Bilder
Minus 27 Grad im Oberallgäu: Am Sonntag erreichte der Frost in Deutschland seinen bisherigen Tiefpunkt. Anderswo in Europa haben Schnee, Eis und Kälte ganze Regionen von der Außenwelt abgeschnitten, den Flugverkehr zum Erliegen gebracht - und erneut Menschenleben gefordert.
Es ist kalt in Europa, so kalt, dass auf Seen Enten festfrieren und Paddler auf Flüssen. Warum Faschingskostüme unter Umständen besser gegen Kälte schützen als Fön, Feuer und Wodka: kuriose Nachrichten der aktuellen Eiszeit.
Der Winter hatte sich milde angekündigt, der Januar war ungewöhnlich warm. Und nun herrscht arktischer Frost in Europa, sogar das Kolosseum in Rom und die Strände Spaniens sind verschneit. Ein Widerspruch zum globalen Klimawandel?
Von
Christopher Schrader und Patrick Illinger
Aus der warmen Wohnung eilen wir schlotternd in die warme S-Bahn, stürzen von dort bibbernd ins warme Büro. Drin ist in, angesichts der extremen Minusgrade. Doch so kann das nicht weitergehen. Für manche Unternehmungen eignet sich das aktuell eisige Wetter nämlich ausgezeichnet.
Von
Lena Jakat
Video
SPD-Ministerpräsident Sellering steht vor seiner Wiederwahl - Fortsetzung der Großen Koalition mit CDU oder erstmals Rot-Grün in Schwerin möglich
Video
Die SPD von Ministerpräsident Sellering könnte Umfragen zufolge entweder mit der CDU weiterregieren oder aber die Linkspartei als Juniorpartner auswählen. Die CDU-Abschlusskundgebung am Samstag musste ohne Angela Merkel stattfinden. Wegen des Todes ihres Vaters hatte die Kanzlerin alle Termine abgesagt.
Bilder
Ein Vierteljahrhundert nach "Kir Royal" hat sich Helmut Dietl an eine Fortsetzung gewagt. Statt mit der Münchner Schickeria wird nun mit dem Politikbetrieb in Berlin abgerechnet. Doch einige vertraute Figuren tauchen auch in "Zettl" wieder auf - ein Überblick, was aus Baby Schimmerlos, Mona, Herbie & Co. im neuen Film geworden ist.
Von
Lisa Sonnabend und Beate Wild
Deutsche Biathletin schafft beim Sprint in Oslo den 30. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Die Gewerkschaft der Polizei bezeichnet den Innenminister-Vorschlag zum Gesichtsscanner als "Irrsinn". Carlos Tevez stellt ratlos fest, dass er immer noch keinen neuen Klub gefunden hat. Sport kompakt.
Zwei der fünf festgenommenen mutmaßlichem NSU-Helfer sollen Verbindungen zur NPD gehabt haben. Grund genug für Politiker aller Parteien, auf ein Verbot der rechtsextremen Partei zu drängen.
Seit den Morden der Zwickauer Terrorzelle distanziert sich die NPD wieder von Gewalt, doch ihre Ideologie und ihre Geschichte sprechen eine andere Sprache: Gewalt ist in der Partei allgegenwärtig. Den parlamentarischen Weg etwa findet deren Präsidium "widerwärtig", aber unumgänglich für den Erfolg. Doch genügt das, um in einem rechtsstaatlichen Verfahren ein Parteiverbot zu begründen?
Von
Toralf Staud
Exklusiv
In Deutschland leben immer weniger arme Kinder: Nach einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit, die der SZ vorliegt, ist die Zahl der jungen Hartz-IV-Empfänger in der vergangenen fünf Jahren deutlich zurückgegangen. Kritiker warnen aber davor, das Ergebnis zu positiv zu bewerten.
Von
Thomas Öchsner
Heute wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Ein Thema hat den Wahlkampf dominiert: der demographische Wandel. Konkret heißt das: Immer mehr junge Menschen wandern ab, nur die Alten bleiben zurück, Dorfgemeinschaften funktionieren nicht mehr. In manchen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns ist die Bevölkerungsdichte so gering wie in Simbabwe. Die Politiker versuchen gegenzusteuern und den Bevölkerungsschwund "offensiv zu gestalten". Nur: Wie?
Von
Ralf Wiegand
Bilder
SPD und Grüne feiern ihren Sieg, bei den Liberalen und der CDU gibt es lange Gesichter - und einen Rücktritt. Der Wahltag in Mecklenburg-Vorpommern in Bildern.
Übel für die CDU, katastrophal für die FDP: Schlimmer hätte die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern für die schwarz-gelben Koalitionäre kaum ausgehen können. Die Erosion der Regierung Merkel ist in vollem Gange. Doch bis zur Bundestagswahl sind es noch zwei Jahre. Das heißt auch für SPD, Linke und Grüne: So wie es ist, muss es nicht bleiben.
Von
Thorsten Denkler, Berlin
Am Ende hat es nicht einmal für drei Prozent gereicht: Die FDP scheitert kläglich bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und ringt um Erklärungen. Kein Westerwelle-, sondern ein Marken-Problem macht FDP-Vorstandmitglied Kubicki für das desaströse Abschneiden verantwortlich.
Die Liberalen erleben bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein Desaster: Sie verlieren massiv, scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde - und werden sogar noch von der NPD überholt. Bestätigt sieht sich hingegen die regierende SPD, sie ist neben den Grünen klarer Wahlsieger: Ministerpräsident Erwin Sellering hat mehrere Machtoptionen.
Von
Ralf Wiegand, Schwerin
Rechtsextremist Udo Pastörs setzt im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern auf Neuntklässler als Statisten für ein Hetzfilmchen - und der Lehrer steht tatenlos daneben. An der Schule bemüht man sich mittlerweile um Schadensbegrenzung, doch die NPD benutzt das Video schon für ihre rechte Propaganda.
Von
Oliver Das Gupta
Klarer Sieger bei der Landtagswahl: Die SPD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern Hochrechnungen zufolge stärkste Kraft, Ministerpräsident Erwin Sellering kann weiter regieren. Die Grünen bejubeln den erstmaligen Einzug in den Landtag, in dem die FDP nicht mehr vertreten sein wird. Die rechtsextreme NPD kommt auf etwa fünf Prozent.
Vielen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern schien die Wahl egal gewesen zu sein: Die Beteiligung war mickrig wie nie. Alle betrifft es jedoch, dass die NPD erneut im Landtag vertreten ist. Die Aufgabe, dieser Partei den Boden zu entziehen, ist weiterhin ungelöst. Der Erfolg der Rechtsextremen zeigt, dass in der Gesellschaft etwas nicht stimmt.
Ein Kommentar von
Detlef Esslinger
Balsam für die braune Seele: Auf einschlägigen Internetseiten bejubeln Rechtsradikale den Wiedereinzug der NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Sechs Prozent im Nordosten sind für jeden Demokraten schlimm. Aber sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die extreme Rechte weit hinter ihren selbstgesteckten Zielen zurückbleibt.
Von
Kathrin Haimerl
Gestern die Klatsche vom Wähler, heute demonstratives Ärmelhochkrempeln: Parteichef Rösler übernimmt die Verantwortung für das katastrophale FDP-Ergebnis und sucht nach einer thematischen "Klammer". Kanzlerin Merkel schiebt das schlechte CDU-Ergebnis auf landesspezifische Probleme und verbittet sich jeglichen Streit in der Koalition. Linkspartei und Grüne schielen schon nach Berlin.
Es gibt Hoffnung, dass die NPD in Mecklenburg-Vorpommern ihren Zenit überschritten hat. Doch erst der Wahltag wird zeigen, wie verwurzelt die NPD etwa in Ostvorpommern wirklich ist.
Ein Kommentar von
Jens Schneider
Bilder
Die Wellen, der Strand, das Licht: Die Gegend rund um die Künstlerorte Schwaan und Ahrenshoop inspirierte viele bedeutende Maler des 19. Jahrhunderts. Ihre Werke können Urlauber in Museen bestaunen - und gleich danach einen Vergleich mit der Wirklichkeit anstellen.