Leute:"Es macht Leute verrückt"

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Sandra Bullock irritiert ein allzu ruhiger Keanu Reeves, Benedict Cumberbatch findet Ruhe beim Meditieren. Kevin Spacey muss 31 Millionen Dollar zahlen, Jeff Bezos zahlt freiwillig 100 Millionen.

Sandra Bullock
(Foto: Charles Sykes/AP)

Sandra Bullock, 57, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin, verunsichert die Schweigsamkeit von Kollege Keanu Reeves, 57. "Er ist ein Zuhörer", sagte Bullock der US-Zeitschrift Esquire über den Schauspielerkollegen. "Und es macht Leute verrückt." Die beiden standen für den Actionfilm "Speed" (1994) und den Liebesfilm "Das Haus am See" (2006) gemeinsam vor der Kamera. "Als ich ihn kennenlernte, habe ich so viel Zeit wie möglich damit verbracht, das Schweigen zu füllen, einfach um mich wohl zu fühlen. Und je mehr ich vor mich hin geplappert habe, desto ruhiger wurde er", erzählte Bullock. "Und ich dachte: Ich verstehe nicht, was hier passiert! Er sieht mich mit verwirrten Blicken an. Er ist still. Habe ich etwas gesagt, das ihn beleidigt hat?" Wenige Tage später sei Reeves dann mit einem Zettel und einem Päckchen vorbeigekommen und habe gesagt: "Ich habe darüber nachgedacht, was du gesagt hast." Sie habe etwa mal erwähnt, noch nie Champagner und Trüffel probiert zu haben. Deshalb habe er ihr mit dem Motorrad diese Leckereien und Blumen zu Hause vorbeigebracht.

´The Power of the Dog" Vorführung in LosAngeles
(Foto: Richard Shotwell/dpa)

Benedict Cumberbatch, 45, britischer Schauspieler, findet nach eigenen Worten durch Meditation zu innerer Ruhe. Sie sei ein "wunderbares Instrument", sagte Cumberbatch, der sich zum buddhistischen Glauben bekennt, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es handle sich für ihn nicht um eine "esoterische Sache". Meditation helfe ihm dabei, Distanz zu den eigenen Gedanken zu gewinnen, Stress abzubauen und zugleich den Körper zu entspannen. "Und du kommst besser mit dem ganzen Chaos und Lärm der Außenwelt klar."

US-Schauspieler Kevin Spacey
(Foto: Steven Senne/dpa)

Kevin Spacey, 62, US-Schauspieler und Regisseur, muss der Produktionsfirma der Netflix-Serie "House of Cards" rund 31 Millionen Dollar wegen Vertragsbruchs zahlen. Ein Schiedsgericht hatte festgestellt, dass Spacey gegen die Verhaltensrichtlinien verstoßen hatte, die vertraglich mit der Produktionsfirma MRC vereinbart worden waren, wie US-Medien berichteten. Spacey hatte fünf Staffeln lang die Hauptrolle in "House of Cards" gespielt, bis im Herbst 2017 im Zuge der "Me Too"-Debatte Vorwürfe von sexuellen Übergriffen und Belästigungen gegen ihn laut geworden waren. Auch Crewmitglieder der Serie warfen Spacey sexuelle Belästigungen vor. Netflix kündigte ihm daraufhin die Zusammenarbeit. Das Schiedsgericht stimmte MRC zu, dass Spacey damit die Verantwortung für entgangene Einnahmen in Millionenhöhe trage.

Spende von Amazon-Gründer Bezos an Obama-Stiftung
(Foto: Susan Walsh/dpa)

Jeff Bezos, 57, US-Milliardär, hat 100 Millionen US-Dollar an die Stiftung von Ex-Präsident Barack Obama gespendet. Es handle sich um die bisher größte Einzelspende, die die Stiftung je erhalten habe, erklärte die Organisation. Damit könne man die Unterstützung für Führungspersönlichkeiten der nächsten Generation in den USA und der ganzen Welt ausbauen. Mit der Spende wolle Amazon-Gründer Bezos den im vergangenen Jahr verstorbenen schwarzen Bürgerrechtler und Abgeordneten John Lewis ehren. Ein wichtiger Platz des im Bau befindlichen Obama-Zentrums in Chicago soll dank Bezos' Spende nach Lewis benannt werden. "Bürgerrechtler verdienen im Pantheon der Helden einen besonderen Platz", erklärte Bezos der Organisation zufolge. Er könne mit seiner Spende "keine passendere Person ehren" als Lewis, "eine große amerikanische Führungspersönlichkeit und einen Mann von außerordentlichem Anstand und Mut".

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