:Niedriger und schmaler: Candidplatz-Investor muss umplanen
Der spektakuläre Entwurf für das „Candid-Tor“ findet in seiner jetzigen Form im Stadtrat keine Mehrheit. Doch es geht auch darum, wie das Gebäude von wem genutzt werden kann.
Giesing
:Spektakuläre Architektur für einen Unort Münchens
Das Erscheinungsbild des Candidplatzes soll sich durch zwei große Bauprojekte grundlegend ändern. Ein privater Investor plant Ungewöhnliches.
650 günstige Wohnungen
:So soll die Siedlung München-Nord einmal aussehen
Der Bund hat die Pläne für sein großes Nachverdichtungsprojekt in Milbertshofen bekanntgegeben. Die Anlage soll von 450 auf 1100 Wohnungen wachsen, die Mieten bleiben niedrig.
Architektur
:Diese Münchner Gebäude sind nun Denkmäler
26 neue Einträge gibt es auf der Denkmalliste für die Stadt. Eine Auswahl – von der Heimat des wohl bekanntesten Kunstsammlers der jüngeren Vergangenheit bis zu historischen Tankstellen.
Innenstadt-Imagepflege
:Warum das Münchner Bahnhofsviertel nicht mehr Bahnhofsviertel heißt
Arbeiterstrich, Rotlichtmilieu und Spielhallen: Das Münchner Bahnhofsviertel hat keinen guten Ruf, aber es wandelt sich. Deswegen hat es eine Image-Offensive bekommen – und einen neuen Namen. Aber ob der sich durchsetzen wird?
Georg-Kronawitter-Platz in München
:Stadtrat beschließt Millionendeal mit Investoren – für einen neuen Platz in der Innenstadt
Pläne für die Neugestaltung des eher tristen Georg-Kronawitter-Platzes in der Münchner Innenstadt gibt es schon seit Jahren. Nun hat die Stadt einen Grundsatzbeschluss gefällt. Wenn es gut läuft, könnten 2027 die Bauarbeiten beginnen.
ExklusivAlte Akademie vor Neuanfang
:Eine der wichtigsten Immobilien Münchens verkauft – Bieterkonkurrent will klagen
Für bis zu 179 Millionen Euro wechselt die bedeutende Benko-Immobilie in der Altstadt ihren Eigentümer. Warum der Verkauf nun vor Gericht landen könnte.
Bauen in München
:Ein Beispiel dafür, dass große Neubauviertel auch friedlich entstehen können
Vorhaben mit Hunderten Wohnungen lösen oft heftige Widerstände aus, doch bei den „Mariengärten“ in Bogenhausen läuft einiges anders. Eine große Frage bleibt aber.
Kultur statt Abriss
:Zieht das „Fat Cat“ um ins alte Strafjustizzentrum?
Der Kosmos aus Kreativen und Kunstschaffenden muss raus aus dem Gasteig, gleichzeitig wird über die Zukunft des 70er-Jahre-Baus an der Nymphenburger Straße gestritten. In der CSU ist man von der Idee angetan. Wie geht es nun weiter?
„Orleanshöfe“ in Haidhausen
:Ein Erinnerungsort und viele neue Wohnungen
Wenn der Planungsausschuss an diesem Mittwoch grünes Licht gibt, könnte es bald losgehen mit dem Bau der „Orleanshöfe“. In einem ersten Schritt sollen Gewerbeflächen sowie rund 250 Wohnungen entstehen. Für den Fall, dass für die 76 Sozialbauwohnungen die Fördermittel nicht ausreichen, ist die Stadt vorbereitet.
Hochhäuser an der Paketposthalle
:Ein Beschluss, der Münchens Stadtbild verändern wird
Mit großer Mehrheit macht der Stadtrat den Weg für zwei 155-Meter-Türme in Neuhausen frei. Es wären die höchsten Gebäude in der Stadt. Wie die Politik an der Paketposthalle günstigen Wohnraum sichern will – und warum der Bau doch noch scheitern könnte.
Entweihung christlicher Kirchen
:Das Nachleben der Gotteshäuser
In den nächsten Jahren werden deutschlandweit Hunderte Kirchen entweiht. Was tun mit den stadtbildprägenden Gebäuden? Das Nachdenken über die künftige Nutzung hat auch in München längst begonnen.
