:Wie Elon Musk und andere Superreiche ihre Medien einspannen
Eine neue Clique von Ultrareichen kauft Medien und fördert damit eigene Geschäfte und rechtspopulistische Politiker. Wie stark bedroht das die Demokratie und was lässt sich dagegen tun?
Dating
:Es hat sich ausgewischt
Dating-Plattformen wie Tinder haben ein Problem: Die Nutzer wischen nicht mehr so gerne, junge Menschen treffen sich wieder lieber im echten Leben. Und nun?
Dating
:Schlag mich, und wir verlieben uns
Zu oberflächlich, zu langweilig, zu zeitraubend: Die Generation Z ist so frustriert vom Online-Dating, dass sie zum Flirten wieder die Offline-Welt betritt. Neuester Pilgerort für New Yorker Singles: ein Wrestling-Turnier.
Journalismus
:Der zweifache Pulitzer-Preisträger John F. Burns ist gestorben
In seiner 40-jährigen Karriere berichtete er aus Krisengebieten auf der ganzen Welt und vermittelte auf eindringliche Weise das Chaos des Krieges.
Hollywood
:„Es ist die Hölle“
Harvey Weinstein gibt ein großes Interview aus dem Gefängnis heraus. Einsehen, Reue, gar eine Bitte um Vergebung nach den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs sucht man darin beinahe vergeblich.
Theater
:Könnte tödlich enden
Eine Horrorstory über ein total ziviles Menschenopfer inszeniert Marie Schleef am Schauspiel Essen: Shirley Jacksons Kurzgeschichte „The Lottery“ wird zur Stummfilm-Parabel unreflektierter Konformität.
Krieg in Iran
:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos
Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.
Hollywood-Studio Warner
:Netflix gibt auf – jetzt kommen die Trump-Leute
Der Streaming-Konzern Netflix zieht im Bieterwettstreit um das Hollywood-Studio Warner Bros. nicht mehr nach. Jetzt könnte der Weg für Paramount frei sein – und damit für einen Vertrauten von Präsident Donald Trump.
Podcast
:Hier sprechen die CEOs
Das Silicon Valley hat seine eigene Öffentlichkeit geschaffen: Warum Mark Zuckerberg und Sam Altman neuerdings am liebsten im Podcast TBPN von ihren Visionen zur Weltlage erzählen.
Europäische Zentralbank
:Lagarde will Amtszeit als EZB-Präsidentin erfüllen
Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Christine Lagarde wolle ihr Amt vorzeitig niederlegen. In einem Zeitungsinterview sagt sie nun, sie wolle bleiben.
Medien
:Investor Buffett steigt bei der „New York Times“ ein
Die Entscheidungen des legendären US-Finanziers gelten vielen als wegweisend. Jetzt setzt er auf das Zeitungs- und Mediengeschäft. Andere Techaktien verkauft er überraschend.
Stephen Colbert vs. Trump-Regierung
:Dann eben auf Youtube
Stephen Colbert macht seinem Sender CBS Zensurvorwürfe, weil er ein Interview mit dem Senatskandidaten James Talarico nicht senden durfte. Und zeigt es dann trotzdem im Netz.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Bezos und die „Washington Post“: Angst vor Trump
Keine Gleichschaltung, sondern Ausschaltung: Warum es bei der Zeitung des Multimilliardärs Jeff Bezos zum Kahlschlag kommt.
„Washington Post“
:Jetzt geht auch der Verleger
Will Lewis verlässt die Zeitung von Jeff Bezos, nachdem dort einem Drittel der Belegschaft gekündigt worden war. Die Glaubwürdigkeit der Zeitung ist weiterhin in Gefahr.
Meinung„Washington Post“
:Jeff Bezos macht sich der Feigheit vor Donald Trump schuldig
Der Amazon-Milliardär zerstört die Traditionszeitung. Dabei geht es nicht um ein paar Millionen Dollar Verlust, sondern darum: Er möchte Trump eilfertig Beihilfe leisten zum Abbau der Demokratie.
Geschichtsbild
:Bei der „Washington Post“
Watergate wird auf ewig mit dem Namen dieser Zeitung verbunden sein. Was für ein Wert. Aber unter Werten versteht der heutige Eigentümer Jeff Bezos offenbar nur Geld.
USA
:Wie Jeff Bezos die „Washington Post“ zerlegt
Die Zeitung aus der US-Hauptstadt war lange ein Flaggschiff des amerikanischen Journalismus. Mit dem Milliardär kam die Zensur. Nun folgt ein Kahlschlag: Mehr als jeder dritte Journalist wird entlassen.
Neuer Vorstoß
:Iran sucht Gespräche mit den USA
Präsident Trump hat dem Mullah-Regime nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten massiv gedroht. Nun will Teheran offenbar mit Washington verhandeln.
