US-Medien

Medien in den USA

Leute
:Das Arschloch am Set sein? Für Frauen keine Option

Anya Taylor-Joy hält Method Acting für ein Männerding. Morgan Freeman drückt auch mal beide Augen zu, wenn die Gage stimmt. Und Klaas Heufer-Umlauf gibt an, ein Angeber zu sein.

Personalisierte Preise
:Sie sind zahlungsbereit? Selbst schuld!

Wie viel das Taxi kostet, hängt nicht nur von der Strecke ab, sondern auch davon, wer es bucht. Auch die „Washington Post“ steigt ein in die Big-Brother-Preispolitik.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Soziologie
:Ein Hirntumor, ein Schweinekopf und eine irre Geschichte

Analphabet bis 18, beinahe Fußballprofi, Fälschungsverdacht: Jason Arday, jüngster schwarzer Professor der Universität Cambridge, steht im Zentrum massiver Vorwürfe. Sind seine Arbeiten und die abenteuerliche Biografie erfunden?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Psychologie
:Die lügen doch alle

Viele Menschen halten Falschnachrichten für allgegenwärtig – was einfach nicht stimmt: Auch übertriebenes Misstrauen führt in die Irre. Wer dafür besonders anfällig ist.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

US-Justizministerium
:Vorladung von NYT-Journalisten zurückgezogen

Das US-Justizministerium zieht im Streit über die Offenlegung von Informanten Vorladungen gegen Journalisten der New York Times zurück. Dies erklärte ein Staatsanwalt am Donnerstag bei einer Gerichtsanhörung. Die Anordnungen waren ⁠von ...

Hollywood-Deal
:EU-Kommission stimmt Warner-Übernahme durch Paramount zu

Seit Monaten sorgt der Mega-Deal der beiden Filmstudios für Kritik. Wettbewerbshüter in mehreren Ländern prüfen die Übernahme. Jetzt stimmt Brüssel zu – allerdings unter Auflagen.

MeinungNew York Times
:Mit dieser Vorladung von Journalisten überschreitet Donald Trump eine Grenze

Die US-Justiz lässt sich vom Präsidenten benutzen, um an Quellen von Reportern heranzukommen. Damit gefährdet sie einen Grundpfeiler der Freiheit, die Trump so gerne preist.

SZ PlusKommentar von Charlotte Walser

US-Präsident
:Trump rühmt sich mit fehlerfreiem Kognitionstest

Donald Trump ist der bei Amtsantritt älteste US-Präsident in der Geschichte; über seine Gesundheit wird ausgiebig spekuliert. Er selbst betont immer wieder, bei Kognitionstests sehr gut abzuschneiden.

Nachruf
:Zuständig für die Wunder

Popmogul, Mäzen, großer Talentsucher und Produzent: Eine Verneigung vor Clive Davis, dem Whitney Houston und Bruce Springsteen ihre Weltkarriere zu verdanken haben.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

US-Medien
:Die Sprengmeisterin

Bari Weiss hat als Chefin von CBS News bei „60 Minutes“ verdiente Reporter rausgeworfen – und beschneidet eine journalistische Institution des US-Fernsehens. Ein Zugeständnis an Donald Trump?

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Weltmeisterschaft
:Er ist Donald Trumps Stimme am Fußballplatz

Panayotis Alexander Lalas kickte einst selbst für das US-Team, optisch lag er damals irgendwo zwischen Kurt Cobain und Catweazle. Ein Freigeist also? Nicht wirklich, wie heute täglich im Fernsehen zu erleben ist.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Donald Trumps 80. Geburtstag
:Das vielleicht größte Talent von allen

Womöglich wäre der Welt ein Präsident Trump erspart geblieben, wenn der junge Donald einfach das hätte werden dürfen, was er wollte: Filmproduzent. Dem begabten Entertainer, Reality-TV-Darsteller und miesen Politiker zum 80.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Aktuelles Lexikon
:Was ist die „Late Show“?