Stadtplanung
:Münchner Großmarkt soll Platz für Tausende neue Wohnungen machen
Eine Mehrheit im Stadtrat will die Großmarkthalle verlegen oder ganz aufgeben, um Flächen für ein neues Stadtviertel in bester Lage zu gewinnen. Doch was bedeutet das für die betroffenen Händler – und für die Versorgung der Münchner?
Hochhäuser an der Paketposthalle
:Münchens Stadtpolitik steht vor einem historischen Beschluss
Der Stadtrat stimmt am Mittwoch final über zwei 155 Meter hohe Türme und die Zukunft des Quartiers an der Paketposthalle ab. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
MeinungQuartier an der Paketposthalle
:155-Meter-Türme in München? Warum es richtig ist, sie zu erlauben
Für ein Unbehagen beim Neubauprojekt an der Paketposthalle gibt es Gründe. Doch die Vorteile für die Stadtgesellschaft überwiegen.
Konflikt um Ehrensaal
:„Ein unverzeihlicher Akt des Vandalismus“
Das Deutsche Museum wollte seinen Ehrensaal neu und zeitgemäß gestalten. Doch beim Ortstermin reagiert der Landesdenkmalrat entsetzt und verlangt die Wiederherstellung des Nachkriegszustands. Nun ist die Aufregung groß.
Nachverdichtung
:Gekippter Neubau im Hinterhof: Warum dieser Gerichtsbeschluss wegweisend ist
In der Lindenschmitstraße dürfen keine Townhäuser entstehen, weil dafür Bäume weichen müssten. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter spricht von einer „eklatanten Fehleinschätzung“ des städtischen Planungsreferates. Künftig könnte es öfter zu ähnlichen Klagen kommen.
Neubauprojekt an der Paketposthalle
:Hochhaus-Investor soll Wohnungen an die Stadt abtreten
Entstehen an der Paketposthalle noch mehr Luxuswohnungen, wenn Fördergelder für bezahlbaren Wohnraum fehlen? Um das zu vermeiden, bringt die SPD kurz vor einem historischen Stadtratsbeschluss ein neues Modell ins Spiel. Doch würde sich der Investor darauf einlassen?
Rasen auf dem Max-Joseph-Platz
:Münchens neue grüne Mitte
Der Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper wird noch bis Dezember umgestaltet. Statt der grauen Isarkiesel hat die Stadt große Rasenflächen verlegt.
ExklusivVorschlag aus der Landtags-CSU
:Im Streit über das Strafjustizzentrum könnte sich eine Lösung anbahnen
Der vom Freistaat geplante Verkauf des Komplexes an der Nymphenburger Straße stößt auf heftigen Widerstand. Doch was ist die Alternative? Ein CSU-Landtagsabgeordneter hat eine Idee, die auch beim politischen Gegner auf Interesse stößt.
Neuperlach
:Wie eine Münchner Kirche verwandelt werden soll
Die einen haben Geldsorgen, die anderen suchen Räumlichkeiten: Die Lätarekirche und die Stadt München planen in Neuperlach ein „außergewöhnliches Zukunftsprojekt“.
Initiative „Hochhausstopp“
:Niederlage für Gegner der Hochhauspläne an der Paketposthalle
Der CSU-Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper ist mit seiner Initiative gegen den geplanten Bau der zwei 155 Meter hohen Türme vor Gericht vorerst gescheitert. Aufgeben will er aber nicht.
Klenze und Gärtner
:Wie Ludwig I. seine Architekten gängelte
Ludwigstraße, Königsplatz, Residenz: Unter König Ludwig I. wurde München im 19. Jahrhundert zum „Isar-Athen“ umgebaut. Vor allem zwei Architekten profitierten von den Großaufträgen, mussten dafür aber auch einiges hinnehmen.
Nach Anwohnerbeschwerden
:Gericht stoppt Baupläne im Herzogpark
Eigentlich wollten die Eigentümer der Gebäude an der Mauerkircherstraße 17 und 19 im Hinterhof nachverdichten und aufstocken – unter Protesten der Anwohner. Nun signalisiert das Gericht: So bald darf dort wohl gar nichts gebaut werden.
Münchner Osten
:Wo neue Wohnungen für 5000 Personen und ein Hochhaus entstehen
Am Rappenweg wird eine Siedlung geplant, die so dicht bebaut ist wie Schwabing. Doch die Schadstoffbelastung des Bodens macht Sorgen, eine Kritikerin nennt das Projekt „Wohnen auf der Müllkippe“.
