:Künstliche Intelligenz: China ist verrückt nach Hummer
Die kostenlose Software Openclaw versetzt China in einen KI-Rausch. Rentner stehen Schlange, und Angestellte arbeiten heimlich daran, ihre Kollegen durch das neue Tool zu ersetzen. Der Trend zeigt, wie ernst es Peking mit künstlicher Intelligenz meint.
Neues Buch des Völkerrechtlers Wolfgang Kaleck
:Kampf für die kleinen Fortschritte
Muss man angesichts von Regenten wie Trump und Putin nicht verzweifeln als Menschenrechtsanwalt? Keineswegs, meint Wolfgang Kaleck und zeigt auf, wo es mit „Optimismus des Willens“ vorwärtsgehen kann.
MeinungOstasien
:China wird den Anspruch auf Taiwan nicht aufgeben
Die taiwanische Oppositionspartei KMT trifft in Peking den starken Mann Xi Jinping. So versöhnlich die Bilder wirken mögen: Sie spielt damit ein gefährliches Spiel.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Wieso Taiwans Oppositionschefin Peking besucht
Inmitten großer Spannungen besucht Cheng Li-wun, Chefin der Kuomintang, Xi Jinping. Was bedeutet das?
Industrie
:Sie nannten sie Auftragskillerin
Marie Jaroni führt Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE durch die Krise. Sie streicht Tausende Stellen – und hat trotzdem das Vertrauen der Gewerkschaft. Wie macht sie das?
MeinungChina
:Durchleuchtet und auf Linie
Der chinesische Überwachungsstaat gilt im Westen als warnendes Beispiel. Was China aufgebaut hat, ist hochwirksam und deutlich komplexer als ein bloßes Punktekonto für gute und schlechte Taten. Und die Technologie dahinter ist Europa näher, als man sich eingestehen will.
Oppositionsführerin zu Gast
:Xi bleibt in der Taiwan-Frage hart
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat bei einem Treffen mit der taiwanischen Oppositionsführerin Cheng Li-wun am Freitag eine Unabhängigkeit der Insel strikt abgelehnt. Bestrebungen in diese Richtung seien der Hauptgrund für die Gefährdung des ...
MeinungKrieg in Nahost
:Pekings einfache Logik: den Gegner nicht stören, wenn er Fehler macht
Die Chinesen mussten in dieser Eskalation nicht viel tun, um wie die einzig Vernünftigen zu erscheinen. Während ihre Position nur besser geworden ist, scheint Donald Trump gar nicht zu merken, welchen Kampf er gerade verliert.
Iran-Krieg
:China, der Vermittler im Verborgenen
Peking hat vor der Waffenruhe mit den USA offenbar auf Iran eingewirkt. Teheran hofft nun auf weitere Unterstützung, doch das könnte vergeblich sein.
Kolumne „Mitten in …“
:Siuuu!
Eine SZ-Redakteurin begegnet in Lissabon auf Schritt und Tritt Cristiano Ronaldo, auf Boxershorts, Handyhüllen, Hauswänden. Oh, und der Mann da vorne, das wird doch nicht etwa ...? Drei Anekdoten aus aller Welt.
Technik
:Kommt das Elektroauto, das in fünf Minuten geladen ist?
E-Auto-Hersteller wollen die Ladezeiten auf wenige Minuten verkürzen. Schon bald sollen Modelle mit neuer Batterietechnik auf den Markt kommen. Eine Hürde bleibt aber bestehen.
Taiwan
:Wegsehen hilft nicht mehr
Immer mehr Taiwaner bereiten sich auf eine chinesische Invasion vor. Letztlich üben sie, wie man überlebt. Unterwegs mit Menschen, die im Gegensatz zu manchen Deutschen sehr genau wissen, was sie hier verteidigen.
Konjunktur
:Ist Deutschland wieder der „kranke Mann Europas“?