Sie war die beliebteste Comedy-Sendung in den USA, die nun vom Sender CBS abgesetzt worden ist. Manche vermuten: auf Druck aus dem Weißen Haus.

Von Joachim Käppner

USA
:Zwei Besudelte

Die Klage von Elon Musk gegen Sam Altman und den KI-Konzern Open AI wird abgewiesen – wegen Verjährung. Ein typisches Ende für einen Promi-Prozess in den USA: Nach der Schlammschlacht stehen alle schlechter da.

Von Jürgen Schmieder

Journalismus
:Für die Pressefreiheit, gegen Trump

Eine Journalistin der „Washington Post“ erhielt im Januar Besuch vom FBI. Nun wird die Zeitung für eine Recherche, an der sie beteiligt war, mit einem Pulitzer-Preis geehrt.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Medien
:Außenseiter, Mann des Volkes, Verschwörungserzähler

Tucker Carlson erklärt in einem erstaunlichen Interview mit der „New York Times“, wie es zu seinem Bruch mit Donald Trump kam. Die Welt, der er lange angehörte, will er dabei als korrupt entlarven.

SZ PlusVon Willi Winkler

US-Medien
:Warum jetzt viele an eine Inszenierung glauben

Melania und Donald Trump fordern die Absetzung von Jimmy Kimmel – wegen eines Witzes in den Tagen vor dem Anschlagsversuch in Washington. Auch eine Aussage der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, irritiert nun.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Hollywood
:Warner-Aktionäre billigen Kauf durch Paramount

Einer der größten Deals der US-Filmbranche nimmt eine wichtige Hürde. Doch Wettbewerbshüter haben den Kauf des Filmstudios durch seinen Kontrahenten noch nicht abgesegnet. Der Deal könnte auch für den Trump-kritischen Nachrichtensender CNN Folgen haben.

Ukraine
:Donnyland ist abgebrannt

Ukrainische Unterhändler schlagen vor, einen Teil des Donbass umzubenennen – in der Hoffnung, Trumps Eitelkeit damit für sich zu nutzen. Gibt es noch Grenzen zwischen Politik und Satire?

Von Moritz Baumstieger

Demokratie
:Wie Elon Musk und andere Superreiche ihre Medien einspannen

Eine neue Clique von Ultrareichen kauft Medien und fördert damit eigene Geschäfte und rechtspopulistische Politiker. Wie stark bedroht das die Demokratie und was lässt sich dagegen tun?

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid, Alexander Hagelüken, Ann-Kathrin Nezik und Martin Wittmann

Dating
:Es hat sich ausgewischt

Dating-Plattformen wie Tinder haben ein Problem: Die Nutzer wischen nicht mehr so gerne, junge Menschen treffen sich wieder lieber im echten Leben. Und nun?

Von Jürgen Schmieder

Dating
:Schlag mich, und wir verlieben uns

Zu oberflächlich, zu langweilig, zu zeitraubend: Die Generation Z ist so frustriert vom Online-Dating, dass sie zum Flirten wieder die Offline-Welt betritt. Neuester Pilgerort für New Yorker Singles: ein Wrestling-Turnier.

SZ PlusVon Marcel Laskus

Journalismus
:Der zweifache Pulitzer-Preisträger John F. Burns ist gestorben

In seiner 40-jährigen Karriere berichtete er aus Krisengebieten auf der ganzen Welt und vermittelte auf eindringliche Weise das Chaos des Krieges.

Hollywood
:„Es ist die Hölle“

Harvey Weinstein gibt ein großes Interview aus dem Gefängnis heraus. Einsehen, Reue, gar eine Bitte um Vergebung nach den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs sucht man darin beinahe vergeblich.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Theater
:Könnte tödlich enden

Eine Horrorstory über ein total ziviles Menschenopfer inszeniert Marie Schleef am Schauspiel Essen: Shirley Jacksons Kurzgeschichte „The Lottery“ wird zur Stummfilm-Parabel unreflektierter Konformität.

