US-Medien

Medien in den USA

Demokratie
:Wie Elon Musk und andere Superreiche ihre Medien einspannen

Eine neue Clique von Ultrareichen kauft Medien und fördert damit eigene Geschäfte und rechtspopulistische Politiker. Wie stark bedroht das die Demokratie und was lässt sich dagegen tun?

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid, Alexander Hagelüken, Ann-Kathrin Nezik und Martin Wittmann

Dating
:Es hat sich ausgewischt

Dating-Plattformen wie Tinder haben ein Problem: Die Nutzer wischen nicht mehr so gerne, junge Menschen treffen sich wieder lieber im echten Leben. Und nun?

Von Jürgen Schmieder

Dating
:Schlag mich, und wir verlieben uns

Zu oberflächlich, zu langweilig, zu zeitraubend: Die Generation Z ist so frustriert vom Online-Dating, dass sie zum Flirten wieder die Offline-Welt betritt. Neuester Pilgerort für New Yorker Singles: ein Wrestling-Turnier.

SZ PlusVon Marcel Laskus

Journalismus
:Der zweifache Pulitzer-Preisträger John F. Burns ist gestorben

In seiner 40-jährigen Karriere berichtete er aus Krisengebieten auf der ganzen Welt und vermittelte auf eindringliche Weise das Chaos des Krieges.

Hollywood
:„Es ist die Hölle“

Harvey Weinstein gibt ein großes Interview aus dem Gefängnis heraus. Einsehen, Reue, gar eine Bitte um Vergebung nach den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs sucht man darin beinahe vergeblich.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Theater
:Könnte tödlich enden

Eine Horrorstory über ein total ziviles Menschenopfer inszeniert Marie Schleef am Schauspiel Essen: Shirley Jacksons Kurzgeschichte „The Lottery“ wird zur Stummfilm-Parabel unreflektierter Konformität.

SZ PlusVon Alexander Menden

Krieg in Iran
:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos

Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Hollywood-Studio Warner
:Netflix gibt auf – jetzt kommen die Trump-Leute

Der Streaming-Konzern Netflix zieht im Bieterwettstreit um das Hollywood-Studio Warner Bros. nicht mehr nach. Jetzt könnte der Weg für Paramount frei sein – und damit für einen Vertrauten von Präsident Donald Trump.

Von Caspar Busse

Podcast
:Hier sprechen die CEOs

Das Silicon Valley hat seine eigene Öffentlichkeit geschaffen: Warum Mark Zuckerberg und Sam Altman neuerdings am liebsten im Podcast TBPN von ihren Visionen zur Weltlage erzählen.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Europäische Zentralbank
:Lagarde will Amtszeit als EZB-Präsidentin erfüllen

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Christine Lagarde wolle ihr Amt vorzeitig niederlegen. In einem Zeitungsinterview sagt sie nun, sie wolle bleiben.

Medien
:Investor Buffett steigt bei der „New York Times“ ein

Die Entscheidungen des legendären US-Finanziers gelten vielen als wegweisend. Jetzt setzt er auf das Zeitungs- und Mediengeschäft. Andere Techaktien verkauft er überraschend.

Von Caspar Busse

Stephen Colbert vs. Trump-Regierung
:Dann eben auf Youtube

Stephen Colbert macht seinem Sender CBS Zensurvorwürfe, weil er ein Interview mit dem Senatskandidaten James Talarico nicht senden durfte. Und zeigt es dann trotzdem im Netz.

Von Carolin Gasteiger

Podcast: „Auf den Punkt“
:Bezos und die „Washington Post“: Angst vor Trump

Keine Gleichschaltung, sondern Ausschaltung: Warum es bei der Zeitung des Multimilliardärs Jeff Bezos zum Kahlschlag kommt.

Von Andrian Kreye und Lars Langenau

„Washington Post“
:Jetzt geht auch der Verleger

Will Lewis verlässt die Zeitung von Jeff Bezos, nachdem dort einem Drittel der Belegschaft gekündigt worden war. Die Glaubwürdigkeit der Zeitung ist weiterhin in Gefahr.