Macht im Netz
:Im Schatten der Angst
Die Meldungen mehren sich, dass man auf Tiktok „Epstein“ nicht mehr posten könne, kritische Inhalte zur Einwanderungsbehörde ICE würden geblockt – verwandelt sich der digitale Raum in einen Machtraum?
Leute
:Einmal Mondscheintarif für Dorothee Bär
Dorothee Bär wäre gern bei einer Mondlandung dabei. Michael J. Fox versucht, sich mit seiner Krankheit zu arrangieren. Und Stefanie Giesinger lässt alles raus.
USA
:Die Streamer des Vertrauens
Selbsternannte „unabhängige“ Reporter veröffentlichen tendenziöse Videos von den Demonstrationen gegen die ICE-Einsätze. Sie erzeugen ein verzerrtes Bild von Gewalt und Anarchie – unterstützt von der US-Regierung.
Trump-Interview
:Vier Reporter und ein Präsident
Die „New York Times“ will Donald Trump nach allen Regeln ihrer Kunst auf den Zahn fühlen. Und apportiert doch nur seinen Mythos. Kann man Populisten wirklich nicht interviewen, ohne ihnen zu helfen?
Weltpolitik
:Im Rausch der Macht
Wie autoritäre Führer wie Wladimir Putin und Donald Trump voneinander lernen. Und wo das alles für jene endet, die mit ihnen gemeinsame Sache machen.
Ausgerechnet Donald Trump, der Amerikas „endlose Kriege“ beenden wollte, beginnt nun neue. Er droht Feinden und Freunden, er sieht als Grenze seiner Macht nur „meine eigene Moral“. Für den Westen bedeutet das wenig Gutes.
Der Trip des Jahres
:„Wow, the Festspielhouse“ oder: auf nach Beireid!
Vier Kardinalfehler, die Sie auf gar keinen Fall machen sollten – wenn Sie einer Empfehlung der „New York Times“ folgen und nach Bayreuth aufbrechen.
Journalismus
:Der Feind der Mächtigen
Henry Kissingers Berater hätten ihn am liebsten eingesperrt: Der Netflix-Doku „Cover-Up“ gelingt das Kunststück, den legendären US-Reporter Seymour Hersh zu feiern – ohne ihm zu huldigen.
US-Politik
:„Die Maga-Bewegung wird ohne Trump zerfallen“
Rich Logis war fanatischer Anhänger des US-Präsidenten, dann brach er öffentlich mit ihm. Jetzt hilft er anderen Menschen, aus der Maga-Bewegung auszusteigen – und hat Sorge, was auf diese folgen könnte.
Hollywood
:Tech-Milliardär Ellison garantiert Teil des Warner-Gebots
Warner Brothers hat die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison abblitzen lassen und sich für das Übernahmeangebot von Netflix entschieden. Ellison bessert nun nach.
MeinungDebatte
:Deutsche, lernt von Amerika
Eine Abordnung Berliner Progressiver schwadronierte neulich in Zürich von Cancel-Culture in der BRD. Lernen könnten sie von den Intellektuellen in den USA: Hier wird nicht gejammert in Wutbehaglichkeit, hier geht es ums Überleben.
US-Medienkonzern
:Warner Bros. lehnt Paramount-Offerte ab – Chancen von Netflix steigen
Wem gehören künftig die Film- und Fernsehstudios von Warner Bros. und der Streamingdienst HBO Max? Im Übernahmekampf gibt es jetzt ein neues Kapitel.
USA
:Trump wittert Chance bei Bieterschlacht um Warner Bros.
Paramount will Netflix ausbooten und den Warner-Konzern schlucken – mitsamt dem Fernsehsender CNN. Gelingt der Deal, gäbe es wohl ein Trump-kritisches Medium weniger.
US-Medienindustrie
:Paramount überbietet Netflix im Übernahmekampf um Warner
Am Freitag sah Paramount noch wie der Verlierer gegen Netflix aus. Doch jetzt hat der Konzern im Multi-Milliarden-Bieten um das Film- und Fernsehstudio Warner nachgelegt.
Milliardenübernahme
:Netflix steigt groß in Hollywood ein
Der Streaming-Anbieter will die Traditionsfirma Warner Brothers in Hollywood für sehr viel Geld kaufen und seine Position ausbauen. Der Deal hat auch eine politische Dimension.
Pressefreiheit
:Eine Prangerliste für Journalisten
Trumps Presseabteilung stellt neuerdings die „Mediensünder der Woche“ zur Schau – und greift in einem weiteren, erschreckenden Schritt die unabhängige Berichterstattung in den USA an.
Washington D.C.
:Das Weiße Haus als Lernort
Donald Trump macht im Handumdrehen aus Freunden Feinde und umgekehrt. Der Rest der Welt schaut zu – wie ein aufgeregter Hühnerhaufen.
