:Es muss ein Wunder geschehen – sonst droht die Überschuldung
CSU-Parteitag
:Söder mit 83,6 Prozent als CSU-Chef wiedergewählt
Mit einer ernsten Rede schwört Markus Söder seine Partei auf die Kommunalwahlen ein. Sein Wahlergebnis ist ein Dämpfer. So schlecht hat er noch nie abgeschnitten.
Sondervermögen für Infrastruktur
:Wohin die Bundes-Milliarden in Bayern fließen sollen
Gut sieben Milliarden Euro erhält der Freistaat in einer ersten Tranche des Sondervermögens. Und damit soll vor allem gebaut werden im Land. Doch andere Pläne rufen Fragen hervor.
Vorstellung des Staatshaushalts 2026/2027
:Wie die Opposition Söders „schwarze Null“ zerreißt
Keine neuen Schulden, keine „Spar-Orgien“, Investitionen auf Rekord-Niveau – Bayerns Finanzminister Füracker trägt bei der Vorstellung des Doppeletats im Landtag dick auf. Grüne, SPD und AfD sehen eine Mogelpackung.
Stadtfinanzen
:Schul-Baustelle frisst Wolfratshausens Reserven auf
Die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen könnte bis zu sieben Millionen Euro teurer werden als bisher geschätzt. Weil auch die Personalkosten steigen, lässt sich der städtische Haushalt nur noch mit Kreditaufnahmen finanzieren.
MeinungGroßbritannien
:Um die Wirtschaft zu stärken, müsste Keir Starmer seine Regierung schwächen
Doch dazu fehlt dem britischen Premier der Mut und der Rückhalt bei den Bürgern. Wenn seine Partei im Wahlkampf doch nur nicht so viel versprochen hätte.
Großbritannien
:Showdown in London
Die britische Finanzministerin stellt ihren Haushalt vor – diesmal ist es besonders spannend: Wie kann Rachel Reeves die Wirtschaft beleben, ohne ihre Versprechen zu brechen?
Kulinarische Haushaltsverhandlungen
:„Die fetten Jahre sind vorbei!“
In einer streng geheimen Haushaltsklausur klopfen Markus Söder und Kabinettsmitglieder alle Ressorts auf ihr Einsparpotenzial ab. Dabei kommt alles auf den Prüfstand, selbst der Wurstsalat.
Haushalt für 2026
:9,5 Milliarden Euro Einnahmen – und trotzdem ist München am Limit
Ungeachtet aller Anstrengungen ist ein genehmigungsfähiger Haushalt in Gefahr. Nun soll weiter hart gespart werden. Welche Bereiche das trifft – und wo Bürger es zu spüren bekommen könnten.
MeinungBayerischer Staatshaushalt
:Doppelhaushalt: Eine Null mit Ach und Krach
Der Freistaat kommt in den nächsten beiden Jahren ohne Neuverschuldung aus – auch weil er sieben Milliarden Euro an Krediten vom Bund ausgeben kann. Doch der Reformdruck ist auch in Bayern riesig.
Berlin
:Sparen ist das neue Normal
Zig Millionen im Berliner Kulturetat weniger? Im vergangenen Jahr Auslöser für Demonstrationen und erboste Proteste. Und diesmal? Kein Grund zur Aufregung.
Finanzpolitik in Bayern
:Kippt Söder nach zwei Jahrzehnten Bayerns schwarze Null?
Schulden waren für die CSU lange Jahre Teufelszeug. Nun steht der ausgeglichene Haushalt in Bayern auf der Kippe, die Kommunen flehen um Hilfe.
Politik in Bayern
:Finanzminister bremst „Euphorie“ bei Steuereinnahmen
Der Freistaat darf nach der neuen Steuerschätzung in den nächsten zwei Jahren auf etwas höhere Einnahmen hoffen. An dieser Prognose hängen nun viele Entscheidungen. Doch Albert Füracker will keine zu hohen Erwartungen wecken.