Wie vor 25 Jahren ist die Bundesrepublik das Wachstumsschlusslicht in der EU. Doch der Vergleich mit der Vergangenheit hinkt – denn in manchen Bereichen steht Deutschland heute besser da, in anderen dramatisch schlechter.
Südostasien
:Myanmars Diktator will die Rolle des Präsidenten spielen
Junta-Chef Min Aung Hlaing möchte die Militärregierung wie eine gewählte Zivilregierung aussehen lassen – die jedoch wohl die Macht des Militärs absichern wird. Was bedeutet das für das Bürgerkriegsland?
Technologie
:Spicken mit der smarten Brille
Schüler schummeln, seit es die Schule gibt, heutzutage mit KI-Unterstützung. Die hat aber auch ihre Tücken, und an Gegenmaßnahmen wird schon gearbeitet.
Andreas Fuldas „Wenn China angreift“
:Attacke vor aller Augen
Der Chinaforscher Andreas Fulda hat ein wissenschaftlich-literarisches Szenario entworfen, wie Peking 2027 nach Taiwan greifen könnte. Ein aufrüttelndes Buch – spätestens jetzt lässt sich die Gefahr nicht mehr leugnen.
Iran-Krieg
:Wieso China trotz Energiekrise cool bleibt
Die Volksrepublik ist der weltweit größte Importeur von Rohöl. Müsste die Blockade der Straße von Hormus die Regierung da nicht beunruhigen?
Globalisierung
:BASF wettet auf die Zukunft
Der Chemiekonzern eröffnet einen neuen großen Standort in China. Ausgerechnet in einer Zeit, in der sich der Ton zwischen Deutschland und China verschärft und eine Energiekrise droht. Der Konzern sieht darin jedoch auch eine Chance. Ein Besuch in Zhanjiang.
E-Zigaretten
:Zu riskant für Chinesen, aber gut genug für den Rest der Welt
Fast alle E-Zigaretten werden in China produziert. Doch viele der Geräte dürfen dort gar nicht verkauft werden. Der Staat spricht von Jugendschutz. Stattdessen landen die süßen Vapes aus der Volksrepublik woanders: im Rest der Welt.
China
:„Die Vereinigten Staaten waren zu selbstbewusst“
Eine Konferenz in Peking zeigt, wie China auf die Welt im Ausnahmezustand blickt: erstaunlich entspannt. Die Blütezeit der liberalen Demokratie, sagen sie dort, sei jedenfalls vorbei.
Hunde
:Wo laufen sie denn?
Sieben zuvor vermisste Hunde wandern kilometerweit eine chinesische Schnellstraße entlang – bis sie wieder zu Hause sind. Die Flucht der Tiere ist so rührend, sie könnte auch Stoff für einen Disney-Film sein.
Cognac
:Nüchtern betrachtet
Einst stand Cognac für Luxus und Savoir-vivre. Heute leiden die Brennereien in Frankreich unter der Unordnung der Welt. Zwei kleine Produzenten aber wollen sich nicht geschlagen geben.
Autoindustrie
:Endlich chinesisches Tempo bei Volkswagen
Im größten Automarkt der Welt verliert VW seit Jahren an Boden. Nun setzt der deutsche Autobauer auf ein neues Elektroauto, schnelle Entwicklungszyklen und eine Partnerschaft mit Xpeng. Reicht das für ein Comeback?
Audi
:Kompakt für Europa, riesig für Amerika – Audis neue Modelle
Als letzter großer deutscher Hersteller präsentiert Audi eine durchwachsene Bilanz und einen wackeren Ausblick. Vor allem zwei neue Autos sollen die Ingolstädter wieder zum Erfolg führen.
Krieg in Iran
:Wie sich die USA und China belauern
US-Präsident Trump wird seinen Besuch in Peking wegen des Iran-Kriegs wohl verschieben. China hält sich bislang aus dem Konflikt heraus – gerät aber in eine strategisch schwierige Lage.
