Haushaltsentwurf

MeinungFinanzen der Stadt München
:Es muss ein Wunder geschehen – sonst droht die Überschuldung

SZ PlusKommentar von Heiner Effern
Portrait undefined Heiner Effern

CSU-Parteitag
:Söder mit 83,6 Prozent als CSU-Chef wiedergewählt

Mit einer ernsten Rede schwört Markus Söder seine Partei auf die Kommunalwahlen ein. Sein Wahlergebnis ist ein Dämpfer. So schlecht hat er noch nie abgeschnitten.

Von Johann Osel

Sondervermögen für Infrastruktur
:Wohin die Bundes-Milliarden in Bayern fließen sollen

Gut sieben Milliarden Euro erhält der Freistaat in einer ersten Tranche des Sondervermögens. Und damit soll vor allem gebaut werden im Land. Doch andere Pläne rufen Fragen hervor.

Von Johann Osel

Vorstellung des Staatshaushalts 2026/2027
:Wie die Opposition Söders „schwarze Null“ zerreißt

Keine neuen Schulden, keine „Spar-Orgien“, Investitionen auf Rekord-Niveau – Bayerns Finanzminister Füracker trägt bei der Vorstellung des Doppeletats im Landtag dick auf. Grüne, SPD und AfD sehen eine Mogelpackung.

Von Johann Osel

Stadtfinanzen
:Schul-Baustelle frisst Wolfratshausens Reserven auf

Die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen könnte bis zu sieben Millionen Euro teurer werden als bisher geschätzt. Weil auch die Personalkosten steigen, lässt sich der städtische Haushalt nur noch mit Kreditaufnahmen finanzieren.

Von Benjamin Engel

MeinungGroßbritannien
:Um die Wirtschaft zu stärken, müsste Keir Starmer seine Regierung schwächen

Doch dazu fehlt dem britischen Premier der Mut und der Rückhalt bei den Bürgern. Wenn seine Partei im Wahlkampf doch nur nicht so viel versprochen hätte.

SZ PlusKommentar von Martin Wittmann

Großbritannien
:Showdown in London

Die britische Finanzministerin stellt ihren Haushalt vor – diesmal ist es besonders spannend: Wie kann Rachel Reeves die Wirtschaft beleben, ohne ihre Versprechen zu brechen?

SZ PlusVon Martin Wittmann

Kulinarische Haushaltsverhandlungen
:„Die fetten Jahre sind vorbei!“

In einer streng geheimen Haushaltsklausur klopfen Markus Söder und Kabinettsmitglieder alle Ressorts auf ihr Einsparpotenzial ab. Dabei kommt alles auf den Prüfstand, selbst der Wurstsalat.

Glosse von Roman Deininger

Haushalt für 2026
:9,5 Milliarden Euro Einnahmen – und trotzdem ist München am Limit

Ungeachtet aller Anstrengungen ist ein genehmigungsfähiger Haushalt in Gefahr. Nun soll weiter hart gespart werden. Welche Bereiche das trifft – und wo Bürger es zu spüren bekommen könnten.

SZ PlusVon Heiner Effern und Anna Hoben

MeinungBayerischer Staatshaushalt
:Doppelhaushalt: Eine Null mit Ach und Krach

Der Freistaat kommt in den nächsten beiden Jahren ohne Neuverschuldung aus – auch weil er sieben Milliarden Euro an Krediten vom Bund ausgeben kann. Doch der Reformdruck ist auch in Bayern riesig.

SZ PlusKommentar von Sebastian Beck

Berlin
:Sparen ist das neue Normal

Zig Millionen im Berliner Kulturetat weniger? Im vergangenen Jahr Auslöser für Demonstrationen und erboste Proteste.  Und diesmal? Kein Grund zur Aufregung.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Finanzpolitik in Bayern
:Kippt Söder nach zwei Jahrzehnten Bayerns schwarze Null?

Schulden waren für die CSU lange Jahre Teufelszeug. Nun steht der ausgeglichene Haushalt in Bayern auf der Kippe, die Kommunen flehen um Hilfe.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Johann Osel

Politik in Bayern
:Finanzminister bremst „Euphorie“ bei Steuereinnahmen

Der Freistaat darf nach der neuen Steuerschätzung in den nächsten zwei Jahren auf etwas höhere Einnahmen hoffen. An dieser Prognose hängen nun viele Entscheidungen. Doch Albert Füracker will keine zu hohen Erwartungen wecken.

