Bundesrat

die Vertretung der Landesregierungen

MeinungWer darf in Deutschland als Arzt arbeiten?
:Ein neues Gesetz senkt die Hürden – doch leider viel zu weit

SZ PlusKommentar von Christina Berndt
Portrait Leitende Redakteurin, Wissen Christina Berndt

Gesundheitspaket
:Warum der Kanzler plötzlich um seine Reform zittern musste

Nach dem Bundestag musste auch der Bundesrat die Gesundheitsreform billigen. Das zwang die Regierung zu einem nächtlichen Angebot – und entwickelte sich trotzdem zum Krimi.

SZ PlusVon Georg Ismar und Robert Roßmann

MeinungGesundheitspolitik
:Kassenpatienten zahlen drauf, weil die Ministerpräsidenten zu feige sind

Deutschland hat zu viele Krankenhäuser, es müssten welche geschlossen werden. Doch die Länder machen ihre Arbeit nicht. So wird das Leben für die Bürger teurer. Übrigens auch dank der SPD.

SZ PlusKommentar von Bastian Brinkmann

Entscheidung im Bundesrat
:Söder: Bayern stimmt Gesundheitsreform zu

Eine Überweisung des Gesundheits-Sparpakets in den Vermittlungsausschuss hält Söder nicht für notwendig. Auch wenn er „Schmerzen“ verspürt.

Demokratie
:Die AfD verbieten? Über welche Punkte jetzt diskutiert wird

In die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren kommt mit neuen Argumenten wieder Bewegung. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Energiewende
:Neues Heizungsgesetz: „Handwerklich mangelhaft“

Möglichst rasch und geräuschlos will die Koalition die Abschwächung des Heizungsgesetzes über die Bühne bringen. Doch in den Bundesländern regt sich Widerstand.

Von Michael Bauchmüller

MeinungKoalition
:Es gibt nur einen Weg zu gerechteren Steuern

Nach dem Scheitern der Arbeitnehmerprämie braucht es keine weiteren mittelguten Vorschläge, sondern eine Lösung, welche die Mehrheit entlastet. Dies geht, wenn die Reichen mehr zahlen.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

MeinungBundesregierung
:Diese Koalition ist ein Geschenk. Für die AfD

Jetzt wird es also doch nichts mit der 1000-Euro-Prämie, die Union und SPD in der Villa Borsig ersannen. Womit eindrucksvoll bewiesen wäre: Sie kennen alle Varianten, sich in Schwierigkeiten zu bringen.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Union und SPD
:Für die Regierung startet die Woche schlecht und endet böse

Union und SPD wollten mehr Wirtschaftswachstum. Doch derzeit wachsen nur die Probleme: miserable Umfragewerte, einbrechende Steuereinnahmen – und jetzt auch noch eine Schlappe im Bundesrat.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Claus Hulverscheidt

Bundesrat
:Länder stoppen Entlastungsprämie

Die 1000-Euro-Prämie, die Unternehmen an ihre Beschäftigten hätten zahlen können, scheitert im Bundesrat. Es ist der nächste Rückschlag für die Bundesregierung – insbesondere für Bundeskanzler Friedrich Merz.

SZ PlusVon Vivien Timmler

MeinungKrise
:Wie das große Reformpaket für Deutschland gelingen kann

Die Bundesregierung muss bei Rente, Gesundheit und Arbeitsmarkt einiges verändern, um das Land vor dem Abstieg zu bewahren. Die Reformen brauchen ein soziales Gesicht, damit sie nicht die Zustimmung zur AfD hochtreiben.

SZ PlusEssay von Alexander Hagelüken

Hendrik Wüst
:Bundespräsident für eine Woche – weil alle im Urlaub sind

Frank-Walter Steinmeier hat frei, seine beiden ersten Stellvertreter auch. Also muss jetzt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ran.

Von Christoph Koopmann

Bundesrat
:Krankenhausreform nimmt letzte Hürde

Nach Kritik aus den Bundesländern hat Gesundheitsministerin Warken die Reform ihres Vorgängers Lauterbach um ein Gesetz ergänzt, am Freitag passierte es den Bundesrat. Was bedeutet das für Kliniken und Patienten?

SZ PlusVon Rainer Stadler

Private Altersvorsorge
:Tappt die SPD wieder in die Riester-Falle?

