Deutschland ist ein Land der Waffenproduzenten. Die Rüstungskonzerne verkaufen, was Armeen in Israel, Griechenland und sogar Libyen brauchen. Die tödliche Wertarbeit von EADS, Rheinmetall und Heckler & Koch
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Im vergangenen Jahrzehnt hat Österreich von EADS Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter gekauft. Wert: 1 Komma 7 Millarden Euro. Bei diesem Geschäft sollen mehr als 100 Millionen Euro in dunklen Kanälen versickert sein, um Entscheidungsträger in Österreich zu schmieren. Was ist dran an den Schmiergeldvorwürfen?
Von Klaus Ottmehr...
Eine Scheinfirma, undurchsichtige Geldflüsse - die Korruptionsgerüchte um den "Eurofighter"-Deal mit Österreich und dem Hersteller EADS beschäftigt derzeit die österreichische Justiz. Auf die Spur brachte sie ein Politiker.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Finanzierungsstreit um den Eurofighter: Die Briten drücken sich angesichts leerer Kassen womöglich vor einer milliardenschweren Überweisung.
Von Andreas Oldagmehr...
Der erste Eurofighter ist in Manching bei Ingolstadt an die beteiligten europäischen Luftstreitkräfte übergeben worden. Damit ist das teuerste Rüstungsprojekt in der Geschichte der Bundeswehr perfekt.
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Das sicherste Kampfflugzeug der Welt klebt am Boden: Die Luftwaffe hat Probleme mit dem "Eurofighter" - und lässt die Maschinen aus Angst vor defekten Schleudersitzen nicht starten.
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Verteidigungsminister Struck will entgegen anders lautenden Meldungen keine Abstriche am milliardenteuren Beschaffungsprogramm für den Eurofighter machen. Es bleibe bei der Absicht, 180 Kampfflugzeuge zu kaufen.
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Nach Erkenntnissen der Ermittler sind mehr als 100 Millionen Euro in dunkle Kanäle geflossen. EADS-Chef Thomas Enders bleibt deshalb nichts übrig, als den Hinweisen auf unsaubere Geschäfte beim Eurofighter-Verkauf an Österreich nachzugehen. Sollte sich der Schmiergeldverdacht bestätigen, müsste im schlimmsten Fall der komplette Deal storniert werden.
Von Cathrin Kahlweit, Wien und Klaus Ott, Münchenmehr...
Der Streit um den Eurofighter eskaliert. Weitere 4,6 Milliarden Euro werden erst freigegeben, wenn Finanzierung und Leistungsfähigkeit des Jets geklärt sind. Grund dafür ist die scharfe Kritik des Bundesrechnungshofes.
Von Von Reymer Klüvermehr...
Endlich enthüllt: Das Raketenauto Bloodhound SSC wurde auf der Farnborough Airshow öffentlich vorgestellt. Die Rekordjagd kann beginnen.
Von Günther Fischermehr...
Zur Landesverteidigung brauchen die Westeuropäer den Eurofighter zwar nicht wirklich, aber als Exportartikel ist der Kampfjet nützlich: Saudi-Arabien hat jetzt eine Milliardenbestellung abgegeben.
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Die 1:5-Pleite in Bremen war zu viel: Mirko Slomka wurde am Sonntag als Coach des FC Schalke 04 entlassen. Der Fußball-Bundesligist wird bis zum Saisonende von ehemaligen Spielern trainiert, die sich auf Schalke den Ruf eines "Eurofighters" erspielt haben.
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Das große internationale Jugendfußballturnier "Bayern Trophy" wird wegen des plötzlichen Wintereinfalls kurzerhand nach Forstinning und Markt Schwaben verlegt. Am Schluss hat Italien die Nase vorn.
Von Theresa Lacknermehr...
Der Eurofighter ist nach der scharfen Kritik des Bundesrechnungshofes wieder in der Diskussion. Aloysius Rauen, Leiter des Geschäftsbereichs Militärflugzeuge bei der EADS, weist im Interview mit der SZ die Vorwürfe zurück und pocht auf Verträge.
Von Interview: Christoph Schwennickemehr...
Verteidigungsminister Peter Struck soll weniger Kampfflugzeuge kaufen - wenn es nach dem Haushaltsexperten der Grünen, Alexander Bonde, geht.
Von Von Reymer Klüvermehr...
Das europäische Jagdflugzeug ist schon lange geplant, ziemlich teuer und Heer und Marine der Bundeswehr ein Dorn im Auge. Auch technisch hält der Jäger nicht alles, was er auf dem Papier verspricht.
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Die Meldung, Österreich müsse zur Luftraumsicherung während der EM auf Abfangjäger aus Deutschland und der Schweiz zurückgreifen, hatte der Alpenrepublik viel Hohn beschert. Nun hat Wien die Spötter eines Besseren belehrt - und fliegt tatsächlich selbst.
Von Carolin Gasteigermehr...
Ein strenggläubiger Muslim weigerte sich in Saudi-Arabien, mit unbegleiteten Frauen an Bord loszufliegen: Erst müssten diese, vor allem aber die Stewardess, das Flugzeug verlassen. Tatsächlich hob die Maschine nach zwei Stunden mit weniger Menschen an Bord ab.
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Die fünf größten Waffenimporteure der Welt liegen allesamt in Asien - und China ist als Exportnation in den Top Fünf angelangt. Das geht aus einer Untersuchung des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervor. In Europa wirkt sich die Schuldenkrise dagegen auch auf die Rüstungsgeschäfte aus.
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Seit Jahren löst in Österreich nahezu jede politische Affäre neue Ermittlungen aus, fast immer sind dieselben Personen verwickelt. Doch seit Sommer ist die Vorteilnahme aus Amtsgeschäften verboten, und es wird Jagd gemacht auf jene, die sich korrumpieren ließen. Derzeit steht der ehemalige Innenminister Ernst Strasser vor Gericht - wegen Bestechlichkeit.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Meinung
Deutsche und österreichische Behörden ermitteln wegen dubiosen Eurofighter-Geschäften gegen EADS. Will der Vorstandsvorsitzende Enders die Korruptionsaffäre ohne größeren Schaden für sich und für das Unternehmen überstehen, wird er sich als bedingungsloser Aufklärer profilieren müssen. Dabei hat EADS derzeit ganz andere Probleme.
Ein Kommentar von Caspar Bussemehr...
Meinung
Hinter den sportlichen Krisen in Hoffenheim und Wolfsburg ist ein gemeinsames Muster erkennbar, das sie in Mainz, Freiburg, Düsseldorf und Nürnberg als tröstlich empfinden dürften. Es ist die Erkenntnis, dass Geld aus Konzernhänden allein nicht ausreicht, um im Fußball Erfolg herbeizuzüchten - das gilt auch für Traditionsklubs.
Ein Kommentar von Christof Kneermehr...
Überraschend schnell hat sich die Bundesregierung darauf verständigt, das Kurzarbeitergeld vorsorglich von sechs auf zwölf Monate zu verlängern. Kurzarbeit hilft seit Jahren den Firmen, Auftragsflauten in konjunkturellen Krisenzeiten ohne betriebsbedingte Kündigungen zu überstehen.
Von Thomas Öchsner, Berlin, und Thomas Frommmehr...
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