Datenschutz

Datenschutz
:Wie Cookie-Banner aus dem Netz verschwinden könnten

Die vielen Pop-ups nerven und sollten eigentlich schon vor Jahren abgeschafft worden sein. Doch wegen eines politischen Fehlers halten sie sich hartnäckig. Dabei gäbe es längst eine Alternative.

Von Simon Berlin

Meta Ray-Ban
:Millionen Menschen tragen Überwachungsmaschinen auf der Nase

Ray-Ban-Brillen des Meta-Konzerns senden intime Videoaufnahmen nach Kenia und könnten bald Gesichtserkennung bekommen. Warum kaufen so viele Menschen diese Datenstaubsauger?

SZ PlusVon Simon Berlin

Datenschutz
:USA: Gläserne Touristen

Die US-Regierung plant, bei der Einreise künftig Social-Media-Konten und E-Mail-Adressen abzufragen. Auch jetzt schon legen Reisende viele Daten offen, in den USA ebenso wie in anderen Ländern. Welche Informationen man preisgeben muss – und welche nicht.

SZ PlusVon Eva Dignös

ExklusivReform der Geheimdienste
:Mit der Lizenz zum Hacken

Ein neues Gesetz soll dem BND mehr Befugnisse bei der Überwachung des Internets einräumen. Auch, damit der deutsche Auslandsnachrichtendienst unabhängiger von den Amerikanern wird.

SZ PlusVon Florian Flade und Jörg Schmitt

MeinungSocial Media
:Eine Klarnamenpflicht wäre übel für die Demokratie

Debatten im Netz dürften nicht mehr anonym stattfinden, fordert ein ehemaliger Verfassungsgerichtspräsident. Wie weltfremd! Er sollte mal Lehrerinnen fragen oder Menschen mit Chef.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Aktuelles Lexikon
:Was ist die Schufa?

Die Firma speichert Daten von 68 Millionen Deutschen. Ihr Urteil entscheidet darüber, ob jemand einen Kredit oder Handyvertrag bekommt. Für Banken und Händler ist das praktisch, Kritiker halten das Unternehmen jedoch für zu mächtig.

Von Max Muth

MeinungSchufa-Urteil
:Es geht nicht nur um Zahlen, es geht um Menschen

Der Bundesgerichtshof spricht sich einseitig zu Lasten jener aus, deren Kreditwürdigkeit infrage steht. Anderswo ist das Recht konsequenter.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

BGH-Urteil
:Schufa-Einträge müssen nach spätestens drei Jahren gelöscht werden

Die Karlsruher Richter bestätigen mit ihrer Entscheidung weitgehend die Praxis der Auskunftei Schufa bei nicht oder zu spät bezahlten Rechnungen. Unter bestimmten Umständen empfiehlt der Bundesgerichtshof allerdings kürzere Speicherfristen.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Auskunftei
:Neuer Schufa-Score – was sich nun für Millionen Deutsche ändert

Das Unternehmen hat den größten Umbau seiner Geschichte angestoßen und verändert, wie Verbraucher künftig ihre Daten einsehen können. Von diesem Schritt verspricht sich die Schufa mehr Transparenz – und noch mehr Daten.

SZ PlusVon Nils Heck

Künstliche Intelligenz in Arztpraxen
:Meine Sprechstundenhilfe, die KI

In Arztpraxen mangelt es an Personal und Zeit. KI-Systeme sollen Arbeit abnehmen, den Medizinischen Fachangestellten genauso wie den Ärzten. Was sich dadurch für Patienten ändert.

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

Grüne
:Wird Palantir für Cem Özdemir zum Problem im Wahlkampf?

Baden-Württembergs Ermittler sollen bald Software der umstrittenen US-Firma Palantir nutzen, kommende Woche will die grün-schwarze Koalition dafür das Polizeigesetz ändern. Doch an der grünen Basis rumort es gewaltig.

