Integration

Integration

Nordrhein-Westfalen
:Wer nicht gut genug Deutsch spricht, muss ein Jahr früher zur Schule

Jeder dritte angehende Grundschüler in NRW fällt durch den vorschulischen Sprachtest. Künftig sollen alle, die das betrifft, schon mit fünf Jahren Deutschunterricht bekommen.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Integration
:„Wir haben Schüler, die sich einen Migrationshintergrund erfinden, um dazuzugehören“

Integration im Klassenzimmer überfordert Schulen und Lehrer, sagt die Buchautorin und Lehrerin Julia Wöllenstein. Wer will, dass leistungsstarke Schüler nicht untergehen, müsse im Kindergarten ansetzen.

Interview von Karin Janker

MeinungÖsterreich
:Es ist nicht das erste Mal, dass die Integrationsministerin mit einem eigenartigen Amtsverständnis auffällt

Die Integrationsministerin gibt nicht nur Vorurteilen gegen Muslime Raum, sondern verknüpft diese auch gleich mit Kriminalität.

Kolumne von Verena Mayer

Münchner Verein FC Mainaustraße
:Fußball spielen, um kurz die Angst vor der Abschiebung zu verdrängen

Beim preisgekrönten Münchner FC Mainaustraße spielen Geflüchtete aus mehreren Nationen zusammen Fußball. Der schwerste Gegner bislang: die Bürokratie.

Von Christoph Ruf

Zehn Jahre Café Blabla in Herrsching
:Wenn Integration nicht vor Abschiebung schützt

Trotz jahrelanger Integrationsarbeit und vieler persönlicher Erfolge erlebt der Herrschinger Verein „Wir schaffen das“ zu seinem zehnjährigen Bestehen einen Dämpfer: Die ursprüngliche Willkommenskultur ist verflogen, eine zunehmend harte Abschiebepraxis bedrückt Geflüchtete und Helfer gleichermaßen.

Von Armin Greune

Integratives Wohnprojekt
:Heimat für alle

In den Häusern der Hoffnungsträger Stiftung leben Geflüchtete mit Menschen zusammen, die seit Langem in Deutschland zu Hause sind. Wie gut das funktioniert, zeigt ein Besuch der Hoffnungshäuser von Straubenhardt in Baden-Württemberg.

SZ PlusVon Christin Lesker und Stephanie Schmidt, Fotos: Anne-Sophie Stolz

Geflüchtete
:Sie haben das geschafft

„Wir schaffen das.“ Der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für viele Geflüchtete und Helferkreise bewahrheitet. Einige Beispiele aus Wolfratshausen.

Von Felicitas Amler

Islamismus und Clankriminalität
:Wir sind so frei

Unter wem leiden Muslime in Deutschland mehr: unter islamistischen Strukturen und Clankriminalität – oder den Menschen, die auf diese Gefahren hinweisen? Gedanken der Integrationsbeauftragten von Neukölln.

SZ PlusEin Essay von Güner Balci

Neukölln
:Eklat erschüttert Berliner SPD

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister und Berliner Co-SPD-Chef Martin Hikel geht hart gegen Clan-Kriminalität vor. Zu hart, finden einige Genossen – und strafen ihn ab. Nun will er nicht erneut kandidieren.

Von Georg Ismar und Vivien Timmler

Abschiebungen nach Syrien
:Eine „kommunikative Aufgabe“ für Wadephul

Kanzler Merz versucht, die Aufregung um Aussagen des Außenministers zur desolaten Lage in Syrien zu dämpfen. Doch für die Unionsfraktion ist die Sache nicht so einfach erledigt. Sie wartet auf Erklärungen.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Robert Roßmann und Sina-Maria Schweikle

Integrationspreis
:„Immer wieder diese Leitkultur-Debatten, wem nützt das?“

Die Türkische Gemeinde Bayerns zeichnet drei Politiker für ihre Integrationsbemühungen aus. Und die Laudatoren Günther Beckstein (CSU) und Christian Ude (SPD) sind sich in einem Punkt überraschend einig.

Von Martina Scherf

Stadtbild-Debatte
:„Ich fühle mich benutzt“

„Dann fragen Sie mal Ihre Töchter“, hat Bundeskanzler Merz gesagt. Hier antworten 20 junge Frauen auf die Frage, was sie an ihrem Stadtbild stört.

SZ PlusProtokolle von SZ-Autorinnen und -Autoren

Kinderbuch
:Wunder mit kurzen Flügeln

Die Malerin und Puppenhaus-Künstlerin Bo Starker bringt mithilfe einer Motte ihr erstes Kinderbuch heraus. Mit „Mumpelmoff“ wollte sie ihrem Sohn Mut machen. Nun ist die Geschichte im Kosmos-Verlag erschienen. Und Rufus Beck spricht das Hörbuch.

