Hurrikan "Ida" in den USA:Der fünftstärkste Sturm der Geschichte

Einen Tag, nachdem Hurrikan "Ida" über Louisiana hinweggebraust ist, hat das Aufräumen begonnen.Häuser liegen in Trümmern, noch immer sind Millionen Menschen ohne Strom, Die Bilder aus den betroffenen Gebieten.

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Quelle: AFP

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Am Tag, nachdem Hurrikan Ida über den US-Bundesstaat Louisiana gebraust ist, werden allmählich die Schäden ersichtlich. Allein im Bezirk St. John the Baptist seien fast 800 Einwohner aus überfluteten oder beschädigten Häusern in Sicherheit gebracht worden, teilte Gemeindechefin Jaclyn Hotard mit. Das Wasser habe etwa 1,5 Meter hoch gestanden - so auch im Haus von Darrin Heisser (mit Käppi) im Ort LaPlace, der hier gerade seinen Hund zu einem Truck der Rettungskräfte trägt.

Hurrikan ´Ida" in den USA - Raffinerie unter Wasser

Quelle: Chris Granger/dpa

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Auch in dieser Wohnsiedlung in Norco steht das Wasser. Im Hintergrund ist dunkler Qualm zu sehen, der daher rührt, dass in einer Raffinerie Gase kontrolliert abgefackelt wurden.

Hurricane Ida Bears Down On Louisiana As A Major Storm

Quelle: AFP

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Einwohnerinnen und Einwohner, deren Häuser von dem Sturm zerstört wurden, kamen in Notunterkünften unter. Hier wartet Stacey Pigott mit ihrem drei Jahre alten Sohn Seth in Laplace auf einen Bus, der sie zu einem improvisierten Schlaflager bringen soll.

Hurricane Ida Bears Down On Louisiana As A Major Storm

Quelle: SCOTT OLSON/AFP

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Auf den Tag genau 16 Jahre nach der Zerstörung von New Orleans durch Katrina war am Sonntag der Hurrikan Ida über die Stadt gefegt. Er hinterließ eine Spur der Verwüstung, mindestens ein Mann starb.

STYLELOCATIONView showing the eye wall of Hurricane Ida, a category 4 storm as strikes the coast of lower Louisiana tak

Quelle: imago images/ZUMA Wire

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Welch gewaltige Ausmaße Ida hatte, ließ sich am besten aus dem All erkennen - wie auf diesem Bild, das am Sonntag von der Internationalen Raumstation (ISS) aus geschossen wurde. Kurze Zeit später traf der Sturm auf die Küste von Louisiana.

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Mit Windspitzen von 240 Kilometern pro Stunde fegte Ida über den Bundesstaat im Süden der USA. Selbst für Trucks und Bäume wurde der Sturm zur Herausforderung. Ida gilt als bisher fünftstärkster Sturm auf dem US-Festland. Wie Katrina wurde er von der Katastrophenbehörde in Kategorie vier von fünf eingestuft: "extrem gefährlich". Nach neun Stunden schwächte er sich zu einem Tropensturm ab.

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Rettungshelfer und Feuerwehrkräfte befreien die Häuser und Straßen von entwurzelten Bäumen und herabgestürzten Ästen. Unweit der Hauptstadt Baton Rouge wurde ein Mann von einem fallenden Baum erschlagen.

Hurricane Ida Makes Landfall In Louisiana Leaving Devastation In Its Wake

Quelle: AFP

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Der Sturm brachte ganze Gebäude zu Fall, wie zum Beispiel hier in New Orleans. Das Aufräumen dürfte sich über Wochen hinziehen.

Hurrikan ´Ida" in den USA

Quelle: dpa

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Wie eine verwehte Zeltplane liegt das Teil eines Daches mitten im Französischen Viertel von New Orleans. Es wurde von Ida von einem Haus auf die Straße geblasen.

Hurricane Ida Bears Down On Louisiana As A Major Storm

Quelle: AFP

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Für fast eine Million Menschen im Großraum New Orleans fiel am frühen Abend der Strom aus. Rochun Williams benutzt die Mikrowelle aus ihrem Hotelzimmer, um ihrem dreijährigen Kind ein warmes Essen machen zu können. Eine funktionierende Steckdose fand sie im Eingangsbereich des Hotels. Die Stromversorgung in der Region könnte noch für einige weitere Wochen unterbrochen sein.

Hurrikan Ida: Plünderungen in New Orleans, Louisiana People remove items from a closed Circle-K store after Hurricane Id

Quelle: imago images/UPI Photo

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Aus New Orleans wurden vereinzelte Fälle von Plünderungen gemeldet.

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Schon Tage im Voraus hatten die Behörden die Bewohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Wer in der Katastrophenregion blieb, rüstete sich gegen den Hurrikan. Zum Beispiel mit Sandsäcken, um die Fluten abzuhalten.

Reginald Lucas, a homeless man living in a tent under an expressway, embraces a worker from New Orleans Mission, ahead of Hurricane Ida, in New Orleans

Quelle: REUTERS

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Besonders für obdachlose Menschen stellte Ida eine Herausforderung dar. Zum Schutz bekamen sie von Hilfsorganisationen Zelte. Reginald Lucas, ein wohnungsloser 56-Jähriger aus New Orleans, bedankte sich bei einem Helfer mit einer Umarmung.

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Für andere war die Ankunft von Ida ein spektakuläres Ereignis, für das auch mal das Handy zum Selfie gezückt wird. Meterhoch schlugen die Wellen ans Ufer vom Lake Pontchartrain.

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Nach neun Stunden verlor Ida am Abend etwas an Wucht, wurde später zum Kategorie-eins-Sturm heruntergestuft. Auf dem Weg Richtung Nordosten könnte Ida jedoch weiterhin Überschwemmungen in den Staaten Mississippi und Alabama verursachen. US-Präsident Joe Biden besuchte am Sonntagabend die Katastrophenschutzbehörde Fema, rief für Louisiana den Katastrophenfall aus und versprach Bundeshilfe beim Wiederaufbau.

© SZ/nas
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