Streit im Landtag über Kommunalfinanzen
:„Alles, was unsere Gesellschaft zusammenhält, steht unter Druck“
Bayerns Kommunen steuern auf ein Rekorddefizit zu, seit Monaten trommeln sie für mehr Geld – mit regelrechten Alarm-Meldungen. Kurz vor der neuen Steuerschätzung debattiert der Landtag darüber, ob der Freistaat genug für seine Städte und Gemeinden tut.
Beschlüsse
:Bundesrat bringt erneut Initiative für Organspende-Reform auf den Weg
Die Länderkammer fordert die sogenannte Widerspruchslösung. Auch will sie ein Ende des „begleiteten Trinkens“ für Jugendliche und ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren. Ein Überblick über die wichtigsten neuen Initiativen und Gesetze.
MeinungNach Stillstand in der Landespolitik
:Markus Söder macht endlich wieder seinen Job
Bayerns Ministerpräsident konzentriert sich jetzt wieder weniger aufs öffentliche Essen und mehr auf die Arbeit. Wohl auch, weil in den eigenen Reihen vermehrt Unmut über den auffälligen Stillstand in der Landespolitik aufkam.
Klausur in Kloster Banz
:CSU will in Modellregionen die Bürokratie „eindampfen“
Unternehmen sollen in ausgewählten Kommunen von Vorgaben befreit werden, kündigt Fraktionschef Klaus Holetschek an – als Blaupause für das ganze Land. Man wolle zeigen, „was schnell und problemlos möglich ist“. Über der Klausur schwebt indes: der Druck zum Sparen.
Sondervermögen
:Versickern die Milliarden?
Um Gleise und Brücken zu sanieren, gönnt sich die Regierung viele neue Schulden. Die Grünen schlagen nun Alarm: Das Geld aus dem Sondervermögen fließe gar nicht vollständig in „zusätzliche“ Investitionen.
Generaldebatte im Bundestag
:Merz bittet bei Reformen um Geduld
Der Bundeskanzler bezeichnet strukturelle Veränderungen in Deutschland als „unumgänglich“. In der Generaldebatte zum Haushalt betont Merz aber auch: Schnell wird es nicht gehen.
Bundeshaushalt
:Ein Loch von 172 Milliarden Euro
Der Haushalt 2025 ist fertig, aber für Finanzminister Lars Klingbeil geht die Arbeit erst richtig los: Deutschland steht nun vor dem größten Haushaltsloch seiner Geschichte.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Frankreich: Bayrous politischer Selbstmord
In einer tiefen Krise stellt Frankreichs Premier die Vertrauensfrage. Und nun?
Bundeshaushalt 2025
:Zu Gast in Klingbeils „Irrgarten“
Mehr Geld für Investitionen, die Bundeswehr, Krankenhäuser und die Kultur: Der Bundeshaushalt für 2025 steht. Doch die Opposition spricht von Buchungstricks und Verschiebebahnhöfen.
EU-Haushalt
:Weniger Geld für die Menschen auf dem Land?
Die EU soll mehr Milliarden ausgeben – aber weniger für Landwirtschaft und Regionen, so lautet der Haushaltsentwurf von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Im Europaparlament formiert sich Widerstand.
Haushaltskrise der Stadt
:München auf Sparkurs beim Verkehr
Die Stadt kürzt wegen der Haushaltskrise im Nahverkehr einen Teil ihrer geplanten Ausbauprogramme. Aber die Streichliste fällt nicht ganz so lang aus, wie sich das die Kämmerei gewünscht hatte.
Städtischer Haushalt 2026
:Auf der Suche nach 100 Millionen Euro
Um die Finanzen für das Jahr 2026 in den Griff zu bekommen, prüft die Verwaltung sämtliche Bürgerservices, alle sozialen und kulturellen Einrichtungen. Grüne und SPD versprechen, nicht nach dem Rasenmäher-Prinzip vorzugehen.
