Simbabwe

Der Übersetzer Jan Schönherr
:„Es ist ein Liebhaber-Beruf“

Das Übersetzen – eine brotlose Kunst, die angesichts künstlicher Intelligenz ohnehin bald ausstirbt? Spricht Jan Schönherr über die Gegenwart und Zukunft seines Berufs, entsteht ein differenziertes Bild.

SZ PlusVon Antje Weber

Afrika
:Viele Tote und Vermisste durch Überschwemmungen im Süden Afrikas

Mehr als 100 Tote, Vermisste und Hunderttausende Geflüchtete: Die Ausmaße der schweren Regenfälle im Südosten Afrikas sind noch völlig unklar. Besonders betroffen sind neben Teilen Südafrikas auch Mosambik und Simbabwe.

Baschar al-Assad
:Heute muss er unsichtbar sein

Am 8. Dezember 2024 floh Syriens gestürzter Machthaber nach Moskau. Dort lernte er, dass Putin die Seinen nicht im Stich lässt. Aber eine Bedingung hat der Kreml offensichtlich gestellt.

SZ PlusVon Bernd Dörries

MeinungIOC
:Thomas Bach tritt ab, und alles geht weiter so

In Kirsty Coventry rückt an diesem Montag eine weitere Dienerin des Apparates an die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees. Echter Wandel ist auf diese Weise nicht möglich. Und auch gar nicht gewollt.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

Afrika
:Traue niemandem, außer dem Dollar

Geld ist Vertrauen. Schwierig, wenn man in Simbabwe wohnt, wo es in 25 Jahren sechs Währungen gab. Also tun sich die Menschen in Sparvereinen zusammen und versuchen, an sich zu glauben. Und an den Dollar. Ausgerechnet.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry
:Die Frau der Ringe

Trump, Russland, Gender-Debatten: Die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hat einen gewaltigen Berg an Aufgaben vor sich. Die größte Herausforderung dürfte aber zunächst sein, sich von ihrem mächtigen Förderer zu emanzipieren.

SZ PlusVon Johannes Knuth

Straßenverkehr in Afrika
:Hier fährt nur, wer muss

Statistisch gesehen gibt es in Afrika die gefährlichsten Straßen der Welt. Wer einmal in Langton Mutubukas Lkw über die A1 in Simbabwe gerumpelt ist, weiß, was das heißt. Eine Probefahrt.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Afrika
:Ein Land auf dem Trockenen

Das südliche Afrika durchlebt eine historische Dürre. In Simbabwe hat sie Hunger und massive Stromausfälle zur Folge. Und die Regierung verschlimmert die Folgen des Extremwetters noch.

Von Paul Munzinger

Reisebuch "Zwischen Sansibar und Lüderitz"
:Einmal quer durch Afrika

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch sieben Länder im Süden Afrikas: Der ARD-Korrespondent Simon Riesche lässt sich Zeit für spannende Begegnungen.

Von Stefan Fischer

Afrika
:Weihnachtsgrüße aus Simbabwe

443 Kinder in 42 Bussen: Südafrikas Grenzschutzbehörde vermeldet stolz einen Schlag gegen Menschenhandel. Doch es steckte wohl etwas ganz anderes hinter der Reise.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Afrika
:Ein Krokodil lässt nicht mehr los

Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa steht vor seiner zweiten Amtszeit. Die Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner Wiederwahl scheinen ihn nicht zu beeindrucken.

SZ PlusVon Paul Munzinger

MeinungSimbabwe
:Der Wandel muss warten

Emmerson Mnangagwa gewinnt erneut die Wahl zum Präsidenten, und abermals will die Opposition das Ergebnis anfechten. Das wird wohl wieder wenig nutzen.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Präsidentenwahl in Simbabwe
:"Ein offensichtlicher und gigantischer Betrug"

Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa gewinnt die Wahl in Simbabwe. Die Opposition will das Ergebnis anfechten, Wahlbeobachter sprechen von einem "Klima der Angst".

Von Paul Munzinger

Wahlen
:Mnangagwa bleibt Präsident von Simbabwe

Der heute 80-Jährige war 2017 zunächst nach einem Militärputsch an die Macht gekommen. Beobachter kritisieren nun Einschüchterungen und fehlende Wahlunterlagen.

Simbabwe
:Ein Prediger und Optimist will Präsident werden

Nelson Chamisa fordert zum zweiten Mal den Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa heraus und gibt sich siegessicher. Eine gefährliche Sache.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Afrika
:"Simbabwe war nie als Land gedacht, wo es den Menschen gutgehen soll"

Ist die Lage heute anders als früher unter Diktator Mugabe? Welche Chance auf einen Wandel sieht Simbabwes bekannteste Schriftstellerin? Fragen an Tsitsi Dangarembga, kurz vor der Präsidentschaftswahl.

