Horst Seehofer hat sich aus ärmlichen Verhältnissen zum bayerischen Ministerpräsidenten hochgearbeitet. Das Amt hat der CSU-Politiker seit 2008 inne. 2013 tritt er bei der Landtagswahl als Spitzenkandidat der CSU an. Sein Herausforderer ist Christian Ude, Ministerpräsidentenkandidat der SPD an.
Seehofer gegen Ude, so lautet das Duell um den Posten des nächsten Ministerpräsidenten Bayerns. Wir haben gefragt, was die Bayern von den Kandidaten halten. Wie groß ist der Vorsprung Seehofers auf dem Land? Und liegt Ude bei den Hochschulabsolventen vorne? Die Ergebnisse in der Grafik.
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Er spricht vor allem die Jüngeren und die Frauen an: Ude liegt nur ganz knapp hinter Seehofer, wenn es um die Frage der persönlichen Beliebtheit geht. Und doch enthält die SZ-Umfrage vor allem für den bayerischen SPD-Spitzenkandidaten frustrierende Details.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Im Fall Mollath sei ihm eine "zügige Behandlung" wichtig: Ministerpräsident Seehofer fordert die Justiz auf, möglichst schnell zu entscheiden. Beim Landgericht Regensburg ist man irritiert. Ein gefälschtes Entlassungsschreiben für Gustl Mollath sorgt derweil in der Psychiatrie für Wirbel.
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Was denken die Bayern über ihre Spitzenkandidaten? Schadet die Verwandtenaffäre der CSU? Welche Themen bewegen die Bürger in Großstädten und auf dem Land? Die große Wahlumfrage der SZ gibt Antworten - in einer interaktiven Grafik.
Von Mike Szymanskimehr...
Großer Vorsprung, Hoffnung auf die Alleinregierung: Horst Seehofers CSU steht drei Monate vor der Landtagswahl gut da - trotz all der Affären. Doch die Situation für die Christsozialen ist alles andere als komfortabel. Vor der desaströsen Wahl 2008 war die Prognose sogar noch besser - und der Absturz umso brutaler. Er könnte sich wiederholen.
Eine Analyse von Sebastian Gierkemehr...
"Und dann schlägt wieder irgendwo der Blitz ein": Zwei Augsburger CSU-Politiker wollten eine kritische Rentnerin mundtot machen. Doch die 68-Jährige ließ sich nicht einschüchtern und die beiden müssen klein beigeben. Parteichef Seehofer ist mächtig genervt.
Von Mike Szymanski und Stefan Mayrmehr...
Die Verwandtenaffäre hat ihm offenbar nicht geschadet: Kultusminister Ludwig Spaenle ist mit einem sehr guten Ergebnis als Chef der Münchner CSU wiedergewählt geworden. Und als Zuckerl obendrauf hat er gleich noch ein Versprechen von Parteichef Horst Seehofer bekommen.
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Schon lange ist es das Wahlkampfthema der CSU, nun konkretisiert Bayerns Ministerpräsident Seehofer seine Pläne. Eine Pkw-Maut auf deutschen Straßen soll nur für ausländische Autofahrer gelten. Notfalls müsse das EU-Recht geändert werden.
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Kanzlerin Merkel hat am Ende der Legislaturperiode in Sachen Frauenpolitik kaum etwas vorzuweisen. Trotzdem wird sie von 1500 Frauen in München bejubelt. Im Zwiegespräch verdeutlichen Merkel und CSU-Chef Seehofer frotzelnd und etwas arrogant, warum all die Affären der Union im Moment so wenig anhaben können.
Von Sebastian Gierke, Münchenmehr...
Trotz sinkender Pegelstände an der Donau sind tausende Menschen in Bayern weiter von Hochwasser und Überschwemmungen bedroht. In der besonders gefährdeten Region um Deggendorf und Straubing ist eine Fläche so groß wie der Tegernsee überschwemmt.
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Die CSU leidet besonders, weil ihr Spitzenpersonal über Jahre hinweg Ehefrauen und Kinder auf Kosten des Staates beschäftigte. Davon hat der Ministerpräsident jetzt offenbar genug - und erklärt die Verwandtenaffäre ganz einfach für beendet.
Von Mike Szymanskimehr...