Von Roland Muschel

Europäische Union
:Die massenhafte Kontrolle von Chats kommt nicht

Kinderpornographische Inhalte sollten leichter gefunden werden – doch die Datenschutz-Bedenken gegen eine verpflichtende, automatische Überprüfung privater Mitteilungen sind zu groß. Auch Deutschland war dagegen. Es soll bei freiwilligen Scans bleiben.

Datenabfrage-Software „Vera“
:So will die Polizei intern den Missbrauch bei Palantir-Software verhindern

Mit der Palantir-Software „Vera“ hat die Polizei Zugang zu Millionen persönlicher Daten. Theoretisch könnten Beamte das Programm auch für persönliche Interessen nutzen.

MeinungMessengerdienste
:Die EU provoziert den Datendammbruch

Vor 55 Jahren trat in Deutschland das erste Datenschutzgesetz der Welt in Kraft. Zum Jubiläum droht maximale Gefahr: die umfassende Chatkontrolle.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Bonify
:Datenleck bei Schufa-Tochter

Kriminelle haben hochsensible Daten von Bonify ergattert, darunter auch Fotos von Kunden und Ausweisdaten. Es ist nicht der erste Sicherheitsvorfall bei dem Unternehmen. Was Nutzer jetzt wissen müssen.

Von Nils Heck

MeinungData Act der EU
:Das neue Datengesetz ist ein Fortschritt für Verbraucher

Der neue Data Act der EU ist bei Nutzern bislang kaum bekannt. Dabei ist die Ambition dieses Regelwerks für die vernetzte Welt gigantisch. Die damit verbundenen Chancen auch.

SZ PlusKommentar von Max Muth

Neue Regeln
:So bekommen Nutzer die Macht über ihre Daten zurück

An diesem Freitag tritt das EU-Datengesetz in Kraft. Es sichert Verbrauchern und Unternehmen die Hoheit über die Daten vernetzter Geräte – vom Auto bis zur Smartwatch. Mit diesen fünf Tipps gewinnt man sie zurück.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

ExklusivWohnungssuche
:Schlappe für Immoscout24

Deutschlands größtes Immobilienportal verliert einen Prozess vor dem Landgericht Berlin. Das Urteil dürfte für viele Menschen interessant sein: Es geht um den Schufa-Bonitätscheck.

SZ PlusVon Nils Heck

Landgericht München I
:Intime Aufnahmen tauchen bei Google auf: Klägerin will Grundsatzurteil

Einem Ehepaar werden private Bilder gestohlen. Seit 2023 werden die Fotos tausendfach online verbreitet. Die Klägerin will sich dagegen nun in München vor Gericht wehren.

Digitalisierung
:Eine Frage der Souveränität

Wie viel Abhängigkeit von US-Techkonzernen darf’s eigentlich sein? Darüber streiten deutsche Open-Source-Anbieter und die Präsidentin des IT-Bundesamts.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Künstliche Intelligenz
:Fatale Klicks auf den „Teilen“-Button

Wenn höchst intime Chats plötzlich in jedermanns Google-Suche auftauchen: Wer Chat-GPT und Co. als Seelsorger und Problemlöser benutzt, muss mit unangenehmsten Pannen rechnen.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Grundrechte
:Ist Palantir eine Gefahr für Deutschland?

Eine Software mit künstlicher Intelligenz aus den USA könnte zu einem der wichtigsten Arbeitsmittel der deutschen Polizei werden. Experten warnen: Die Republik schlägt damit einen riskanten Weg ein.

SZ PlusVon Ronen Steinke

MeinungPolizeiliche Gesichtserkennung
:Zu Risiken und Nebenwirkungen informieren Sie sich gerne mal in China

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will, dass Kameras die Menschen nicht nur sehen, sondern künftig auch identifizieren dürfen. Ob er wohl die Folgen ahnt?

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Polizei-Software Palantir: Was sie gefährlich macht

Baden-Württembergs Polizei will es bald nutzen, und auch im Bund könnte die Software bald eingesetzt werden. Kritiker warnen eindringlich.

