Medienkritik

Berlin
:Die Linkspartei, Palästina und die Medien. Mit Özge İnan

„Intifada“-Rufe und Clan-Verbindungen: Ist die Kritik an der Berliner Linken bitter nötig – oder nur unfair aufgebauscht durch eine Presse, die ihren eigenen Bedeutungsverlust erlebt?

Podcast von Ronen Steinke

MDR und die Wahl in Sachsen-Anhalt
:Ganz lieb gefragt

Ulrich Siegmund könnte der erste AfD-Ministerpräsident in Deutschland werden. Der MDR, der dann bedroht wäre, spricht mit ihm übers Geschirrspülen, seine Kindheit und die Kaulitz-Brüder. Über Journalismus im Smalltalk-Modus.

SZ PlusEssay von Thore Rausch

MeinungÜbernahme „Fränkischer Tag“
:Was passiert, wenn das Lokalblatt an Autorität verliert

Bambergs CSU liegt am Boden. Das wäre die Stunde der örtlichen Zeitung. Seit einem Verlagswechsel aber reiht sich beim „Fränkischen Tag“ ein Malheur ans andere. Ein kritischer Moment für die Stadtgesellschaft.

SZ PlusKommentar von Olaf Przybilla

Medienkritik
:Wer sagt hier was zu wem?

Die Schauspielerin Sibel Kekilli wirft der Zeitschrift „Bunte“ vor, den falschen Eindruck zu erwecken, sie habe dieser ein Interview gegeben. Aber stimmt das? Eine Textanalyse.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Gaza-Krieg und die Folgen
:Die falsch verstandene Staatsräson

Wie gehen deutsche Politiker und Medien mit dem Gaza-Krieg um? Der Völkerrechtler Kai Ambos und der Journalist Fabian Goldmann sehen eine deutliche Einseitigkeit zugunsten Israels. Die Folgen wiegen schwer.

SZ PlusRezension von René Wildangel

Großbritannien
:Prinz Harry verliert vor Gericht

Haben britische Boulevardmedien Privatdetektive angeheuert, um bei Prinz Harry illegal Abhörgeräte anzubringen und Polizeibeamte zu bestechen? Einem Gericht reichen die Beweise dafür nicht.

Von Martin Wittmann

Ausstellung
:5000 Jahre Tutti Frutti

Das Düsseldorfer K21 zeigt eine Retrospektive des Digitalkünstlers Jon Rafman. Seine neosurrealen Trashwelten sind der Gegenentwurf zur extraglatten KI-Synthetik.

SZ PlusVon Till Briegleb

Russland-Propaganda
:„Putins Influencerin“ setzt ihre Akzente in Frankreich

Xenia Fedorova war mal Chefin des Senders „Russia Today“ in Frankreich. Nun verbreitet sie die Propaganda des Kreml im rechten Nachrichtensender CNews – ohne Widerrede.

SZ PlusVon Oliver Meiler

MeinungToter Wal
:Und jetzt noch Staatsakt und Trauergottesdienst?

Der gestrandete und dann angeblich gerettete Wal Timmy ist tot. Auch für die Berichterstattung darüber wäre das ein Anlass innezuhalten. Stattdessen weiden wir ihn aus.

SZ PlusKommentar von Gerhard Matzig

Nachruf Otto Köhler
:Die lieben Kollegen

Otto Köhler war beim „Spiegel“ der erste Medienjournalist in der Bundesrepublik. Nichts entging ihm – auch nicht die Nazi-Vorgeschichte vieler Journalisten. Jetzt ist der große linke Aufklärer im Alter von 91 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Willi Winkler

MeinungManipulierte Bilder
:Das erste Opfer der KI ist die Wahrheit

Das ZDF verbreitet aus Versehen KI-Fakes, die US-Regierung mit voller Absicht. Auf dem Spiel steht eine der wertvollsten und flüchtigsten Ressourcen des 21. Jahrhunderts: Vertrauen.

SZ PlusEssay von Simon Berlin

„Schnella Italia“
:Speed-Queen? Crash-Queen? Drama-Queen?

