Erdbeben

dpa-Nachrichten

  1. Natur
    :Island erlebt dritten Vulkanausbruch seit Dezember

  2. Türkei
    :Gedenken und Wut ein Jahr nach Erdbeben in der Türkei

  3. Türkei und Syrien
    :Erdbebenopfer: Land fördert Schulungen zur Traumabewältigung

  4. Erdbeben in der Türkei
    :Trümmer, Trauer, Trauma - Ein Jahr nach den Erdbeben

  5. Katastrophe
    :Geboren unter Trümmern - Ein Jahr nach den Beben in Syrien

  6. Erdbeben
    :Forscher vor Jahrestag: Beben kündigten sich vorher an

  7. Türkei
    :Knapp ein Jahr nach Beben: Erdoğan besucht Provinz Hatay

  8. Tirol
    :Erdbebenserie: Kleine Schäden nach Stoß mit Stärke 3,8

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Weitere Artikel

Türkei
:Die Trauerfeier wird zum Pfeifkonzert

Genau ein Jahr nach dem Erdbeben versammeln sich im türkischen Antakya die Überlebenden zum Gedenken. Als ein Minister auf die Bühne tritt, schreien sie ihm ihre Wut entgegen.

Von Raphael Geiger

Türkei
:Buhrufe gegen Regierung zum Jahrestag der Erdbeben

Vor einem Jahr erschütterten schwere Erdbeben die Türkei und das Nachbarland Syrien, Zehntausende Menschen kamen ums Leben. Bei den Gedenkfeiern müssen sich Politiker deshalb Kritik anhören.

SZ PlusMeinungTürkei
:Die Macht der gefühlten Wahrheit

Vor einem Jahr bebte in der Türkei die Erde, Zehntausende Menschen starben. Präsident Erdoğan musste viel Kritik einstecken - und wurde doch wiedergewählt. Wie das gelang? Ist eine Warnung an die Welt.

Kommentar von Raphael Geiger

SZ PlusEin Jahr nach dem Erdbeben
:Land in Trümmern und Trauer

Am Dienstag jährt sich das Erdbeben in der Türkei und Syrien zum ersten Mal. Präsident Erdoğan wird einfliegen, trösten und seinen Wiederaufbau verkaufen – dabei wohnen viele noch immer in Containern oder gar Zelten. Reise in eine verwundete Region.

Von Raphael Geiger

SZ PlusRoman von Hans Platzgumer
:Pionier der Freiheit

Hans Platzgumer erinnert im Roman "Großes Spiel" an das große Kantō-Erdbeben in Japan im Jahr 1923, an die Ermordung des Anarchisten Sakae Ôsugi. Und an eine Zeit des geistigen Umbruchs.

Von Jürgen Moises
00:42

SZ PlusVulkanausbruch auf Island
:Lava fließt in einen Fischerort

Erstmals seit 51 Jahren werden auf Island Häuser nach einem Vulkanausbruch zerstört. Forscher befürchten, die Erde könnte auf der Insel viele Jahre lang unruhig bleiben.

Von Alex Rühle

Nach dem Erdbeben in Japan
:Fast 250 Menschen werden noch vermisst

An der japanischen Westküste suchen Hilfskräfte noch immer nach Verschütteten. Die Hoffnung, dabei Überlebende zu finden, sinkt von Stunde zu Stunde.

Japan
:"Menschlicher Fehler" wohl Ursache für Flugzeugunglück

Einem Bericht zufolge durfte das Flugzeug der Küstenwache, mit dem die Passagiermaschine kollidierte, nicht auf der Start-und-Lande-Bahn sein. Im Katastrophengebiet im Westen des Landes dauert die Suche nach Überlebenden an.

Japan
:Weitere Tote nach Erdbeben geborgen

Medien berichten von fast 50 Opfern, Ministerpräsident Kishida nennt die Suche nach Verschütteten einen "Kampf gegen die Zeit". Gut 90 Nachbeben sind bereits registriert worden, die Tsunami-Warnung für die japanische Westküste ist aufgehoben.

SZ PlusErdbeben in Japan
:Unerschütterlich

Dass sie auf wackligem Untergrund leben, wird in Japan schon den Kindern beigebracht. Sie waren also vorbereitet – und doch irgendwie nicht. Szenen aus einem Land, das gelernt hat, mit Katastrophen umzugehen.

