Um 20 bis 30 Cent sind die Benzinpreise in nur einer Woche gestiegen. Der Krieg in Nahost gefährdet das deutsche Wirtschaftswachstum. Viele Bürger haben jetzt das Gefühl: Hier kann etwas ins Rutschen kommen.
MeinungGeldpolitik
:Die Notenbanken dieser Welt sind in Gefahr
Der künftige Fed-Chef Kevin Warsh will die Geldpolitik der 2000er-Jahre wieder beleben. Doch das ist ein gefährliches Spiel mit unkalkulierbaren Risiken, das zeigt die Geschichte.
Geldpolitik
:Bundesbank macht erneut Milliardenverlust
In der Bilanz der Bundesbank stehen tiefrote Zahlen, sie meldet den zweithöchsten Fehlbetrag in der Geschichte. Die Verlustserie dürfte 2026 weitergehen.
Woolworth
:Die Antwort auf Temu und Shein
Andere gehen pleite, die Billigkette Woolworth wächst dagegen wie im Rausch. Und das ganz ohne Onlinehandel. Einblicke in den deutschen Schnäppchenmarkt, auf dem es gerade drunter und drüber geht.
Energiepreise
:Was der Krieg gegen Iran für Verbraucher bedeutet
Von Spritpreis bis Aktienfonds: Fünf Bereiche, in denen sich der Konflikt im Nahen Osten hierzulande auswirkt. Und welche Folgen es haben könnte, wenn die Kämpfe länger andauern.
Nahostkonflikt
:Was der Krieg für den Welthandel und Reisende bedeutet
Am Persischen Golf kreuzen sich wichtige Handels- und Reiserouten: Öl und Gas, Container, Flugpassagiere – die Region ist eine zentrale Drehscheibe. Und die könnte mit dem Angriff auf Iran zum Stillstand kommen.
Wirtschaftslage
:Reallöhne sind 2025 erneut gestiegen
Nach Abzug der Inflation bleibt den Arbeitnehmern in Deutschland 1,9 Prozent mehr Geld zum Ausgeben übrig. Die Reallöhne sind damit wieder fast so hoch wie vor der Pandemie.
MeinungWohnkosten
:Indexmietverträge haben im Wohnungsmarkt nichts verloren
Endlich will die Bundesregierung das Problem der Indexmieten anpacken und die Belastung für Mieter begrenzen. Das allerdings kommt viel zu spät – und greift zu kurz.
Konsum
:Inflation international - Wo die Teuerung besonders wehtut
Inflation ist mehr als eine Zahl. Ob Benzin in den USA, Kaffee in Italien oder der Döner in Deutschland – bei Alltagsprodukten schmerzen Preissteigerungen besonders stark. Beobachtungen von SZ-Autorinnen und Autoren aus aller Welt.
MeinungÖsterreich
:Skurrile Debatte über günstigere Lebensmittel
Österreich will mit einer reduzierten Mehrwertsteuer die hohe Inflation bekämpfen. Welche Lebensmittel künftig billiger werden sollen.
Teuerung
:Inflation steigt auf 2,1 Prozent
Nach etwas Entspannung im Dezember verteuert sich das Leben in Deutschland zu Jahresbeginn wieder stärker. Das liegt an Lebensmitteln, Spritpreisen und Deutschlandticket, aber auch an der Gastronomie.
MeinungNotenbank
:Endlich begehrt einer auf gegen Trump
Der US-Präsident versucht, sich die mächtige Federal Reserve untertan zu machen. Damit riskiert er vor allem eins: Inflation, also steigende Preise.
Einkaufen als Therapie
:Der 22-Dollar-Smoothie als Seelentröster
Butter für 7,25 Dollar, Eier für 15 Dollar – und trotzdem fühlt man sich königlich. Wieso der Luxus-Supermarkt Erewhon in Los Angeles ausgerechnet in Krisenzeiten so gut funktioniert.
Preise
:Inflation zurück auf Normalniveau
Die deutsche Inflation lag 2025 bei 2,2 Prozent. Doch viele Menschen leiden unter dem starken Preisanstieg bei Lebensmitteln. Der Kampf gegen Inflation ist unterdessen schwieriger geworden.
Preise
:„Jetzt ist die Welt instabil“
Die Inflation bereitete in den vergangenen Jahren vielen Verbrauchern Sorgen. Für 2026 rechnen Ökonomen nun mit weitgehend stabilen Preisen – die weltpolitischen Spannungen könnten das allerdings ändern.
Syrien
:Revolution in der Geldbörse
Syrien bekommt neue Banknoten – ohne die Porträts der Diktatoren Baschar und Hafis al-Assad. Und noch eine Änderung soll den Menschen das Zahlen erleichtern.
Bundesbank
:Für die deutsche Wirtschaft geht es nur langsam bergauf
Die Bundesbank sieht erst für 2027 einen spürbaren Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Die Inflation hält sich der Prognose zufolge hartnäckiger als erhofft.
