Die dramatischsten Aufnahmen von der Sturzflut im Himalaja stammen vom Grenzübergang zwischen Nepal und Tibet. Doch Chinas Zensur wirkte schnell. Bis heute ist unklar, wie stark das Unglück Tibet getroffen hat. Eine Annäherung.
Arktis-Gipfel
:Bedrohung am Polarkreis
Im lappländischen Rovaniemi treffen sich Friedrich Merz und andere Regierungschefs zum ersten „Arktischen Gipfel“. Russland ist hier nicht weit – und manche sprechen schon von einem Schlachtfeld der Zukunft.
Standort Deutschland
:IG Metall fordert Kurswechsel in der Autokrise
Beschäftigte der Autobranche stemmen sich mit Protesten gegen Stellenabbau. Die Gewerkschaft verlangt mehr Innovationen der Hersteller – und stärkeren Schutz gegen China.
Technologie
:Experten fordern: Europa darf bei KI nicht den Anschluss verlieren
200 Seiten stark ist das Strategiepapier: Frühere Politiker, Ökonomen und Experten erklären, was zu tun ist, damit nicht nur China und die USA über künstliche Intelligenz bestimmen. Oder, noch schlimmer, einzelne Firmen das Sagen haben.
Künstliche Intelligenz
:Trump will mit KI vor allem eines: gegen China gewinnen
Donald Trump hat sich bisher gegen die Regulierung von künstlicher Intelligenz gestellt. Ihm geht es vor allem darum, dass die USA ihre Vorherrschaft sichern. Doch im Kongress wird der Ruf nach Sicherheitsauflagen lauter.
Vereinte Nationen
:Wird es zum ersten Mal eine UN-Generalsekretärin geben?
Die UN suchen nach einer Nachfolge für Generalsekretär António Guterres – gesucht wird eine Person, die eigentlich gar nicht existieren kann. Eine Favoritin gibt es dennoch.
Studie
:Deutsche Unternehmen investieren wieder mehr in China
5,6 Milliarden Euro Direktinvestitionen flossen im ersten Halbjahr nach China. Den Firmen hierzulande bleibe „kaum eine Wahl“, als den wichtigen Absatzmarkt zu bedienen, sagt ein Experte.
Indiens Premier Modi beim Brics-Gipfel
:Hand in Hand mit Putin und Xi
Bei ihrem Treffen in Delhi demonstrieren die Brics-Staaten Einigkeit – für Gastgeber Modi ist das ein Erfolg. Russlands Präsident nutzt die Bühne für Drohungen gegen Europa.
Hongkong
:Haft für Mahnwache-Organisatoren
Drei Aktivisten und Mitorganisatoren einer jährlichen Mahnwache zum Gedenken an das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989 sind von einem Gericht in Hongkong zu Haftstrafen von fünf bis sieben Jahren verurteilt worden. Chow ...
Künstliche Intelligenz
:Anthropic: Russische Spione und chinesische Konzerne missbrauchen unser KI-Modell
Akteure, die das Modell Claude zur Entwicklung von Waffen-Software nutzen, und chinesische Technologieriesen, die ihre eigene KI verbessern wollen: Diese illegitime Nutzung hat die Firma Anthropic offenbar entdeckt und gestoppt.
SZ-Podcast „China und wir“
:Was steckt hinter Temu und Shein?
Zwölf Millionen Pakete jeden Tag. So viele Kleinsendungen kamen zuletzt in der EU an. Was steckt hinter der Produktflut aus China? Wie es in den Fabriken aussieht und warum selbst Peking inzwischen genervt ist.
ExklusivSpionageangst
:Lernen oder lauschen sie? Warum Deutschland Forschende aus China abweist
Sicherheitsbehörden warnen seit Langem vor Spionage durch chinesische Wissenschaftler. Wie viele deswegen kein Visum für die Bundesrepublik bekommen, war bisher unklar. SZ, NDR und WDR kennen jetzt Zahlen.