Finanzminister Klingbeil möchte, dass die Menschen bei der Altersvorsorge mehr in Aktien investieren. Doch Verbraucherschützer warnen: Der Gesetzentwurf helfe der Finanzindustrie mehr als den Rentnern.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

MeinungWahlkampf
:Björn Höcke muss reden dürfen

Der Staat scheut sich, einen Verbotsantrag gegen die AfD zu stellen. Er scheut sich auch, ihrem Thüringer Agitator die politischen Grundrechte nehmen zu lassen. Da sollten Bürgermeister es sich nicht anmaßen, ihm ihre Stadthallen vorzuenthalten.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Inklusion
:Bundesregierung will Barrieren für Menschen mit Behinderung abbauen

Auch bei Dienstleistungen, Transportunternehmen, Praxen und in anderen Bereichen soll der Zugang für Menschen mit Behinderungen „spürbar und nachhaltig“ verbessert werden.

Kompromiss beim Sparpaket
:Teurer werden die Krankenkassen wohl trotzdem

Bund und Länder einigen sich auf ein Sparpaket. Kliniken erhalten 2026 etwas weniger Geld als gedacht – und 2027 etwas mehr. Die AOK kritisiert einen Kuhhandel zulasten der Beitragszahlenden.

Von Bastian Brinkmann

MeinungPflichtversicherung gegen Elementarschäden
:Versicherer wollen eine Solidarität light, das reicht aber nicht

Die Versicherungswirtschaft lehnt eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ab. Jetzt hat sie einen Kompromiss vorgelegt, der zeigt, dass sie sich doch bewegt. Allerdings nicht weit genug.

SZ PlusKommentar von Herbert Fromme

Schweiz und USA
:Wandel durch Handel

Schweizer Wirtschaftsvertreter treffen sich mit Trump im Weißen Haus. Mutmaßlich, um über die hohen Zölle zu verhandeln. Gelingt ihnen, woran die Schweizer Regierung bislang gescheitert ist?

SZ PlusVon Nicolas Freund

Kommunale Finanzen
:„Wer bestellt, bezahlt“

Bei ihrer Konferenz in Mainz haben die Ministerpräsidenten einen Schwerpunkt auf die Finanznot der Kommunen gelegt. Was ist dabei herausgekommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Claudia Henzler und Kathrin Wiesel-Lancé

Finanzen im Föderalismus
:Wie die Koalition den Kommunen helfen will

Zu wenig Einnahmen, zu viele Ausgaben – die Gemeinden stecken tief im Minus. Der Bund muss zuzahlen, auch weil er ihnen Pflichten aufbürdet. Aber Geld allein wird nicht reichen, erklärt der zuständige Staatsminister.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Beschlüsse
:Bundesrat bringt erneut Initiative für Organspende-Reform auf den Weg

Die Länderkammer fordert die sogenannte Widerspruchslösung. Auch will sie ein Ende des „begleiteten Trinkens“ für Jugendliche und ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren. Ein Überblick über die wichtigsten neuen Initiativen und Gesetze.

MeinungAfD-Verbot
:Steinmeier muss endlich der Anwalt des wehrhaften Staates sein

Das Grundgesetz hält die Instrumente für den Einsatz gegen Verfassungsfeinde bereit, aber die demokratischen Parteien nutzen sie nicht. Der Bundespräsident steht daher vor einer großen Aufgabe.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

US-Zölle
:„Das ist ein Angriff auf die Schweiz“

Trump hat Zölle von 39 Prozent gegen die Schweiz angekündigt. Die Regierung in Bern möchte weiterverhandeln. Nur gibt es dafür kaum Spielraum – außer bei den Preisen der Pharmaindustrie. Und der hat der US-Präsident nun auch Zölle angedroht.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Geschichtsbild
:Die Kinder helfen bei der Ernte

Baden-Württemberg und Bayern starten immer als letzte Bundesländer in die Sommerferien. Begründung: Hier müssen besonders viele Kinder bei der Ernte helfen. Lange war das tatsächlich so.