Inflation
:So viel teurer ist der Weihnachtsschmaus dieses Jahr
Nahrungsmittel kosten heute 35 Prozent mehr als im Jahr 2020. Das belastet die Haushalte auch an den Festtagen. Was ist teuer, wo kann man sparen? Die SZ lädt ein zu einem leckeren und bezahlbaren Drei-Gänge-Menü.
SZ MagazinAxel Hacke
:Der Kaffee des Entsetzens
In einer Raststätte in Österreich genoss unser Kolumnist einen leckeren, aber extrem teuren Cappuccino. Seitdem sieht er die Welt mit anderen Augen.
Geldpolitik
:EZB hält Leitzins konstant
Die EZB belässt den wichtigsten Leitzins unverändert bei 2,0 Prozent. Die Inflation ist vorerst unter Kontrolle.
MeinungUSA
:Trump droht in dieselbe Falle zu tappen wie einst Biden
Die Amerikaner haben das Gefühl, sich ihren Alltag nicht mehr leisten zu können. Und der Präsident wendet sich mit einer Rede an die Nation, die die Verwundbarkeit eines Mannes offenbart, der bisher machen konnte, was er wollte. Die Stimmung im Land kippt.
SZ Gute Werke
:Ein Leben in ständiger Anspannung
Anna R. wohnt mit ihrer 15-jährigen Tochter in einer kleinen Einzimmerwohnung. Ihr Bett steht in der Küche. Doch an Nachtruhe ist nicht zu denken.
MeinungEuropäische Zentralbank
:Eine Deutsche oder ein Deutscher muss an die EZB-Spitze
Notenbanker aus Frankreich, Italien und den Niederlanden haben die EZB seit der Gründung im Jahr 1998 geführt. Jetzt ist Deutschland dran. Dafür gibt es einen gewichtigen Grund.
Armut in München
:Der Mann, der kein Geld mehr für den Supermarkt hat
Die hohen Preise spüren alle, für Bedürftige aber ist die Lage dramatisch. Besuch bei einem Münchner, dessen Konto leer ist und der hofft, dass die Vorräte bis zum Monatsende reichen.
Teuerung
:Inflation in der Schweiz fällt auf null Prozent
Im Gegensatz zum Rest Europas gibt es in der Schweiz derzeit fast keine Teuerung. Wird die Schweizer Nationalbank gegensteuern und Negativzinsen einführen?
Bayern
:Löhne steigen deutlich schneller als Inflation
Die Reallöhne in Bayern waren im dritten Quartal um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch nicht in allen Wirtschaftsbereichen profitierten die Menschen in gleichem Maß.
Weihnachtsmärkte
:Preise für Glühwein steigen
Rund 50 Millionen Liter Glühwein werden in Deutschland pro Jahr getrunken. Die Preise steigen in dieser Vorweihnachtszeit nach Einschätzung der Weinkellereien leicht. Aber längst nicht überall.
Inflation
:Teure Lebensmittel nutzen vor allem dem Handel
Bei Verbrauchern sorgen steigende Lebensmittelpreise für Frust. Nach einem neuen Gutachten haben Landwirte jedoch immer weniger davon, es profitieren Lebensmittelhändler und -hersteller.
Diebstahl
:Was macht denn der Lachs in ihrer Hose?
Ladendiebstähle gab es schon immer, wer wüsste das besser als die Birols, die seit Jahrzehnten einen Edeka betreiben. Aber mittlerweile scheint Klauen eine Art Breitensport geworden zu sein. Über die Schamlosigkeit am Schoko-Regal.
Betriebliche Altersversorgung
:Warum viele Betriebsrenten so wenig steigen
Ein Prozent mehr oder auch mal gar nichts: Millionen Betriebsrentner sind enttäuscht, weil ihre Zusatzrenten kaum zulegen. Warum die Erhöhungen so niedrig ausfallen und wie man sich wehren kann.
Eon-Chef auf dem „SZ Wirtschaftsgipfel“
:Wie wird die Energiewende billiger?
Wirtschaftsministerin Reiche will Subventionen kürzen und Ausbauziele kappen. Leonhard Birnbaum, Chef des größten Netzbetreibers Eon, verteidigt die Pläne gegen Kritik – und sieht bereits drastische Folgen.
Weltwirtschaft
:Die erste Frau an der Spitze Japans sucht noch ihren Kurs
Der Verkauf japanischer Lederwaren ist schon mal gestiegen: Doch ansonsten rätseln nicht nur Ökonomen über die künftige Wirtschaftspolitik der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.
Währungshüter
:Endlich ein Deutscher für die EZB-Spitze?
Bei der EZB werden bis 2027 drei Spitzenposten neu vergeben. Auch Präsidentin Lagarde hört auf. Viele glauben, dass Deutschland nun einmal an der Reihe wäre. Was dafür spricht und was nicht.
