Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr so viele Milliarden Euro investiert wie nie, einen Großteil in innere und äußere Sicherheit. Dennoch fordert der SPD-Finanzminister „ein anderes Tempo“.
Haushalt 2026
:Was der Bund mit Ihrem Geld macht
Der Haushalt 2026 steht: Nach langen Debatten ist beschlossen, wofür die Regierung im kommenden Jahr Geld ausgeben darf. Wohin genau also fließen die vielen Euros, die Sie jeden Monat ans Finanzamt überweisen?
Bundeshaushalt 2026
:Fotos, Urlaubsziele und 525 Milliarden Euro
Der Haushaltsausschuss des Bundestags berät bis 5.40 Uhr morgens über den Etat für 2026. Die Opposition beklagt „Schindluder“, für zwei SPD-Minister ist es dagegen ein gelungener Abend.
MeinungSteuerschätzung
:Der Finanzminister begibt sich in gefährliches Fahrwasser
Die unerwarteten Einnahmen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Lars Klingbeil bislang eines aufgeschoben hat: die Ausgaben zu priorisieren. Spätestens 2027 könnte ihm das auf die Füße fallen.
Steuerschätzung
:34 Milliarden Euro mehr – doch der Sparzwang bleibt
Der Staat kann bis 2029 mit Steuermehreinnahmen rechnen, Finanzminister Klingbeil lobt sich selbst und die Koalition. Profitieren dürften aber nur Bundesländer und Kommunen.
MeinungHaushalt 2025
:Deutschland hat Geldprobleme? Ach was, die kommen erst noch
Der Bundestag verabschiedet Lars Klingbeils ersten Etat. Doch die echte Bewährungsprobe für den Finanzminister steht noch aus – ein gruseliger Blick ins Finanzloch von 2027.
ExklusivReform der Schuldenbremse
:Gelungener Auftakt mit kleinen Mängeln
Die Kommission zur Reform der Schuldenbremse macht sich an die Arbeit – und die Erfolgschancen sind gar nicht übel. Finanzminister Lars Klingbeil muss zu Beginn aber auch schlechte Nachrichten verdauen.
ExklusivUmweltpolitik
:Wie die Milliarden für den Klimaschutz schrumpfen
Ihre Zustimmung zum Sondervermögen hatten sich die Grünen teuer abkaufen lassen: 100 Milliarden Euro sollten zusätzlich in den Klimaschutz fließen. Doch die Realität sieht weitaus dürftiger aus.
Bundeshaushalt 2025
:Zu Gast in Klingbeils „Irrgarten“
Mehr Geld für Investitionen, die Bundeswehr, Krankenhäuser und die Kultur: Der Bundeshaushalt für 2025 steht. Doch die Opposition spricht von Buchungstricks und Verschiebebahnhöfen.
Koalition
:Merz und Bas versöhnen sich beim Bier
Mit einem Rekord an Vorlagen startet das Bundeskabinett in den September. Der Kanzler spricht sich nach dem „Bullshit“-Streit mit seiner Arbeitsministerin über den Sozialstaat aus. Auch nach dem Koalitionsausschuss bleiben ungelöste Fragen und Probleme.
MeinungLars Klingbeil
:Der Finanzminister versucht’s mit Streicheln, Triezen, Tünchen
Er hat ja recht: Steuererhöhungen können mehr Gerechtigkeit bewirken und Haushaltslöcher schließen. Aber nur, wenn es denn die richtigen sind.
Sondervermögen
:Wo das Geld herkommt und wo es hingeht
„Wer soll das alles mal zurückzahlen?“, fragt die SZ in einem Report zur Staatsverschuldung. Die Leser haben einige Ideen dazu.
Geld für Brücken
:Niederlage für den Finanzminister
Klingbeil wollte die Sanierung von Brücken nicht aus dem Haushalt finanzieren, das verursachte einen Planungsstopp. Nun hat der Bundestag doch 1,1 Milliarden Euro vorzeitig freigegeben.
Bundeshaushalt
:„Jeder am Kabinettstisch wird sparen müssen“
Angesichts riesiger Haushaltslücken kündigt Finanzminister Lars Klingbeil für 2027 ein Sparpaket von mehr als 30 Milliarden Euro an. Das stellt den Zusammenhalt der Koalition auf die Probe.
Bundeshaushalt
:Warum der Sozialetat immer weiter wächst
Kanzler Merz hatte angekündigt, die Ausgaben für Soziales zu begrenzen – aber Finanzminister Klingbeil plant mit einem starken Kostenanstieg bis 2029. Das geht vor allem auf Beschlüsse der Koalition selbst zurück.
Bundeshaushalt 2026
:Militärausgaben steigen stark an
Deutschland gibt 2026 viel mehr Geld für Verteidigung aus – finanziert aus Krediten. In den kommenden Jahren klaffen trotz der neuen Schulden große Lücken im Haushalt.
Bundeshaushalt
:Für Kinder nur ein Taschengeld
Deutschland steckt Milliarden in die Rüstung und die Rentenkasse, aber vernachlässigt Schulen und Kitas: So beklagte es ein SZ-Autor – die Leser antworten mit Zuspruch und Kritik.
