Islamismus

25 Jahre 9/11
:Wie die USA vom Helden zum Wüterich wurden

Nur Stunden nach den islamistischen Anschlägen am Morgen des 11. September 2001 zieht Präsident George W. Bush fast unbegrenzte Machtbefugnisse an sich und beginnt den Krieg gegen den Terror. Beides prägt Amerikas Politik bis heute.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Berlin
:Israelhass bei Wahlkampf-Endspurt der Linken

In Neukölln tanzen Anhänger der Linken öffentlich zu einem Song, der israelischen Soldaten den Tod wünscht. Die Parteispitze kündigt „Konsequenzen“ an – und die Berliner Grünen wollen wissen, welche.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Russland vereitelt Putsch in Niger
:Ein dringend benötigter Erfolg für Moskau

Die Regime im Sahel setzen auf Russland als Verbündeten gegen die islamistische Bedrohung. In Niger lohnt sich das jetzt – ausnahmsweise.

Von Paul Munzinger

Podcast: „Auf den Punkt“
:Nachrichtendienste: Bekommt Deutschland eine Geheimpolizei?

Der Verfassungsschutz soll bald vorgehen dürfen wie die Polizei. Aber es gibt rechtliche Bedenken.

Podcast von Ronen Steinke und Leopold Zaak

Verfassungsschutz in Bayern warnt
:„Fanatisierte Einzeltäter können jederzeit unvermittelt zuschlagen“

Innenminister Herrmann nennt die Bedrohungslage durch Islamisten „unverändert hoch“. Der AfD nimmt er eine Strategie der Mäßigung in jüngster Zeit nicht ab. Drei Abgeordnete stehen im Fokus des Verfassungsschutzes.

Von Johann Osel

Verwaltungsgericht Karlsruhe
:Keine Verbeamtung bei Nähe zur Muslimbruderschaft

Eine Übernahme ins Beamtenverhältnis kann wegen einer Nähe zur islamistischen Muslimbruderschaft abgelehnt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschieden. In das Beamtenverhältnis dürfe nur berufen werden, wer die Gewähr dafür biete ...

Terror in München – das Prozess-Tagebuch, Tag 34
:Lebenslang für Farhad N.

Das Gericht stellt zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Die SZ dokumentiert jeden einzelnen Prozesstag.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Anschlag auf den CSD Berlin
:„Wenn ich jetzt nicht für Freiheit auf die Straße gehe, wann dann?“

Wie fühlen sich queere Politiker und solche, die am Berliner CSD teilgenommen haben, nach dem Anschlag? Welche Konsequenzen fordern sie? Die SZ hat bei Ricarda Lang, Konstantin Kuhle, Diana Kinnert und Tim Klüssendorf nachgefragt.

SZ PlusProtokolle: Tobias Bug und Valerie Höhne

MeinungUrteil im Münchner Terrorprozess
:Im Fokus stand endlich einmal das Leid der Opfer

Das Gericht hat den Angeklagten zur Höchststrafe verurteilt, aber sich nicht auf die Aufklärung des Tathergangs beschränkt. Die Justiz hat vieles richtig gemacht.

SZ PlusKommentar von Linus Freymark

Attentat auf den CSD in Berlin
:„Liebe ist halal“

Seyran Ateş ist queere Muslimin und hat in Berlin eine liberale Moschee gegründet, in der Frauen und Männer gemeinsam beten. Sie beobachtet eine zunehmende Radikalisierung junger Männer – auch weil Vorbilder fehlen.

SZ PlusInterview von Carolin Fries

Islamismus
:Streit über mögliche Versäumnisse vor CSD-Anschlag

Die Grünen werfen den Sicherheitsbehörden mangelnden Informationsaustausch mit der Justiz vor, die SPD weist dies scharf zurück. Innenminister Dobrindt beharrt auf seiner Kritik am Berliner Gericht und fordert schärfere Gesetze.

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungCSD-Attentat
:Dass muslimische Gemeinden sich vom Islamismus distanzieren, ist wichtig, aber es reicht nicht

Viele Verbände tolerieren nicht-gewaltbereite islamistische Strömungen, manche hofieren sie sogar. Dabei bereiten diese den Boden für Möchtegern-Dschihadisten. So kann es nicht weitergehen.

