WDR

"Quote wollen sie dann nämlich schon immer gern"

Die Autorin dreier umstrittener "Menschen hautnah"-Sendungen sagt, Komparsen in Dokus seien üblich. Was für die Sender zähle, seien gute Quoten. Der WDR will trotzdem nicht mehr mit ihr arbeiten.

Von Aurelie von Blazekovic

Aus für die "Huffington Post"

Schluss gemacht

Die "Huffington Post" sollte einmal zum Exportschlager werden. Nun wird der deutsche Ableger eingestellt.

Von Lisa Priller-Gebhardt

Rechtsextreme Gruppierung

Identitäre attackieren Redaktionsgebäude

Am Montag wurde eine "taz"-Mitarbeiterin bedrängt - Höhepunkt einer Reihe politisch motivierter Taten.

Online-Zeitungsprojekt ´Republik"
Onlinemagazin

Zusammengeschweizt

Die durch Crowdfunding finanzierte "Republik" wird ein Jahr alt. Weit mehr als die Hälfte der Mitglieder hat ihr Abo bisher verlängert. Gearbeitet werde immer noch ein bisschen nach dem Prinzip Trial and Error, sagt einer der Gründer.

Von Isabel Pfaff

Fälschungsskandal

Anwalt: Relotius will alle Preise zurückgeben

Der frühere "Spiegel"-Reporter hat ein Recherchestipendium zurückgezahlt. In diesem Zusammenhang kündigte sein Anwalt an, "zeitnah sämtliche journalistischen Preise und Preisgelder" zurückzugeben.

Von Claudia Tieschky

Collage Medien
Personality-Magazine

In eigenen Sachen

"Barbara", "Guido", "Lafer": Die Zahl der Hefte, bei denen Promis mitmischen, wächst stetig. Das wirft die heikle Frage auf: Wie sauber werden dort die Interessen der neuen Herausgeber von redaktionellen Inhalten getrennt?

Von Kathrin Hollmer

The Huffington Post
Journalismus

Deutsche Ausgabe der "HuffPost" wird eingestellt

Das Nachrichtenportal, das 2013 in Deutschland vom Burda-Verlag etabliert worden war, soll Ende März schließen. Gründe für das Ende sind bisher nicht bekannt.

Im Blickpunkt der internationalen Medien steht der Hauptbahnhof, wo Tausende Flüchtlinge ankommen und mit großer Hilfsbereitschaft empfangen werden.
Neue Studie

"Lügenpresse-Vorwürfe sind nicht haltbar"

Forscher der Mainzer Universität haben evaluiert, wie Medien 2015 und 2016 über Flüchtlinge berichteten. Demnach war die Berichterstattung faktisch überwiegend richtig, aber nur bedingt ausgewogen.

Von Aurelie von Blazekovic

Pelin SZ International
Gericht in Istanbul

Türkische Journalistin Pelin Ünker zu Haftstrafe verurteilt

Unter Berufung auf die "Paradies Papers" berichtete sie 2017 über die Söhne des Premierministers. Nun soll Pelin Ünker ins Gefängnis.

Von Hannes Munzinger

Reaktionen auf #Nazisraus

Gut gemeint

ZDF-Reporterin Nicole Diekmann twittert "Nazis raus", viele Medien und Politiker solidarisieren sich mit ihr. Klasse Sache? Ganz so leicht ist es nicht.

Kommentar von Kathleen Hildebrand

Urteil gegen Fake-News-Blogger

Leser als "Versuchskarnickel"

Ein Gericht verurteilt einen Blogger wegen einer Terror-Falschmeldung. Darin hieß es, 50 Angreifer "mit Messern und Macheten" hätten in Mannheim 136 Menschen getötet. Der Fall könnte noch höhere Gerichte beschäftigen.

Von Stefan Mayr

NORILSK RUSSIA FEBRUARY 18 2017 A woman walking past a snow covered shop Kirill Kukhmar TASS P
Nachrichten

Im Winterschlaf

Keine Zeitungen am Kiosk, Stillstand auf den Portalen: In Russland frieren zum Jahresbeginn nicht nur die Flüsse ein, sondern auch der Nachrichtenstrom. Das wird inzwischen gern ausgenutzt.

