Islamismus

Lage in Iran
:Wohl Tausende Tote bei Protesten in Iran

Das Regime geht mit ungekannter Härte gegen Demonstranten vor, nur wenige Informationen dringen durch die Nachrichtensperre. Bundeskanzler Merz rechnet mit einem baldigen Kollaps der islamistischen Führung, Donald Trump verspricht den Demonstranten Hilfe.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Raphael Geiger und Reymer Klüver

Muslime in Bayern
:CSU will Auslands-Imame in Integrationskurse stecken

Die Klausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz beginnt mit Beratungen über islamistischen Extremismus und innere Sicherheit. Und Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz kommt vorbei – mit einem Ratschlag.

Von Johann Osel

Linksradikalismus
:„Es ist erstaunlich, dass wir nicht schon mehr Terroranschläge erlebt haben“

Der Extremismus-Forscher Peter R. Neumann befürchtet nicht erst seit dem jüngsten Berliner Anschlag eine neue Welle des gewaltbereiten Linksradikalismus. Davon profitiert in seinen Augen vor allem eine Partei:  die AfD.

SZ PlusInterview von Peter Laudenbach

MeinungAfrika
:Die Christen in Nigeria? Sind Trump doch egal

Der Militärschlag der USA gegen den „Islamischen Staat“ enthielte auch eine positive Nachricht, ginge es dem Präsidenten tatsächlich um das Wohl der Menschen.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

US-Angriff auf Ziele in Nigeria
:Trump spricht von Schlag gegen Islamisten

Die US-Streitkräfte attackieren an Weihnachten Ziele im Nordwesten Nigerias. Der US-Präsident teilt mit, das sei Vergeltung für „das Abschlachten von Christen“.

SZ PlusVon Paul Munzinger, Charlotte Walser

Nach der Terrorattacke von Sydney
:Australien will härtere Strafen für Hassreden und Gewaltaufrufe

Ein Polizeibericht zu dem antisemitischen Anschlag mit 15 Toten bestätigt den Eindruck, dass die Täter islamistische Terroristen waren. Australiens Regierung sucht derweil nach Lösungen für mehr Sicherheit.

Von Thomas Hahn

Sprengsätze
:Neue Erkenntnisse zum Terroranschlag in Sydney

Nach den tödlichen Schüssen auf ein jüdisches Fest wird bekannt, wie akribisch die Attentäter ihre Morde planten. Australiens Premier entschuldigt sich bei der jüdischen Bevölkerung.

Nach dem Attentat
:Australiens Premier muss Misstrauen lernen

Anthony Albanese glaubt an die Vorzüge der Vielfaltsgesellschaft – nun heißt es, er habe den Antisemitismus im Land unterschätzt. Das ist ungerecht, trotzdem braucht er nach der Terrortat von Sydney ein paar gute Ideen.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Terror in Australien
:Auf den Horror folgt die Hoffnung

Nach dem islamistischen Terrorakt am Bondi Beach von Sydney sitzt der Schock in der großen Jüdischen Gemeinde tief. In die Trauer mischt sich aber schon die typisch australische Zuversicht.

SZ PlusVon Michelle Ostwald

Australien
:Premier Albanese: Täter waren von IS-Ideologie beeinflusst

Die beiden Attentäter sind im November auf die Philippinen gereist. Dort sollen sie den Umgang mit Waffen geübt haben. Der Süden des Inselstaates gilt als Hotspot für die Ausbildung von Islamisten.

Von Linus Freymark

Anschlagspläne auf Weihnachtsmarkt
:„Wir sind eine friedliche Gemeinde, wir tolerieren keinen Terrorismus“

Islamische Gemeinden fürchten, nach vereitelten Anschlagsplänen unter Generalverdacht gestellt zu werden. Die Weihnachtsmärkte laufen derweil in ganz Bayern normal weiter.

Von Patrick Wehner

MeinungSyrien
:Ein Attentat offenbart das große Dilemma der neuen Regierung

Der Anschlag, bei dem zwei US-Soldaten und ein Dolmetscher starben, bringt den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in große Schwierigkeiten. Vor allem eine Gruppe muss er beschwichtigen.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

MeinungAnschlag in Sydney
:Gesellschaften, die nur ihren Frieden wollen, sind besonders verwundbar

Die Tat von Bondi Beach scheint einen islamistischen Hintergrund zu haben. Aber auch die Neonazis im Land werden selbstbewusster. Der Staat muss jetzt an beiden Fronten gegen Antisemitismus kämpfen.