China-Sieger Kimi Antonelli
:Der Rookie, aus dem im Renntempo ein Titelkandidat geworden ist
Kimi Antonelli schien an der Bürde zu zerbrechen, das Wunderkind von Mercedes sein zu sollen. Doch mit seinem ersten Formel-1-Sieg beginnt seine Emanzipation zum Mitfavoriten.
Formel 1
:Kimi Antonelli gewinnt in China als zweitjüngster Grand-Prix-Sieger
Der Italiener reüssiert in seinem erst 26. Grand Prix vor seinem Teamkollegen George Russell und Lewis Hamilton im Ferrari. Für Mercedes ist es der zweite Doppelerfolg im zweiten Saisonrennen.
Mercedes-Chef Ola Källenius
:„Solange ich diesem Stern diene, mache ich das Beste für diesen Stern“
Mercedes steckt in der Krise, mehrfach musste Konzernchef Ola Källenius die Strategie für viel Geld umkrempeln. Trotzdem ist er im Unternehmen unangefochten. Wie macht der Mann das?
Öl und Gas
:Ein längerer Iran-Krieg trifft die deutsche Wirtschaft hart
Dauert der Konflikt im Nahen Osten an, müssen die Deutschen mit mehr Inflation rechnen. „Die hohen Energiepreise fressen sich dann durch die ganze Wirtschaft“, sagt das Ifo-Institut voraus. Andere Ökonomen sind optimistischer.
Autoindustrie
:BMW will von Autokrise nichts wissen
Der Münchner Autokonzern legt seine Zahlen fürs vergangene Jahr vor – und die sehen zum Abschied von Oliver Zipse deutlich besser aus als bei der Konkurrenz. Völlig sorgenfrei sind aber auch die Bayern nicht.
Autoindustrie
:Landet dreckiges Kobalt aus Kongo in deutschen E-Autos?
Rund um eine Kobalt-Fabrik in der Demokratischen Republik Kongo werden immer mehr Menschen krank. Recherchen einer Umweltorganisation legen nahe, dass dort giftiges Schwefeldioxid austritt. Das Kobalt von dort könnte auch in deutschen E-Autos stecken.
Volkswagen
:Der Gewinn bricht ein, aber die Boni fließen
Der Volkswagen-Konzern hat ein schweres Jahr hinter sich, mal wieder. Konzernchef Blume sieht zwar „messbare Fortschritte“, will aber weiter hart sparen. Und dann ist da noch die Sache mit den Prämien für die Top-Manager.
Straße von Hormus
:China und seine heikle Nähe zu Iran
China kauft mehr iranisches Öl als jedes andere Land. Doch im Krieg zwischen Israel, den USA und Iran reagiert die Führung in Peking erstaunlich vorsichtig. Für die Volksrepublik steht vor allem eines auf dem Spiel: die eigene Wirtschaft.
MeinungKrieg gegen die Islamische Republik
:China muss nur abwarten und Trump bomben lassen
Die Amerikaner greifen die Mullahs an, die doch Freunde sind? Wer denkt, das könnte Peking zum Eingreifen provozieren, hat die Prinzipien seiner Außenpolitik nicht verstanden.
Thyssenkrupp Steel Europe
:Dubioser US-Investor interessiert sich für größten deutschen Stahlkonzern
Thyssenkrupp will seine Tochter TKSE, Deutschlands größten Stahlhersteller, verkaufen. Bisher verhandelt der Konzern mit indischen Bietern. Nun äußert auch ein US-Investor mit zweifelhaftem Ruf Interesse.
Fünfjahresplan
:Chinas neue Linie: Sicherheit statt Wachstum
Chinas Führung stellt beim Volkskongress den neuen Fünfjahresplan vor. Die Rede von Ministerpräsident Li Qiang zeigt, wie sich die wirtschaftspolitischen Prioritäten der Volksrepublik verschieben – und wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist.