Finanzplan für München
:Gerät der städtische Haushalt ins Kippen?
Bis Ende der 2020er-Jahre könnte München bei mehr als 13 Milliarden Euro Schulden landen, rechnet der Kämmerer vor. Warum schon ein kleiner Wackler bei den Steuereinnahmen gefährlich werden könnte.
MeinungKritik an Haushalt
:Es geht ums Überleben der EU. Das sollte auch zwei Billionen Euro wert sein
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen schlüssigen Plan vorgelegt. Doch aus Deutschland kommt eine pauschale Ablehnung. Das ist Feigheit vor dem populistischen Feind.
Streit um das EU-Budget
:Alle gegen von der Leyen
Die EU-Kommissionspräsidentin schlägt einen Zwei-Billionen-Euro-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 vor. Nicht nur in Deutschland hält sich die Begeisterung in Grenzen. Um welche Kosten jetzt gerungen wird: ein Überblick.
EU
:Deutschland lehnt von der Leyens Zwei-Billionen-Etat ab
Mehr Verteidigung, mehr Wettbewerbsfähigkeit: Die Kommissionspräsidentin will die EU mit einem höheren Budget zukunftsfest machen. Doch der wichtigste Geldgeber der Gemeinschaft lehnt die Ausgabensteigerungen ab.
MeinungBundesregierung
:Der pingelige Friedrich Merz ist nun der zufriedene Dreiviertel-Kanzler
Der CDU-Chef hat schnell umgeschaltet von Opposition auf Regierung. Das lässt sich in dieser Haushaltswoche beobachten, in der sich die Koalition ihrer riskanten Schuldenwette rühmt.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Investitionen für alle? Klingbeils Haushalt im Check
Der neue Finanzminister stellt seinen ersten Haushalt vor. Ist er gelungen?
US-Haushalt
:Letzte Hürden für Trumps teure Pläne
Steuersenkungen, weniger Sozialleistungen, mehr Schulden – selbst unter Republikanern ist Donald Trumps Haushaltsentwurf umstritten, Elon Musk spricht von „politischem Selbstmord“. Jetzt hat der Senat knapp zugestimmt - dank Vizepräsident J.D. Vance.
Wie geht es weiter mit der Kinderstadt?
:Mini-München 2026 finanziell gesichert
Seit Jahrzehnten regieren in Mini-München die Kinder. Doch wegen der angespannten Haushaltslage war die Zukunft unsicher. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Bleibt noch die Standortsuche.
Sachsen
:Auf einmal mit links
CDU und SPD regieren in Sachsen ohne Parlamentsmehrheit. Für die Verabschiedung des Haushalts findet sich eine ganz neue Allianz mit Grünen und Linken.
Kommunale Finanzen
:„Raus aus der ideologischen Sackgasse der schwarzen Null“
Städte und Gemeinden in Bayern geht das Geld aus, die SPD fordert eine Kommunalmilliarde. Dafür müssten auch neue Schulden gemacht werden. Finanzminister Füracker hingegen hat kein „erotisches Verhältnis“ zu Krediten.
Bundeshaushalt
:„Nichts ist teurer als der Stillstand“
Finanzminister Lars Klingbeil denkt gar nicht daran, sich für den Geldsegen zu entschuldigen, den er bis 2029 über dem Land ausschütten will. Das Preisschild zeigt er nicht so gerne.
MeinungBundesregierung
:Der Haushaltsentwurf der Koalition ist eine gewagte Wette auf die Zukunft
Finanzminister Klingbeil setzt auf Schulden, um die anstehenden immensen Aufgaben zu finanzieren. Das kann gut gehen – vorausgesetzt, die Wirtschaft springt in erhofftem Maß an.
Steuerausfälle
:Schwarz-Rot erkauft sich die Zustimmung zum „Investitionsbooster“
Nach einer Machtprobe kommt die neue Bundesregierung den Ministerpräsidenten weit entgegen. Die Länder bekommen acht Milliarden Euro und die ein oder andere Sporthalle. Auch die Kommunen können sich freuen.