Von Claudia Henzler

Finanzpolitik
:Merz fordert von Ländern „ehrliche Ausgabenkritik“

Mein Geld, dein Geld: Bei Friedrich Merz’ Antrittsbesuch im Bundesrat stimmen die Ministerpräsidenten dem Steuerpaket der Bundesregierung zu – und bekommen dafür Milliarden.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Schweinehaltung
:Das staatliche Tierwohl-Siegel steht auf der Kippe

Eigentlich sollte ein staatliches Gütesiegel Verbraucher von August an darüber informieren, wie Schweine gehalten werden. Das soll nun verschoben werden. In den Bundesländern wollen einige das Vorhaben sogar stoppen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungAlkoholkonsum
:„Der Bub soll doch noch ka Bier trinken!“

Ausgerechnet die CSU prescht beim Verbot des „begleiteten Trinkens“ im Jugendalter vor. Dafür gibt es gesundheitliche Gründe. Aber auch politische.

SZ PlusKommentar von Johann Osel

Antrag im Bundesrat
:„Ein zweites Leben für Matratzen“

In Deutschland kommen jedes Jahr mehr als acht Millionen Matratzen auf den Müll, fast alle werden verbrannt. Der Bundesrat will jetzt mehr Recycling ermöglichen.

Von Robert Roßmann

Kritik am Freie-Wähler-Chef
:„Hubsi-Fans“ im Angriffsmodus

Auf der Plattform X gilt Aiwanger als Dirigent eines wütenden Internet-Orchesters. Dessen Misstöne schlagen ihm nun selbst entgegen, wegen seiner Zustimmung zum Schuldenpaket. Der Minister hat darauf reagiert.

SZ PlusVon Johann Osel

Bundesrat
:Nicht ohne die Grünen

Die Verhandlungen mit der SPD laufen für Merz nicht gut. In einer schwarz-roten Koalition wird der CDU-Chef aber Rücksicht auf noch eine Partei nehmen müssen. Denn jedes dritte Gesetz braucht die Zustimmung des Bundesrates. Ohne Grüne wird es die nicht geben.

SZ PlusVon Robert Roßmann

Bundesrat zum Schuldenpaket
:Kein Geld ist auch keine Lösung

Respekt haben die Länderchefs schon vor dem Schuldenberg, den sie da möglich machen. Eine überraschend große Mehrheit gibt es trotzdem – und reichlich mahnende Rufe nach Reformen im Bund.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Investitionen in den Bundesländern
:Jetzt werden die Milliarden verteilt

Auch der Bundesrat hat zugestimmt, nun kann das von Union und SPD geplante Schuldenpaket kommen – und 100 Milliarden für Investitionen in den Bundesländern. Doch bis der erste Euro dorthin fließt, muss noch einiges passieren.

Von Claudia Henzler und Georg Ismar

Historisches Schuldenpaket
:Sparen? Isch over!

Jahrzehntelang war die schwäbische Hausfrau eine Metapher für solide Haushaltspolitik. Mit dem gigantischen Schuldenpaket wird sie nun endgültig zu Grabe getragen. Nachruf auf eine unbequeme Zeitgenossin.

SZ PlusVon Kerstin Bund

MeinungFinanzpaket
:Friedrich Merz hat das Richtige durchgesetzt

Schulden in epochaler Dimension: Das hat nun wahrlich eine scharfe Debatte in Parlament und Gesellschaft verdient. Genau das hat die Republik jetzt erlebt. Und eine Politik, die handlungsfähig ist – dank Kompromissen.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Einigung in Bayern
:Wie Hubert Aiwanger gerade noch das Gesicht wahren konnte

Die bayerische Koalition hat ihren Dissens um das Berliner Schuldenpaket beigelegt, aber gewonnen haben die Freien Wähler nichts. Vielmehr mehren sich in den eigenen Reihen die Stimmen, die von Aiwanger Mäßigung erwarten.

SZ PlusVon Katja Auer und Roman Deininger

Politik in Bayern
:Söder und Aiwanger – die beiden Dauerkollisionäre

Den Politikern fällt es mittlerweile schwer, sich gemeinsam länger als unbedingt nötig vor eine Kamera zu stellen. Dies ist die Geschichte einer ziemlich wilden Beziehungskiste.

SZ PlusVon Roman Deininger

Ministerpräsidentenkonferenz
:Länderchefs fordern schnelles Finanzpaket

Die 16 Ministerpräsidenten appellieren an die Parteien, sich zügig über die von Union und SPD geplanten Milliardeninvestitionen zu einigen. Dabei dürfe es nicht nur um Ausgaben für Verteidigung gehen.

