Eine griechische Euromünze unter Druck in einer Schraubzange ibxdrn03953700 jpg; WIR
Diesel-Affäre

Meister Götze kämpft gegen Volkswagen

Ein Installateur aus Stuttgart zerrt als erster Kunde den Autokonzern wegen des Dieselskandals vor den Bundesgerichtshof. Das könnte für VW richtig teuer werden.

Von Stefan Mayr, Stuttgart

Autoindustrie

BMW im Abgasskandal vorerst entlastet

Nach einer Razzia sah es so aus, als würde der Abgasskandal auch BMW mit voller Wucht erwischen. Doch bislang haben die Ermittler keine größeren Verfehlungen gefunden.

Von Max Hägler und Klaus Ott

Volkswagen Abgasskandal Chefs Manager
SZ Espresso

Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Winterkorn Steuterhinterziehung Abgasskandal
Ermittlungen

Staatsanwaltschaft stellt Winterkorn bloß

Die Behörde hat Unterlagen über private Geldflüsse des ehemaligen VW-Chefs verteilt. Sein Anwalt weist den Verdacht zurück, es könnte sich dabei um Steuerhinterziehung handeln und erwägt eine Strafanzeige.

Von Klaus Ott

Martin Winterkorn
Abgasskandal

Trickreiche Hilfe für Martin Winterkorn

Ermittler sollten den Ex-Konzernchef milde behandeln, wenn Volkswagen ein hohes Bußgeld akzeptiert. Doch dieser Plan des Autobauers ging nicht auf.

Von Klaus Ott

Martin Winterkorn
Abgasskandal

VW-Manager belastet Winterkorn schwer

Ein führender VW-Mitarbeiter schildert ausführlich, wie der ehemalige Vorstandschef über die Abgasmanipulationen informiert worden sei. Eine Anklage wird immer wahrscheinlicher.

Von Georg Mascolo, Klaus Ott und Nicolas Richter

Fahrverbote drohen nicht nur in Aacehn.
Abgasskandal

Große Pläne, nichts dahinter

Knapp ein Jahr nach dem ersten Dieselgipfel ist der geplante Milliardenfonds für bessere Luft immer noch leer. Bisher ist keine einzige der angekündigten Maßnahmen umgesetzt worden.

Von Cerstin Gammelin, Berlin

Mercedes CLS 350 d mit portabler Abgasmesseinrichtung PEMS.
Katalysator-Technik

So wird der Diesel endlich sauber

Der Diesel als Billigantrieb funktioniert nicht, denn die komplexe Abgasreinigung ist teuer. Trotzdem hat er eine Zukunft - nicht nur im Premium-Segment.

Von Joachim Becker

Diesel-Skandal

Behörden knöpfen sich Opel vor

Das Kraftfahrt-Bundesamt überprüft, ob auch Opel Abschalteinrichtungen manipuliert hat. Betroffen sind nach Angaben aus Behördenkreisen weltweit 60000 Fahrzeuge, in Deutschland 12500 Wagen.

Von Markus Balser, Berlin

PSA will Opel teilweise verkaufen
Abgasskandal

Kraftfahrtbundesamt nimmt Opel ins Visier

Laut "Bild am Sonntag" schalten bestimmte Opel-Fahrzeuge die Abgasnachbehandlung während der Fahrt ab. Nun muss sich der Hersteller erklären.

Abgasaffäre

Bosch soll Akten vorlegen

Landgericht Stuttgart fordert Einblick in heiklen Schriftverkehr mit der Volkswagen AG. Der Zulieferer mauert aber nach wie vor, auch Geschäftsführer Volkmar Denner verweigert seine Aussage.

Von Stefan Mayr, Stuttgart

Bosch
Landgericht Stuttgart

Bosch muss Unterlagen zu VW-Abgasskandal herausgeben

Der Autozulieferer habe sich bisher zu Unrecht auf Zeugnisverweigerungsrecht berufen, urteilt das Gericht. Es geht um E-Mails zwischen Bosch- und VW-Mitarbeitern.

VW-Prüfgelände Ehra
VW

Halali! Endlich kann verschärft ermittelt werden

Der Versuch, stinkende Akten zu verstecken, ist gescheitert. Die Akten lagerten in einer Kanzlei, das Verhältnis von Mandant und Anwalt ist geschützt. Warum das Verfassungsgericht VW trotzdem zu Recht ausbremst.