Von Stephanie Schwaderer

CSU-Vize Manfred Weber
:„Unsere Städte werden ein Stück weit ihr Gesicht verändern“

Deutschland braucht Zuwanderung, sagt der Europapolitiker Manfred Weber. Das müsse seine CSU auch im Bierzelt erklären. Ein Gespräch über Kulturkämpfe, Vertrauensverlust und den Wandel des Stadtbilds.

SZ PlusInterview von Thomas Balbierer und Roman Deininger

Zwei Bücher über Integration
:Die falsche Toleranz der „Migrantenversteher“

Der eine schreibt über „Fascholand“, die andere über „Heimatland“. Zwei sehr unterschiedliche Analysen von Canberk Köktürk und Güner Yasemin Balci darüber, was in Deutschland bei der Integration alles schiefläuft.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

Brandanschlag von Solingen
:„Begegnet Hass nicht mit Hass“

Ein Buchprojekt erinnert an Mevlüde Genç, die 1993 beim Brandanschlag von Solingen fünf enge Verwandte verlor. Es ist für Kinder geschrieben, hat aber eine Botschaft an alle.

Rezension von Robert Probst

Integration
:„Nur so kann man seinen Traum realisieren“

Die Volkshochschule im Südosten des Landkreises München bietet seit 20 Jahren Deutschkurse für Migranten an. Eine Ukrainerin, eine Brasilianerin und ein Kameruner erzählen, wie ihnen das Lernen der Sprache geholfen hat, hier anzukommen.

SZ PlusVon Angela Boschert

Politik in Bayern
:Digitale Integrationslandkarte als Service für Migranten

Auf einer neuen Internetseite bündelt der Freistaat alle Integrationsangebote des bayerischen Innenministeriums. Das Angebot richtet sich nicht nur an Zugewanderte.

Neues Staatsbürgerschaftsrecht
:Die Einbürgerung wird zur Geduldsprobe

Seit Doppelstaatsbürgerschaften zulässig sind und die Mindestaufenthaltszeit verkürzt wurde, wollen mehr Zuwanderer Deutsche werden.  Doch die Ämter in München und Umgebung sind überlastet. Viele Betroffene warten seit mehr als einem Jahr auf ihren Bescheid.

Von Thomas Schimmer

Integration
:Eine kulinarische Weltreise

Alle zwei Monate werden im Garchinger Familienzentrum von Menschen unterschiedlicher Herkunft internationale Speisen zubereitet. Dabei geht es vor allem um gegenseitige Unterstützung und das Knüpfen neuer Kontakte.

Von Sabine Wejsada

Migration
:Wer ist „Wir“?

Was wollen wir „schaffen“? Und was ist eigentlich: „das“? Zehn Jahre nach Merkels Satz ist das immer noch nicht definiert.

SZ PlusGastbeitrag von Mamadou Bah und Ute Klammer

Zuwanderung
:Haben wir es geschafft?

Zehn Jahre nach dem so bekannten wie umstrittenen Ausspruch der damaligen Kanzlerin Angela Merkel ziehen Expertinnen und Experten Bilanz: Wie steht es um die Integration der seit 2015  zugezogenen Geflüchteten? Und wie um die deutsche Migrationspolitik?

SZ PlusInterviews: Jan Bielicki

SZ-Podcast „Das Thema“
:Zehn Jahre „Wir schaffen das“: Neue Heimat

2015 hat Deutschand viele Flüchtlinge aufgenommen. Wie sieht es zehn Jahre später mit der Integration aus?

Von Mareen Linnartz und Lars Langenau

Flucht und Integration
:In fremder Sprache zur Bestnote

In nur drei Jahren hat Rama Altarsha  so gut Deutsch gelernt, dass sie als Beste der Max-Mannheimer-Mittelschule den Quali machte. Die junge Syrerin hat noch weitere Ziele: Sie möchte Ärztin werden.

Von Sabine Wejsada

Ehrenamtlicher Integrationsmanager
:„Wir sind zu großzügig im Umgang mit Flüchtlingen“

Dutzenden Geflüchteten half Reinhard Kastorff beim Start ins Berufsleben. Er ist stolz auf seine Bilanz.  Leider werde über jene, die sich gut integrieren und arbeiten, kaum gesprochen. Er findet: Wer sich nicht anstrengen will, der soll wieder gehen.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Zehn Jahre nach dem Fluchtsommer 2015
:„Die Stimmung im Land macht mich betroffen, traurig und manchmal auch aggressiv“

Ausbildung statt Abschiebung: Seit zehn Jahren organisiert Josefine Steiger Visa für Geflüchtete, damit diese legal in Deutschland bleiben dürfen. Gespräch mit einer Frau, die seit 2015 nicht aufhören kann zu helfen.