SZ PlusKommentar von Thomas Hahn

Anschlagspläne im Raum Dingolfing
:Verdächtige hatten noch keinen konkreten Weihnachtsmarkt ausgewählt

In Niederbayern sind fünf Männer festgenommen worden, die einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben sollen. Wann und wo genau sie angreifen wollten, stand aber nach Aussage von Innenminister Herrmann noch nicht fest.  Man habe die Pläne in einem frühen Stadium unterbunden.

Von Nina von Hardenberg

Syrien
:Islamischer Staat tötet drei US-Amerikaner

US-Präsident Donald Trump kündigt Vergeltung gegen die Terrormiliz an. Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa macht er keine Vorwürfe.

Salafistische Influencerin Hanna Hansen
:„Allahu akbar! Willkommen im Islam, Schwesterherz!“

Hanna Hansen war schon Model, DJane, Kickbox-Weltmeisterin, Profiboxerin. Jetzt rekrutiert sie über Tiktok Mädchen für den Islam und ist der neue Star der Salafisten-Szene. Und das als Frau.

SZ PlusVon Christoph Koopmann und Kerstin Lottritz

Berlin
:„So was kenne ich aus dem Irak, aber doch nicht aus Berlin“

Hudhaifa Al-Mashhadani leitet die Deutsch-Arabische Schule in Neukölln. Sie reden hier über Vielfalt, Toleranz, lauter Dinge, die Islamisten ganz und gar nicht gefallen. Dann wollte ihn einer vor die U-Bahn schubsen, am helllichten Tag. Mitten in Berlin.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Naher Osten
:Syriens starker Mann – clever und umtriebig

Seit einem Jahr ist der einstige Islamistenführer Ahmed al-Scharaa Präsident des Landes. Bisher tritt er ziemlich clever auf – selbst in Washington und Moskau.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Westafrika
:Islamisten demütigen Malis Militärregierung

Das Regime ist wie gelähmt, weil eine al-Qaida nahestehende Miliz Benzintransporte ins Land blockiert. Selbst die russischen Verbündeten können nicht helfen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Islamismus und Clankriminalität
:Wir sind so frei

Unter wem leiden Muslime in Deutschland mehr: unter islamistischen Strukturen und Clankriminalität – oder den Menschen, die auf diese Gefahren hinweisen? Gedanken der Integrationsbeauftragten von Neukölln.

SZ PlusEin Essay von Güner Balci

Berlin-Neukölln
:„Es gibt hier eine reale Macht der Islamisten“

Mitten in Neukölln tobt der Nahostkonflikt am Tresen. Das Bajszel, eine Kneipe, in der man rauchen und anderer Meinung sein darf, ist ins Fadenkreuz von Islamisten und extremen Linken geraten. Ohne Polizeischutz geht hier nichts mehr.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Islamismus
:„Wir haben schon Zehn-, Elf-, Zwölfjährige bei uns, die sich radikalisieren“

Immer häufiger fallen Jugendliche als Islamisten auf, manchmal sogar schon Kinder. Friederike Müller, Leiterin einer Präventionsstelle in Bochum, erklärt, was das mit sozialen Medien zu tun hat.

SZ PlusInterview von Christoph Koopmann

Theater
:Terror, die melodramatische Version

Das Schauspiel Köln adaptiert Emmanuel Carrères Reportage „V13“ über die islamistischen Anschläge in Paris. Dabei geht genau das verloren, was das Buch so erschütternd macht.

SZ PlusVon Alexander Menden

Bundeskriminalamt
:50 Durchsuchungen wegen IS-Videos

Mit einer koordinierten Aktion in zwölf Bundesländern sind die Strafverfolgungsbehörden gegen die Verbreitung islamistischer Propaganda im Internet vorgegangen. Bei den Beschuldigten handelt es sich laut Bundeskriminalamt (BKA) vor allem um ...

Durchsuchungen in Bayern
:Razzia gegen mutmaßliche IS-Unterstützer

Ermittler haben Wohnungen von zwölf Verdächtigen durchsucht. Sie sollen im Internet islamistische Propaganda verbreitet haben. Fündig wurde die Polizei vor allem im Norden Bayerns.