Weniger Entwicklungshilfe
:„Das ist ein Flächenbrand. Und Deutschland macht mit“
Weltweite Notlagen nehmen zu – und die Hilfsgelder ab. Auch im geplanten Bundeshaushalt drohen hier die schärfsten Kürzungen. Die Leidtragenden sind die Ärmsten, warnen Hilfsorganisationen.
Haushaltsdebatte mit Friedrich Merz
:Das Debüt des Innenkanzlers
In der Generaldebatte des Bundestags muss Kanzler Friedrich Merz erstmals seit Amtsantritt Rechenschaft ablegen. Er gibt sich staatsmännisch – Alice Weidel beschimpft ihn als Lügner.
MeinungBundesregierung
:Der pingelige Friedrich Merz ist nun der zufriedene Dreiviertel-Kanzler
Der CDU-Chef hat schnell umgeschaltet von Opposition auf Regierung. Das lässt sich in dieser Haushaltswoche beobachten, in der sich die Koalition ihrer riskanten Schuldenwette rühmt.
MeinungLars Klingbeil
:Er reformiert nicht, er konsolidiert nicht
Der Bundesfinanzminister wäre gerne Investitionsminister. Doch sollte er erst einmal seinen eigentlichen Job erledigen – jetzt beim Haushalt 2025.
ExklusivRekordhaushalt 2025
:Klingbeils Schuldenwette geht noch nicht auf
Klingbeils Milliardenpläne werden die Wirtschaft erst mal ankurbeln. Doch später könnte es Probleme geben.
Bundeshaushalt
:„Nichts ist teurer als der Stillstand“
Finanzminister Lars Klingbeil denkt gar nicht daran, sich für den Geldsegen zu entschuldigen, den er bis 2029 über dem Land ausschütten will. Das Preisschild zeigt er nicht so gerne.
Steuerausfälle
:Schwarz-Rot erkauft sich die Zustimmung zum „Investitionsbooster“
Nach einer Machtprobe kommt die neue Bundesregierung den Ministerpräsidenten weit entgegen. Die Länder bekommen acht Milliarden Euro und die ein oder andere Sporthalle. Auch die Kommunen können sich freuen.
Haushaltsplanung
:Steigende Ausgaben und einige ungedeckte Schecks
Die Bundesregierung hat sich auf die Finanzplanung für die Jahre 2025 bis 2029 verständigt. Ausgegeben wird viel, gespart wird wenig – und der Preis ist hoch.
ExklusivHaushalt
:Meister der Zahlenschieberei
Die Koalition verschafft sich Spielräume im Haushalt – mit viel Kreativität. Ein Gesetzentwurf dafür liegt nun vor, sein Clou: Mittel zur Entlastung von Gaskunden kommen künftig aus dem Klimafonds.
Technologie
:Länderchefs fordern mehr Geld für die Raumfahrt
Bayern, Baden-Württemberg und Bremen verlangen mehr deutsche Investitionen für die Europäische Weltraumorganisation Esa und die nationale Raumfahrt. Es geht um Standortpolitik, aber auch um Elon Musk.
ExklusivSondervermögen
:Klingbeil muss antanzen – und vorrechnen
Erstmals trifft der neue Finanzminister auf die Haushälter des Bundestages. Insbesondere die Grünen werfen ihm Zahlentricks und Wortbruch vor. Haben sie recht?
Bundesfinanzminister
:Klingbeil: 110 Milliarden Euro für die Infrastruktur noch 2025
Der Finanzminister will Investitionen in die Infrastruktur um fast 50 Prozent steigern, um Brücken, Schienen und Krankenhäuser zu sanieren. Die Grünen argwöhnen, ein Teil des Geldes solle zum Stopfen von Haushaltslöchern dienen.
Sozialpolitik
:Klingbeil dringt auf Reformen des Sozialstaats
Die Sozialbeiträge steigen, der Staat muss den Sozialkassen Milliarden zuschießen. Nun will Finanzminister Klingbeil diese Kosten eindämmen – und fordert Reformen ohne Abstriche für die Versicherten.
ExklusivInvestitionen
:Grüne werfen Klingbeil Wortbruch und Haushaltstrickserei vor
Dank der Hilfe der Grünen kann die Koalition 500 Milliarden Euro zusätzlich investieren. Nun äußert Parteichef Banaszak den Verdacht, dass Kanzler und Finanzminister Gelder zweckentfremden wollen.
G-7-Finanzministertreffen
:Klingbeils erster Ausflug in die internationale Zahlenwelt
Mit Fachpolitik hielt sich der neue Finanzminister bislang zurück. Wie schlägt er sich nun beim G-7-Treffen der Kollegen in Kanada?
Bundeshaushalt
:Klingbeil fordert Ministerkollegen zu striktem Sparkurs auf
Der Bundesfinanzminister erteilt vielen Ausgabenwünschen der Kabinettskollegen eine Absage. Wer neue Projekte angehen will, muss an anderer Stelle im eigenen Ressort den Rotstift ansetzen.