Kritik am Beschluss der Staatsregierung
:Ist der Verkauf des alten Justizzentrums Geheimsache?
Dass der Freistaat das riesige Gebäude verkaufen will, ist ein bedeutender Vorgang. Doch der Beschluss dazu blieb ungewöhnlich lange unter Verschluss. Warum? Kritiker vermuten, hier sei „irgendetwas ziemlich faul“.
Jüdisches Leben in München
:Darf dieses Hochhaus am Mittleren Ring auf eine historische Fabrik aufgesetzt werden?
Die Architektur-Experten der Stadt halten den Entwurf für gelungen – wenn er nicht auf dem denkmalgeschützten Gebäude fußen würde. Denn es gehörte einst einer jüdischen Familie, die von den Nazis verfolgt wurde.
Stadtentwicklung
:Gericht stoppt Baumfällung in der Lindenschmitstraße
Naturschützer haben einen vorläufigen juristischen Erfolg gegen den Bau von drei Townhäusern in Sendling errungen, für die fünf Bäume gefällt werden müssten. Wie es nun mit dem Projekt weitergeht.
Immobilienwirtschaft
:Millionendeal in Riem geplatzt
Eigentlich wollte die Stadt mehrere Flächen mit Platz für etwa 500 Wohnungen kaufen. Doch der private Verkäufer wollte sieben Millionen mehr – und zog sein Angebot zurück.
Dem Geheimnis auf der Spur
:Fuchsteufelswild in der Frauenkirche
Hinter dem Bau der Münchner Kathedrale soll ein diabolischer Pakt stecken, sichtbar in einem Fußabdruck. Was ist dran?
Nach zwei Jahren Leerstand
:Kaufhaus am Münchner Hauptbahnhof soll vor dem Verkauf stehen
Ein Münchner Unternehmer soll vor der Übernahme des Tietz-Hauses, ehemals Hertie und Karstadt, am Bahnhofsplatz stehen. Ein Nachteil dieses Immobilienprojekts ist seine Nachbarschaft.
Potenzieller Wohnraum
:Widerstand gegen Verkauf des Strafjustizzentrums – selbst in der CSU
Der Freistaat möchte den Bau an der Nymphenburger Straße loswerden und so Geld einnehmen. Die Zweifel, ob dieser Plan aufgeht, werden aber immer größer.
Münchner Innenstadt
:Neue Investoren stehen vor Übernahme der Alten Akademie
Die Benko-Bauruine mitten in der Münchner Fußgängerzone liegt seit fast zwei Jahren brach, doch das könnte sich bald ändern. Die letzten Verhandlungen über einen Kauf laufen offenbar – auch ein Stadtrat mischt mit.
Architektur
:Die Dynastie der Schöngeister
Die Familie Hildebrand-Braunfels hat über vier Generationen München geprägt – und sie tut es weiterhin. Ein Rundgang von der Pinakothek der Moderne bis zur Staatskanzlei.
Was läuft in der Kunst
:Natürlich Natur
In München werden SUVs zu Grabe getragen und der Atombombenabwürfe in Japan gedacht. Es gibt aber auch hoffnungsfrohe Projekte, und der Garten Eden lockt auch noch.
Klimawandel
:Sind begrünte Fassaden die Lösung gegen Hitze in der Stadt?
Bewachsene Häuser sind bislang eine Seltenheit. Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer plädiert dafür, das zu ändern. Wie Pflanzen an Gebäuden das Klima verbessern, was sie kosten und welche Nachteile sie haben.
Immobilien in München
:Und was wird jetzt aus dem „Schwabinger Loch“?
Genau wie beim „Sendlinger Loch“ klafft seit Jahren eine riesige Baugrube dort, wo früher der Karstadt am Nordbad stand. Doch nun gibt es neue Pläne, die zumindest einige Münchner Mieter freuen dürften.
Architektur
:Das Münchner Olympiastadion – die unvollendete Schönheit
Das Zeltdach ist weltberühmt, hat aber einen Makel: Seit 53 Jahren sitzt fast die Hälfte der Zuschauer im Regen. Dabei war der Bau eines Ostdachs einst beschlossene Sache – und trotzdem wurde daraus nichts. Die Chronik eines vergessenen Projekts.