Haushalt, Kommunen, Parteitag
:Die Schicksalswoche des Lars Klingbeil
Als Finanzminister legt er in dieser Woche seinen ersten Haushalt vor. Als Vizekanzler soll er ferner den Streit mit den Länderchefs befrieden. Und als Parteichef muss er einen heiklen SPD-Parteitag überstehen. Es geht gerade um viel.
Bayerischer Staatshaushalt
:Finanzminister mahnt Kabinett zum Sparen
Vor einer Klausur der Ministerinnen und Minister stellt Albert Füracker klar, dass es im nächsten Etat des Freistaats keine Spielräume für große Maßnahmen geben werde. Auch Schulden schließt er nicht aus.
Kommunale Finanzlage
:Wolfratshausen schließt 2024 mit Millionenüberschuss ab
Dank höherer Steuereinnahmen und geringerer Personalkosten steht die Stadt finanziell besser da als geplant. Die Rücklagen bleiben stabil, doch für 2025 warnt der Kämmerer vor zu viel Optimismus.
MeinungHaushalt Ebersberg
:Geschafft? Von wegen!
Mit der Verabschiedung des Haushaltes 2025 geht in der Kreisstadt die Arbeit jetzt erst richtig los. Denn die Lage der Ebersberger Finanzen ist zum Fürchten.
Stadtrat Ebersberg
:Ein Haushalt, aber nicht für alle
Der Ebersberger Stadtrat beschließt gegen die Stimmen der CSU den aktuellen Haushalt. Die größte Fraktion bemängelt, das Zahlenwerk leide an mangelnder Nachhaltigkeit.
Kommunale Finanzen
:Eurasburg hat es „nicht mehr so dicke“
Die Gemeinde verabschiedet einen Gesamthaushalt von 14 Millionen für dieses Jahr. Nur Grünen-Gemeinderat Rat Urban stimmt dagegen. Er hält die Kosten für die Zusammenlegung der Grundschulen am Standort Beuerberg für unbeherrschbar.
Jahresbericht 2025
:Alle Ziele verfehlt: Rechnungshof kritisiert Bayerns Staatsregierung für erfolglosen Waldumbau
Im aktuellen Bericht monieren die obersten Rechnungsprüfer die Forstpolitik massiv: zu teure Pflanzungen, zu viele Rehe in den Wäldern. Schelte gibt es auch für die Grenzpolizei. Deren Kosten müsse der Bund erstatten.
Ebersberger Haushalt 2025
:Noch ist alles ruhig
Die Verwaltung der Kreisstadt legt den ersten Entwurf des aktuellen Haushaltes vor. Der liest sich weit weniger dramatisch als in den Vorjahren – dass darüber nicht noch gestritten werden wird, gilt indes als unwahrscheinlich.
Haushalt der Stadt Bad Tölz
:Stabile Finanzen in turbulenten Zeiten
Im Gegensatz zu anderen Kommunen hat Bad Tölz keine Probleme, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Allerdings mahnt Bürgermeister Mehner zu Disziplin bei laufenden Ausgaben.
Koalitionsbildung
:Ein historisches Milliardenpaket für Deutschland
Für Investitionen in die Infrastruktur wollen Union und SPD 500 Milliarden Euro über ein Sondervermögen bereitstellen. Verteidigungsausgaben sollen von Schuldenbremse teilweise ausgenommen werden. Die Entscheidung liegt nun beim Bundestag.
Haushalt
:Investitionen sind Pflicht
Trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt die Stadt Germering viel Geld für Schulen und Kinderbetreuung aus. Und auch Kultur und Sport werden unterstützt.
Oberschleißheim
:Wette auf bessere Zukunft
In der Schlössergemeinde herrscht wegen großer Bauprojekte Aufbruchstimmung. Die Kommune setzt besonders auf auf hochwertige Firmen im neuen „One Health & Technology Campus “.