:Der zweifache Pulitzer-Preisträger John F. Burns ist gestorben
In seiner 40-jährigen Karriere berichtete er aus Krisengebieten auf der ganzen Welt und vermittelte auf eindringliche Weise das Chaos des Krieges.
Hollywood
:„Es ist die Hölle“
Harvey Weinstein gibt ein großes Interview aus dem Gefängnis heraus. Einsehen, Reue, gar eine Bitte um Vergebung nach den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs sucht man darin beinahe vergeblich.
Medien
:Investor Buffett steigt bei der „New York Times“ ein
Die Entscheidungen des legendären US-Finanziers gelten vielen als wegweisend. Jetzt setzt er auf das Zeitungs- und Mediengeschäft. Andere Techaktien verkauft er überraschend.
Trump-Interview
:Vier Reporter und ein Präsident
Die „New York Times“ will Donald Trump nach allen Regeln ihrer Kunst auf den Zahn fühlen. Und apportiert doch nur seinen Mythos. Kann man Populisten wirklich nicht interviewen, ohne ihnen zu helfen?
Weltpolitik
:Im Rausch der Macht
Wie autoritäre Führer wie Wladimir Putin und Donald Trump voneinander lernen. Und wo das alles für jene endet, die mit ihnen gemeinsame Sache machen.
Ausgerechnet Donald Trump, der Amerikas „endlose Kriege“ beenden wollte, beginnt nun neue. Er droht Feinden und Freunden, er sieht als Grenze seiner Macht nur „meine eigene Moral“. Für den Westen bedeutet das wenig Gutes.
Der Trip des Jahres
:„Wow, the Festspielhouse“ oder: auf nach Beireid!
Vier Kardinalfehler, die Sie auf gar keinen Fall machen sollten – wenn Sie einer Empfehlung der „New York Times“ folgen und nach Bayreuth aufbrechen.
Journalismus
:Der Feind der Mächtigen
Henry Kissingers Berater hätten ihn am liebsten eingesperrt: Der Netflix-Doku „Cover-Up“ gelingt das Kunststück, den legendären US-Reporter Seymour Hersh zu feiern – ohne ihm zu huldigen.
MeinungDebatte
:Deutsche, lernt von Amerika
Eine Abordnung Berliner Progressiver schwadronierte neulich in Zürich von Cancel-Culture in der BRD. Lernen könnten sie von den Intellektuellen in den USA: Hier wird nicht gejammert in Wutbehaglichkeit, hier geht es ums Überleben.
Washington D.C.
:Das Weiße Haus als Lernort
Donald Trump macht im Handumdrehen aus Freunden Feinde und umgekehrt. Der Rest der Welt schaut zu – wie ein aufgeregter Hühnerhaufen.
Doku
:Mama fotografiert den Krieg
Lynsey Addario war als Kriegsfotografin in Afghanistan, in Libyen, in der Ukraine. Die Doku „Love + War – zwischen Krieg und Familie“ zeigt sie auch privat – ein berührendes Porträt.
SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Die Demokraten haben ihr Momentum selbst zerstört“
Erst feiern, dann einknicken: Hätten die Demokraten nach ihren erstaunlichen Wahlsiegen selbstbewusster mit Trump verhandeln müssen? Und was heißt jetzt noch mal BSW? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.
Kriegsfotografin Lynsey Addario
:„Ich habe das Gefühl, für meine Kinder am Leben bleiben zu müssen“
Seit 25 Jahren arbeitet Lynsey Addario als Kriegsfotografin. Zweimal wurde die Pulitzerpreisträgerin gekidnappt, mehrmals war sie dem Tod nahe. Inzwischen ist sie zweifache Mutter und fragt sich: Wie viel Risiko bin ich noch bereit einzugehen?
Verhaftete NBA-Größen Rozier und Billups
:Wie „Ocean’s Eleven“ und „Goodfellas“
Ein doppelter Skandal erschüttert die US-Basketballliga NBA. Es geht um Insiderinformationen an Wettbetrüger, vielleicht sogar verschobene Spiele. Aber auch um illegale Pokerabende, bei denen ein Cheftrainer der Mafia beim Betrug geholfen haben soll.
MeinungSüddeutsche Zeitung
:Ein Glück, seit 80 Jahren
Dieser Zeitung ist es stets um Aufklärung, Freiheit und Demokratie gegangen. Diese Errungenschaften werden nun bedroht – ausgerechnet aus dem Land, das den Deutschen einst die freie Presse brachte. Da muss man mit Ernst gegenhalten. Aber nicht nur damit.
MeinungUSA
:Es wird dunkler für die Demokratie – umso mehr braucht es eine furchtlose Presse
Der amerikanische Präsident und seine Vasallen greifen die klassischen Medien massiv an, teils mit Erfolg. Wie Journalisten und Verleger reagieren sollten.