München 1972
:Das olympische Erbe muss dringend saniert werden
Ein 1,6 Kilometer langes Röhrensystem zieht sich in bunten Farben durch das Olympische Dorf. Einst standen die „Media-Linien“ für Aufbruchstimmung, doch viel ist davon nicht geblieben. Jetzt suchen die Verantwortlichen nach Geld für eine Wiederherstellung.
Wohnhochhaus über dem Busbahnhof
:An der Studentenstadt sollen Tausende neue Wohnheimplätze entstehen
Günstige Wohnungen für mehr als 2000 junge Menschen: Direkt an der U-Bahn-Station Studentenstadt gibt es Flächen, die bebaut werden könnten. Einige gehören sogar schon der Stadt.
Zwischennutzung „Lucky Star“ in München
:Riesiger Spielplatz für Außerirdische
Jetzt geht es los beim „Lucky Star“, Michi Kerns neuem Zwischennutzungsprojekt nördlich des Olympiadorfes. Das soziokulturelle Experimentierfeld bietet Padel-Tennis und weitere Kultur- und Freizeitangebote. Der Betreiber richtet einen dringenden Appell an Stadt und Freistaat.
Europas größtes Neubaugebiet
:So geht es weiter in Freiham
Das Wohnhochhaus des neuen Münchner Stadtviertels Freiham wird gerade fertiggestellt, die Nachbarhäuser sind schon zum Teil bewohnt. Nun gilt es, den Turm trotz deutlich gestiegener Kosten auch optisch zum Wahrzeichen des Areals zu machen.
ExklusivAreal an der Münchner Paketposthalle
:Baurecht für Hochhäuser: Stadt errechnet Wertsteigerung von 400 Millionen Euro
Ein Investor will zwei 155-Meter-Türme an der Paketposthalle bauen. Wenn er das Baurecht dafür bekommt, würde sich laut stadtinternen Berechnungen der Bodenwert fast verdreifachen. Der Investor widerspricht – und verweist darauf, was er der Allgemeinheit zurückgebe.
Baugrube in der Alramstraße
:Wie das Wasser aus dem „Sendlinger Loch“ kommt
Auf der jahrelang brachliegenden Baustelle wird wieder gearbeitet. Der Wasserspiegel ist schon gesunken, auf einer schwimmenden Plattform sind Experten unterwegs. In wenigen Wochen soll die Grube leer sein – doch dann kann nicht gleich gebaut werden.
Verkehr in München
:Stillstand auf Baustellen könnte bald richtig teuer werden
Eine neue Gebührenordnung soll Bauherren abstrafen, die zu lange den öffentlichen Raum blockieren. Das könnte mehrere Tausend Euro pro Woche kosten. Die Baustellen der Stadt selbst sollen von der Regelung aber unberührt bleiben.
Immobilienmarkt in München
:Was die neuen Investoren mit dem „Sendlinger Loch“ vorhaben
Seit Anfang Juli hat Münchens berühmteste Baugrube neue Eigentümer. Nun sprechen sie erstmals über ihre Pläne. Wo einst Luxus-Eigentumswohnungen entstehen sollten, wollen sie vermieten – und zwar so bald wie möglich.
Kein Investor gefunden
:Platzt der Traum vom neuen Großmarkt?
Im Rathaus wächst die Sorge vor einem „Scherbenhaufen“: Die Büschl-Gruppe findet für Bau und Betrieb des Großmarkts bislang keinen Investor. Welche Alternativen die Stadt hat, wenn das Projekt scheitert.
Neues Quartier „Kirschgärten“
:„Ein supergutes Projekt“ für 3000 Menschen
Nicht nur Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schwärmt vom geplanten Wohnquartier im Nordwesten der Stadt. Was dieses Vorhaben so besonders macht und wann die ersten Leute einziehen können.
Immobilienmarkt in München
:Das „Sendlinger Loch“ ist verkauft
Münchens berühmteste Baugrube ist ein Symbol für Bodenspekulation und die Auswüchse auf dem Immobilienmarkt. Nun übernimmt ein Unternehmen aus Starnberg das Grundstück – zu einem Preis, der viel niedriger liegt als beim letzten Verkauf.
ExklusivMünchens bekannteste Baugrube
:Stadt muss „Sendlinger Loch“ absichern, um Einsturz auszuschließen
Eigentlich ist es Sache des Investors, die Baugrube abzustützen. Doch der kümmert sich offenbar nicht. Deshalb soll nun die Stadt einspringen, und das könnte teuer werden.