Von Andrian Kreye

Meinung„Washington Post“
:Jeff Bezos macht sich der Feigheit vor Donald Trump schuldig

Der Amazon-Milliardär zerstört die Traditionszeitung. Dabei geht es nicht um ein paar Millionen Dollar Verlust, sondern darum: Er möchte Trump eilfertig Beihilfe leisten zum Abbau der Demokratie.

SZ PlusKommentar von Andrian Kreye

Geschichtsbild
:Bei der „Washington Post“

Watergate wird auf ewig mit dem Namen dieser Zeitung verbunden sein. Was für ein Wert. Aber unter Werten versteht der heutige Eigentümer Jeff Bezos offenbar nur Geld.

SZ PlusVon Reymer Klüver

USA
:Wie Jeff Bezos die „Washington Post“ zerlegt

Die Zeitung aus der US-Hauptstadt war lange ein Flaggschiff des amerikanischen Journalismus. Mit dem Milliardär kam die Zensur. Nun folgt ein Kahlschlag: Mehr als jeder dritte Journalist wird entlassen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Neuer Vorstoß
:Iran sucht Gespräche mit den USA

Präsident Trump hat dem Mullah-Regime nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten massiv gedroht. Nun will Teheran offenbar mit Washington verhandeln.

Von Peter Burghardt

Macht im Netz
:Im Schatten der Angst

Die Meldungen mehren sich, dass man auf Tiktok „Epstein“ nicht mehr posten könne, kritische Inhalte zur Einwanderungsbehörde ICE würden geblockt – verwandelt sich der digitale Raum in einen Machtraum?

SZ PlusVon Andrian Kreye

Leute
:Einmal Mondscheintarif für Dorothee Bär

Dorothee Bär wäre gern bei einer Mondlandung dabei. Michael J. Fox versucht, sich mit seiner Krankheit zu arrangieren. Und Stefanie Giesinger lässt alles raus.

USA
:Die Streamer des Vertrauens

Selbsternannte „unabhängige“ Reporter veröffentlichen tendenziöse Videos von den Demonstrationen gegen die ICE-Einsätze. Sie erzeugen ein verzerrtes Bild von Gewalt und Anarchie – unterstützt von der US-Regierung.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Trump-Interview
:Vier Reporter und ein Präsident

Die „New York Times“ will Donald Trump nach allen Regeln ihrer Kunst auf den Zahn fühlen. Und apportiert doch nur seinen Mythos. Kann man Populisten wirklich nicht interviewen, ohne ihnen zu helfen?

SZ PlusVon Jens-Christian Rabe

Weltpolitik
:Im Rausch der Macht

Wie autoritäre Führer wie Wladimir Putin und Donald Trump voneinander lernen. Und wo das alles für jene endet, die mit ihnen gemeinsame Sache machen.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

MeinungNeue Weltordnung
:Der US-Präsident hegt imperialistische Allmachtsfantasien

Ausgerechnet Donald Trump, der Amerikas „endlose Kriege“ beenden wollte, beginnt nun neue. Er droht Feinden und Freunden, er sieht als Grenze seiner Macht nur „meine eigene Moral“. Für den Westen bedeutet das wenig Gutes.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Der Trip des Jahres
:„Wow, the Festspielhouse“ oder: auf nach Beireid!

Vier Kardinalfehler, die Sie auf gar keinen Fall machen sollten – wenn Sie einer Empfehlung der „New York Times“ folgen und nach Bayreuth aufbrechen.

Glosse von Olaf Przybilla

Journalismus
:Der Feind der Mächtigen

Henry Kissingers Berater hätten ihn am liebsten eingesperrt: Der Netflix-Doku „Cover-Up“ gelingt das Kunststück, den legendären US-Reporter Seymour Hersh zu feiern – ohne ihm zu huldigen.