Bundeshaushalt und Investitionen
:Bagger sollen rollen
Die Steuerschätzung fällt für die Bundesregierung nicht ganz so dramatisch aus wie befürchtet. Auf Finanzminister Klingbeil kommt dennoch jede Menge Arbeit zu.
Bundesrechnungshof
:Spielraum bei Steuervergünstigungen
Die Behörde hat ein Einsparpotenzial von jährlich 30 Milliarden Euro ausgemacht für Bund und Länder.
Regierungsbildung
:Der Streit ums Geld wird kommen
CDU, CSU und SPD bekennen sich im Koalitionsvertrag zu Sparsamkeit und solider Haushaltsführung. Die Vereinbarung der künftigen Partner wirft aber mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt.
MeinungStaatsfinanzen
:Die Kehrtwende von Merz erzürnt die Deutschen zu Recht
Der Kanzler in spe hat zu lange den Eindruck erweckt, er mache keine deutlich höheren Schulden. Dass er es nun trotzdem tun muss, war schon vor der Wahl eine mathematische Gewissheit.
Koalitionsverhandlungen
:Ein buntes Trauerspiel
Rein optisch gesehen macht der Bericht der Koalitionsarbeitsgruppe Finanzen einiges her – weil Union und SPD in praktisch allen relevanten Steuerfragen meilenweit auseinanderliegen.
Einsparungen im Haushalt
:Kann doch nicht so kompliziert sein
Trotz Lockerung der Schuldenbremse klafft in der Finanzplanung des Bundes eine mittlere zweistellige Milliardenlücke. Wo also könnten Union und SPD sparen – und warum ist das so unendlich schwierig?
Energie
:Uniper zahlt Milliarden an den Staat zurück
Deutschlands größter Gashändler Uniper wurde 2022 verstaatlicht. Schon damals stand fest, dass etwas zurückgezahlt werden muss, wenn die Geschäfte gut laufen. Jetzt gab es eine Mega-Überweisung.
Sondersitzungen im Bundestag
:„Achten Sie darauf, das Handgepäck griffbereit zu haben“
Wegen der spektakulären Finanzpläne von Union und SPD muss der alte Bundestag noch mal zusammenkommen - in der Vergangenheit führten ähnliche Situationen zu amüsanten Äußerungen. Zwei Termine stehen aktuell zur Debatte.
MeinungSondervermögen
:Geld allein ist noch keine Lösung
Fast eine Billion Euro neuer Schulden? Vielleicht gibt es dazu ja wirklich keine sinnvolle Alternative. Aber Vorsicht, der Staat könnte mit dieser Summe auch das Falsche tun.
Sondierung von Union und SPD
:Gespräche über Summen, die bislang unvorstellbar waren
Der Eklat im Weißen Haus löst große Dynamik bei der Regierungsbildung in Deutschland aus. Ökonomen empfehlen den Chef-Sondierern zwei Sondervermögen von über 800 Milliarden.
MeinungStaatsfinanzen
:Mehr Geld für Rüstung und Infrastruktur: Jetzt müssen alle etwas beitragen
Höhere Staatsschulden werden nicht reichen: Es muss Schluss mit unnötigen Subventionen sein, Reiche müssen mehr abgeben. Statt kleiner Lösungen braucht es den großen Wurf.
Haushalt
:Neuverschuldung steigt auf 119 Milliarden Euro
Deutschland hat 2024 erneut deutlich mehr Geld ausgeben als eingenommen. Ursprünglich war ein Defizit von 113 Milliarden Euro erwartet worden.
Wahlkampfthema Schuldenbremse
:Heilsbringer oder Hemmschuh?
Die Schuldenbremse hat Erfolge vorzuweisen – und ist umstrittener denn je. Streichen, um jeden Preis erhalten oder lieber reformieren: Die Wahlprogramme zeigen, was die Parteien denken.
ExklusivInvestitionsstau
:„Deutschland fährt auf Verschleiß“
Christian Lindner brüstet sich gern mit den „Rekordinvestitionen“, die er als Finanzminister getätigt habe. Eine Übersicht der Linkspartei zeigt nun: Auf dem Papier hat er recht – aber nur da.
ExklusivStudie zu Investitionspaket
:Mehr Kredite, weniger Schulden
Angesichts des Investitionsstaus fordern Experten vom Staat ein kreditfinanziertes Ausgabenpaket von bis zu 600 Milliarden Euro. Eine Studie zeigt: Das geht – und die Schuldenquote sinkt trotzdem.
Ukraine-Hilfen
:„Wer das unbeantwortet lässt, belügt die Öffentlichkeit“
Die Ukraine soll drei Milliarden zusätzliche Hilfen bekommen. Über das „Wie“ aber streiten die Parteien erbittert. Kanzler Scholz wehrt sich nun vehement gegen seine Kritiker.
Bundeshaushalt
:Glimpflich davongekommen
Der Bund ist 2024 mit weniger Geld ausgekommen, als die Regierung selbst zwischenzeitlich befürchtet hatte. Sogar die Rücklage muss nicht angetastet werden. Grund zur Entwarnung gibt es dennoch nicht.