Landesbanken
:Niedersachsen greift nach der Nord-LB
Das Bundesland will die Kontrolle über die Nord-LB ausbauen und erklärt die Sanierung der Landesbank für abgeschlossen. Nach VW und der Meyer-Werft stellt sich die Frage: Übernimmt sich Niedersachsen?
Stilkritik: Wahlabend
:Wie kann sie nur!
Die „Bild“-Zeitung empört sich darüber, dass Angela Merkel am Wahlabend von Sachsen-Anhalt beim Chinesen speist. Doch woran genau nimmt der Bericht eigentlich Anstoß?
2,23-Meter-Basketballerin Zhang Ziyu
:Sie will doch nur Kühlschrankmagneten
Bei der Basketball-WM staunt die Welt über die größte Basketballerin des Planeten. Die Chinesin Zhang Ziyu ist ein Fall fürs Guinness-Buch – kämpft mit ihren 2,23 Metern aber auch gegen Klischees.
Journalismus
:Wie China afrikanische Medien beeinflusst
Mehr als 1000 Journalisten aus Afrika haben in den vergangenen 20 Jahren ein Medientraining in China absolviert, auf Kosten des Gastgebers. Ein Teilnehmer nennt es versuchte Manipulation – und würde es wieder mitmachen.
Uigurische Filmschaffende in München
:Für sie ist Heimat vor allem ein Gefühl
Als Kind flieht Suli Kurban mit Mutter und Bruder nach Deutschland – die Familie gehört dem Volk der Uiguren an. Heute sieht sich die erfolgreiche Filmschaffende als Münchnerin. Über eine Frau, deren Superkraft viel mit ihren Erfahrungen der Ausgrenzung zu tun hat.
Ostasien
:Eine Insel droht zu ersticken
Die südkoreanische Insel Jeju hat einen beispiellosen Bau-Boom chinesischer Investoren erlebt. Verfolgt China hier nur touristische Ziele?
Flutkatastrophe im Himalaja
:Zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnel in Nepal gerettet
Die Rettung weckt die Hoffnung, es könnten weitere Vermisste aus den verwüsteten Wasserkraftanlagen gerettet werden. Die Zahl der Opfer ist auf mehr als 1300 gestiegen.
MeinungVolkswagen
:Das Schwerste steht VW erst noch bevor
Gut, dass die Gewerkschaft und das Land Niedersachsen eingelenkt haben. Trotzdem ist der Kompromiss nur ein Anfang. Ob er ausreicht, um VW wieder in die Spur zu bekommen, liegt jetzt an Vorstandschef Blume.
Automobilindustrie
:50 000 Jobs zusätzlich weg: Aufsichtsrat stimmt VW-Sparplan zu
Die Einigung am Donnerstagabend kam unerwartet. Sie beinhaltet nicht nur einen weiteren, enormen Jobabbau. Auch für vier deutsche Werke ist die Zukunft weiter ungewiss.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Nach der Sturzflut reden alle über Nepal – aber was ist mit Tibet?
Es ist sehr wenig darüber bekannt, wie es den Menschen in Tibet nach der Sturzflut geht. Das folgt der jahrzehntelangen Tibet-Politik Chinas.
MeinungAutoindustrie
:Dieser unwürdige Machtkampf kostet VW nur Zeit
Während sich der Aufsichtsrat noch zofft, zieht die Konkurrenz immer weiter davon. Der Konzern müsste sich mit dem beschäftigen, was eigentlich wichtig wäre: schneller werden, bessere Autos bauen.
Erderwärmung
:China versucht, der Klimakrise pragmatisch zu begegnen
Die Regierung in Peking bestreitet den menschengemachten Klimawandel nicht. Die Bevölkerung betrachtet ihn bereits als Gefahr für Ernährung, Eigentum und Leben – und als Bewährungsprobe für den Staat.