Von Johann Osel

Streit im Landtag über Kommunalfinanzen
:„Alles, was unsere Gesellschaft zusammenhält, steht unter Druck“

Bayerns Kommunen steuern auf ein Rekorddefizit zu, seit Monaten trommeln sie für mehr Geld – mit regelrechten Alarm-Meldungen. Kurz vor der neuen Steuerschätzung debattiert der Landtag darüber, ob der Freistaat genug für seine Städte und Gemeinden tut.

Von Thomas Balbierer und Johann Osel

Beschlüsse
:Bundesrat bringt erneut Initiative für Organspende-Reform auf den Weg

Die Länderkammer fordert die sogenannte Widerspruchslösung. Auch will sie ein Ende des „begleiteten Trinkens“ für Jugendliche und ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren. Ein Überblick über die wichtigsten neuen Initiativen und Gesetze.

MeinungNach Stillstand in der Landespolitik
:Markus Söder macht endlich wieder seinen Job

Bayerns Ministerpräsident konzentriert sich jetzt wieder weniger aufs öffentliche Essen und mehr auf die Arbeit. Wohl auch, weil in den eigenen Reihen vermehrt Unmut über den auffälligen Stillstand in der Landespolitik aufkam.

SZ PlusKommentar von Johann Osel

Klausur in Kloster Banz
:CSU will in Modellregionen die Bürokratie „eindampfen“

Unternehmen sollen in ausgewählten Kommunen von Vorgaben befreit werden, kündigt Fraktionschef Klaus Holetschek an – als Blaupause für das ganze Land. Man wolle zeigen, „was schnell und problemlos möglich ist“. Über der Klausur schwebt indes: der Druck zum Sparen.

Von Johann Osel

Sondervermögen
:Versickern die Milliarden?

Um Gleise und Brücken zu sanieren, gönnt sich die Regierung viele neue Schulden. Die Grünen schlagen nun Alarm: Das Geld aus dem Sondervermögen fließe gar nicht vollständig in „zusätzliche“ Investitionen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Claus Hulverscheidt

Generaldebatte im Bundestag
:Merz bittet bei Reformen um Geduld

Der Bundeskanzler bezeichnet strukturelle Veränderungen in Deutschland als „unumgänglich“. In der Generaldebatte zum Haushalt betont Merz aber auch: Schnell wird es nicht gehen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Henrike Roßbach

Bundeshaushalt
:Ein Loch von 172 Milliarden Euro

Der Haushalt 2025 ist fertig, aber für Finanzminister Lars Klingbeil geht die Arbeit erst richtig los: Deutschland steht nun vor dem größten Haushaltsloch seiner Geschichte.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Frankreich: Bayrous politischer Selbstmord

In einer tiefen Krise stellt Frankreichs Premier die Vertrauensfrage. Und nun?

Von Oliver Meiler und Lars Langenau

Bundeshaushalt 2025
:Zu Gast in Klingbeils „Irrgarten“

Mehr Geld für Investitionen, die Bundeswehr, Krankenhäuser und die Kultur: Der Bundeshaushalt für 2025 steht. Doch die Opposition spricht von Buchungstricks und Verschiebebahnhöfen.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

EU-Haushalt
:Weniger Geld für die Menschen auf dem Land?

Die EU soll mehr Milliarden ausgeben – aber weniger für Landwirtschaft und Regionen, so lautet der Haushaltsentwurf von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Im Europaparlament formiert sich Widerstand.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Haushaltskrise der Stadt
:München auf Sparkurs beim Verkehr

Die Stadt kürzt wegen der Haushaltskrise im Nahverkehr einen Teil ihrer geplanten Ausbauprogramme. Aber die Streichliste fällt nicht ganz so lang aus, wie sich das die Kämmerei gewünscht hatte.

Von Andreas Schubert

Städtischer Haushalt 2026
:Auf der Suche nach 100 Millionen Euro

Um die Finanzen für das Jahr 2026 in den Griff zu bekommen, prüft die Verwaltung sämtliche Bürgerservices, alle sozialen und kulturellen Einrichtungen. Grüne und SPD versprechen, nicht nach dem Rasenmäher-Prinzip vorzugehen.

