Film, Stars und Glamour in der Hauptstadt: Vom 9. bis zum 19. Februar finden dieses Jahr zum 62. Mal die Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Etliche Stars werden erwartet, darunter Angelina Jolie, Bollywoodstar Shah Rukh Khan, Oscar-Anwärterin Meryl Streep, Uma Thurman, Keanu Reeves und Salma Hayek. Alle Bilder, alle Geschichten des größten Filmfestivals in Deutschland.
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Auf der Berlinale ist die Verfilmung von "Die Wand", dem Roman der Österreicherin Marlen Haushofer zu sehen - mit Martina Gedeck in der Hauptrolle. Allerdings läuft der Film nicht im Wettbewerb. In die deutschen Kinos kommt "Die Wand" vorraussichtlich im Herbst.
Geräumig, praktisch, gut: Der heimliche Star der Berlinale ist die Festival-Tasche. Seit Jahren gilt sie als kultiger Botschafter des Events. Doch nun geben die Veranstalter auch noch diesen Vorteil leichtfertig aus der Hand.
Von
Paul KatzenbergerBerlinaleblog
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Ohne diese beiden wäre die Berlinale nur ein normales Filmfestival. Aber Brangelina bringen ein ganz großes Stück Hollywood-Glamour in die deutsche Hauptstadt.
Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2012 hat ein zentrales Thema: Die Mechanik des Terrors. Mit "Barbara" schickt Regisseur Christian Petzold einen weiteren Film über Angst und Überwachung ins Rennen um den Goldenen Bären.
Von
Susan Vahabzadeh
Sie hätte es sich mit ihrem Regiedebüt wahrlich leichter machen können: Angelina Jolie präsentiert auf der Berlinale ihr Balkankriegs-Drama "In the Land of Blood and Honey". Steckt sich hier ein Star das humanitäre Engagement an wie eine teure Brosche - oder hat Jolie einfach gelernt, den Ruhm für all das auszubeuten, was ihr wirklich wichtig ist?
Von
Anke Sterneborg
Berlin im Promi-Fieber: Die diesjährige Berlinale wartet mit einer Vielzahl internationaler Stars auf - der Glamour-Faktor ist wesentlich größer als im Vorjahr. Hier ein kleiner Vorgeschmack.
Die
Bilder
Der 11. September 2001 hat die USA in Angst und Schrecken versetzt. Jonathan Safran Foer hat mit "Extrem laut und unglaublich nah" den Roman zum Trauma geschrieben, der Regisseur Stephen Daldry die Vorlage verfilmt. Mit der SZ spricht er über Amerika nach dem Anschlag, traumatisierte Kinder und wieso er die Hauptrollen unbedingt mit Sandra Bullock und Tom Hanks besetzen wollte.
Interview:
Jörg Häntzschel
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"In the Land of Blood and Honey" erzählt von einer Liebe zur Zeit des Bosnienkrieges. Beim Berliner Filmfest wurde zudem am Vorabend der 9/11-Film "Extrem laut und unglaublich nah" vorgestellt.
Erst Pomp, dann Welterklärung: Die Filme am zweiten Berlinale-Tag sollen partout jene tiefgründige Bedeutung liefern, den das Großfestivals neben dem Promi-Blitzlichtgewitter bieten will. Doch die Verfilmung von Jonathan Safran Foers "Extrem laut und unglaublich nah" sowie Beiträge aus Frankreich und dem Senegal suggerieren Antworten, noch bevor sie Fragen stellen können.
Von
Fritz Göttler
Nationalisten, Verschwörungstheorien und das Regie-Debüt von Angelina Jolie: "In the Land of Blood and Honey" erzählt die tragische Liebesgeschichte einer Muslimin und eines Serben während des Bosnien-Krieges. Einige serbische Abgeordnete werfen ihr nun vor, sie wolle Serben anschwärzen - und setzen sich mit abstrusen Vorwürfen für ein Verbot des Films ein.
Von
Enver Robelli
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Mit dem französischen Revolutionsdrama "Leb wohl, meine Königin!" wurden am Donnerstagabend die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet. Mehr als 1600 Gäste waren zu der Gala in den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz gekommen. Darunter war fast die komplette deutsche Filmprominenz, aber auch internationale Schauspieler und Filmemacher.
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Wer Fans sein will, muss leiden: Trotz eisiger Temperaturen warteten viele Schaulustige bereits mehrere Stunden vor der Berlinale-Eröffnung am Roten Teppich. Doch was genau muss man eigentlich tun, um den Stars so nahe wie möglich zu kommen? Wir haben uns an die Fersen der Autogrammjäger geheftet.
Von
Jasmin Off
Wie es sich für einen zünftigen Eröffnungsfilm gehört: Zum Auftakt der Berlinale vereint "Les adieux à la reine" das Spektakel mit der Reflexion. Das Kostümdrama spielt am ersten Tag der Französischen Revolution am Hof von Versailles. Das Traumatische der Situation hat dort auch etwas Traumhaftes: Es geht nicht mehr um Repräsentanz und Status, sondern um Person und Körper.
Von
Fritz Göttler
Die Jagd nach dem Goldenen Bären hat begonnen. Zur Eröffnungsgala kamen mehr als 1600 Gäste in den Berlinale-Palast in der Hauptstadt - darunter viele deutsche und internationale Stars. Schauspielerin Diane Kruger kehrte als Königin Marie Antoinette in ihre deutsche Heimat zurück.
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Bei einer Star-gespickten Gala gaben Festival-Direktor Dieter Kosslick und Jury-Präsident Mike Leigh den Startschuss für das zehntägige Filmfest.
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Unter der Führung des britischen Regisseurs Mike Leigh wird die hochkarätig besetzte Jury ab Donnerstag die Festival-Beiträge unter die Lupe nehmen.
Das Thema passt: Bereits zu ihrem Auftakt am Donnerstagabend kommt die Berlinale mit dem französischen Revolutionsdrama "Leb wohl, meine Königin!" auf den Punkt. Denn im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stehen gesellschaftliche Umbrüche in Vergangenheit und Gegenwart. In diesem Fall dürfen sich die Fans auf Diane Kruger als Marie Antoinette freuen.
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Der Teppich wurde schon mal ausgerollt, ab Donnerstag soll er den Stars und Sternchen der Filmwelt als Laufsteg dienen. Denn dann beginnen die 62. Berliner Internationalen Filmfestspiele.
Die Vorbereitungen für die Berlinale 2012 laufen auf Hochtouren. Ab Donnerstag wird die deutsche Bundeshauptstadt für anderthalb Wochen zum Mekka für promigeile Autogrammjäger und filmverrückte Eskapisten. Aber auch die müssen sich erst mal zurechtfinden. Damit das leichter fällt: Unser ABC zum Festival.
Von
Daniel Schieferdeckerjetzt.de
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Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen vor der Tür. Trotz der Vielfalt mit Blick auf Inhalte und Herkunftsländer der Produktionen sieht Festival-Direktor Kosslick das Thema Umbrüche und Veränderungen als eine Art Leitmotiv der diesjährigen Berlinale.
Der Arabische Frühling ist eines der großen Themen auf der Berlinale. In der vielbeachteten Reihe "Berlinale Special" werden die Veränderungen in der Region ein Schwerpunktthema sein. Neben arabischen Künstlern diskutiert auch der spanische Schauspielstar Javier Bardem über die Umwälzungen in Nordafrika und im Mittleren Osten.
Von der Leinwand ins Museum: Die jährliche Retrospektive des Berlinale-Programms wird fortan auch als Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen sein. Unterdessen werden für das Berliner Festival immer mehr Filme und Stargäste bekannt.