In der Welt da draußen haben die Königlichen gerade nicht den besten Ruf. Bei Olympia hingegen bricht den royalen Athletinnen kein Zacken aus der Krone.

Kolumne von Holger Gertz

Epstein Files
:Wieder sind die Frauen nichts als „Material“

Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

In eigener Sache
:Niggemeier verstärkt die SZ

Der profilierte und vielfach ausgezeichnete Medien- und Kulturjournalist wird von Mitte Februar an fester Autor der „Süddeutschen Zeitung“.

Orale Kultur
:Wir hören Stimmen. Sollten wir uns Sorgen machen?

Nicht mehr soziale Medien sind die digitalen Leitmedien, sondern Podcasts. Wie beeinflusst das Dauergeplapper aus dem Weltgehirn die Menschen, das Denken, die Demokratie?

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
:Der Kulturkampf um den Journalismus

Populisten, Autokraten und Tech-Milliardäre bedrohen die freie und kritische Berichterstattung wie nie zuvor. Es liegt an uns, ob wir eine unsere Gesellschaft tragende Kultur verlieren oder nicht. Die Rede zur Verleihung  des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln.

Von Andreas Voßkuhle

Nachruf
:Der Mann mit den besseren Argumenten

Der Ästhetikprofessor Bernward Wember galt mal als der kritischste Beobachter der Medien und des Fernsehens.  Er entdeckte die „Text-Bild-Schere“ und den „Augenkitzel“.

SZ PlusVon Willi Winkler

Kolumne „Schön doof“
:Jonathan Bailey ist heiß. Jetzt auch quasi-amtlich

Der Schauspieler Jonathan Bailey wurde vom „People“-Magazin zum „Sexiest Man Alive“ gekürt. Schön für ihn. Nur wird sich da nächste Woche noch jemand daran erinnern?

Kolumne von Max Fluder

Podcast „In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke
:„Trainingslager der mentalen Verwahrlosung“

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über die Freiheitsrhetorik des Autoritarismus, Angriffe auf freie Medien unter Trump und warum die Medienkompetenz gestärkt werden muss.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

„Stadtbild“-Debatte
:Womit hat Merz denn nun recht?

Das Politbarometer stellt die Ergebnisse einer Umfrage zur „Stadtbild“-Debatte verkürzt dar. Was die Forschungsgruppe Wahlen daraus lernt.

SZ PlusVon Vinzent-Vitus Leitgeb

MeinungÖffentlich-Rechtliche
:Das Programm gefällt Ihnen nicht? Beschweren Sie sich

Nun sollen Gerichte untersuchen dürfen, ob ARD und ZDF vielfältig und ausgewogen genug sind. Immer noch besser als das reine Bauchgefühl.

SZ PlusKommentar von Aurelie von Blazekovic

Fernsehen
:„Es ist lustig, wie berechenbar das Ganze ist“

Seit der Tiktoker Levi Penell bei „Hart aber fair“ zu Gast war, gilt er als der Typ, der alten Leuten das Internet verbieten will. Ein Gespräch über Medien, Aufregung und Sauce béarnaise.

SZ PlusInterview von Marie Gundlach

Friedrich Merz
:Ich bin auch sensibel

Seit Caren Miosga und Pinar Atalay ist es amtlich: Der neue Friedrich Merz neigt zu Nachdenklichkeit, Freundlichkeit – und er schämt sich nicht seiner Tränen. Warum das ein Angebot an uns alle sein könnte.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Glosse
:Das Streiflicht

Das Sams erscheint nach wie vor am Samstag, der „Spiegel“ aber zuletzt am Donnerstag – die Welt ist wirklich in Unordnung geraten.

SZ Plus

80 Jahre SZ
:„Wer schnell beleidigt ist, sollte nicht in die Politik gehen“

In einem früheren Leben war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Fernsehredakteur. Ein Gespräch über das Verhältnis von Journalisten und Politikern, seine schlimmsten Ideen bei Instagram – und darüber, wie er es eigentlich schafft, täglich die SZ zu ertragen.