SZ PlusVon Alexander Menden

Krieg in Iran
:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos

Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Hollywood-Studio Warner
:Netflix gibt auf – jetzt kommen die Trump-Leute

Der Streaming-Konzern Netflix zieht im Bieterwettstreit um das Hollywood-Studio Warner Bros. nicht mehr nach. Jetzt könnte der Weg für Paramount frei sein – und damit für einen Vertrauten von Präsident Donald Trump.

Von Caspar Busse

Podcast
:Hier sprechen die CEOs

Das Silicon Valley hat seine eigene Öffentlichkeit geschaffen: Warum Mark Zuckerberg und Sam Altman neuerdings am liebsten im Podcast TBPN von ihren Visionen zur Weltlage erzählen.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Europäische Zentralbank
:Lagarde will Amtszeit als EZB-Präsidentin erfüllen

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Christine Lagarde wolle ihr Amt vorzeitig niederlegen. In einem Zeitungsinterview sagt sie nun, sie wolle bleiben.

Medien
:Investor Buffett steigt bei der „New York Times“ ein

Die Entscheidungen des legendären US-Finanziers gelten vielen als wegweisend. Jetzt setzt er auf das Zeitungs- und Mediengeschäft. Andere Techaktien verkauft er überraschend.

Von Caspar Busse

Stephen Colbert vs. Trump-Regierung
:Dann eben auf Youtube

Stephen Colbert macht seinem Sender CBS Zensurvorwürfe, weil er ein Interview mit dem Senatskandidaten James Talarico nicht senden durfte. Und zeigt es dann trotzdem im Netz.

Von Carolin Gasteiger

Podcast: „Auf den Punkt“
:Bezos und die „Washington Post“: Angst vor Trump

Keine Gleichschaltung, sondern Ausschaltung: Warum es bei der Zeitung des Multimilliardärs Jeff Bezos zum Kahlschlag kommt.

Von Andrian Kreye und Lars Langenau

„Washington Post“
:Jetzt geht auch der Verleger

Will Lewis verlässt die Zeitung von Jeff Bezos, nachdem dort einem Drittel der Belegschaft gekündigt worden war. Die Glaubwürdigkeit der Zeitung ist weiterhin in Gefahr.

Von Andrian Kreye

Meinung„Washington Post“
:Jeff Bezos macht sich der Feigheit vor Donald Trump schuldig

Der Amazon-Milliardär zerstört die Traditionszeitung. Dabei geht es nicht um ein paar Millionen Dollar Verlust, sondern darum: Er möchte Trump eilfertig Beihilfe leisten zum Abbau der Demokratie.

SZ PlusKommentar von Andrian Kreye

Geschichtsbild
:Bei der „Washington Post“

Watergate wird auf ewig mit dem Namen dieser Zeitung verbunden sein. Was für ein Wert. Aber unter Werten versteht der heutige Eigentümer Jeff Bezos offenbar nur Geld.

SZ PlusVon Reymer Klüver

USA
:Wie Jeff Bezos die „Washington Post“ zerlegt

Die Zeitung aus der US-Hauptstadt war lange ein Flaggschiff des amerikanischen Journalismus. Mit dem Milliardär kam die Zensur. Nun folgt ein Kahlschlag: Mehr als jeder dritte Journalist wird entlassen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Neuer Vorstoß
:Iran sucht Gespräche mit den USA

Präsident Trump hat dem Mullah-Regime nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten massiv gedroht. Nun will Teheran offenbar mit Washington verhandeln.

Von Peter Burghardt

Macht im Netz
:Im Schatten der Angst

Die Meldungen mehren sich, dass man auf Tiktok „Epstein“ nicht mehr posten könne, kritische Inhalte zur Einwanderungsbehörde ICE würden geblockt – verwandelt sich der digitale Raum in einen Machtraum?