Meinung
Umfragen auf Steuerzahlerkosten, Drohanrufe bei den Medien und nun die Familienaffäre: In der CSU musste schon so mancher Politiker wegen fragwürdiger Methoden seinen Posten räumen. Doch diesmal geht es um mehr. Parteichef Seehofer fürchtet um den Wahlerfolg.
Ein Kommentar von Mike Szymanskimehr...
Exklusiv
Das engste Umfeld von Bayerns Ministerpräsident Seehofer war über die zweifelhafte Job-Praxis früh informiert: Nach SZ-Informationen wusste die Regierungszentrale mindestens seit Sommer 2009 davon, dass CSU-Landtagsabgeordnete Familienangehörige beschäftigten. Das wirft kein gutes Licht auf Seehofer.
Von Mike Szymanskimehr...
Bayerns vierter Stamm: Ministerpräsident Seehofer kündigt ab September 2014 einen Erinnerungstag für Heimatvertriebene an - auch wenn der Bund keinen Gedenktag einführe. Die Landsmannschaft der Sudetendeutschen zeichnet Seehofer mit dem Karls-Preis aus - und sieht einen "Wendepunkt" gekommen.
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Mit Verlusten von 3,7 Milliarden Euro hat die BayernLB die Hypo Alpe Adria an Österreich abgestoßen. Nach Ansicht der BayernLB wurde man über deren Zustand "arglistig getäuscht". Nun soll Ministerpräsident Seehofer vor dem Handelsgericht Wien in einem Schadenersatzprozess als Zeuge aussagen.
Von Klaus Ottmehr...
Mit Blockflöten und Jubelrufen wurde er begrüßt: Es hätte so schön werden können beim Besuch des Ministerpräsidenten Seehofer Im Landkreis Donau-Ries - wenn das nicht die Heimat des zurückgetretenen CSU-Fraktionschefs Georg Schmid wäre.
Von Stefan Mayrmehr...
Ministerpräsident Horst Seehofer gönnt den CSU-Mitgliedern im Landkreis Dachau eine Seelenmassage und nimmt sich selbst auf die Schippe.
Wolfgang Eitlermehr...
Solange seine CSU einen guten Lauf hat, ist Horst Seehofers Umgang mit Journalisten von großer Leichtigkeit geprägt. Doch inmitten der Gehälteraffäre ist davon nichts mehr zu spüren. Seehofer setzt zum Generalangriff auf mehrere Medien an, spricht von "Bluthunden" und "Treibjagd".
Von Mike Szymanskimehr...
Die Christsozialen wirken nervös: Als Reaktion auf die Abgeordnetenaffäre will sich die CSU jetzt einen Verhaltenskodex geben. Der frühere Parteivorsitzende Theo Waigel soll Richtlinien für Mandatsträger ausarbeiten.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
CSU-Chef Seehofer nimmt die Landtagspräsidentin und Parteikollegin Stamm in Schutz: Die Angriffe in der Gehälteraffäre gegen sie seien ungerecht. Für die Bewältigung der Krise will sich Seehofer im Parteivorstand absichern. Der Opposition droht er.
Von Mike Szymanski und Frank Müllermehr...
Zuletzt hatte Horst Seehofer sich von Uli Hoeneß distanziert. Nun erschien der Ministerpräsident auf der Meisterfeier des FC Bayern - und lobt den wegen seiner Steueraffäre in die Kritik geratenen Klub-Präsidenten demonstrativ für sein Lebenswerk.
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Die Politik schafft es nicht, die Krise des bayerischen Parlaments zu bewältigen. Deshalb schlägt jetzt die Stunde der Ermittler. Doch das Verfahren durch den Obersten Rechnungshof birgt gewaltige Sprengkraft. Und Ministerpräsident Seehofer muss sich auf böse Überraschungen einstellen.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
So eine Parteikrise wird ja immer erst richtig ernst, wenn der Parteivorsitzende zurücktreten muss. Schlimmer noch: wenn der Chef zu einer anderen Partei wechselt. Das ist für die CSU derzeit nicht mehr völlig auszuschließen. Ein Blick auf Horst Seehofers Terminkalender liefert eindeutige Indizien.
Von Stefan Mayrmehr...#ltwby13
Mit Spannung wird die heutige Aufsichtsratssitzung des FC Bayern erwartet. Kann sich Uli Hoeneß nach Bekanntwerden seiner Steueraffäre im Amt halten? Unterstützung bekommt Hoeneß vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.
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