Interview von Roman Deininger und Judith Wittwer

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Julia Ruhs und die Meinungsfreiheit: Kalkulierte Aufregung

NDR und BR haben sich einen öffentlichen Streit um eine Moderatorin geliefert. Was das über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aussagt.

Von Aurelie von Blazekovic und Lars Langenau

Internet
:Tod im Livestream: Frankreich debattiert über Gewalt im Netz

Warum haben die französischen Behörden so lange weggeschaut? Der Tod eines Streamers auf der Plattform Kick bringt die Regierung und die Justiz in Erklärungsnot.

SZ PlusVon Oliver Meiler

USA
:Gespräch mit einem Toten

Der ehemalige CNN-Journalist Jim Acosta lässt für ein Interview mithilfe von KI ein Opfer des Parkland-Amoklaufs auferstehen. Über die ethischen Grenzen des KI-Einsatzes.

SZ PlusVon Max Fluder

Radio
:Jeden Morgen frisch sortiert

In der Presseschau präsentieren DLF und BR jeden Tag die Einordnung der großen Weltlagen, noch durch die kleinsten Regionalblätter. Schön!

SZ PlusVon Max Fluder, Thore Rausch

Die neue Medienwelt
:Wo bin ich und was soll ich anschauen?

Podcasts bezwingen das geschriebene Wort, es gibt bald mehr Mediatheken als Zuschauer.  Wie sollen Medienkonsumenten da noch den Weg zum passenden Format finden? Eine Lageskizze.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

MeinungUSA
:Die Reality-Show des US-Präsidenten soll ablenken von der Realität

Alle kennen seine Tricks, und trotzdem fallen viele immer noch auf sie herein. Womöglich geht das jetzt noch 1338 Tage so weiter.

SZ PlusKolumne von Michaela Haas

China
:Die meisten Deutschen denken schlecht über China. Ich weiß, wer dafür verantwortlich ist: ich.

Hierzulande denken bei China viele an Überwachungsstaat und Dauersmog. Gleichzeitig malen Manager ein rosafarbenes Bild des Landes. Unsere Korrespondentin plädiert für einen differenzierten Blick.

SZ PlusEssay von Lea Sahay

Glosse: Das Streiflicht
:Lars but not least sind Politiker doch auch nur Menschen

Lars mal chillen: Die Medien entdecken den guten alten Namenswitz, eine verkannte Perle des deutschen Humors.

Medien
:Harry Potter und die Lügenpresse

Die meistverkaufte Buchreihe der Welt wird bei HBO neu verfilmt. Da ist es gut, sich zu erinnern, dass „Harry Potter“ auch J. K. Rowlings Zorn auf die Medien spiegelt.

SZ PlusVon Leon Frei

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Haben Medien die AfD normalisiert?

Ist der Partei zu viel Beachtung geschenkt worden? Der Medienwissenschaftler Tanjev Schultz über den medialen Umgang mit Rechtsextremen.

Von Lars Langenau

Theater
:Sensationsmache und ihr Opfer

Ein sehenswertes Stück über Gewalt und wohin sie führt. Das Schauspiel Köln zeigt in Fürstenfeld die „verlorene Ehre der Katharina Blum“.

Von Karl-Wilhelm Götte

Kolumne: Wie redet ihr denn?
:Kommunikative Fäkal-Flut

Die Parole „Flood the Zone with Shit“ des einstigen Trump-Beraters Steve Bannon erfreut sich neuer Beliebtheit - so hört niemand, was wirklich gesagt wird. Aber was genau ist eigentlich eine verbale Fäkal-Flut?

SZ PlusVon Teresa Präauer

ARD-Kulturmagazin „ttt“
:Fühl die Reichweite

Warum wollte die ARD Thilo Mischke unbedingt als ttt-Moderator, obwohl intern viele dagegen waren? Über Mechanismen und Macht in der Sendeanstalt – und was Podcasterin Jule Lobo dazu erzählt.