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit

MeinungGesellschaft
:Nach dem Anschlag auf den CSD geht es vielen nur um Lufthoheit über dem Entsetzen

Die AfD hetzt gegen Schwule. Die SPD tut so, als würde eine Änderung des Grundgesetzes abschrecken. Die Linke macht Konservative verantwortlich. Im Kampf der Identitäten wird ignoriert, was Islamisten letztlich wollen.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

MeinungDebatte
:Bloß nicht irritieren lassen

Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.

SZ PlusGastbeitrag von Kevin Kühnert

Aktuelles Lexikon
:Was ist eine Vorbewährung?

Im Jugendstrafrecht hat das Gericht die Möglichkeit, zwar ein Urteil zu fällen, jedoch vorerst offenzulassen, ob eine Haft nötig ist. In dieser Übergangszeit kann der Delinquent beweisen, dass er die Kurve kriegt.

Von Wolfgang Janisch

TV-Kritik „Sarah Tacke“
:Zum Zoffen sind sie nicht gekommen

Kann man das Prinzip Talkshow neu erfinden? Nicht wirklich, aber bei Sarah Tackes Premiere im ZDF sprechen Düzen Tekkal, Ahmad Mansour und Herbert Reul erstaunlich konstruktiv über den CSD-Anschlag und die Bedrohung durch den Islamismus.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Debatte
:Eine Tote, viele Lügen, eine Gewissheit

Seit dem Terroranschlag im Berliner Tiergarten ist eine Woche vergangen, die Nachrichtenzyklen drehen sich weiter. Und jetzt? Weiter wie zuvor?

SZ PlusGastbeitrag von Sasha Marianna Salzmann

Terror
:Wenn einer zu spät zu ihnen kommt

Thomas Mücke leitet das Violence Prevention Network, in dem der Attentäter vom Berliner CSD ein Deradikalisierungsprogramm besuchen sollte. Zwei Gespräche hatte Abdul B., dann beging er den Anschlag.

SZ PlusVon Tobias Bug

Terrorverdacht
:IS-Mitgliederliste führt Ermittler zu Verdächtigen in Bayern

Zwei mutmaßlich ehemalige IS-Kämpfer sitzen jetzt in Deutschland in U-Haft. Hinweise führten nach zehn Jahren zu ihrer Identifizierung.

Christopher Street Day
:„Wenn ich Angst habe, haben die gewonnen“

Wie geht es queeren Menschen nach dem Anschlag in Berlin? Sophia K. tanzte in der Nähe, als ein Mann mit dem Auto in die Menge raste. Von der Bundesregierung ist sie enttäuscht – und fordert echte Solidarität.

SZ PlusInterview von Tobias Bug

Verfassungsschutz
:„Wir haben derzeit 29 islamistische Gefährder in Bayern“

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin äußert sich Bayerns Verfassungsschutzpräsident zur Lage im Freistaat. Nicht alle als gefährlich eingeschätzte Personen befinden sich derzeit aber auch auf freiem Fuß.

Plädoyer im Terrorprozess am Oberlandesgericht
:„Reue zeigt er offensichtlich nicht“

Farhad N. raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge: Im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demo im Februar 2025 mit zwei Toten fordert die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft. Die Betroffenen und Hinterbliebenen finden emotionale Worte.

Von Linus Freymark

Berlin
:Die zwei Gesichter des Abdul B.

Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke

ExklusivAnschlag auf CSD Berlin
:Sicherheitsbehörden filmten Abdul B. eine Stunde vor dem Anschlag

Das LKA überwachte den mutmaßlichen Attentäter von Berlin und hatte eine Kamera auf seine Haustür gerichtet. Sein Risikopotenzial galt als „hoch“.

SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade, Roman Lehberger und Lena Kampf

Anschlag in Berlin
:Wieso Abdul B. noch auf freiem Fuß sein durfte

Der mutmaßliche Täter, der beim Polizeieinsatz erschossen wurde, galt schon lange als gefährlich. Kanzler Merz will nun „entschlossen“ reagieren. Doch was für ein Tätertyp ist Abdul B. gewesen, wie viele Gefährder gibt es überhaupt? Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger, Wolfgang Janisch, Lena Kampf

Innere Sicherheit
:Rufe nach mehr Härte gegen islamistische Gefährder

Nach dem Anschlag in Berlin fordert Kanzler Merz Konsequenzen, Innenminister Dobrindt kritisiert die Berliner Justiz. Was tun mit den 410 Islamisten, denen das Bundeskriminalamt einen Anschlag zutraut?

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungAngriff auf den CSD
:Eine Fußfessel für jeden Gefährder? Auch das würde Attentate kaum verhindern

Wie kann es sein, dass ein polizeibekannter Islamist in Berlin solch einen Mordanschlag begehen konnte? Der Fall zeigt, was Behörden tun können, und was leider nicht.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

Debatte
:Die Lehre der Verachtung

Ob der Attentäter von Berlin Hintermänner hatte, wird noch ermittelt. Ganz offensichtlich ist hingegen: Der institutionalisierte Islam in Deutschland ist weiter offen für Extreme.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balci

Bilder
:Trauer am Tiergarten

Trauer, Solidarität und Gedenken mit dem Kanzler - und am Ende ist der mutmaßliche Täter tot: Der Sonntag nach dem Terroranschlag auf den CSD in Bildern.

SZ PlusVon Christian Helten

Islamistischer Anschlag auf CSD
:Radikal – und den Behörden bestens bekannt

Der nun bei einem Polizeieinsatz erschossene Abdul B. war als islamistischer Gefährder aktenkundig und bereits wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verurteilt. Den Sicherheitskräften stellen sich unangenehme Fragen.

SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade, Lena Kampf, Roman Lehberger und Roland Preuß

Podcast: „Auf den Punkt“
:Terror in Berlin, Brände vor Bordeaux

Was wir über den islamistischen Terroranschlag auf den CSD in der Hauptstadt wissen – und die Waldbrände in Frankreich.

Von Valerie Höhne, Oliver Meiler und Lars Langenau

MeinungCSD in Berlin
:Die Behörden sind schuld? Alle „Gefährder“ abschieben? Einfache Antworten verbieten sich

Es gibt eine Frage, die alle in Deutschland stellen dürfen: Wie konnte ein radikalisierter „Gefährder“ einen solchen Anschlag verüben?  Nur vor schnellen Urteilen sollten sie sich hüten.

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit

Zehn Jahre nach dem Anschlag von Ansbach
:„Da denke ich, eigentlich habe ich zwei Geburtstage“

Vor dem Weinlokal von Norbert Imschloß in Ansbach detoniert 2016 eine Rucksackbombe. Die Tat gehörte zu einer Welle islamistischer Gewalt. Die Ermittlungen dazu sind aber noch immer nicht abgeschlossen.

Kino-Dokumentarfilm über Frauen in Syrien
:„Diese Hölle wiederholte sich jede Nacht aufs Neue“

Der Dokumentarfilm „To My Sisters“ zeigt Frauen in Syrien unter dem IS-Regime. Für den in München lebenden Kurden Faek Falak geht es nicht nur um Einzelschicksale, sondern um die Art, wie wir leben wollen.

SZ PlusVon Josef Grübl

Zehn Jahre nach Axt-Attacke in Regionalzug
:„Narben bleiben, aber sie bestimmen uns nicht“

Sie machen Urlaub in Deutschland, als ein radikalisierter Geflüchteter sie angreift. Heute sind die chinesischen Opfer des Würzburger Axt-Anschlags wieder in ihrer Heimat. Vergessen können sie nicht.

Jesiden-Prozess
:Es gibt kein Entkommen, auch nicht für die Täter

Lebenslänglich für ihn, neun Jahre für sie: So lautet das Urteil gegen die Iraker, die zwei Jesidinnen versklavten. Und die Botschaft, die von diesem Urteil ausgeht, richtet sich an die ganze Welt.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer

Oberlandesgericht München
:Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Die Bundesanwaltschaft warf dem Paar unter anderem Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, dazu schweren sexuellen Missbrauch von Kindern.