Von Max Muth und Leopold Zaak

MeinungVerbraucher
:Am Ende gewinnt immer die DKB

Es ist nicht neu, dass Firmen Glücksspiele veranstalten, um Kundendaten abzugreifen. Doch jetzt will eine Bank darüber an intime Informationen kommen.  Juristisch ist das okay. Aber nur juristisch.

SZ PlusKommentar von Nils Heck

Datenschutz
:Prozess gegen Meta beigelegt

Ein Nachbeben des Cambridge-Analytica-Skandals von 2018 hat nun nach nur einem Tag vor Gericht ein Ende gefunden – durch einen Vergleich.

Social Media
:Wie es mit Tiktok in den USA weitergehen könnte

Donald Trump behauptet, Käufer für die Social-Media-App gefunden zu haben. Ein drohendes Verbot in den USA hat der US-Präsident immer wieder aufgeschoben.

SZ PlusVon Simon Berlin

Chat-GPT und Co.
:Wo KI wirklich helfen kann

Arztbriefe entschlüsseln, Technikprobleme lösen, Gehaltsgespräche vorbereiten: Zehn Ideen, wie sich Chatbots wie Chat-GPT im Alltag und bei der Arbeit einsetzen lassen.

SZ PlusVon Simon Berlin

Elektronische Patientenakte
:Schluss mit der Zettelwirtschaft beim Arzt?

Die elektronische Patientenakte soll allen das Leben erleichtern, so wird sie angepriesen. Unsere Autorin hat sie ausprobiert – und erstaunlich viel Zeit vor dem Briefkasten verbracht.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

MeinungExtremismus
:Der Verfassungsschutz braucht mehr Geld, mehr Leute, mehr Befugnisse

So weit, so schlecht: Der Jahresbericht des Inlandsgeheimdienstes offenbart bedrohliche Entwicklungen. Doch es gibt etwas, was die Regierung tun könnte, aber anscheinend nicht tun möchte.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

MeinungFacebook und Instagram
:Trainiert eure Meta-KI doch ohne uns

Meta, der Konzern hinter Facebook und Instagram, sammelt nun Daten von Nutzern für sein KI-Training. Aber viele haben gezeigt, dass sie angesichts mächtiger Konzerne nicht ohnmächtig bleiben wollen.

SZ PlusKommentar von Jannis Brühl

Facebook und Instagram
:Letzter Tag, um Metas KI-Datensammlung zu widersprechen

An diesem Montag läuft eine wichtige Frist zum Widerspruch ab. Das hat mit dem kleinen blauen Kreis in Whatsapp, Instagram und Facebook zu tun.

SZ PlusVon Jannis Brühl

Datenschutz
:Gericht erlaubt Nutzung von Facebook-Daten für KI-Training

Meta möchte zum Training ihrer KI Kundendaten nutzen. Ein deutsches Gericht ist einverstanden.

MeinungPrantls Blick
:Es war einmal ein Grundrecht

Der Koalitionsvertrag ist der Abgesang auf die informationelle Selbstbestimmung. So wenig Datenschutz war noch nie.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Datenschutz
:Einfach mal den Stecker ziehen

„Extrem besorgniserregend“: Der Datenschützer Max Schrems über die Abhängigkeit Europas von US-Cloud-Servern und die Möglichkeit, dass Donald Trump sie abschaltet.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Datenschutz
:Whatsapp darf auf geringere EU-Strafe hoffen

Wegen Datenschutz-Verstößen sollte Whatsapp eine Strafe in Höhe von 225 Millionen Euro zahlen. Nun hat der Messengerdienst einen Teilerfolg erzielt.

MeinungInnere Sicherheit
:Die Ermittler brauchen mehr Befugnisse

Allein mit einer verschärften Migrationspolitik lassen sich Anschläge nicht verhindern. Das Land muss auch überlegen, den Datenschutz in eng umgrenztem Umfang zu lockern.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

NRW-Innenminister Reul über Datenschutz
:„Ich kann das nicht mehr verantworten, weder bei Kindesmissbrauch noch beim Terrorismus“

Nach den jüngsten Anschlägen fordert Nordrhein-Westfalens Innenminister: Deutschland benötigt die Vorratsdatenspeicherung – und noch mehr Mittel, um im Netz eine Chance zu haben im Kampf gegen das Verbrechen.