Von Henrike Roßbach und Stephan Radomsky

Schweiz
:Plötzlich Bundesrat

Noch vor zwei Monaten kannte ihn kaum jemand, nun wird Martin Pfister Mitglied der Schweizer Regierung – und muss sich wohl gleich um die heruntergewirtschaftete Armee kümmern.

Von Nicolas Freund

Zustimmung zur Schuldenbremse im Bundesrat
:Warum es zwischen CSU und Freien Wählern noch scheppern könnte

Markus Söder hat für die CSU in Berlin die großen Pläne für Finanzen und Schulden verhandelt. Bei deren Beschluss im Bundesrat müsste der Freistaat Bayern mit einheitlicher Stimme sprechen. Doch die Freien Wähler, der Koalitionspartner daheim, zieren sich bislang. Und dabei geht es nicht nur um inhaltliche Fragen.

SZ PlusVon Johann Osel

Streit um Finanzen
:Der Milliarden-Flop beim Länderfinanzausgleich

Bayern zahlt mal wieder den Löwenanteil des Milliardentransfers. Der Frust ist sehr verständlich, doch das heutige Modell geht ausgerechnet auf Horst Seehofer zurück – und seinen damaligen Finanzminister.

Von Thomas Balbierer

MeinungCDU
:Kurz vor der Wahl hat der Kanzlerkandidat immer recht

Merz bedient die Sehnsucht nach Führungsstärke und schnellen, klaren Entscheidungen – aber im politischen System der Bundesrepublik wird er das schwer verwirklichen können. Und was dann?

SZ PlusKommentar von Robert Roßmann

Friedrich Merz
:Der Bundesrat, die unterschätzte Hürde

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz verspricht seinen Wählern einen „Politikwechsel“. Doch viele seiner Vorhaben benötigen die Zustimmung der Bundesländer. Das könnte schwierig werden – egal in welcher Koalition er regiert.

Von Robert Roßmann

Krankenhausreform
:Lauterbach setzt sich durch

Der Bundesrat stimmt der Reform der Krankenhäuser zu – damit tritt sie Anfang 2025 in Kraft. Der Bundesgesundheitsminister und viele Länder erhoffen sich mehr Qualität bei der Behandlung von Patienten. Doch es gibt ein politisches Opfer.

Von Rainer Stadler

Gesundheitspolitik
:Dies wird die Woche von Karl Lauterbach – so oder so

Kommt seine große Krankenhausreform oder nicht? Das soll sich am Freitag im Bundesrat entscheiden. Dazu bearbeitet der Minister derzeit die Regierungen der Länder.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

MeinungBundesverfassungsgericht
:Diese Reform ist richtig. Aber sie ist noch nicht zu Ende gedacht

Wie gut, dass die demokratischen Parteien das erkannt haben: Die Institution in Karlsruhe muss vor der Blockade durch Populisten geschützt werden. Aber sie unterschätzen, welche Bedeutung eine ganz bestimmte Vorschrift zur Richterwahl hat.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Neue Gesetze
:Ausweis, Messerverbot, Vorname – was sich im November ändert

Wer seinen Namen ändern möchte, muss künftig weniger Hürden meistern. Außerdem werden Ausweise künftig auf Wunsch per Post verschickt. Ein Überblick über die Neuerungen im November.

Von Michael Schnippert

Gesetzgebung
:Wie geht es weiter mit dem Sicherheitspaket?

Die Ampelkoalition hat auf die Messermorde von Solingen mit Gesetzesverschärfungen reagiert, ein Teil davon wurde im Bundesrat gestoppt. Ist das Vorhaben nun gescheitert?

Von Jan Bielicki

Migration und Sicherheit
:Bundesrat stoppt Teil des Sicherheitspakets

Als Folge der Messerattacke von Solingen sollen härtere Regeln für Asylbewerber und mehr Befugnisse für Terrorermittler kommen. Der Bundestag stimmt zu, doch die Länder haben Einwände.

ExklusivLänderkammer
:Söder fast nie im Bundesrat

Bayerns Ministerpräsident nahm seit seinem Amtsantritt nur an elf von 82 Sitzungen teil. Andere waren deutlich häufiger zugegen.

Von Robert Roßmann

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