Türkei
:„Sie begraben uns, während wir noch leben“
Die Türkei steckt in einer heftigen Wirtschaftskrise. Aber drüben im asiatischen Teil Istanbuls entstehen ganze Stadtteile neu. Aus gläsernen Büros schauen die Gewinner runter auf die Verlierer. Krise, welche Krise?
Geldpolitik
:Inflation lässt leicht auf 2,3 Prozent nach – EZB hält Leitzins konstant
Die Inflation ist unter Kontrolle, deshalb, bleibt der wichtigste Leitzins bei 2,0 Prozent. Unterdessen treibt die Notenbank die Einführung des digitalen Euro voran.
Klimawandel
:Die Schokoflation
Die Menschen gieren nach Schokolade, aber die Kakaobohnen werden immer teurer: Klima, Ernteausfälle, Spekulanten. Wie sich die großen Probleme der Welt auf eine kleine Hundert-Gramm-Tafel auswirken.
Mitbestimmung
:Gewerkschaft verklagt die EZB vor Europäischem Gerichtshof
Der Vorwurf, den das Gericht klären soll, wiegt schwer. Hat die EZB ihren Personalratschef eingeschüchtert, weil dieser in der Bank „eine Kultur der Angst“ bemängelt?
Wirtschaft
:„Wir sollten uns Milei nicht zum Vorbild nehmen“
Die einen sehen ihn als Heilsbringer, die anderen als Chaoten mit Kettensäge. Was aber hat Argentiniens Präsident wirtschaftlich erreicht – und könnte sich das kriselnde Deutschland von ihm etwas abschauen? Ein Expertengespräch.
Preise
:„Bei der AfD stimmen neun von zehn Leuten der Aussage zu, dass die Inflation höher ist als die offiziell gemessene“
Die offizielle Inflationsrate ist gesunken, doch viele Menschen denken, die Preise würden immer noch stark ansteigen. Ein Gespräch mit Matthias Diermeier vom Institut der deutschen Wirtschaft über das Phänomen der „gefühlten Inflation“.
Inflation
:Was Kinder wirklich kosten
Das erste Lächeln gibt’s gratis, der Rest geht ins Geld: Bis zum 18. Lebensjahr kostet ein Kind im Schnitt so viel wie ein Luxuswagen. Doch es gibt auch ein paar beruhigende Nachrichten.
Handelspolitik
:Wer sind die Verlierer der Stahlzölle?
Die EU-Kommission verteuert Stahlimporte. Manche Branchen und Länder reagieren sauer bis entsetzt. Dabei kommt bald sogar noch ein weiterer Zoll hinzu.
Handelskrieg
:EU will Stahlindustrie mit höheren Zöllen schützen
Die EU-Kommission will Stahlimporte deutlich verteuern. Die Branche soll nicht länger unter US-Zöllen und chinesischen Subventionen leiden. Doch die Behörde trifft damit auch Deutschlands Autohersteller.
MeinungIndustrie
:Zum Glück wird Stahl teurer
Die EU-Kommission erhöht die Zölle für das Material – und damit die Kosten für wichtige Branchen wie die Autoindustrie. Trotzdem ist der Schritt richtig.
Inflation
:Was tun, wenn das Geld knapp wird?
Angebote für Menschen in Geldnot gibt es in Deutschland zuhauf, längst nicht nur vom Staat. Doch viele wissen gar nicht, wo sie Hilfe finden oder trauen sich nicht, sie zu beantragen. Eine Übersicht.
Familien-Newsletter
:200 Euro für den Wocheneinkauf
Unsere Autorin geht ausnahmsweise einkaufen und ist geschockt von den gestiegenen Preisen. Warum die Inflation vor allem Familien trifft und wie es sich - auch mit Blick auf den Traum vom Eigenheim - klug rechnen lässt.
Premierminister in Japan
:Der nächste Erbpolitiker
Japans Regierungspartei sucht schon wieder einen neuen Premierminister. Der junge Shinjiro Koizumi könnte es schaffen, denn er profitiert vom Status seiner Familie.
Preise
:Inflation steigt auf 2,4 Prozent – höchster Stand in diesem Jahr
Durchschnittlich werden Waren und Dienstleistungen hierzulande teurer. Gesunken sind die Energiepreise.
Teuerungsrate
:Inflation in Spanien steigt
3,0 Prozent beträgt die Teuerung im beliebtesten Urlaubsland der Deutschen. In der Euro-Zone insgesamt und in Deutschland liegt sie etwas niedriger.
Preise
:Warum Familien am stärksten unter der Inflation leiden
Für Eltern mit Kindern und geringem Einkommen sind die Preise vergleichsweise stärker gestiegen als für alle anderen Gruppen. Am besten kommen reiche Singles davon.
Lebensmittel
:Niedrige Inflation, hohe Preise
Die Teuerung liegt bei nur zwei Prozent. Doch Nahrungsmittel kosten heute 37 Prozent mehr als vor ein paar Jahren. Über einen vermeintlichen Widerspruch, der nicht nur der EZB zu schaffen macht.