Bangladesch
:„Die Gewalt wird schlimmer, weil Fundamentalisten stärker werden“

Menschenrechtsorganisationen in dem südasiatischen Land beklagen immer mehr Verbrechen an Frauen und Kindern. Islamistische Strömungen stärken Weltbilder, die solches Unrecht befördern.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Anschläge und Terror durch Jugendliche
:Verfassungsschutz warnt vor immer jüngeren Extremisten

Sie sind Teenager und sie sind gefährlich. Extremisten werben via Social Media und mit Sport-Angeboten immer häufiger gezielt junge Menschen an. Anschläge zeigen: mit beängstigendem Erfolg.

Von Markus Balser und Roland Preuß

Afghanistan
:Viele Tote bei pakistanischen Angriffen

Die Atommacht Pakistan hat erneut Ziele im Nachbarland Afghanistan angegriffen. Sicherheitskräfte hätten entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze einen Bodeneinsatz ausgeführt, schrieb Informationsminister Ataullah Tarar auf der Plattform X ...

Attentate im Auftrag von Iran?
:Pistole mit Schalldämpfer „für den einmaligen Gebrauch“

Zwei Männer sollen im Auftrag Irans Mordanschläge auf die Chefs des Zentralrats der Juden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft geplant haben. Wie weit reicht der Arm des Mullah-Regimes?

SZ PlusVon Ulrike Nimz

Terror
:Hatte der Attentäter von Solingen ein islamistisches Netzwerk?

Issa al-H. wurde für den Anschlag mit drei Toten als Einzeltäter verurteilt. Jetzt tauchen Hinweise auf mögliche weitere Kontakte zu Islamisten auf. Als Zeuge im Untersuchungsausschuss geladen: Ministerpräsident Wüst.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

ExklusivVorfälle in Stadelheim
:Angeklagter des Verdi-Anschlags muss Fußfesseln tragen

Farhad N. soll in der Untersuchungshaft randaliert und Bedienstete mit dem Tod bedroht haben. Eine Richterin sieht Anlass für erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.

SZ PlusVon Anna-Maria Salmen

Essen
:Prozess gegen Schüler wegen Messerangriff startet

Ein Schüler eines Berufskollegs soll in Essen islamistisch motivierte Messerattacken verübt haben. Jetzt begann der Prozess gegen den inzwischen 18 Jahre alten Angeklagten im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Die ...

Debatte
:Und alle schauen weg

Trotz klarer Warnungen von Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden flossen über Jahre rund 15 Millionen Euro Steuergeld an Islamic Relief Deutschland – eine Organisation mit Hamas-Nähe und Verbindungen zur Muslimbruderschaft.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balcı

Anschlag von Bielefeld
:„Dem IS treu ergeben“

Vier junge Menschen gehen feiern. Dann sticht ein Mann auf sie ein. Die Opfer überleben den Anschlag in Bielefeld vor einem Jahr nur knapp. Jetzt muss der islamistische Attentäter lebenslang in Haft. Der Richter hat noch eine Botschaft für ihn.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Österreich
:Geplanter Anschlag auf Konzert von Taylor Swift: 15 Jahre Haft

Beran A. wurde vor dem Landesgericht Wiener Neustadt wegen Terror und Beihilfe zum Mordversuch verurteilt. Der Prozess legte offen, wie unauffällige junge Männer zu Islamisten werden können.

SZ PlusVon Verena Mayer

Debatte
:Deutschland braucht einen neuen Patriotismus

Herkunft oder Hautfarbe sind sekundär, wichtig sind die Werte einer freien, demokratischen Gesellschaft. Dafür müssen wir einstehen, auch wenn es unbequem wird – mit mehr als nur mit Sonntagsreden.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balci

Hamburg
:17-Jähriger soll Anschlag geplant haben

Ein 17-Jähriger soll einen Terroranschlag in Hamburg geplant haben und ist deshalb festgenommen worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilte, war nach bisherigen Erkenntnissen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ Inspiration für das ...

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