Film, Stars und Glamour in der Hauptstadt: Vom 9. bis zum 19. Februar finden dieses Jahr zum 62. Mal die Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Etliche Stars werden erwartet, darunter Angelina Jolie, Bollywoodstar Shah Rukh Khan, Oscar-Anwärterin Meryl Streep, Uma Thurman, Keanu Reeves und Salma Hayek. Alle Bilder, alle Geschichten des größten Filmfestivals in Deutschland.
Zwischen Anpassung und Aufsässigkeit: Nina Hoss als "Barbara" will sehen, wie weit sie Kontrolle behalten kann in einer strikt kontrollierten Gesellschaft. Christian Petzolds bewegender Berlinale-Erfolg zeigt die DDR im Jahr 1980 kühl, ohne Anbiederung und voreilige Verständnisseligkeit.
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Fritz Göttlermehr...
Der 11. September 2001 hat die USA in Angst und Schrecken versetzt. Jonathan Safran Foer hat mit "Extrem laut und unglaublich nah" den Roman zum Trauma geschrieben, der Regisseur Stephen Daldry die Vorlage verfilmt. Mit der SZ spricht er über Amerika nach dem Anschlag, traumatisierte Kinder und wieso er die Hauptrollen unbedingt mit Sandra Bullock und Tom Hanks besetzen wollte.
Interview:
Jörg Häntzschelmehr...
Jurys zeichnen oft Filme aus, die sie so selbst nie gemacht hätten. Bei der diesjährigen Berlinale hat ein Film den Hauptpreis erhalten, der auf sehr charmante Art von gestern ist. An einem Mangel an Auswahl hat es nicht gelegen. Es ist wahrscheinlich zum Teil eine sentimentale Entscheidung - und es ging wohl auch um Political Correctness.
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Susan Vahabzadehmehr...
Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht an den italienischen Film "Caesar Must Die" der Regie-Brüder Taviani. Gut schneidet auch der deutsche Film ab: Christian Petzold erhält den Regie-Preis für sein DDR-Drama "Barbara" und der Kameramann Lutz Reitemeier wird für seine Arbeit an einem chinesischen Historiendrama geehrt.
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Filme gewinnen in der Originalsprache, gar keine Frage. Doch es gibt englische Idiome, die einfach kaum zu verstehen sind. Auf der Berlinale scheint das niemanden zu stören. Da kommt es vor, dass hunderte Menschen über eine Stunde lang wortlos in einem dunklen Saal zusammensitzen - und nichts verstehen.
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Paul Katzenbergermehr...Berlinaleblog
Sieben Wochen Vokabeln pauken, schon geht Birgit Minichmayr fast als Norwegerin durch. Für ihre Rolle in "Gnade" hat sie gebüffelt, was das Zeug hält. Während ihr Filmpartner Jürgen Vogel keine einzige Zeile aufsagen konnte, beeindruckt Minichmayr die Weltpresse auf der Berlinale mit ihren Sprachkenntnissen. Nur die Norweger selbst, die scheinen sie nicht zu verstehen.
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Paul Katzenbergermehr...Berlinaleblog
Stella will sich als Schauspielerin etablieren. Auch deshalb hat sie jahrelang auf der Berlinale gejobbt, mit der Hoffnung, darüber gute Kontakte in die Filmbranche zu knüpfen. Aber es ist gar nicht so leicht, sich auf dem Karrieresprungbrett Berlinale richtig zu bewegen.
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Betteln, flehen, kreischen - es hilft alles nichts, wenn der Kinosaal ausverkauft ist. Bei der Berlinale scheint das Publikum derart gehypt, dass es sich plötzlich für Filme interessiert, die jedem Programmkino ein echtes Einnahmeproblem bescheren würden. Oder interessieren sich plötzlich alle für die Zustände in der russischen Armee, die "The Convoy" thematisiert?
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Paul Katzenbergermehr...Berlinaleblog
Deutschland hat den größten Exportrekord seiner Geschichte verkündet - und jammert über Probleme, die andere gerne hätten. "Was bleibt" erzählt von einem getrenntlebenden Berlin-Kreativen, der mit Sohn übers Wochenende zu den Eltern aufs Land fährt. Zwischen 600-Euro-Eames-Chair und Bungalow-Glasfront sind die Probleme dieser Familie für zwei Stunden alles Elend dieser Welt.
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Tobias Kniebemehr...
Kreischende Begeisterung für Stars kennt auf der Berlinale keine Grenzen - besonders bei asiatischen Besuchern. Die sehen auch mal Schauspieler, wo gar keine sind.
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Jasmin Offmehr...Berlinaleblog
Diese Filme im Berlinale-Wettbewerb sind mit ihrem Plot nicht zimperlich: Im philippinischen Geiseldrama "Captive" werden europäische Geiseln in den Dschungel verschleppt und vergewaltigt. Das griechische Drama "Metéora" zielt mit der Liebe zwischen einem Mönch und einer Nonne ins Perverse.
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Fritz Göttlermehr...
Meryl Streep hat zwei Oscars, sieben Golden Globes und mehr Nominierungen für Schauspielkunst als jede andere ihres Fachs. Und doch brauchte sie für den Berlinale-Beitrag "The Iron Lady" eine Menge Mut. Wie es sich anfühlt, Margaret Thatcher zu sein. Eine Begegnung.
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Tobias Kniebemehr...
Geräumig, praktisch, gut: Der heimliche Star der Berlinale ist die Festival-Tasche. Seit Jahren gilt sie als kultiger Botschafter des Events. Doch nun geben die Veranstalter auch noch diesen Vorteil leichtfertig aus der Hand.
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Paul Katzenbergermehr...Berlinaleblog
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