Von Paul Munzinger

Literatur
:Beschwörung der Toten

Mit ihrem neuen Roman "Glory" erschafft NoViolet Bulawayo ein Panorama der Geschichte Simbabwes - als Tierfabel. Die Schriftstellerin stellt ihn im Literaturhaus München vor.

Von Christian Jooß-Bernau

Simbabwe
:Freispruch für Tsitsi Dangarembga

Die Schriftstellerin und Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga ist vor dem Obersten Gericht Simbabwes freigesprochen worden.

Afrika-Berichterstattung
:Kongo Belle

Jeder weiß es: Afrika ist kein Land, sondern ein Kontinent mit 55 Ländern. Für 49 davon ist der SZ-Korrespondent zuständig. Manche sind fortschrittlich, andere zutiefst korrupt. Afrika ist der ärmste Kontinent, aber vielfältig, modern, und überraschend ist er auch.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Regimekritikerin verurteilt

In Simbabwe hat ein Gericht die preisgekrönte Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga, 63, zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Regimekritikerin wurde Aufruf zu Gewalt vorgeworfen, weil sie 2020 mit einem Plakat auf der Straße Reformen gefordert ...

Nachruf
:Tod im Exil

José Eduardo dos Santos regierte 38 Jahre lang das ölreiche Angola und stahl Milliarden Dollar. Nun starb er unbehelligt in einer spanischen Privatklinik.

Von Bernd Dörries

Gespräch mit Tsitsi Dangarembga
:"Ich lasse mich nicht vertreiben"

Die Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga steht in Simbabwe wegen eines friedlichen Protestes vor Gericht. Jetzt steht das Urteil bevor. Die Schriftstellerin über Meinungsfreiheit und Korruption in ihrem Land.

Von Jonathan Fischer

Tsitsi Dangarembga: "Überleben"
:Eine Antiheldin, zu allem bereit

Die Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga erzählt in ihrer Romantriologie von einer postkolonialen Nation und ihren Involvierten, Mittätern und Schuldigen - mit Momenten von moralischer Offenheit und schmerzhaftem Sozialrealismus.

SZ PlusVon Miryam Schellbach

Literatur
:Töchter ohne Trost

So unterschiedlich ihre Bücher auch sein mögen - Sarah Biasini und Tsitsi Dangarembga, die beide Ende Oktober im Literaturhaus lesen, denken intensiv über das Thema Mütter nach.

Von Antje Weber

Simbabwe
:Vom Milliardär, der einspringt

Ärzte haben ihren Streik beendet, weil ein Telekommunikations-Unternehmer ihnen Geld zahlt. Die Regierung in Harare hingegen hat wenig getan.

Von Anna Reuß

Simbawe
:Die Räuber

Als vor zwei Jahren der Diktator Robert Mugabe endlich gestürzt war, glaubten viele: Mit Simbabwe kann es nur noch aufwärts gehen. Ein Irrtum.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Simbabwe
:Leere Ränge beim vorletzten Akt

Die Trauerfeier im Stadion von Harare für den Gründervater und späteren Diktator Robert Mugabe. Selbst um seine Beisetzung entbrannte noch ein Streit.

Von Anna Reuß

Zum Tod von Robert Mugabe
:Er begann als Freiheitskämpfer und endete als Tyrann

Zu Beginn seiner Zeit an der Macht galt der Ex-Guerillero noch als Vorbild, Richard von Weizsäcker lobte ihn als einen "besonnenen Politiker". Nichts könnte weiter weg sein von der Wahrheit, wie Mugabe in 37 Herrschaftsjahren gezeigt hat.

Nachruf von Bernd Dörries

Simbabwe
:Robert Mugabe: Vom Hoffnungsträger zum Despoten

Er war der älteste amtierende Regierungschef der Welt, erst nach einem Putsch zog er sich von der Spitze Simbabwes zurück. Nun ist Simbabwes Ex-Autokrat gestorben. Das Leben von Robert Mugabe in Bildern.

Südostafrika
:Simbabwes autokratischer Ex-Präsident Robert Mugabe ist tot

Der Autokrat regierte das Land 37 Jahre lang. Die Regierungspartei ZANU-PF zwang ihn 2017 als ältesten Staatschef der Welt zum Rücktritt. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.

Simbabwe
: Unsichere Zukunft

Eine Gruppe afrikanischer Staats- und Regierungschefs hat den Westen aufgerufen, seine Sanktionen gegen Simbabwe fallen zu lassen. Die Europäische Union, Großbritannien und die USA müssten Reise- und Wirtschaftsembargos aufheben, um die Entwicklung ...

Mosambik nach dem Zyklon "Idai"
:Eine Tragödie, die noch lange nicht zu Ende ist

Der Sturm brachte das Wasser und das Wasser die Katastrophe: "Idai" verursachte die größte Überschwemmung Afrikas seit 20 Jahren - Leidtragende sind vor allem Kinder.