SZ PlusVon Willi Winkler

US-Politik
:„Die Maga-Bewegung wird ohne Trump zerfallen“

Rich Logis war fanatischer Anhänger des US-Präsidenten, dann brach er öffentlich mit ihm. Jetzt hilft er anderen Menschen, aus der Maga-Bewegung auszusteigen – und hat Sorge, was auf diese folgen könnte.

SZ PlusInterview von Boris Herrmann

Hollywood
:Tech-Milliardär Ellison garantiert Teil des Warner-Gebots

Warner Brothers hat die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison abblitzen lassen und sich für das Übernahmeangebot von Netflix entschieden. Ellison bessert nun nach.

MeinungDebatte
:Deutsche, lernt von Amerika

Eine Abordnung Berliner Progressiver schwadronierte neulich in Zürich von Cancel-Culture in der BRD. Lernen könnten sie von den Intellektuellen in den USA: Hier wird nicht gejammert in Wutbehaglichkeit, hier geht es ums Überleben.

SZ PlusVon Hilmar Klute

US-Medienkonzern
:Warner Bros. lehnt Paramount-Offerte ab – Chancen von Netflix steigen

Wem gehören künftig die Film- und Fernsehstudios von Warner Bros. und der Streamingdienst HBO Max? Im Übernahmekampf gibt es jetzt ein neues Kapitel.

USA
:Trump wittert Chance bei Bieterschlacht um Warner Bros.

Paramount will Netflix ausbooten und den Warner-Konzern schlucken – mitsamt dem Fernsehsender CNN. Gelingt der Deal, gäbe es wohl ein Trump-kritisches Medium weniger.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Charlotte Walser

US-Medienindustrie
:Paramount überbietet Netflix im Übernahmekampf um Warner

Am Freitag sah Paramount noch wie der Verlierer gegen Netflix aus. Doch jetzt hat der Konzern im Multi-Milliarden-Bieten um das Film- und Fernsehstudio Warner nachgelegt.

Milliardenübernahme
:Netflix steigt groß in Hollywood ein

Der Streaming-Anbieter will die Traditionsfirma Warner Brothers in Hollywood für sehr viel Geld kaufen und seine Position ausbauen. Der Deal hat auch eine politische Dimension.

Von Caspar Busse

Pressefreiheit
:Eine Prangerliste für Journalisten

Trumps Presseabteilung stellt neuerdings die „Mediensünder der Woche“ zur Schau – und greift in einem weiteren, erschreckenden Schritt die unabhängige Berichterstattung in den USA an.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Washington D.C.
:Das Weiße Haus als Lernort

Donald Trump macht im Handumdrehen aus Freunden Feinde und umgekehrt. Der Rest der Welt schaut zu – wie ein aufgeregter Hühnerhaufen.

SZ PlusVon Hilmar Klute

Künstliche Intelligenz
:Musk, Grok und die Frage: Was ist Wahrheit?

In der KI von Elon Musk schlagen sich oft eher seine Meinungen nieder als die Fakten. Nun gibt es Aufregung wegen Lügen um die Präsidentschaftswahl 2020.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Doku
:Mama fotografiert den Krieg

Lynsey Addario war als Kriegsfotografin in Afghanistan, in Libyen, in der Ukraine. Die Doku  „Love + War – zwischen Krieg und Familie“ zeigt sie auch privat – ein berührendes Porträt.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Die Demokraten haben ihr Momentum selbst zerstört“

Erst feiern, dann einknicken: Hätten die Demokraten nach ihren erstaunlichen Wahlsiegen selbstbewusster mit Trump verhandeln müssen? Und was heißt jetzt noch mal BSW?  Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

Von Boris Herrmann und Christian Zaschke

Kriegsfotografin Lynsey Addario
:„Ich habe das Gefühl, für meine Kinder am Leben bleiben zu müssen“

Seit 25 Jahren arbeitet Lynsey Addario als Kriegsfotografin. Zweimal wurde die Pulitzerpreisträgerin gekidnappt, mehrmals war sie dem Tod nahe. Inzwischen ist sie zweifache Mutter und fragt sich: Wie viel Risiko bin ich noch bereit einzugehen?