SZ PlusInterview von Nina von Hardenberg

Ehrenamt in Garching
:Unermüdlicher Kämpfer für Integration

Claudio Cumani, Astrophysiker und Integrationsbeirat in Garching, setzt sich seit Jahren für Migration und Integration ein. Trotz Rechtsruck engagiert er sich für einen respektvollen Dialog.

Von Sabine Wejsada

Zehn Jahre „Wir schaffen das“
:Was wurde aus den Geflüchteten von damals?

Zwischen 2014 und 2016 kamen rund eine Million Menschen nach Deutschland, um hier Schutz zu suchen. Wie haben sie sich im Land verteilt? Wer ist geblieben? Und wie viele haben Arbeit gefunden? Die Zahlen zur sogenannten Flüchtlingskrise.

SZ PlusVon Theresa Eingartner und Joscha F. Westerkamp

Zehn Jahre Flüchtlingssommer
:„Unsere Lehrer waren nullkommanull darauf vorbereitet“

Die Ankunft der vielen Flüchtlingskinder 2015 hat das bayerische Schulsystem überfordert. Doch die Startschwierigkeiten konnten dank des Einsatzes aller Beteiligter überwunden werden – ehe die Stimmung kippte.

Von Anna Günther

„Heimatland“ von Güner Yasemin Balci
:Ziemlich einmalig in dieser Welt

In Berlin-Neukölln lässt sich studieren, was die freie westliche demokratische Gesellschaft bedroht – und wie man sie stärkt, sagt Güner Yasemin Balci, die Integrationsbeauftragte dieses Viertels. Ihr lesenswertes Buch „Heimatland“ handelt davon.

SZ PlusVon Johanna Adorján

MeinungAusbildungsmarkt
:Immer nur Lisa statt Habiba? Das kann sich Deutschland nicht leisten

Menschen mit nicht deutschen Namen werden bei der Suche nach Ausbildungsplätzen benachteiligt. Das muss sich dringend ändern.

SZ PlusKommentar von Simon Groß

Flucht und Asyl
:Große Lücken bei der Integrationsberatung

Nach der überraschenden Insolvenz des Vereins „Hilfe von Mensch zu Mensch“ fehlen in der Region Dutzende dezentrale Beratungsstellen. Asylhelfer und Politiker warnen vor den Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.

Von Stephanie Schwaderer und Alexandra Vecchiato

Integration
:Zerstörtes Vertrauen

Es hätte sich gelohnt, für den Verein „Hilfe von Mensch zu Mensch“ zu kämpfen. Bei der Integrationshilfe zu sparen, zahlt sich hingegen nicht aus.

Kommentar von Stephanie Schwaderer

Soziales Engagement
:Der Radl-Doktor von Garching

Werner Fuß kümmert sich in einer Flüchtlingsunterkunft seit 2015 mit viel Engagement um die Reparatur kaputter Fahrräder und ertüchtigt alte, damit Geflüchtete diese für kleines Geld erwerben können. An die 600 Exemplare hat er bereits hergerichtet.

Von Sabine Wejsada

Schulprojekt „4 Veedel – 1 Stadt“
:Richtig was gelernt

Jugendliche aus sehr verschiedenen Kölner Schulen und Stadtteilen treffen sich, um Vorurteile zu überwinden. Der „kleine utopische Versuch“ gegen die Spaltung der Gesellschaft hinterlässt bei ihnen Spuren.

SZ PlusVon Christian Wernicke

Bildung in Bayern
:Kultusministerin Stolz ist strikt gegen „Migrationsquote“ an Schulen

Die Bundesbildungsministerin hatte eine Obergrenze von Kindern mit Migrationshintergrund als denkbares Modell bezeichnet. Die CSU scheint offen zu sein, doch die zuständige Ministerin legt sich fest.

Mädchenfußball-Projekt
:Kick it like Lamine Yamal

Bei den Münchner „Scoring Girls“ kommen Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen. Es geht um Spaß und Gemeinschaft – aber auch darum, jenseits vom Fußballfeld einen Platz zu finden.

SZ PlusVon Charlotte Groß-Hohnacker

SZ-Serie: Dahoam in ...
:„Manchmal nennt mich jemand statt Ali einfach Alois“

Auf Menschen zugehen, offen sein – das war Ali Uysal immer wichtig und das erwartet er auch von anderen Muslimen. Aufgewachsen in der Hallertau hat der Bayer mit türkischen Wurzeln in Penzberg eine neue Heimat gefunden, nicht zuletzt wegen der vorbildlichen Integrationsarbeit der Islamischen Gemeinde.