Von Benjamin von Brackel und Thomas Hahn

Warnung vor Tsunamis
:Serie von Erdbeben erschüttert Japan

Die Erschütterungen in der Region Noto sollen eine Stärke von bis zu 7,6 erreicht haben. Es gibt die erste große Tsunami-Warnung seit 2011.

China
:Mehr als 130 Tote nach Erdbeben

In dem abgelegenen Gebiet in Nordwestchina soll es zudem mehr als 500 Verletzte geben. Rettungskräfte suchen bei Minusgraden nach Überlebenden.

SZ PlusInteraktiver Jahresrückblick
:Anfänge, Abschiede und andere Unglücke

In einem interaktiven Zeitstrahl zeigt und analysiert die SZ die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen des Jahres im Panorama.

SZ PlusJahresrückblick 2023
:Unter Trümmern geboren

Nur zehn Stunden nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei im Februar 2023 kommt die kleine Afraa unter den Trümmern zur Welt. Ihre Eltern und Geschwister sind alle gestorben. Das „Wunderbaby“ hat mittlerweile eine neue Familie gefunden.

Von Dunja Ramadan

Geowissenschaften
:Wenn der Vulkan anruft

Der Grindavík auf Island kann immer noch ausbrechen. Er wird nun mit Laserpulsen in einem Telekommunikations-Kabel überwacht. Die Technik könnte weltweit helfen, vor Tsunamis, Erdbeben oder Eruptionen zu warnen.

Von Benjamin von Brackel

Südasien
:Mindestens 128 Tote nach Erdbeben im Westen Nepals

Straßen in der hügeligen Provinz Karnali sind durch Erdrutsche blockiert, Hunderte wurden verletzt. Premierminister Pushpa Kamal Dahal fliegt mit einem Team der Armee ins Katastrophengebiet.

SZ PlusNepal
:Die erwartete Katastrophe

In Nepal kam es zum schlimmsten Erdbeben seit 2015. Mindestens 138 Menschen sind gestorben, Tausende verletzt. Die Hilfe kommt nur schleppend in Gang und für die kommenden Tage werden weitere Beben erwartet.

Von David Pfeifer

Nach Erdbeben
:Afghanistan: Weniger Tote als bisher angenommen

Nach den schweren Beben korrigiert die Regierung die Zahl der Verstorbenen nach unten, von 2400 auf 1000 Menschen. Die Not im Land ist trotzdem groß, die EU hat Hilfe zugesagt.

SZ PlusMeinungAfghanistan
:Im toten Winkel der Welt

Die Hilfe rollt nur sehr langsam an, die Aufmerksamkeit ist ganz woanders: Ein Jahrhundert-Erdbeben hat in dieser Woche Tausende Opfer gekostet. Doch wer kann und will noch etwas für dieses Afghanistan tun?

Kommentar von Tobias Matern

Provinz Herat
:Neues Beben erschüttert Afghanistan

Am Wochenende sind bei starken Erdbeben im Westen des Landes bereits Tausende Menschen ums Leben gekommen. Jetzt gibt es erneut schwere Erschütterungen. Das UN-Welternährungsprogramm warnt vor einer Hungersnot.

SZ PlusAfghanistan
:"Die Lage ist katastrophal"

Nach dem Erdbeben in Afghanistan beklagen Helfer die Zustände im Land. Die Taliban versprechen, die Region wiederaufzubauen. Ob sie das einhalten können, ist aber mehr als zweifelhaft.

Von Tobias Matern

Erdbeben in Afghanistan
:"Am Ende könnten es 5000 Tote sein"

Nach den verheerenden Beben in Afghanistan ringen die Menschen mit den Folgen: der Trauer um die Toten, dem Warten auf Hilfe, kalten Nächten im Freien. Ein Helfer berichtet, was die Menschen derzeit am dringendsten brauchen - und wie die Zusammenarbeit mit den Taliban funktioniert.

Interview von Ben Bukes

SZ PlusBeben in Afghanistan
:Mit bloßen Händen

Innerhalb weniger Stunden erschüttern mehrere Erdstöße den Westen Afghanistans. Für viele Vermisste unter den Trümmern gibt es kaum noch Hoffnung. Bilder aus dem Katastrophengebiet, in dem nur langsam Hilfe ankommt.