MeinungDemokratie
:Was derzeit in den USA geschieht, wirkt wie aus der Gebrauchsanweisung für Autokraten
Nein, es ist nicht entschuldbar, wenn Menschen im Netz die Ermordung von Charlie Kirk feiern. Aber die Regierung nimmt es zum Vorwand für sehr gefährliche Vorhaben.
Trumps Kampagne gegen US-Medien
:Und jetzt gegen die „New York Times“
Trump verklagt die „New York Times“ auf 15 Milliarden Dollar Schadenersatz. Es ist Teil einer Kampagne, mit der der US-Präsident Sender und Verlage einzuschüchtern versucht. Erste Erfolge hat er bereits erzielt.
Psychologie
:„Es ist wie mit Junkfood: lecker, aber schlecht für uns“
Die Menschen ertrinken regelrecht in der Flut von Informationen. Das gefährdet die Demokratie, warnt der Psychologe Stephan Lewandowsky. Er empfiehlt, bestimmte Inhalte bewusst zu ignorieren. Aber welche?
Sachbuch
:Wohlstand für alle
Gutes Leben könnte so einfach sein, schreibt Ezra Klein, der momentan prominenteste linksliberale Journalist der USA, in seinem aktuellen Buch „Der neue Wohlstand“. Darin entwirft er eine Utopie, die seiner Meinung nach gar keine ist.
Künstliche Intelligenz
:Mein Grok gehorcht mir
Elon Musk greift persönlich in die Antworten ein, die sein KI-Chatbot Grok auf politische Fragen gibt. Es ist ein weiterer Beweis, wie leicht man die Werte einer künstlichen Intelligenz manipulieren kann.
MeinungUSA
:Das liberale Amerika hat Trump den Weg geebnet
Wenn Journalisten und das demokratische Establishment ihren Job gemacht hätten, wäre Donald Trump womöglich nicht noch einmal Präsident geworden.
Fall Jeffrey Epstein
:Trump soll in Epstein-Akten vorkommen
Der US-Präsident wurde offenbar im Mai von Justizministerin Pam Bondi informiert, dass sein Name in den Ermittlungsakten gegen den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auftaucht. Es handle sich dabei um unbestätigte Zeugenaussagen, die auf Hörensagen beruhen.
MeinungKrieg in der Ukraine
:Putin sind auch die Leiden seines eigenen Volkes völlig egal
Einer US-Studie zufolge sind in Russlands Angriffskrieg bereits 1 400 000 Menschen getötet oder verletzt worden. Das Gros dieser Verluste erlitten die Angreifer selbst. Diese erschütternden Zahlen verraten viel über die Strategie des Kreml.
„New York Times“
:Team Fritz
Die „New York Times“ stellt sich ganz offiziell hinter den neuen deutschen Kanzler Friedrich Merz. Wieso das denn?
USA
:„Allmählich lassen sich die Proteste nicht mehr verschweigen“
Über die Aktionen gegen Trump wird nicht nur in den US-Medien zu wenig berichtet. Ein Gespräch mit der New Yorker Aktivistin Alice Hu über den Kampf um Aufmerksamkeit - und die blinden Flecken der Elitemedien.
Pulitzer-Preise 2025
:Feierstunde in Krisenzeiten
Mit den Auszeichnungen wird vor allem der liberale Teil von Journalismus und Literatur in den USA gewürdigt, während die Branche immer mehr unter Druck gerät. Die „New York Times“ fügt ihrer Sammlung vier Titel hinzu, der „New Yorker“ drei.
Journalismus
:Pulitzer-Preise für „Washington Post“ und „New York Times“
Die renommierten Journalismus-Auszeichnungen werden unter anderem für Arbeiten zum Attentat auf Trump und über die tödlichen Folgen der Droge Fentanyl vergeben.
Medien
:Harry Potter und die Lügenpresse
Die meistverkaufte Buchreihe der Welt wird bei HBO neu verfilmt. Da ist es gut, sich zu erinnern, dass „Harry Potter“ auch J. K. Rowlings Zorn auf die Medien spiegelt.
Nachruf
:In Gera werden sie seiner hoffentlich gedenken
Er floh aus Deutschland vor dem Holocaust, wurde „New York Times“-Chefredakteur und gewann den Pulitzer-Preis. Zum Tod des amerikanischen Journalisten Max Frankel.
US-Wahl
:Es geht los
Trumps Unterstützer hatten vier Jahre Zeit, sich auf diesen Tag vorzubereiten. Nun kann man in rechten Online-Netzwerken live beim Angriff auf das Getriebe der amerikanischen Demokratie zusehen.
Netflix-Doku „Das fantastische Leben des Ibelin“
:Zwei Leben
Als der schwer kranke Norweger Mats Steen mit 25 Jahren stirbt, erfährt seine Familie von seinem Leben im Videospiel „World of Warcraft“. Ein berührender und hoffnungsvoller Film.
