mittel streichen, die auch Abtreibungen anbietet. Neu im Vorstand: Eine Dame von der Tea Party. Über die Folgen eines wütenden Protestes in den sozialen Netzwerken.
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Matthias Kolb, Washington
Beim Super Bowl XLVI in der Nacht zum Montag treffen die New England Patriots und die New York Giants aufeinander. Sportlich wird die Partie zur großen Revanche stilisiert, drumherum gibt es ein riesiges Rahmenprogramm mit kreativen Werbespots und verrückten Wetten. Und Madonna - als Halbzeit-Spektakel.
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Jürgen Schmieder
Schwarzer Abend für Mitt Romney: Rick Santorum deklassiert den bisherigen Favoriten und fährt bei den Vorwahlen der US-Republikaner drei fulminante Siege in Minnesota, Colorado und Missouri ein. Für viele Konservative ist der Abtreibungsgegner Santorum die wahre Alternative zu US-Präsident Obama. Dem Romney-Lager gehen wichtige Argumente verloren.
Eine Analyse von
Matthias Kolb, Washington
Wer darf gegen Barack Obama antreten? Der Wahlkampf der Republikaner spaltet die Grand Old Party. Mitt Romney gegen Newt Gingrich, das bedeutet auch: Die Reichen gegen die Mittelschicht, Moderate gegen Erzkonservative. Das beweist auch das Äußere der Unterstützergruppen. Eine Typologie in Bildern.
Von
Sebastian Gierke
Mitt Romney kann sich nach seinem klaren Sieg in Florida wieder als Favorit im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur fühlen. Der Multimillionär hat alte Stärken geschickt genutzt, seine guten Manieren vergessen und sich in einigen Punkten verbessert. Allerdings ist Romney noch nicht ganz am Ziel. Fünf Lehren aus der Florida-Vorwahl.
Von
Matthias Kolb, Tampa
Unablässig touren Mitt Romney und Newt Gingrich durch Florida und werben um die Stimmen der republikanischen Wähler. Der "Sunshine State" unterscheidet sich nicht nur in seiner Größe von Staaten wie Iowa oder New Hampshire - es ist Amerika im Mini-Format. Romney und Gingrich wissen: Wer die anstehende Vorwahl in Florida gewinnt, dem ist die Nominierung kaum mehr zu nehmen.
Von
Matthias Kolb, Miami
Meinung
In Europa hätte der Urkapitalist Mitt Romney nicht den Hauch einer Chance. Und auch nur wenige Republikaner verspüren wahre Liebe für den Laumann. Doch allmählich vereinen sie sich hinter ihm, weil er seinen Zweck erfüllt: Romney soll Barack Obama aus dem Weißen Haus vertreiben - und er kann dem Präsidenten sehr gefährlich werden.
Ein Kommentar von
Christian Wernicke
Tödlicher Streit um Frauenarzt-Besuch: Weil sich seine schwangere Freundin von einem Mann gynäkologisch hatte untersuchen lassen, boxte sie ein 21-Jähriger in den Bauch. Das Baby starb nach einem Notkaiserschnitt. In Rheine wurde der junge Mann jetzt verurteilt - wegen illegaler Abtreibung.
Schwere Vorwürfe: Ein junges Ehepaar hat eine Frauenärztin verklagt, weil sie die Schwangerschaft nicht rechtzeitig erkannt hatte. Der Mutter blieb keine Chance, das Kind abzutreiben.
Von
E. Müller-Jentsch
"Um die Armen mache ich mir keine Sorgen." Mit diesem Satz knüpft Mitt Romney an die bisherigen Patzer der republikanischen Präsidentschaftskandidaten an, die sich in schöner Regelmäßigkeit zur Lachnummer machen. Dabei schien es für die Republikaner nie leichter, den durch die Wirtschaftskrise angeschlagenen US-Präsidenten Obama abzulösen. Die größten Pannen und Ausrutscher der konservativen Kandidaten zeigen, warum sich Obama trotzdem gute Chancen auf seine Wiederwahl ausrechnen kann. Ein Überblick in Bildern.
Bilder
Das Bewerberfeld der US-Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur hat sich bereits gelichtet: Von ursprünglich sieben Bewerbern sind noch vier übrig geblieben. Von Radikalen über Manager bis hin zu Polit-Veteranen - die Kandidaten im Kurzporträt.