Zehn Jahre Bataclan
:Der lange Schatten des Terrors

Zum Gedenktag der Terrornacht in Paris sagen drei Viertel aller Franzosen in einer Umfrage, dass sie Angst vor neuen Anschlägen haben. Die Gefahrenlage habe sich stark verändert, erklären Chefermittler.

SZ PlusVon Oliver Meiler

SZ-Podcast „Das Thema“
:Frankreichs Horrorjahr 2015: „Charlie Hebdo“, Germanwings, Bataclan

Christian Wernicke, unser Mann „im Westen“, verabschiedet sich von der SZ – und zieht ein persönliches Resümee.

Von Christian Wernicke und Lars Langenau

November-Attentate in Frankreich
:Lass dich umarmen

Zehn Jahre nach den Anschlägen der Islamisten haben sich die Franzosen ins Private zurückgezogen. Dort werden sie beschallt von Talkshows, die den Untergang beschwören. Aber es gibt viel Trost, Hilfe und Reflexion. Spoiler: nicht aus Politik und Medien.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Zehn Jahre Bataclan
:So viel Liebe, mitten im Hass

In der Nacht des 13. November 2015 wurden in ganz Paris Menschen ermordet von islamistischen Terroristen. Maximilien Catu war damals im Bataclan: Er ist ein Überlebender. Und irgendwie auch ein Beschenkter.

SZ PlusVon Oliver Meiler (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Extremisten
:Dobrindt verbietet Islamisten-Verein

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den islamistischen Verein Muslim Interaktiv verboten. Zudem laufen gegen die Vereine Generation Islam und Realität Islam vereinsrechtliche Ermittlungen, wie das Ministerium mitteilte. Im Zusammenhang ...

Bundesinnenminister
:Dobrindt verbietet islamistische Vereinigung „Muslim Interaktiv“

Zudem laufen gegen die Vereine „Generation Islam“ und „Realität Islam“ vereinsrechtliche Ermittlungen, teilt das Innenministerium mit.

Afrika
:Nun entdeckt Trump Nigeria

Der US-Präsident droht mit einem Militärschlag gegen islamistische Kräfte in Westafrika. Sie sind tatsächlich eine ernste Bedrohung, auch wenn der Konflikt keineswegs ein Genozid an Christen ist.

Von Arne Perras

Terrorverdacht in Berlin
:Innensenatorin „sehr froh“ über zügigen Zugriff

Ein 22-jähriger Syrer sitzt in Untersuchungshaft, weil er in drei Berliner Wohnungen Material für Sprengvorrichtungen gehortet haben soll. Ob und wo er einen Terroranschlag verüben wollte, wird noch ermittelt.

SZ PlusVon Constanze von Bullion

Innere Sicherheit
:22-Jähriger soll Anschlag in Berlin geplant haben

Die Polizei hat am Samstag in Berlin einen Mann festgenommen, der einen Anschlag geplant haben soll. Ein Terrorverdacht steht im Raum. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Thomas-Dehler-Preis
:Geplante Ehrung für Imam löst Kontroverse aus

Eine FDP-nahe Stiftung will Benjamin Idriz als „Brückenbauer“ zwischen den Religionen ehren. Kritiker werfen dem Geistlichen wegen Aussagen zum Krieg in Nahost „Terrorverharmlosung“ vor. Münchner Politiker widersprechen.

SZ PlusVon Martin Bernstein, René Hofmann und Andrea Schlaier

Schüsse auf Autos bei Dillingen
:Ermittler gehen von islamistischer Anschlagsserie aus

An der Bundesstraße 16 bei Dillingen soll ein türkischer Mann mit einem Luftgewehr auf Fahrzeuge geschossen haben, um „Ungläubige“ in Unfälle zu verwickeln. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft hält den Verdächtigen für einen IS-Sympathisanten.

Terrorpläne gegen Belgiens Regierungschef
:„Maximus, kannst du Drohnen fangen?“

Terroralarm in Belgien: Die Polizei nimmt zwei mutmaßliche Islamisten fest – sie wollten offenbar Regierungschef Bart De Wever aus der Luft töten. Der reagiert mit dem ihm eigenen Humor.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Festnahmen in Berlin
:Fahnder durchkreuzen offenbar Terrorpläne der Hamas in Deutschland

Bei der Übergabe von Waffen schlugen die Fahnder zu: Das BKA verhaftet in Berlin drei Terrorverdächtige, die für die Hamas Waffen beschafft und Anschläge geplant haben sollen.