Unitree
:An Chinas Börsen herrscht Goldgräberstimmung
Neue Techaktien schießen nach oben, Millionen Anleger machen mit. Trotzdem bleibt der größte Teil des privaten Vermögens in China auf Bankkonten. Warum?
SZ-Podcast „China und wir“
:China: Klimaretter oder Klimasünder?
China ist ein Land des Extremwetters. Im August steht die eine Hälfte des Landes im Osten wegen eines Sturms unter Wassers. Und im Rest des Landes kämpfen die Leute mit extremer Hitze.
MeinungHandel
:Die EU hat kein China-Problem. Sie hat ein Mut-Problem
Europa hat längst die Mittel, sich des wirtschaftlichen Drucks zu erwehren. Nur setzt es sie eben nicht ein. Und spielt genau damit der Führung in Peking in die Hände.
Prozess in Hongkong
:Demokratie-Aktivist Wong bekennt sich schuldig
Der Hongkonger Aktivist sitzt seit sechs Jahren in Haft. Nun bekennt er sich in einem weiteren Verfahren für schuldig. Seine nächste Strafe könnte dadurch milder ausfallen.
Freizeit
:Lieber Fernreise als Stühle
Die Deutschen geben mehr Geld für Urlaub aus und sparen an Möbeln. Marktführer Ikea senkt nun schon die Preise – und die hiesigen Hersteller leiden.
Folgen der Sturzflut
:Nepal will um Entschädigung kämpfen
Das Land sieht die Flut als direkte Folge des Klimawandels und könnte mit einer Schadenersatzklage vor dem Internationalen Gerichtshof Erfolg haben. In China und Nepal drohen den Menschen Versorgungsengpässe.
MeinungSturzflut
:Nepal will die großen Klimasünder zur Rechenschaft ziehen. Gut so
Mit Riesen wie China, Indien oder den USA legt man sich normalerweise nicht an. Der Regierung in Kathmandu aber muss man zu ihrem Mut gratulieren. Sie weckt Hoffnung im Kampf um mehr Umweltbewusstsein.
Verheerende Sturzflut
:Mehr als 1000 Tote nach Katastrophe im Himalaja
Die nepalesische Regierung sieht die Ursache für das Unglück im menschengemachten Klimawandel und fordert Entschädigung. Die Beseitigung der Schäden wird das Land eigenen Schätzungen zufolge fünf Milliarden US-Dollar kosten.
Online-Händler
:Billighändler Shein geht an die Börse und der Kurs gibt direkt nach
Ultra-Fast-Fashion hat dem Online-Händler viel Umsatz und viel Kritik eingebracht. An der Hongkonger Börse muss sich nun zeigen, ob die Ikone des Wegwerf-Kapitalismus auch als Investment taugt.
Sturzflut im Himalaja
:Chinas Macht und Nepals Ohnmacht
Während sich viele Nepalesen schon fragen, wer sie vor der nächsten Katastrophe schützen kann, fürchtet China jedes Bild der Schwäche, gerade in Tibet. Szenen aus einer Region, in der nicht nur die Berge fragil sind.
MeinungKonjunktur
:Es gibt ein wenig Hoffnung für die deutsche Wirtschaft – endlich
Kann die Stagnation in Deutschland bald überwunden werden? Kleine Anzeichen dafür sind zu beobachten. Für Euphorie besteht dennoch kein Anlass, noch nicht.
Himalaya
:Nepal warnt vor weiterer Flut im Katastrophengebiet
Noch immer werden mindestens 3000 Menschen vermisst, nun warnen die Behörden, der Fluss Bhotekoshi könnte über die Ufer treten.
Himalaja
:Schlamm und Regen erschweren Suche nach Vermissten
Die Rettungsteams in Nepal und China kämpfen sich weiter durch das Katastrophengebiet. Doch die Bedingungen bleiben schwierig.