MeinungMobilität
:Elektroauto statt Achtzylinder
Der Krieg in Nahost jagt die Spritpreise in die Höhe. Spätestens damit muss eigentlich klar sein: Nur mit E-Mobilität kann es Europa schaffen, souverän zu werden und wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.
Vor dem Nationalen Volkskongress
:Die andere Geschichte über China
Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.
MeinungInternationale Politik
:Es gibt noch genügend Freunde in der Welt
Im Dauergetöse von Trump geht unter, dass mittlere Mächte wie Deutschland keineswegs gezwungen sind, sich den Großmächten und ihrer Brutalität auszuliefern. Kanadas Premier Marc Carney wirbt mit einer Alternative, zu der es im Grunde keine Alternative gibt.
Digitale Souveränität
:Warum Europas Tech-Abhängigkeit so riskant ist
Rechenzentren in Brandenburg, Open Desk statt Microsoft Office, doch bei Servern und Chips endet oft die Souveränität. Was Deutschland und Europa tun können, um digital resilienter zu werden.
Neuer Fünfjahresplan
:Chinas Führung stellt Autonomie vor Konsum
Mit dem neuen Fünfjahresplan schreibt China seinen industriepolitischen Kurs fort. Statt den heimischen Verbrauch zu stärken, priorisiert die Führung technologische Eigenständigkeit. Das wird Europas Industrie immer mehr unter Druck setzen.
Digitalgipfel der SZ
:„Der KI-Zug ist zwar aus dem Bahnhof, aber noch einzuholen“
Karsten Wildberger ist seit einem Jahr Deutschlands Chefdigitalisierer. Auf dem SZ-Digitalgipfel mahnt er zu mehr Tempo bei künstlicher Intelligenz, betont aber, dass digitale Souveränität auch Partner braucht.
ExklusivNeue Wirtschaftsstrategie
:Die Grünen reden jetzt auch mit Investmentbankern
Beim Klimaschutz will die Partei nach Monaten der Zurückhaltung wieder in die Offensive kommen. Dabei sollen neue Pläne zum Umbau der Wirtschaft helfen – und Gespräche mit Managern.
Leitzphone
:Ein Smartphone für Leute, die eigentlich eine Leica wollen
Mechanischer Kameraring, Schwarz-Weiß-Bilder und ein Modus für weniger und bessere Fotos: Das Leitzphone ist eher Kamera als Handy – und das hat seinen Preis.
Ukraine-Krieg
:Russlands neue Abhängigkeit: Wie China Moskaus Kriegskasse füllt
Peking kauft beim Nachbarn Öl und Gas und liefert Technologie für die Kriegswirtschaft des Kreml. Aber Daten zeigen: Chinas Unterstützung ist kein Geschenk, sondern ein Geschäft mit klarem Kalkül.
Geschichtsbild
:Der Kanzler in China
Ende Oktober 1975 fährt Helmut Schmidt als erster Regierungschef der Bundesrepublik in die Volksrepublik. Fünf Tage lang dauerte die Reise – wesentlich länger als die von Friedrich Merz.
Lithium aus Deutschland
:Der Schatz im Untergrund
Im Rheingraben will eine Firma schon bald Lithium aus dem Boden holen. Es wäre ein riesiger Schritt, um die deutsche Industrie unabhängiger von China zu machen. Und eine Milliardenwette, bei der manche auch große Risiken sehen.
MeinungKittihawk
:Der Kanzler in China
Aktuelles Lexikon
:Woher kommt der Begriff „Reich der Mitte“?
Diese gängige Umschreibung für China gründet auf der geografischen Lage kleinerer Fürstentümer, aus denen im 3. Jahrhundert vor Christus ein Reich wurde.
Friedrich Merz in China
:Der Kanzler kritisiert nur leise
Beim Antrittsbesuch in China zeigt sich Merz weit diplomatischer als Außenminister Wadephul im Dezember. Der Kanzler wünscht sich „ein Jahr der Zusammenarbeit und des Wachstums“ – heikle Themen wie Pekings Nähe zu Putin bleiben im Nebulösen.