Am Ende lagen acht Stimmen zwischen dem Favoriten und dem Außenseiter. Der erzkonservative Rick Santorum ist nach der ersten Vorwahl der Republikaner in Iowa der Hauptkonkurrent von Mitt Romney um die Präsidentschaftskandidatur. Doch auch das enfant terrible der Republikaner konnte ein Zeichen setzten. Eine Analyse des Wahlergebnisses.
Von
Matthias Kolb
Genug von den großen Finanzkonzernen? Seit dem Lehman-Kollaps gelten mächtige Banken bei vielen Menschen als Inbegriff von Maßlosigkeit und Unmoral. Für Anleger gibt es zunehmend Alternativen, die ein paar Prozent Rendite bringen und das Gewissen beruhigen. Von Ökobanken bis zum islamischen Banking lautet das Motto: etwas weniger Gier.
Von
Jannis Brühl
Als wäre der Jobkiller-Vorwurf nicht genug: Jetzt muss sich Mitt Romney auch noch wehren, weil er einst für die Rechte von Homosexuellen eingetreten sein soll. Vor den Vorwahlen in New Hampshire strauchelt der bisherige Favorit der Republikaner. Romneys Umfragewerte sinken, die Konkurrenten wittern ihre Chance.
Von
Sebastian Gierke
Das konservative Lager der US-Republikaner macht mobil für seinen Lieblingskandidaten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Doch noch liegt Rick Santorum hinter Mitt Romney auf Platz 2 - bei der nächsten Vorwahl in South Carolina muss er dringend punkten.
Von
Reymer Klüver, Washington
"Ich habe nichts geerbt. Was ich habe, habe ich verdient": Kurz vor der womöglich entscheidenden Vorwahl der Republikaner in South Carolina inszeniert sich Favorit Mitt Romney als lebendes Beispiel für den "Amerikanischen Traum". Sein ärgster Verfolger Newt Gingrich teilt in der TV-Debatte in alle Richtungen aus. Auch gegen den Sender, der ihn auf pikante Bekenntnisse seiner Exfrau anspricht.
Von
Matthias Kolb, Washington
Am Ende ging es um acht Stimmen: Bei den Vorwahlen der Republikaner in Iowa hat sich Favorit Mitt Romney knapp gegen den erzkonservativen Ex-Senator Rick Santorum durchgesetzt. Für Newt Gingrich, der ebenfalls Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl herausfordern will, verlief der Abend enttäuschend. Ein einstiger Hoffnungsträger überlegt bereits, aus dem Rennen auszusteigen.
Schon nach der zweiten Vorwahl der Republikaner sieht sich Mitt Romney als Herausforderer des US-Präsidenten. In New Hampshire gewinnt er deutlich - und greift anschließend Barack Obama frontal an. Außenseiter Jon Huntsman gelingt ein Achtungserfolg.
Noch liegt Mitt Romney bei den US-Vorwahlen der Republikaner vorne. Aber eine Woche vor der Abstimmung in South Carolina setzen Amerikas Christen ein deutliches Zeichen, das den Mormonen Romney beunruhigen könnte: Mehrere christliche Wortführer sprachen sich gegen ihn - und für den ultrakonservativen Rick Santorum aus.
Im Ringen um die Gesundheitsreform ist Barack Obama seinem Ziel ein Stück näher gekommen. Allerdings bedroht jetzt ein Streit über Abtreibung sein Prestigeprojekt.
Erst Carla Bruni-Sarkozy, nun die Gattin des spanischen Thronfolgers: Ein Buch über Letizias Vergangenheit erschüttert mit pikanten Details und schweren Vorwürfen die Nation - und kratzt am Image des Königshauses.
Wer auf der Website von Amazon.com den englischen Begriff für Abtreibung eintippte, wurde erstmal gefragt, ob er nicht vielleicht stattdessen "Adoption" meinte. Dagegen protestierten Kunden von Amazon.com. Der Online-Versandriese hat daraufhin diese Nachfrage entfernt.
Von
Hans-Christian Dirscherl
Mit einer herablassenden Bemerkung über US-Vizepräsidentschaftskandidatin Palin hat eine lokale Parteichefin der Demokraten die Republikaner gegen sich aufgebracht.