SZ PlusVon Thore Rausch, Claudia Tieschky

MeinungDer Fall Mischke
:Die ARD will jünger werden. Im Fall Mischke zeigt sie sich vor allem naiv

Die Rundfunkanstalt wollte sich mit der Verpflichtung von Thilo Mischke als „ttt“-Moderator cooler machen. Leider hat sie dabei Entscheidendes übersehen – und steht nun vor einem riesigen Scherbenhaufen.

SZ PlusKommentar von Sara Peschke

MeinungMedien
:Der Personenkult um Elon Musk nimmt groteske Züge an

Wieder nutzt der Milliardär seine persönliche Markenmacht, um sich für antipluralistische Politik starkzumachen. Es ist beunruhigend, wie viel Verehrung ihm dafür aus Deutschland zuteil wird.

SZ PlusKommentar von Meredith Haaf

Journalismus
:„Nicht wirklich Ahnung, aber ein relativ gutes Gefühl“

Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“, rechnet im Görlitzer Theater mit den Medien ab. Nicht mit allen natürlich – unfrei sind bei ihm nur die anderen.

SZ PlusVon Johannes Bauer

Ostdeutschland in den Medien
:Nachrichten aus dem Sumpf

Vormoderne, Rechte und Mangel – in der Berichterstattung über Ostdeutschland regiert das Klischee. Eine Studie des MDR sucht nach den Gründen.

SZ PlusVon Laetitia Feddersen

Tiergeschichten
:Heidis Erben

Im Sommer vor 20 Jahren machte ein Känguru namens Heidi Niederbayern unsicher – und begründete damit eine seltsame Tradition. Doch in diesem Jahr? Fehlt von Heidis Nachfahren jede mediale Spur.

Glosse von Maximilian Gerl

MeinungTransgender-Behandlungen
:So verprellen Transaktivisten Teile der Gesellschaft

Ärzte und Psychologen, die trans Jugendliche behandeln, greifen das „Deutsche Ärzteblatt“ für seine Berichterstattung an. Dahinter steht ein eigenartiges Verständnis davon, wer sich zu einem Thema äußern darf und wer nicht.

SZ PlusKommentar von Berit Uhlmann

MeinungDesinformation
:Was Schülerinnen und Schülern wirklich hilft: Nachhilfe in digitaler Detektivarbeit

Lug und Trug im Internet nehmen zu, Falschinformationen und Propaganda kursieren? Stimmt. Aber es gibt Methoden dagegen, die Jugendliche wie Erwachsene lernen und anwenden können.

SZ PlusKommentar von Tom Soyer

MeinungMedien
:Deutsche Talkshows brauchen mehr Europa-Politik

Bei Illner oder Lanz kommt Brüssel kaum vor. Dabei täte es den ewig gleichen Diskussionen ganz gut, wenn sich das änderte.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Jürgen Elsässer
:Der Medienmogul der Neuen Rechten

Das vom Innenministerium soeben verbotene „Compact“-Magazin ist ein rechtsextremes Hetzblatt. Dahinter steht der Herausgeber Jürgen Elsässer. Wer ist er – und wie wurde er zu dem, der er ist?

SZ PlusVon Ronen Steinke

Studie über Diskriminierung
:Es sind nicht nur Rowdys

Rassismus in Deutschland werde von Medien zunehmend thematisiert und explizit benannt, lobt eine Studie. Allerdings üben die Verfasser auch Kritik – und zitieren einige Beispiele aus der SZ.

SZ PlusVon Ronen Steinke

OBS-Studie zur Flutberichterstattung
:Berichten oder helfen?

Die mediale Darstellung der Ahrtal-Flut sorgte für Kritik. Eine neue Studie zeigt, was Medien in Krisen leisten müssen.

SZ PlusVon Thore Rausch

MeinungSlowakei
:Im Rausch der Feindbilder und Falschnachrichten

Der Schrecken über das Attentat auf Premierminister Robert Fico hätte das Land einen können. Stattdessen sind immer mehr Hassreden zu hören, auch von den Regierenden.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

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