Autoindustrie
:Die große Krisen-Show bei VW
Vorstandschef Oliver Blume und die anderen Manager reisen durch Deutschland, um ihre Sparpläne zu erklären. Doch die Auftritte gestalten sich holprig. Die Stimmung bei den Beschäftigten schwankt zwischen Ratlosigkeit und Empörung.
Internationale Sicherheit
:Wie Japan zum Paradies für Spione wurde
Japan hat sich zu einem „Spionagenest“ entwickelt – vor allem für russische Agenten. Die Regierung will nun ihren Geheimdienst massiv ausbauen, Vorbilder sind dabei die CIA und der MI6.
MeinungRobotik
:Sie rennen schneller als Usain Bolt. Na toll? Ja, toll
Roboter sprinten die 100 Meter jetzt in 8,86 Sekunden, dabei sollten sie lieber endlich mal einen Geschirrspüler ausräumen: Diese Argumentation führt in die Irre.
Autonome Waffen
:Ein umstrittener neuer Schritt in der KI-gestützten Kriegsführung
Russland hat in der Ukraine offensichtlich eine Drohne benutzt, die sich ihr Ziel selbständig suchte. Drei Zivilisten starben. Die UN versuchen seit Jahren, Regeln für solche autonomen Waffensysteme zu schaffen.
MeinungTechnik
:Humanoide Roboter für den Haushalt? Ein schöner Traum
Menschenähnliche Roboter sollen überall dort Jobs übernehmen, wo es zu wenige Menschen dafür gibt. Dafür müssen die zweibeinigen Gesellen aber noch viel lernen.
Sturzflut Himalaja
:Die Zahl der Toten in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal steigt weiter
Die Zahl der Toten steigt auf 584. Die Suche nach Überlebenden läuft auf Hochtouren. Doch das Wetter und ein Dammbruch in Tibet erschweren die Rettungsarbeiten.
Nepal
:Die Sturzflut kam ohne Warnung
Nach der Katastrophe im Himalaja sucht man in Nepal immer noch nach mehr als tausend Vermissten. Und es stellt sich die Frage, wie sich die kleine Nation auf eine Zukunft mit größerer Sturzflut-Gefahr vorbereiten kann.
Rüstungsindustrie
:Der Stoff, aus dem die Waffen sind
Für die Zeitenwende braucht Deutschland nicht nur viele Milliarden, sondern auch Rohstoffe wie Germanium. Dass fast alles davon aus China kommt, schreckt jetzt die ganze Rüstungsbranche auf. An wessen Seite Xi Jinping steht, wissen sie ja.
China
:Gemüse, in Formaldehyd getunkt
Kohl zählt zu den Grundnahrungsmitteln der Chinesen. Umso größer ist die Aufregung jetzt im Land, da das Nationalgemüse ins Zentrum eines bizarren Lebensmittelskandals geraten ist.
SZ-Podcast „China und wir“
:Dating und Liebe in China
Der Staat organisiert Speed-Datings, Massenhochzeiten und Kurse, wie man einen Partner findet. Wie die Menschen in diesem Land unter diesen Umständen trotzdem daten, darum geht es in dieser Folge von „China und wir“.
Industrie
:Die schwierige Suche nach Alternativen zu China
Viele deutsche Unternehmen versuchen, ihre Lieferketten weniger von einzelnen Ländern abhängig zu machen. Das klappt nicht immer – vor allem in einem Bereich.
Iran
:Wirtschaftskrise? Davon will das Regime nichts wissen
Donald Trump hat Iran den Wirtschaftskrieg erklärt – und Teheran reagiert gewohnt gelassen. Aber nicht komplett: Führende Regimefiguren warnen angesichts der Hyperinflation und der Abhängigkeit von China vor einem Kollaps.
MeinungIran
:Nun will Trump vorerst doch nicht mit dem Kopf durch die Wand
Sein Finanzminister plant Sanktionen gegen alle Länder, die noch Geschäfte mit Teheran machen, doch will er erst mal mit diesen Ländern reden. Er hat offenbar Respekt - vor China und seinen Wählern.