SZ PlusInterview von Mareen Linnartz

Verhaftete NBA-Größen Rozier und Billups
:Wie „Ocean’s Eleven“ und „Goodfellas“

Ein doppelter Skandal erschüttert die US-Basketballliga NBA. Es geht um Insiderinformationen an Wettbetrüger, vielleicht sogar verschobene Spiele. Aber auch um illegale Pokerabende, bei denen ein Cheftrainer der Mafia beim Betrug geholfen haben soll.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Medien in den USA
:„Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit“

Zahlreiche Medienhäuser weigern sich, nur noch exakt nach den Vorgaben des Pentagon zu berichten. Sie schließen sich zum Protest zusammen. Mit den Regeln haben die Versuche der Trump-Regierung, kritischen Journalismus zu gängeln, einen neuen Höhepunkt erreicht.

SZ PlusVon Peter Burghardt

US-Medien
:Papa schaut zu

Mit Bad Bunny gegen den Präsidenten: „Saturday Night Live“ wird 50. Zur Lage der großen Comedy-Institution des amerikanischen Fernsehens in Zeiten von Trumps Angriffen gegen Medien.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

US-Medien
:Ein Kniefall vor Donald Trump?

Sie kündigte öffentlichkeitswirksam bei der „New York Times“ und gilt als eine der profiliertesten Stimmen gegen die „woke“ Linke in den USA. Nun wird Bari Weiss News-Chefin des Fernsehsenders CBS.

SZ PlusVon Andrian Kreye

MeinungSüddeutsche Zeitung
:Ein Glück, seit 80 Jahren

Dieser Zeitung ist es stets um Aufklärung, Freiheit und Demokratie gegangen. Diese Errungenschaften werden nun bedroht – ausgerechnet aus dem Land, das den Deutschen einst die freie Presse brachte. Da muss man mit Ernst gegenhalten. Aber nicht nur damit.

Kommentar von Judith Wittwer

MeinungUSA
:Jimmy Kimmel wurde zum Opfer von Gier, nicht von Zensur

Was bleibt von der Causa um den Late-Night-Talker? Hier sind es Medienkonzerne, die die Meinungsfreiheit gefährden – indem sie sich bei der Regierung Trump einschleimen wollen, um noch mehr Geld zu machen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Jimmy Kimmel
:Schaltet euch ab

Die Regierung Trump erschafft gerade eine neue Medienwelt.  Die künstliche Intelligenz rückt an die Stelle von Fernsehsendern und Zeitungen.

SZ PlusVon Andrian Kreye

MeinungUSA
:Es wird dunkler für die Demokratie – umso mehr braucht es eine furchtlose Presse

Der amerikanische Präsident und seine Vasallen greifen die klassischen Medien massiv an, teils mit Erfolg. Wie Journalisten und Verleger reagieren sollten.

SZ PlusKommentar von Ulrich Schäfer

MeinungDemokratie
:Was derzeit in den USA geschieht, wirkt wie aus der Gebrauchsanweisung für Autokraten

Nein, es ist nicht entschuldbar, wenn Menschen im Netz die Ermordung von Charlie Kirk feiern. Aber die Regierung nimmt es zum Vorwand für sehr gefährliche Vorhaben.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Trumps Kampagne gegen US-Medien
:Und jetzt gegen die „New York Times“

Trump verklagt die „New York Times“ auf 15 Milliarden Dollar Schadenersatz. Es ist Teil einer Kampagne, mit der der US-Präsident Sender und Verlage einzuschüchtern versucht. Erste Erfolge hat er bereits erzielt.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Leute
:„Es fühlte sich an, als wäre ich in einem Kafka-Roman gefangen“

Nina Chuba war wochenlang seekrank, Stephen Colbert bewirbt sich mit einem Emmy für einen neuen Job, und Jannik Kontalis scheitert als OB-Kandidat in Mönchengladbach.

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