Wirbelsturm "Idai"
:Regen und hohe Pegel erschweren humanitäre Hilfe

Hilfsorganisationen und Militär sind im Einsatz, um den Opfern von Wirbelsturm "Idai" in Mosambik und Simbabwe zu helfen. Viele bleiben jedoch von Hilfe abgeschnitten.

Wirbelsturm in Ostafrika
:Zyklon "Idai" hat "ganze Dörfer verschwinden lassen"

Mosambik und angrenzende Staaten trauern nach einem Wirbelsturm um Hunderte Tote, 400 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Bilder aus den Katastrophengebieten offenbaren die Verwüstung.

Südostafrika
:Mehr als 130 Tote nach Zyklon in Simbabwe und Mosambik

Mitarbeiter des Roten Kreuzes berichten zudem, dass "Idai" 90 Prozent der mosambikanischen Küstenstadt Beira beschädigt oder zerstört habe. Es werden noch deutlich mehr Opfer befürchtet.

Simbabwe
:Der Neue greift zu alten Mitteln

Präsident Mnangagwa wollte vieles besser machen als sein Vorgänger Mugabe. Nun aber sterben wieder Demonstranten, und auch wirtschaftlich geht es nicht voran.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Mindestens 42 Tote nach Brand eines Reisebusses

Im Bus transportierter Treibstoff könnte die Ausbreitung des Flammen beschleunigt haben. Es ist bereits das zweite Busunglück mit vielen Todesopfern in Simbabwe innerhalb kurzer Zeit.

Simbabwe
:Mnangagwa passt nicht in den Schafspelz

Jahrzehntelang hat der neue Präsident Simbabwes seinem mörderischen Vorgänger Mugabe gedient. Nun gibt er sich als Reformer. Doch bei den Wahlen zeigte sich: Er ist ganz der Alte.

Von Bernd Dörries

Präsidentschaftswahlen
:Neubeginn ohne Kurswechsel in Simbabwe

In Simbabwe spricht vieles dagegen, dass die Wiederwahl von Präsident Mnangagwa frei und fair war. Aber auch die Opposition ist unglaubwürdig.

Bernd Dörries

Simbabwe
:Staatschef Mnangagwa gewinnt Präsidentenwahl

Die erste Wahl nach der Ära von Langzeitpräsident Mugabe wurde von Unruhen begleitet. Internationale Beobachter üben Kritik - Oppositionsführer Chamisa kündigt an, das Ergebnis mit allen Mitteln anzufechten.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Militär räumt Straßen in Harare

Simbabwes Präsident kündigt nach der tödlichen Gewalt bei Protesten gegen das Wahlergebnis unabhängige Ermittlungen an.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Unruhen nach der ersehnten Wahl

Es gibt mehrere Tote und Dutzende Verletzte, als Polizei und Militär auf Demonstranten losgehen. Die glauben, dass die Abstimmung massiv gefälscht worden ist.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Polizei schießt mit scharfer Munition auf Demonstranten

Die Partei von Ex-Diktator Mugabe gewinnt die Parlamentswahl in Simbabwe, die Opposition wittert Betrug. Es kommt zu Unruhen, mehrere Menschen werden getötet.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Aufbruch ins Desaster

Es gibt die ersten Toten nach der Wahl. Daran sind beide Seiten schuld.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Aus Wahlkampf wird Machtkampf

In dem afrikanischen Land erklären sich bei der ersten Wahl seit dem Abgang Robert Mugabes zwei Kandidaten zum Sieger. Offizielle Ergebnisse müssen bis 4. August veröffentlicht werden.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Ein Funken Hoffnung

Zum ersten Mal seit dem Sturz Robert Mugabes wählen die Menschen in Simbabwe eine neue Regierung - sicher sind sich alle: es kann nur besser werden.

Von Bernd Dörries

Präsidentenwahl
:Lange Schlangen vor Wahllokalen in Simbabwe

Erstmals nach dem Sturz von Langzeit-Diktator Mugabe wählen die Menschen in Simbabwe einen neuen Präsidenten. Dafür nehmen sie auch Wartezeiten in Kauf. Bilder vom Wahltag.

Präsidentschaftswahl in Simbabwe
:Das Krokodil gibt sich zahm

Es ist die erste Wahl nach der Ära Mugabe. Präsident Mnangagwa verspricht eine faire Abstimmung. Beobachter aber sprechen von bis zu 900 000 falschen Namen im Wahlregister.

Von Bernd Dörries

Simbabwe
:Kreuzfahrt mit Krokodil, Flusspferd und Elefant

Simbabwe hofft auf die Rückkehr der Touristen. Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Karibasee machte den Anfang - nach drei Monaten Irrfahrt über Land.

Von Florian Sanktjohanser

Simbabwe
:Mugabe gibt nicht auf

Der im November abgesetzte Diktator schart seine Anhänger hinter sich und will den Putsch "rückgängig machen": Sein Nachfolger sei "illegal" im Amt.

SZ PlusVon Bernd Dörries

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