Von Saladin Salem und Niklas Keller

Erdbeben in Afghanistan
:"Es war unerträglich"

Nach mehreren schweren Erdstößen in Afghanistan rechnen die Taliban mit mindestens 2500 Toten. Für schnelle und wirksame Hilfsmaßnahmen ist das Land nicht gerüstet.

Von Tomas Avenarius

Grenzregion nahe Iran
:Afghanistan: 2000 Tote nach mindestens acht Erdbeben

Mehrere Stöße innerhalb kurzer Zeit ziehen in der Provinz Herat an der Grenze zu Iran schwere Zerstörungen nach sich. Menschen fliehen aus ihren Häusern, die Behörden befürchten viele Opfer.

SZ PlusMarokkos Tourismus nach dem Erdbeben
:"Wir sind froh, dass ihr hier seid"

Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Marokko sind Touristen schon wieder willkommen - und können mit ihrem Besuch helfen. Ein Gespräch mit der Marokko-Expertin Muriel Brunswig.

Interview von Hans Gasser

Marokko
:"Ein Dorf in der Region wurde fast ausgelöscht"

Brahim Imzouaren wuchs in Agrd Noudoz auf, einem Dorf im Atlasgebirge, das stark vom Erdbeben betroffen ist. Jetzt hilft er vor Ort beim Wiederaufbau. Der Versuch, Worte für das Unbeschreibliche zu finden.

Protokoll von Ismahan Azzaitouni

Folgen des Erdbebens
:Viele Landwege in Marokko weiter blockiert

Im vom Erdbeben erschütterten Marokko warten tausende Menschen noch immer auf Unterstützung. Viele Dörfer sind weiterhin von der Versorgung abgeschnitten. Hilfe kommt aus der Luft.

SZ PlusMarokko nach dem Beben
:Vergesst uns nicht

Wer ins Atlasgebirge fährt, in die Dörfer, die vom Erdbeben am schwersten getroffen wurden, merkt schnell: Je höher die Berge, desto größer die Wut. Von der Regierung hat sich hier oft noch niemand blicken lassen. Aber: Kein schlechtes Wort über den König.

Von Bernd Dörries

SZ PlusMarokko
:Mysteriöser Monarch und "König wider Willen"

Mohammed VI. galt lange als moderner Regent. Beim Erdbeben aber wirkt er wieder einmal wie jemand, der sich auf dem Thron sehr unwohl fühlt.

Von Oliver Meiler

Erdbeben-Katastrophe
:Hoffnung auf Überlebende in Marokko schwindet

Mehr als 2860 Tote, mindestens 2560 Verletzte: Am vierten Tag nach dem Erdbeben arbeiten Einsatzkräfte am Rande der Erschöpfung. Hilfe kommt nur langsam - für viele zu spät.

Erbeben in Marokko
:Zahl der Toten steigt auf mehr als 2800

Die Hoffnung schwindet, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Nur etwa 72 Stunden kann ein verschütteter Mensch ohne Wasser auskommen. Diese Zeit neigt sich dem Ende entgegen.

SZ PlusMarokko
:Internationale Hilfe in Marokko läuft an

Am dritten Tag nach dem Erdbeben werden noch Hunderte Menschen unter den Trümmern vermutet. Das Land nimmt nun Unterstützung an, aber nicht aus Deutschland und Frankreich.

Von Oliver Meiler und Dunja Ramadan

SZ PlusMarokko
:Wenn Mauern zu Fallen werden

Die schlimmsten Zerstörungen hat das Erdbeben in Marokko in den Bergdörfern angerichtet, aber auch in der Touristenmetropole Marrakesch sind viele Menschen gestorben – vor allem Ärmere. Besuch in einer verwundeten Stadt.

Von Mirco Keilberth

Marokko
:Erdbebenhilfe läuft schleppend an

Die Zahl der Opfer der Naturkatastrophe in Marokko steigt. In vielen Gebieten ist die Lage verheerend. Die Regierung hält sich dennoch zurück, wenn es um internationale Hilfe geht.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusMeinungErdbeben in Marokko
:Erst die Katastrophe, dann die Politik

Natürlich kann keine menschliche Macht die Natur aufhalten. Aber in Zeiten der Katastrophe zeigen sich Folgen des politischen Handelns deutlicher denn je.