Medien und KI
:Angriff auf den Abgriff
Die „New York Times“ droht der KI-Suchmaschine Perplexity wegen Urheberrechtsverletzungen mit rechtlichen Schritten. Das ist nicht nur ein Kampf um Geschäftsmodelle, sondern um die Zukunft der Medien.
Sachbuch „Lucky Loser“
:Die Erfindung des Milliardärs Donald Trump
„Dann schien er sich alles zuzutrauen“: Zwei „New York Times“-Reporter haben den Finanzen des Ex-Präsidenten nachgespürt. Ein Gespräch über Pleiten, Bluffs und die Macht des Reality-TV.
Kolumne „In aller Munde“
:„Ich wusste, ich musste mein Leben ändern“
Pete Wells, Restaurantkritiker der „New York Times“ und einer der einflussreichsten Gastrojournalisten der USA, hat seinen Job aufgegeben. Ein Grund dafür sind schlechte Blutwerte. Seitdem wird diskutiert: Wie ungesund ist es, Lokale zu testen?
Autofiktion
:Versucht’s mal mit der Wahrheit
Die Identität von Elena Ferrante, die „Meine geniale Freundin“ geschrieben hat, bleibt ein Rätsel. Ihr ist schon viel unterstellt worden. Jetzt nennt man ihre Bücher „Autofiktion“. Was für ein folgenschwerer Unsinn.
Politbarometer
:"Unbeliebtester Regierungschef der Welt"
Die "New York Times" verleiht Olaf Scholz einen zweifelhaften Titel. Bitte, lasst uns endlich mit solchen Meinungsumfragen in Ruhe!
"New York Times"
:Daddeln vor Debatte
Laut einer Studie verbringen die Nutzer der "New York Times" inzwischen mehr Zeit in der Spiele-App als in der für Journalismus.
Wohnen
:Wie ein Mann es schaffte, fünf Jahre kostenlos im Hotel zu wohnen
Mickey Barreto mietet sich dauerhaft in einem New Yorker Hotel ein, gibt sich als Eigentümer aus und verärgert so eine koreanische Sekte.
USA
:Trump muss "New York Times" Anwaltskosten erstatten
Für ihre Berichterstattung über geheim gehaltene Finanzen von Ex-US-Präsident Trump erhielten "New York Times"-Journalisten den Pulitzerpreis. Trump verklagte sie - erfolglos.
"New York Times" vs. Taylor Swift
:Was ist los, "New York Times"?
Eine der großen Zeitungen der Welt will Taylor Swift als lesbisch zwangsouten. Gute Nacht.
KI und Urheberrecht
:Der große Raubzug
Die "New York Times" verklagt Open AI und Microsoft wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Nicht nur wegen Geld.
HBO-Chef Casey Bloys
:Überraschende Wendung
Ein ehemaliger HBO-Mitarbeiter verklagt den Pay-TV-Konzern wegen Mobbings und Diskriminierung. Aber plötzlich geht es um viel mehr.
Krieg in Nahost
:"New York Times" korrigiert sich
In einem ersten Bericht zur Explosion auf dem Gelände des Ahli-Arab-Krankenhauses in Gaza habe man sich zu sehr auf Informationen der Hamas verlassen.
CNN-Chef Mark Thompson
:Der weiße Ritter
Von Montag an soll der Brite Mark Thompson den gebeutelten US-Fernsehsender CNN vor dem Untergang retten – so wie zuvor die New York Times. Wer ist der Mann, der sich das im Rentenalter noch antut?
Pressefreiheit in den USA
:Eine Razzia, die Amerika bewegt
Das rabiate Vorgehen der Polizei gegen eine Lokalzeitung in Kansas hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Das Weiße Haus sieht sich sogar zu einem Bekenntnis zur Pressefreiheit veranlasst.
Medienportale und KI
:Füttern verboten
Die "New York Times" verbietet das Datenschürfen für künstliche Intelligenz. Damit ist sie eher spät dran.
Journalismus
:"New York Times" löst Sportredaktion auf
Stattdessen übernimmt "The Athletic" die komplette sportliche Berichterstattung. Das freut weder die Redaktion, noch die Leser. Denn moderner Sportjournalismus wird das so nicht.
Streik bei Zeitungsgruppe Gannett
:Hilferuf einer Branche
Bei der größten US-amerikanischen Zeitungsgruppe streiken 24 Blätter. Sie fordern den Abgang von CEO Mike Reed.
Comic
:US-Zeitungen streichen "Dilbert"
Wegen rassistischer Kommentare seines Zeichners wollen mehr als hundert Zeitungen den Büro-Comic "Dilbert" nicht mehr veröffentlichen.