Von Heiner Effern

Finanzplan für München
:Gerät der städtische Haushalt ins Kippen?

Bis Ende der 2020er-Jahre könnte München bei mehr als 13 Milliarden Euro Schulden landen, rechnet der Kämmerer vor. Warum schon ein kleiner Wackler bei den Steuereinnahmen gefährlich werden könnte.

Von Heiner Effern

MeinungKritik an Haushalt
:Es geht ums Überleben der EU. Das sollte auch zwei Billionen Euro wert sein

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen schlüssigen Plan vorgelegt. Doch aus Deutschland kommt eine pauschale Ablehnung. Das ist Feigheit vor dem populistischen Feind.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Streit um das EU-Budget
:Alle gegen von der Leyen

Die EU-Kommissionspräsidentin schlägt einen Zwei-Billionen-Euro-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 vor. Nicht nur in Deutschland hält sich die Begeisterung in Grenzen. Um welche Kosten jetzt gerungen wird: ein Überblick.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Bastian Brinkmann, Josef Kelnberger, Henrike Roßbach

EU
:Deutschland lehnt von der Leyens Zwei-Billionen-Etat ab

Mehr Verteidigung, mehr Wettbewerbsfähigkeit: Die Kommissionspräsidentin will die EU mit einem höheren Budget zukunftsfest machen. Doch der wichtigste Geldgeber der Gemeinschaft lehnt die Ausgabensteigerungen ab.

Von Josef Kelnberger

MeinungBundesregierung
:Der pingelige Friedrich Merz ist nun der zufriedene Dreiviertel-Kanzler

Der CDU-Chef hat schnell umgeschaltet von Opposition auf Regierung. Das lässt sich in dieser Haushaltswoche beobachten, in der sich die Koalition ihrer riskanten Schuldenwette rühmt.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Investitionen für alle? Klingbeils Haushalt im Check

Der neue Finanzminister stellt seinen ersten Haushalt vor. Ist er gelungen?

Von Ann-Marlen Hoolt und Claus Hulverscheidt

US-Haushalt
:Letzte Hürden für Trumps teure Pläne

Steuersenkungen, weniger Sozialleistungen, mehr Schulden – selbst unter Republikanern ist Donald Trumps Haushaltsentwurf umstritten, Elon Musk spricht von „politischem Selbstmord“. Jetzt hat der Senat knapp zugestimmt - dank Vizepräsident J.D. Vance.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Wie geht es weiter mit der Kinderstadt?
:Mini-München 2026 finanziell gesichert

Seit Jahrzehnten regieren in Mini-München die Kinder. Doch wegen der angespannten Haushaltslage war die Zukunft unsicher. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Bleibt noch die Standortsuche.

Von Noah Westermayer

Sachsen
:Auf einmal mit links

CDU und SPD regieren in Sachsen ohne Parlamentsmehrheit. Für die Verabschiedung des Haushalts findet sich eine ganz neue Allianz mit Grünen und Linken.

Von Iris Mayer

Kommunale Finanzen
:„Raus aus der ideologischen Sackgasse der schwarzen Null“

Städte und Gemeinden in Bayern geht das Geld aus, die SPD fordert eine Kommunalmilliarde. Dafür müssten auch neue Schulden gemacht werden. Finanzminister Füracker hingegen hat kein „erotisches Verhältnis“ zu Krediten.

Von Katja Auer

Bundeshaushalt
:„Nichts ist teurer als der Stillstand“

Finanzminister Lars Klingbeil denkt gar nicht daran, sich für den Geldsegen zu entschuldigen, den er bis 2029 über dem Land ausschütten will. Das Preisschild zeigt er nicht so gerne.

Von Claus Hulverscheidt

MeinungBundesregierung
:Der Haushaltsentwurf der Koalition ist eine gewagte Wette auf die Zukunft

Finanzminister Klingbeil setzt auf Schulden, um die anstehenden immensen Aufgaben zu finanzieren. Das kann gut gehen – vorausgesetzt, die Wirtschaft springt in erhofftem Maß an.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Steuerausfälle
:Schwarz-Rot erkauft sich die Zustimmung zum „Investitionsbooster“

Nach einer Machtprobe kommt die neue Bundesregierung den Ministerpräsidenten weit entgegen. Die Länder bekommen acht Milliarden Euro und die ein oder andere Sporthalle. Auch die Kommunen können sich freuen.