SZ PlusVon Andrian Kreye

Leute
:Einmal Mondscheintarif für Dorothee Bär

Dorothee Bär wäre gern bei einer Mondlandung dabei. Michael J. Fox versucht, sich mit seiner Krankheit zu arrangieren. Und Stefanie Giesinger lässt alles raus.

USA
:Die Streamer des Vertrauens

Selbsternannte „unabhängige“ Reporter veröffentlichen tendenziöse Videos von den Demonstrationen gegen die ICE-Einsätze. Sie erzeugen ein verzerrtes Bild von Gewalt und Anarchie – unterstützt von der US-Regierung.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Trump-Interview
:Vier Reporter und ein Präsident

Die „New York Times“ will Donald Trump nach allen Regeln ihrer Kunst auf den Zahn fühlen. Und apportiert doch nur seinen Mythos. Kann man Populisten wirklich nicht interviewen, ohne ihnen zu helfen?

SZ PlusVon Jens-Christian Rabe

Weltpolitik
:Im Rausch der Macht

Wie autoritäre Führer wie Wladimir Putin und Donald Trump voneinander lernen. Und wo das alles für jene endet, die mit ihnen gemeinsame Sache machen.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

MeinungNeue Weltordnung
:Der US-Präsident hegt imperialistische Allmachtsfantasien

Ausgerechnet Donald Trump, der Amerikas „endlose Kriege“ beenden wollte, beginnt nun neue. Er droht Feinden und Freunden, er sieht als Grenze seiner Macht nur „meine eigene Moral“. Für den Westen bedeutet das wenig Gutes.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Der Trip des Jahres
:„Wow, the Festspielhouse“ oder: auf nach Beireid!

Vier Kardinalfehler, die Sie auf gar keinen Fall machen sollten – wenn Sie einer Empfehlung der „New York Times“ folgen und nach Bayreuth aufbrechen.

Glosse von Olaf Przybilla

Journalismus
:Der Feind der Mächtigen

Henry Kissingers Berater hätten ihn am liebsten eingesperrt: Der Netflix-Doku „Cover-Up“ gelingt das Kunststück, den legendären US-Reporter Seymour Hersh zu feiern – ohne ihm zu huldigen.

SZ PlusVon Willi Winkler

US-Politik
:„Die Maga-Bewegung wird ohne Trump zerfallen“

Rich Logis war fanatischer Anhänger des US-Präsidenten, dann brach er öffentlich mit ihm. Jetzt hilft er anderen Menschen, aus der Maga-Bewegung auszusteigen – und hat Sorge, was auf diese folgen könnte.

SZ PlusInterview von Boris Herrmann

Hollywood
:Tech-Milliardär Ellison garantiert Teil des Warner-Gebots

Warner Brothers hat die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison abblitzen lassen und sich für das Übernahmeangebot von Netflix entschieden. Ellison bessert nun nach.

MeinungDebatte
:Deutsche, lernt von Amerika

Eine Abordnung Berliner Progressiver schwadronierte neulich in Zürich von Cancel-Culture in der BRD. Lernen könnten sie von den Intellektuellen in den USA: Hier wird nicht gejammert in Wutbehaglichkeit, hier geht es ums Überleben.

SZ PlusVon Hilmar Klute

US-Medienkonzern
:Warner Bros. lehnt Paramount-Offerte ab – Chancen von Netflix steigen

Wem gehören künftig die Film- und Fernsehstudios von Warner Bros. und der Streamingdienst HBO Max? Im Übernahmekampf gibt es jetzt ein neues Kapitel.

USA
:Trump wittert Chance bei Bieterschlacht um Warner Bros.

Paramount will Netflix ausbooten und den Warner-Konzern schlucken – mitsamt dem Fernsehsender CNN. Gelingt der Deal, gäbe es wohl ein Trump-kritisches Medium weniger.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Charlotte Walser

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