Von Markus Balser und Roland Preuß

Prozess
:Dann fuhr er los, um einen Menschen zu töten

Lebenslange Haft wegen Mordes, lautet das Urteil gegen Sulaiman A., der im Mai 2024 in Mannheim einen Polizisten erstochen hat. Es bleibt die Frage, wie ein eigentlich integrierter Mann in diese Raserei getrieben wurde?

SZ PlusVon Max Ferstl

Urteil
:Lebenslang nach tödlichem Angriff auf Polizisten in Mannheim

Das Oberlandesgericht Stuttgart stellt im Verfahren gegen den 26-jährigen Afghanen Sulaiman A. zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

Essen
:Reul: Islamistischer Hintergrund bei Messerangriff auf Lehrerin möglich

Der tatverdächtige Jugendliche sei der Polizei schon 2023 aufgefallen, sagt der Innenminister von Nordrhein-Westfalen.

SZ MagazinGewaltverbrechen
:Wie das Messer seine Unschuld verlor

Messerangriffe auf Menschen sind in Deutschland trauriger Alltag geworden. Über einen Allerweltsgegenstand, der plötzlich nur noch bedrohlich erscheint.

SZ PlusVon Tobias Haberl

Attentat von Solingen
:„Ich spüre jeden Tag, wie eingeschränkt ich bin“

Der Attentäter von Solingen muss lebenslang in Haft. Lea Varoquier, die von Issa al H. mit einem Messer verletzt wurde, hofft nach dem Urteil auf eine Rückkehr in die Normalität.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach und Lena Kampf

Attentat von Solingen
:Er wollte nicht warten, er wollte töten

Die Menschen tanzten zur Musik, als Issa al H. auf sie einstach beim „Festival der Vielfalt“ in Solingen. „Allahu Akbar“ rief er, immer wieder. Das Gericht hält ihn für so gefährlich, dass es die höchstmögliche Strafe verhängt.

SZ PlusVon Benedikt Warmbrunn

Urteil
:Höchststrafe für Attentäter von Solingen

Bei einem Stadtfest hatte Issa al H. mit einem Messer auf Besucher eingestochen. Nun ist im Prozess das Urteil gefallen.

Afrika-Dokumentation
:Dann eben mit den Russen

Der Arte-Film „Putins Griff nach Afrika“ zeigt eindrucksvoll, wie die umkämpfte Sahel-Region sich vom Westen abwendet. Ein Anruf bei der Regisseurin Sira Thierij, die während der Dreharbeiten entführt wurde.

SZ PlusVon Thore Rausch

Ein Jahr nach Messerattacke
:Solingen gedenkt Anschlagsopfer

Blumen, Kerzen und mahnende Worte: Ein Jahr nach dem islamistisch motivierten Messerangriff mit drei Toten hat Solingen der Opfer gedacht. In einer Gedenkfeier am Fronhof, dem damaligen Tatort, riefen Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) und der ...

SZ MagazinLiteratur
:Azad & Kevin

Der eine musste vor dem IS aus Syrien flüchten, der andere ist in Deutschland zwischen Jugendämtern und Pfandflaschen aufgewachsen. Sie werden Freunde, sie nennen sich Brüder. Bis einer der beiden zu lachen aufhört. Die Kurzgeschichte von Cemile Sahin erzählt von einer schleichenden Radikalisierung.

SZ PlusVon Cemile Sahin

Sudan
:31 Menschen bei Angriff auf Flüchtlingslager getötet

Das Flüchtlingslager am Rande der sudanesischen Stadt El Fascher wird immer wieder zur Zielscheibe der RSF-Miliz. Nun sind erneut Dutzende Menschen getötet worden.

Messerattacke von Mannheim
:Lebenslange Haft gefordert

Die Bundesanwaltschaft hat eine lebenslange Haftstrafe für den 26-Jährigen gefordert, der für den tödlichen Messerangriff auf dem Mannheimer Marktplatz 2024 verantwortlich sein soll. Der Afghane sei schuld an der Ermordung des Polizisten Rouven ...

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