Künstliche Intelligenz
:Musk, Grok und die Frage: Was ist Wahrheit?
In der KI von Elon Musk schlagen sich oft eher seine Meinungen nieder als die Fakten. Nun gibt es Aufregung wegen Lügen um die Präsidentschaftswahl 2020.
Doku
:Mama fotografiert den Krieg
Lynsey Addario war als Kriegsfotografin in Afghanistan, in Libyen, in der Ukraine. Die Doku „Love + War – zwischen Krieg und Familie“ zeigt sie auch privat – ein berührendes Porträt.
SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Die Demokraten haben ihr Momentum selbst zerstört“
Erst feiern, dann einknicken: Hätten die Demokraten nach ihren erstaunlichen Wahlsiegen selbstbewusster mit Trump verhandeln müssen? Und was heißt jetzt noch mal BSW? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.
Kriegsfotografin Lynsey Addario
:„Ich habe das Gefühl, für meine Kinder am Leben bleiben zu müssen“
Seit 25 Jahren arbeitet Lynsey Addario als Kriegsfotografin. Zweimal wurde die Pulitzerpreisträgerin gekidnappt, mehrmals war sie dem Tod nahe. Inzwischen ist sie zweifache Mutter und fragt sich: Wie viel Risiko bin ich noch bereit einzugehen?
Verhaftete NBA-Größen Rozier und Billups
:Wie „Ocean’s Eleven“ und „Goodfellas“
Ein doppelter Skandal erschüttert die US-Basketballliga NBA. Es geht um Insiderinformationen an Wettbetrüger, vielleicht sogar verschobene Spiele. Aber auch um illegale Pokerabende, bei denen ein Cheftrainer der Mafia beim Betrug geholfen haben soll.
Medien in den USA
:„Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit“
Zahlreiche Medienhäuser weigern sich, nur noch exakt nach den Vorgaben des Pentagon zu berichten. Sie schließen sich zum Protest zusammen. Mit den Regeln haben die Versuche der Trump-Regierung, kritischen Journalismus zu gängeln, einen neuen Höhepunkt erreicht.
US-Medien
:Papa schaut zu
Mit Bad Bunny gegen den Präsidenten: „Saturday Night Live“ wird 50. Zur Lage der großen Comedy-Institution des amerikanischen Fernsehens in Zeiten von Trumps Angriffen gegen Medien.
US-Medien
:Ein Kniefall vor Donald Trump?
Sie kündigte öffentlichkeitswirksam bei der „New York Times“ und gilt als eine der profiliertesten Stimmen gegen die „woke“ Linke in den USA. Nun wird Bari Weiss News-Chefin des Fernsehsenders CBS.
MeinungSüddeutsche Zeitung
:Ein Glück, seit 80 Jahren
Dieser Zeitung ist es stets um Aufklärung, Freiheit und Demokratie gegangen. Diese Errungenschaften werden nun bedroht – ausgerechnet aus dem Land, das den Deutschen einst die freie Presse brachte. Da muss man mit Ernst gegenhalten. Aber nicht nur damit.
MeinungUSA
:Jimmy Kimmel wurde zum Opfer von Gier, nicht von Zensur
Was bleibt von der Causa um den Late-Night-Talker? Hier sind es Medienkonzerne, die die Meinungsfreiheit gefährden – indem sie sich bei der Regierung Trump einschleimen wollen, um noch mehr Geld zu machen.
Jimmy Kimmel
:Schaltet euch ab
Die Regierung Trump erschafft gerade eine neue Medienwelt. Die künstliche Intelligenz rückt an die Stelle von Fernsehsendern und Zeitungen.
MeinungUSA
:Es wird dunkler für die Demokratie – umso mehr braucht es eine furchtlose Presse
Der amerikanische Präsident und seine Vasallen greifen die klassischen Medien massiv an, teils mit Erfolg. Wie Journalisten und Verleger reagieren sollten.
MeinungDemokratie
:Was derzeit in den USA geschieht, wirkt wie aus der Gebrauchsanweisung für Autokraten
Nein, es ist nicht entschuldbar, wenn Menschen im Netz die Ermordung von Charlie Kirk feiern. Aber die Regierung nimmt es zum Vorwand für sehr gefährliche Vorhaben.
Trumps Kampagne gegen US-Medien
:Und jetzt gegen die „New York Times“
Trump verklagt die „New York Times“ auf 15 Milliarden Dollar Schadenersatz. Es ist Teil einer Kampagne, mit der der US-Präsident Sender und Verlage einzuschüchtern versucht. Erste Erfolge hat er bereits erzielt.
Leute
:„Es fühlte sich an, als wäre ich in einem Kafka-Roman gefangen“
Nina Chuba war wochenlang seekrank, Stephen Colbert bewirbt sich mit einem Emmy für einen neuen Job, und Jannik Kontalis scheitert als OB-Kandidat in Mönchengladbach.