Kommentar von Sonja Zekri

Erdbeben
:Warum die Hilfe in Marokko so schleppend vorangeht

Mit der Rettung der Opfer muss es jetzt schnell gehen, die internationale Hilfe läuft aber nur langsam an. Die Regierung will nur die Hilfe aus vier Staaten annehmen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Paulina Würminghausen

SZ PlusGeologie
:Selten und zerstörerisch

Erdbeben in dieser Größenordnung gibt es laut Fachleuten in Marokko nur im Abstand von Hunderten von Jahren. Und doch muss man immer mit ihnen rechnen.

Von Hanno Charisius

SZ PlusErdbeben in Marokko
:"Unsere Nachbarn liegen unter den Trümmern"

Das schwere Erdbeben in Marrakesch hat mehr als 2000 Todesopfer gefordert, einige betroffene Gebiete haben die Retter bislang noch gar nicht erreicht. Marokko ruft eine dreitägige Staatstrauer aus.

Von Mirco Keilberth

Naturkatastrophe
:Mehr als 1000 Tote nach Erdbeben in Marokko

Es ist das verheerendste Beben seit Jahrzehnten in dem Land. Die Schäden in Städten wie Marrakesch und Casablanca sind immens. Schlimmer aber sind die Dörfer im Atlasgebirge betroffen.

Kalifornien
:Im Zentrum des "Hurriquake"

Tropensturm "Hilary" führt zu Rekord-Regenfällen und Überschwemmungen, dazu gibt es mehrere Erdbeben. Es geht aber glimpflicher aus als befürchtet - weshalb die Kalifornier schon wieder Witze machen.

Von Jürgen Schmieder

SZ PlusTürkei
:Schreie im Kopf

Vor sechs Monaten verlor Turgut Aslantürk alles bei dem Erdbeben in der Türkei. Er durchwühlte den Schutt seines Hauses, schrie seine Wut gegen Erdoğan über die Trümmer, hörte auf zu reden, irgendwann auch zu suchen. Er lebt – mehr nicht.

Von Raphael Geiger (Text und Fotos)

Internationales Forschungsvorhaben
:Bohren in der Geschichte der Alpen

Um Klimageschichte zu erforschen, werden die Alpen von der Schweiz bis Österreich demnächst angebohrt. Am Standort Schäftlarn schicken die Forscher seismische Wellen in den Boden.

Von Veronika Ellecosta

SZ PlusNach den Erdbeben
:Am Leben, und jetzt?

Zwei Monate sind vergangen seit den Erdbeben in der Türkei und Syrien. Noch immer leben Millionen Menschen in Zelten, während sie um ihre Toten trauern. Ein Besuch in einem fast schon wieder vergessenen Katastrophengebiet.

Von Raphael Geiger

Kino
:Da ist die Tür!

Der japanische Anime-Hit "Suzume" läuft als Preview in zahlreichen Kinos in und um München.

SZ PlusGeowissenschaften
:Wenn die Erde bebt und bebt und bebt

Auch Erdbeben können in Schwärmen auftreten, wie aktuell in Neuseeland. Das Phänomen stellt Geologen vor Rätsel.

Von Benjamin von Brackel

Filmtage
:Das türkische Kino ist vielschichtig

Ein Münchner Festival zeigt zehn Langfilme und fünf Kurzfilme aus dem viel diskutierten Land. Die Genres reichen von Science-Fiction über Komödie und Drama bis zu Horror - und auch queere und feministische Produktionen sind dabei.

Von Josef Grübl

SZ PlusGeowissenschaften
:Das Rätsel um den Erdkern

Geowissenschaften: Vor 27 Jahren wiesen Seismologen nach, dass sich der innere Erdkern um seine eigene Achse dreht. Nun scheint diese Rotation gestoppt zu haben. Die Geschichte einer unglaublichen Entdeckung.

Von Benjamin von Brackel

SZ JetztErdbeben
:"Drei Stunden lang wusste ich nicht, ob meine Eltern noch am Leben sind"

Verschüttete Angehörige, zerstörte Heimatstädte und Orte, in denen bis heute keine Hilfe ankommt. Drei Betroffene erzählen, wie sie das Erdbeben erlebt haben und versuchen, aus der Ferne zu helfen.

Protokolle von Viktoria Pehlke

SZ PlusMeinungErdbeben in der Türkei
:Ein Text in tausend Trümmern

Wer wird uns helfen? Sicher nicht diese Regierung, die im Moment der Katastrophe erst einmal die öffentliche Meinung stummschalten will. Über das lange Nachbeben im politischen Exil.

Gastkommentar von Aslı Erdoğan

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