SZ PlusInterview von Christoph Koopmann und Christian Wernicke

Künstliche Intelligenz
:So lassen sich private Daten vor der KI schützen

Wer einer KI Fragen stellt oder Anweisungen gibt, teilt oft viele persönliche Daten. Das geht auch anders.

Von Mirjam Hauck

Smarte Matratze
:Datenklau im Bett

Eine smarte Matratzenauflage verspricht, die Schlafqualität zu verbessern. Der Umgang mit den Nutzerdaten aber könnte manchem den Schlaf rauben.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Kommunikation
:In Österreich darf nicht mehr gefaxt werden

Das Verbot trifft Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitsämter besonders hart, dort ist die Affinität zu dieser Technik sehr hoch. Die Folgen könnten aus einem Roman von Franz Kafka stammen.

Von Verena Mayer

MeinungDigitale Netzwerke
:Das US-Vorgehen gegen Tiktok ist einer liberalen Demokratie unwürdig

Seit Sonntag kann man die App in den Vereinigten Staaten nicht mehr nutzen. Das Verbot ist schlecht begründet und noch schlechter umgesetzt. Und Argumente werden bei der Lösung des Problems nun kaum den Ausschlag geben.

SZ PlusKommentar von Simon Hurtz

Datenleck bei VW
:Daten zu 800 000 E-Autos standen unverschlüsselt online

Mehrere Monate lange konnten Informationen zu Autos und ihren Besitzern in einer Amazon-Cloud eingesehen werden. Inzwischen sei der Fehler behoben, teilt VW mit.

Spanien
:Der gläserne Gast

Zahlungsdaten, Telefonnummer, Verwandtschaftsverhältnisse: In Spanien müssen Hotelgäste deutlich mehr Daten preisgeben als bisher.

Von Patrick Illinger

Datenschutz
:40 Euro für Android-Nutzer

Eine Firma will Google wegen massenhaften Sammelns von Nutzerdaten verklagen – und bietet Android-Nutzern 40 Euro. Für wen sich das Verbraucher-Inkasso lohnt.

Von Mirjam Hauck

MeinungInternet
:Facebook muss zahlen, zu Recht

Der Bundesgerichtshof verurteilt die Plattform zu Schadenersatz. Sie hat ihren Nutzern die Sicherheit genommen, sich im digitalen Raum geschützt bewegen zu können.

SZ PlusKommentar von Andrian Kreye

Datenleck
:So viel Entschädigung bekommen Facebook-Nutzer

Millionen Menschen waren 2021 von einem Datenleck bei der Social-Media-Plattform betroffen, nun hat der BGH entschieden, dass ihnen Schadenersatz zusteht. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Mirjam Hauck

ExklusivInfoscore
:Datenleck bei wichtiger Auskunftei

Am Wochenende ließen sich Bonitätsdaten von wildfremden Menschen anschauen. Wie es dazu kommen konnte – und warum potenziell Millionen Menschen betroffen sind.

SZ PlusVon Nils Heck

Bundesgerichtshof
:Facebook-Nutzer könnten nach Datendiebstahl Schadenersatz bekommen

Nachdem Hacker private Daten abgegriffen hatten, verhängte die irische Datenschutzbehörde bereits eine Geldbuße in dreistelliger Millionenhöhe. Der BGH hat eine klare Tendenz, was den Schadenersatz für deutsche Nutzer angeht.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

BGH-Leitentscheidung
:Tut Datenklau weh?

In einer großangelegten Aktion griffen Hacker Daten von sechs Millionen Facebook-Konten in Deutschland ab. Der BGH muss nun klären, ob den Betroffenen eine Art Schmerzensgeld zusteht.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

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