Kommentar von Heribert Prantl

Volkswagen-Zentrale in Wolfsburg
Abgasskandal

Verfassungsgericht erlaubt Auswertung interner VW-Akten

Die Staatsanwaltschaft will die bei der Anwaltskanzlei Jones Day beschlagnahmten Dokumente untersuchen. VW hatte dagegen Verfassungsbeschwerde eingelegt - erfolglos.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe, und Klaus Ott

CSU

Bei Flüchtlingen beinhart, beim Diesel so schwach

Wäre die CSU bei der Luftreinhaltung genauso streng wie beim Thema Asyl, müsste sie die Kanzlerin zu sofortigen Fahrverboten treiben. Wo bleibt die blaue Plakette?

Kommentar von Josef Kelnberger

Bundesgerichtshof in Karlsruhe
Dieselskandal

Die Autokonzerne zittern vor der hohen Instanz

Gegen VW und Daimler gibt es Tausende Klagen von verärgerten Dieselkunden. Eine hat es vor den Bundesgerichtshof geschafft - und könnte für die Industrie richtig teuer werden.

Von Stefan Mayr, Stuttgart

SZ-Podcast Das Thema Logo
Podcast "Das Thema"

Audi & Co: Ersticktes Vertrauen

Der VW-Konzern versucht zwar, den Abgasskandal hinter sich zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren - richtig aufgearbeitet wird die Affäre aber nicht.

SZ Espresso

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Von Matthias Fiedler

Audi

Hatz ist frei - wie geht es bei Stadler weiter?

Der ehemalige Audi-Manager Hatz kommt nach Zahlung einer Kaution von drei Millionen Euro aus der U-Haft. Dort sitzt noch der beurlaubte Vorstandschef Stadler. Er wird nicht schnell freikommen.

Von Klaus Ott

Wolfgang Hatz
Abgasskandal

Ex-Audi-Manager Hatz gegen drei Millionen Euro Kaution frei

Nach neun Monaten wird Wolfgang Hatz aus der Untersuchungshaft entlassen. Seinen Pass muss er jedoch abgeben - und Kontakt zu Zeugen in der Abgasaffäre ist ihm verboten.

Von Klaus Ott

Audi - Bram Schot
Dieselskandal

Neuer Audi-Chef will aufräumen

Seit wenigen Tagen führt der Niederländer Bram Schot den Autobauer. Sein Ziel: bis Ende Juli den Dieselskandal aufarbeiten.

Von Max Hägler

Volkswagen: Jahrespressekonferenz 2017 in Wolfsburg
Volkswagen-Konzern

Ein Neuanfang ist nur mit neuen Managern möglich

Der gesamte VW-Konzern wird schlecht geführt, verhängnisvolle Allianzen verhindern echte Aufklärung. Solange alle miteinander verbandelt sind, wird es mit VW immer weiter bergab gehen.

Kommentar von Caspar Busse

Bram Schot

"Der verkauft Ihnen auch ein Heizkissen"

Der vorübergehende Audi-Chef Bram Schot gilt intern als Verkaufsgenie und Pragmatiker. Die großen Bühnen jedoch meidet er lieber - nicht die allerbeste Voraussetzung für einen Autoboss.

Von Thomas Fromm und Max Hägler

Audi-Ringe
Volkswagen-Imperium

Audi - die Keimzelle des Abgasskandals?

Lange spielte sich die Diesel-Affäre nur bei VW ab - aus gutem Grund. Auf keinen Fall sollte der Skandal zu einem Audi-Skandal werden. Nun aber könnte sich herausstellen, dass alles dort begonnen hat.

Von Thomas Fromm, Max Hägler und Klaus Ott

Audi - Rupert Stadler
Abgasskandal

Audi-Chef wollte offenbar gegen Zeugen vorgehen

In einem abgehörten Telefonat soll Rupert Stadler erwogen haben, einen missliebigen Mitarbeiter beurlauben zu lassen - für die Staatsanwaltschaft ein Versuch, die Ermittlungen zu behindern.

Von Klaus Ott