Von Bastian Brinkmann

Haushalt, Kommunen, Parteitag
:Die Schicksalswoche des Lars Klingbeil

Als Finanzminister legt er in dieser Woche seinen ersten Haushalt vor. Als Vizekanzler soll er ferner den Streit mit den Länderchefs befrieden. Und als Parteichef muss er einen heiklen SPD-Parteitag überstehen. Es geht gerade um viel.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Bayerischer Staatshaushalt
:Finanzminister mahnt Kabinett zum Sparen

Vor einer Klausur der Ministerinnen und Minister stellt Albert Füracker klar, dass es im nächsten Etat des Freistaats keine Spielräume für große Maßnahmen geben werde. Auch Schulden schließt er nicht aus.

Kommunale Finanzlage
:Wolfratshausen schließt 2024 mit Millionenüberschuss ab

Dank höherer Steuereinnahmen und geringerer Personalkosten steht die Stadt finanziell besser da als geplant. Die Rücklagen bleiben stabil, doch für 2025 warnt der Kämmerer vor zu viel Optimismus.

Von Benjamin Engel

MeinungHaushalt Ebersberg
:Geschafft? Von wegen!

Mit der Verabschiedung des Haushaltes 2025 geht in der Kreisstadt die Arbeit jetzt erst richtig los. Denn die Lage der Ebersberger Finanzen ist zum Fürchten.

SZ PlusKommentar von Wieland Bögel

Stadtrat Ebersberg
:Ein Haushalt, aber nicht für alle

Der Ebersberger Stadtrat beschließt gegen die Stimmen der CSU den aktuellen Haushalt. Die größte Fraktion bemängelt, das Zahlenwerk leide an mangelnder Nachhaltigkeit.

Von Wieland Bögel

Kommunale Finanzen
:Eurasburg hat es „nicht mehr so dicke“

Die Gemeinde verabschiedet einen Gesamthaushalt von 14 Millionen für dieses Jahr. Nur Grünen-Gemeinderat Rat Urban stimmt dagegen. Er hält die Kosten für die Zusammenlegung der Grundschulen am Standort Beuerberg für unbeherrschbar.

Von Benjamin Engel

Jahresbericht 2025
:Alle Ziele verfehlt: Rechnungshof kritisiert Bayerns Staatsregierung für erfolglosen Waldumbau

Im aktuellen Bericht monieren die obersten Rechnungsprüfer die Forstpolitik massiv: zu teure Pflanzungen, zu viele Rehe in den Wäldern. Schelte gibt es auch für die Grenzpolizei. Deren Kosten müsse der Bund erstatten.

Von Johann Osel, Christian Sebald

Ebersberger Haushalt 2025
:Noch ist alles ruhig

Die Verwaltung der Kreisstadt legt den ersten Entwurf des aktuellen Haushaltes vor. Der liest sich weit weniger dramatisch als in den Vorjahren – dass darüber nicht noch gestritten werden wird, gilt indes als unwahrscheinlich.

Von Wieland Bögel

Haushalt der Stadt Bad Tölz
:Stabile Finanzen in turbulenten Zeiten

Im Gegensatz zu anderen Kommunen hat Bad Tölz keine Probleme, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Allerdings mahnt Bürgermeister Mehner zu Disziplin bei laufenden Ausgaben.

Von Klaus Schieder

Koalitionsbildung
:Ein historisches Milliardenpaket für Deutschland

Für Investitionen in die Infrastruktur wollen Union und SPD 500 Milliarden Euro über ein Sondervermögen bereitstellen. Verteidigungsausgaben sollen von Schuldenbremse teilweise ausgenommen werden. Die Entscheidung liegt nun beim Bundestag.

Von Georg Ismar und Robert Roßmann

Haushalt
:Investitionen sind Pflicht

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt die Stadt Germering viel Geld für Schulen und Kinderbetreuung aus. Und auch Kultur und Sport werden unterstützt.

Von Andreas Ostermeier

Oberschleißheim
:Wette auf bessere Zukunft

In der Schlössergemeinde herrscht wegen großer Bauprojekte Aufbruchstimmung. Die Kommune setzt besonders auf auf hochwertige Firmen im neuen „One Health & Technology Campus “.

Von Bernhard Lohr

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