Von Silke Bigalke und Frank Nienhuysen

Trittbrettfahrer

Falscher Relotius bietet Interviews an

Ein Unbekannter hat sich bei mehreren deutschen Medien als Claas Relotius ausgegeben - und angekündigt, auszupacken.

Von David Denk

Hans A. Nikel
Journalismus

"Pardon"-Gründer Hans A. Nikel ist tot

Er organisierte die Kriegsdienstverweigerung und bot Autoren wie Robert Gernhardt oder F. W. Bernstein ihre erste Spielwiese. Nun ist der große Wirre Hans A. Nikel im Alter von 88 Jahren gestorben.

Von Willi Winkler

Spiegel Führung
Fall Relotius

Teile der designierten "Spiegel"-Führung lassen Verträge ruhen

Ullrich Fichtner und Matthias Geyer sollten ursprünglich ab dem kommenden Jahr gehobene Positionen bei dem Magazin einnehmen. Nun werden ihre Verträge vorerst ausgesetzt.

Journalismus

Die Herunterschwätzer

Lieber Vorurteile bedienen, als auf eine Pointe verzichten: was manche Autoren aus dem Fall Relotius machen. Ein Zwischenruf.

Von Detlef Esslinger

Fälschungsskandal beim "Spiegel"

Diakonie Katastrophenhilfe bestätigt Eingang von Relotius-Spende

Der ehemalige "Spiegel"-Reporter soll Gelder für teils erfundene syrische Kinder gesammelt haben. Er bestreitet aber, Spenden für sich persönlich verwendet zu haben.

Vatikan

"Es läuft eine Schlacht um die Macht"

Andrea Tornielli ist der neue Mediendirektor des Papstes. Seine Aufgabe ist es, das Wort von "Papa Francesco" in die Welt zu tragen - und gegen konservative Blogger zu verteidigen.

Von Oliver Meiler, Rom

Joachim Kaiser

Leben zwischen Büchern und Noten

Bei einer Rede in der Musikhochschule München erzählt die Tochter des Journalisten und Kritikers Joachim Kaiser von einer Kindheit zwischen Literatur und Musik. Und wie schlimm es ist, wenn der Vater krank wird.

Erinnerungen von Henriette Kaiser

Der Spiegel Admits Fabricated Reporting By Star Reporter
Medien

"Spiegel" will Anzeige gegen Relotius erstatten

Der Reporter soll nicht nur Geschichten gefälscht, sondern für vermeintliche Protagonisten auch Spendengelder gesammelt haben - die auf seinem privaten Konto landeten.

Der Spiegel Admits Fabricated Reporting By Star Reporter
Fall Relotius

Journalisten müssen der Wahrheit dienen, nicht dem eigenen Ruhm

Reporter haben in der Gesellschaft eine Aufgabe zu erfüllen: Sie setzen das Bild der Welt zusammen. Wenn sie dabei lügen, stimmt die Welt nicht mehr.

Kommentar von Annette Ramelsberger

Der Spiegel Admits Fabricated Reporting By Star Reporter
Fall Relotius

USA werfen "Spiegel" Antiamerikanismus vor

In einem Brief an die Chefredaktion fordert der US-Botschafter in Deutschland eine unabhängige Untersuchung zu den verfälschten Artikeln von Claas Relotius. In einigen Texten geht es um die USA.

Collage für die Medien vom 22.12.2018
Fall Relotius beim "Spiegel"

Abbitte in Fergus Falls

Nachdem der "Spiegel" die Betrügereien von Redakteur Claas Relotius offenlegt, melden sich zwei Blogger aus einer Kleinstadt in Minnesota, über die Relotius falsch berichtet hatte - daraufhin schickt das Magazin einen Vermittler.

Von David Denk

Anne Wizorek
Feministisches Blog hört auf

"Kleinerdrei" sagt kleinerbye

Fünf Jahre lang setzte sich Anne Wizoreks feministisches Blog gegen Diskriminierung und Sexismus ein. Nun wird es eingestellt.

'Der Spiegel'
Fall Relotius beim "Spiegel"

Was sich gegen das Misstrauen tun lässt

Claas Relotius' erfundene Geschichten untergraben nicht nur das Vertrauen in den "Spiegel", sondern in die gesamte Medienbranche. Leserinnen und Leser verdienen nun Antworten.

Kommentar von Laura Hertreiter