SZ PlusVon Alexandra Vecchiato

Streitschrift über Rassismus
:Deutsche Abschiedskultur

Waslat Hasrat-Nazimi beschreibt in ihrem Buch „Rausländer“, wie sich das Deutschland 2025 für Menschen mit Migrationsgeschichte anfühlt. In einem Wort zusammengefasst: unerwünscht.

Rezension von Tobias Matern

Freisinger Schafhof
:Interkultureller Garten stellt sich vor

Auf dem Gelände am Freisinger Schafhof gärtnern seit 2007 Familien aus zwölf Nationen. Nun wollen sie den Besuchern beim Tag der offenen Tür zeigen, was in ihren Beeten wächst.

MeinungMigration
:Lasst die Menschen kommen – Deutschland braucht sie

Die harte Grenzpolitik der Merz-Regierung ist nicht nur inhuman. Sie schadet auch der Wirtschaft. Die Bundesrepublik sollte sich sogar mehr um Zuwanderer bemühen.

SZ PlusKommentar von Kathrin Werner

Kita vor der Schließung
:Münchner Verein droht das Aus – weil die Stadt nicht zahlt

Der Verein „Hilfe von Mensch zu Mensch“ muss schnell Geld auftreiben, sonst stehen von Juli an nicht nur Kita-Kinder auf der Straße, sondern auch 139 Mitarbeiter. Helfen könnte das Bildungsreferat, doch das verweist auf juristische Probleme.

SZ PlusVon Joachim Mölter

Bildung und Erziehung
:„Wir können Konflikten den nötigen Raum geben“

Anfangs fanden sie sich gegenseitig nur seltsam. Nun zeigen neun junge Menschen, was sie gemeinsam bei einem inklusiven und interkulturellen Theaterprojekt der Tölzer Jugendförderung erarbeitet haben. Ein Gespräch mit Clara Baumgartner über die Kunst, Erlebtes sichtbar und begreifbar zu machen.

Interview von Stephanie Schwaderer

MeinungMigration
:Deutschland gewinnt etwas Kontrolle zurück – dank anderer Länder

Die Zahl der Flüchtenden sinkt deutlich. Das liegt aber nicht so sehr am neuen Kurs der Asylpolitik. Nur mithilfe der EU ist das überhaupt möglich.

SZ PlusKommentar von Jan Bielicki

Integration in Bayern
:„Eine Frau mit Kopftuch hat in der deutschen Politik keine Chance“

2020 wollte Şener Şahin im schwäbischen Ort Wallerstein als Bürgermeister antreten - doch der Gegenwind wurde zu groß gegen einen Moslem als CSU-Kandidat. Und heute? Ein Gespräch über Migranten, die AfD wählen, Symbolpolitik des Kanzlers und muslimische Frauen in der Politik.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Integration
:Sie nennen ihn Sepp

Mit 17 floh Seifeddin Wazzan aus Syrien. Heute leitet er eine der bekanntesten Berghütten im Allgäu. Seine Geschichte zeigt, was das Gastgewerbe als Integrationsbranche leisten kann – und auf welche Hindernisse Betriebe und ausländische Mitarbeiter stoßen.

SZ PlusVon Sonja Salzburger

Freistaat zahlt nicht mehr
:Flüchtlinge müssen aus Hotel-Unterkünften ausziehen

Innerhalb weniger Wochen muss die Stadt für rund 900 Menschen vor allem aus der Ukraine eine neue Bleibe finden. Die bisherige Unterbringung wurde dem Freistaat zu teuer. Wohlfahrtsverbände kritisieren die Entscheidung scharf.

Von Ekaterina Kel

Interkulturelle Begegnungsorte
:Fünf Orte in München, an denen Integration gelebt wird

Wo gibt es Brücken zwischen Kulturen, die die Spaltung der Gesellschaft überwinden? Fünf Orte in München, an denen man seinen Horizont erweitern und Spaß haben kann.

Von Jana Wejkum

Neues Projekt
:Mehr als Gemüse

Nun wird auch Fürstenfeldbruck zur essbaren Stadt. Die Hochbeete am Niederbronner Platz sollen von Kindern, Senioren und Teilnehmern an Integrationskursen gemeinsam gepflegt werden

SZ PlusVon Peter Bierl

Russlanddeutsche Spätaussiedler
:„Postsowjetische Belastungsstörung“

2,5 Millionen Russlanddeutsche haben hier eine neue Heimat gefunden. Ira Peter ist eine von ihnen und erzählt von alten Bräuchen, Diktaturerfahrungen und dem Unwillkommensein.

SZ PlusVon Cord Aschenbrenner

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: