Der weltgrößte Internethändler Amazon zahlt für seine rasante Expansion einen hohen Preis: Der Gewinn ist dramatisch eingebrochen - um mehr als 50 Prozent. An der Börse kamen die Geschäftszahlen gar nicht gut an.
Der Tabletcomputer Kindle Fire sollte die schärfste Waffe gegen den Erfolg von Apple sein. Doch nur wenige Wochen nach dem Verkaufsstart zeigen sich viele Kunden unzufrieden - der Online-Versandhändler muss nachbessern.
Von
Thorsten Riedl
Den Titel erhalten traditionell die Mächtigen der Welt. Die diesjährige "Person des Jahres" aber steht für die Macht des Volkes. Sie heißt "Der Demonstrant".
Beim E-Commerce macht den Pionieren von Amazon keiner was vor. Bis jetzt. Der Online-Händler hat zwar die Erfahrung, den Mut und das Geld hat aber Google: Der Suchmaschinenkonzern will Amazon mit einem eigenen schnellen Lieferdienst angreifen - und sucht dafür Allianzen mit den großen Einzelhandelsketten.
Wer alles fressen will, verschluckt sich leicht. Amazon meldet einen dramatischen Gewinneinbruch. Im Weihnachtsgeschäft könnte der Onlinehändler sogar hohe Verluste machen - weil er mit dem neuen Tablet Kindle Fire vorerst kein Geld verdient. Hat Jeff Bezos sich mit seiner aggressiven Expansionsstrategie und dem Angriff auf Apple übernommen?
Hat der Online-Händler Amazon einen iPad-Konkurrenten entwickelt, der Apple wirklich gefährlich werden kann? Halb so teuer wie das Apple-Tablet zielt der "Kindle Fire" auf einen Massenmarkt - und fesselt den Nutzer an den digitalen Amazon-Kosmos.
Von
Johannes Kuhn
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Kleiner, leichter, doch mit einer ähnlich ausgeklügelten Anbindung an den digitalen Verkaufskanal wie Apples iPad: Amazons "Fire Kindle" hat das Zeug, den Tablet-Markt richtig aufzumischen. Was kann der neue Flachcomputer?
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Der Versandhändler Amazon wächst rasant. Bücher machen zwar nur noch einen Teil des Umsatzes aus. Doch der Onlinekonzern profitiert stark von den tektonischen Verschiebungen auf dem Buchmarkt, die er selbst mitverursacht hat. Und ein neues Angriffsziel hat sich Konzernchef Bezos schon ausgesucht.
Von
Jannis Brühl
In den Bergen von Texas errichtet der Internet-Milliardär Jeff Bezos ein einzigartiges, spektakuläres Monument, das als Dokument langfristigen Denkens geplant ist: eine 70 Meter hohe Uhr, die 10.000 Jahre überdauern soll.
Von
Hubertus Breuer
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WWW - drei Buchstaben, eine Erfolgsgeschichte. Vor 20 Jahren ging der erste Webserver ans Netz und machte die digitale Welt massenkompatibel. Wie das Web zu einem Medium für Jedermann wurde und wie es sich über die Jahre verändert hat.
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Einst waren Nerds die mit den durchgeschwitzten Hemdachseln, heute schwingt bei dem Begriff geheime Bewunderung mit: Assange und Obama gelten als Nerds. Von Genies, die Hilfe brauchen.
Von
Alex Rühle
Deals mit Partnern wie Wikileaks gehören für Amazon zum erfolgreichen Geschäftsprinzip. So geriet das Unternehmen nun in die politische Zwickmühle.
Von
Paul Katzenberger
Der um die Eigenständigkeit kämpfende Baukonzern Hochtief buhlt um einen Golden-Gate-Bridge-Auftrag und Ex-Telekom-Chef Ricke steht vor Gericht. Das Wichtigste in Kürze.
Umblättern war gestern, heute wird geklickt. Das E-Book steht vor der Tür: taschenbuchgroß, 300 Gramm leicht, 200 Buch stark. Ist dies das offizielle Ende des Buches?
Von
A. Rühle
Über Nacht hat Amazon die E-Book-Version von Orwells "1984" gelöscht. Das wirft viele Fragen auf - vor allem nach der Macht, Bücher einfach per Fernbedienung verschwinden lassen zu können.
Von
Niklas Hofmann
Ein Schüler erhält 150.000 Dollar, weil das Unternehmen Orwells "1984" von seinem Lesegerät entfernte. Der Internet-Buchhändler gesteht seinen Kunden zugleich künftig mehr Rechte zu.
Kosmetik, Bücher, Babyklamotten: Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Immer mehr Deutsche bestellen ihre Waren im Netz - und sparen dabei viel Geld.
Von
V. Bernau und Th. Riedl
Vor 15 Jahren machte die erste WWW-Software das Internet massentauglich. Keine andere Technologie hat sich so schnell zu einem Massenphänomen entwickelt. Ein Rückblick.
Von
Helmut Martin-Jung
Trotz fehlender Erfahrung und eines "komischen Namens" wird er in einem Monat der neue US-Präsident - das reicht für das Time-Magazin, um Barack Obama zur "Person des Jahres" zu küren.
Das US-Magazin Time hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur "Person des Jahres" 2007 gekürt. Die Jury lobte die "außerordentliche Führungsleistung" des Kremlchefs, der sich gegen prominente Mitbewerber durchsetzen konnte.