"Sandy" werde schlimmer wüten als "Katrina", hieß es, noch bevor der Hurrikan auf die US-Ostküste traf. US-Präsident Obama rief für mehrere Städte - darunter New York und Washington - den Notstand aus. Und der Gouverneur von New Jersey warnte die Bewohner der betroffenen Gebiete: "Seid nicht dumm. Haut ab!" Alle aktuellen Entwicklungen zum Monstersturm finden Sie hier.
3300 Flüge sind bereits gestrichen, 250.000 Tonnen Streusalz stehen allein in New York bereit, Autos werden in Sicherheit gebracht: die Menschen an der Ostküste der USA bereitet sich auf einen gewaltigen Blizzard vor. Die US-Wetterbehörde warnt vor einem "möglicherweise historischen Schneesturm", besonders die Metropolen Boston und New York sollen betroffen sein.
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Ein Vierteljahr nach dem verheerenden Hurrikan "Sandy" hat der US-Senat den Weg für ein milliardenschweres Hilfspaket frei gemacht. Die Parlamentskammer verabschiedete das Gesetz für Hilfen im Volumen von 50,5 Milliarden Dollar.
mehr...Politicker
Nach Hurrikan "Sandy" fehlt es in vielen Teilen der US-Ostküste noch immer an Notunterkünften. Das Repräsentantenhaus will nun mit einem milliardenschweren Hilfspaket helfen - mehr als zwei Monate nach der Katastrophe. 180 Abgeordnete stimmten gegen das Paket.
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Der Moment, als sich Felix Baumgartner in die Tiefe stürzt. Der gewaltige Schiffskoloss, der manövrierunfähig vor der italienischen Küste liegt. Menschen, die in Trümmerfeldern nach ihren Habseligkeiten suchen. Das vergangene Jahr war reich an schönen wie schrecklichen Ereignissen - was bleibt, sind die Bilder.
Von Matthias Kohlmaier und Daniel Hofermehr...Bilderblog
Zehntausende Läufer in der Stadt - und dann fällt der New Yorker Marathonlauf aus. Weil der Hurrikan Sandy wütete, entstand auch den Veranstaltern ein Millionenschaden. Nun stellt sich die Frage, wer dafür aufkommen soll.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Der Hurrikan hat nicht nur ganze Landstriche verwüstet, auch die amerikanische Wirtschaft hat mit den Folgen des Sturms zu kämpfen. Die Unternehmen haben ihre Produktion wegen "Sandy" deutlich gedrosselt.
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Überspülte Inseln, fortgeschwemmte Bungalows, Strandpromenaden in Trümmern: "Sandy" hat an der US-Ostküste eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Wie verheerend der Sturm wütete, zeigen Vorher-Nachher-Aufnahmen aus dem Katastrophengebiet.
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Das ärmste Land Amerikas wird nur wenige Tagen nach dem Vorbeizug des Hurrikans "Sandy" von einer weiteren Tragödie heimgesucht. 16 Menschen sind in Haiti nach starken Regenfällen ertrunken - und große Teile der Ernte sind vernichtet.
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Nach "Sandy" wird die Ostküste der USA erneut von einem Sturm heimgesucht: "Athena" bringt Eiseskälte und viel Schnee mit sich. Dies erschwert die Situation der Bewohner zusätzlich.
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"Athena" folgt auf "Sandy": Eine Woche nach dem verheerenden Hurrikan bringt ein neuer Sturm der amerikanischen Ostküste Wind, Kälte und Schnee. Flüge wurden gestrichen, der Strom fiel erneut aus. Auch Außenminister Guido Westerwelle bekam die Auswirkungen des Wintereinbruchs zu spüren.
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"Sandy" konnte den Aufschwung des US-Automobilmarktes nicht stoppen, deutsche und amerikanische Autobauer steigerten ihre Absätze sogar. Japanische Hersteller verkauften allerdings weniger Autos und Elektroauto-Pionier Fisker musste einen schweren Rückschlag wegen des Hurrikans hinnehmen.
Von Wolfgang Gomollmehr...
Die Behörden haben die Zahl der Todesopfer nach "Sandy" abermals nach oben korrigiert. Und die Situation für die Bewohner in den Katastrophengebieten an der Ostküste bleibt auch nach dem Sturm dramatisch: Hunderttausende haben ihr Zuhause verloren, mehr als eine Million Haushalte sind noch immer ohne Elektrizität - und das bei Temperaturen knapp über null.
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Meinung
Der Wirbelsturm "Sandy" hat auf bittere Weise das Thema Klimawandel zurück auf die Tagesordnung gebracht. Er mag keine "Jahrhundertflut" mit sich gebracht haben. Doch solche Hurrikane werden zur neuen Normalität gehören. Der Schutz vor den Folgen der Erderwärmung muss jetzt beginnen - und wird den nächsten US-Präsidenten vor Entscheidungen stellen.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Für viele Opfer von Hurrikan "Sandy" wird die Situation noch ernster: Angesichts der sinkenden Temperaturen in New York müssen Zehntausende Menschen umziehen. Häuser ohne Heizung sind in den nächsten Tagen unbewohnbar.
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Nicht nur in New York kämpfen die Menschen mit den Folgen, die der Wirbelsturm "Sandy" hinterlassen hat: Haiti hat den Notstand ausgerufen, der Bevölkerung droht offenbar Hunger.
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Nach dem Wirbelsturm kommt der Frost. Meteorologen rechnen im Nordosten der USA mit einem Kälteeinbruch, die Temperaturen könnten auf zwei Grad sinken. Tausende Amerikaner müssten dann ohne Heizung auskommen. Denn in dem Krisengebiet wird das Heizöl knapp. Auch Benzin geht zur Neige. Barack Obama hat Treibstofflieferungen in die betroffenen Gebiete angeordnet.
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Michael Bloomberg wollte ein Zeichen setzen: Trotz der Zerstörung durch Hurrikan "Sandy" sollte in New York der Marathonlauf stattfinden. 47.000 Läufer wurden erwartet. Doch die Kritik am Bürgermeister wuchs immer mehr. Nun hat er das Rennen abgesagt.
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An Normalität ist nicht zu denken: In der Millionenstadt New York sind immer noch mehr als 650.000 Menschen ohne Strom, es gibt kaum Benzin und die Zahl der Todesopfer steigt. Der New-York-Marathon soll aber wie geplant am Sonntag stattfinden.
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