Bundesnetzagentur

Folgen des Ukraine-Kriegs
:Vier Jahre „Zeitenwende“: So hat sich Deutschland verändert

„Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor“, sagte Olaf Scholz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. Das gilt auch für die Bundesrepublik. Nicht nur in der Bundeswehr zeigt sich ein tiefgreifender Wandel.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle

Energiepreise
:Wie der Staat die Unternehmen entlastet

Kunststoffe oder Dünger herstellen ohne Energie, das geht gar nicht.  Kein anderer Industriezweig verbraucht so viel Strom und Erdgas wie die Chemieindustrie.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Netzausbau
:Na, auch noch einen Uralt-Stromzähler im Keller?

Mit modernen Messgeräten könnten Netz und Verbraucher deutlich entlastet werden – sogar Zeiten mit Gratisstrom wären denkbar. Wie der stockende Umstieg die Energiewende bremst.

SZ PlusVon Ralph Diermann

Briefzustellung
:Staat kann nicht überprüfen, wie pünktlich die Post ist

Damit die Post beim Transport von Briefen nicht trödelt, gibt es staatlich verordnete Zustellfristen. Die Bundesnetzagentur soll überwachen, ob der Konzern diese auch einhält. Doch ein Rechtsstreit verhindert das gerade.

Internet
:Wie ein schnellerer Glasfaserausbau gelingen soll

Die alten Kupfernetze sind nicht zukunftsfähig, aber der Ausbau von Glasfaserleitungen stockt. Die Bundesnetzagentur hat nun ein Konzept vorgelegt, wie sich das ändern lässt.

Von Helmut Martin-Jung

Wahlen
:Jede politische Werbung muss erkennbar sein

In Deutschland soll es vor Wahlen demnächst striktere Richtlinien für Werbespots, Anzeigen oder Flyer geben. Doch die neuen Regeln könnten auch das Redaktionsgeheimnis in Verlagen und Medienhäusern gefährden.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Gasversorgung
:Die Speicher leeren sich – na und?

Deutsche Gasspeicher sind zum Jahreswechsel nicht so gut gefüllt. Doch was vor drei Jahren noch Panik ausgelöst hat, besorgt mittlerweile keinen mehr. Schließlich gibt es Alternativen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungGlasfaserausbau
:Deutschland vertrödelt die Zukunft des Netzes

Der Ausbau von Glasfasernetzen kommt viel langsamer voran als geplant. Woran das liegt und warum uns das noch auf die Füße fallen wird. Die Bundesnetzagentur muss endlich handeln.

SZ PlusKommentar von Helmut Martin-Jung

Post
:Wieso die Dänen ihre Briefkästen abhängen

Der staatliche Postdienst stellt von 2026 an die Briefzustellung ein und konzentriert sich aufs Paketgeschäft. Auch in Deutschland sinken die Briefmengen – aber es gibt einen entscheidenden Unterschied.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivEon-Chef Birnbaum
:„Die Erneuerbaren haben gewonnen“

Leonhard Birnbaum leitet Europas größten Stromnetzbetreiber Eon. Der Manager klagt, dass die Energiewende Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden sei: Der Boom bei Ökostrom-Anlagen überlaste die Netze. Birnbaum fordert harte Reformen.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Björn Finke

ExklusivMobilfunk
:Sind Deutschlands Kartellwächter befangen?

Das Bundeskartellamt ermittelt gegen eine Vodafone-Tochter, weil diese den Handykonzern 1&1 behindert haben soll. Nun erheben die Beschuldigten ihrerseits brisante Vorwürfe gegen die angesehene Behörde.

SZ PlusVon Björn Finke

Briefe und Pakete
:Netzagentur droht Deutscher Post mit hohen Strafen

Die Beschwerden über die Post erreichten im Sommer einen Höchststand. Das könnte teuer für sie werden, mahnt der Chef der Bundesnetzagentur einem Medienbericht zufolge.

Netzagentur
:Gasverbrauch um fünf Prozent gestiegen

Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit zwar nur zu drei Vierteln gefüllt. Netzagentur-Chef Klaus Müller beruhigt dennoch.

Brückentechnologie
:Von Erdgas zu Wasserstoff: Deutschlands Plan für die Energiewende

Die Bundesregierung will neue Gaskraftwerke, um Dunkelflauten auch künftig überbrücken zu können. Später sollen die Anlagen mit Wasserstoff betrieben werden. Fachleute zweifeln an der Idee.

Von Ralph Diermann

Energie
:Strom und Gas werden für viele günstiger

Viele Haushalte zahlen von Januar an weniger für Strom und Gas in der Grundversorgung. Grund sind vor allem gesunkene Beschaffungskosten. Doch manchen flattert auch eine Erhöhung ins Haus.

Schnelles Internet
:Kein Glasfaser-Anschluss unter dieser Nummer

Die Welt wird immer digitaler, in Deutschland dominieren aber noch immer die alten Kupferleitungen. Die Lösung ist lange bekannt: Glasfaser. Warum der flächendeckende Ausbau so lange dauert.

Von Helmut Martin-Jung

Zahl öffentlicher Ladepunkte
:Ladesäulen für E-Autos: Bayern ist nicht mehr auf Rang eins

Nordrhein-Westfalen hat aufgeholt beim Ausbau der Infrastruktur – doch in Kürze könnte die Rangliste schon wieder anders aussehen.

MeinungEnergiewende
:Die Zukunft gehört nicht dem Gaskraftwerk

Wie viel Puffer brauchen erneuerbare Energien? Einiges, rechnet ein Bericht der Netzagentur vor. Wirtschaftsministerium und Industrie wollen deshalb viele neue Gaskraftwerke. Eigentlich aber müsste das Stromnetz endlich digitalisiert werden.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Bundeskabinett
:Wie die Regierung Unternehmen und Verbraucher entlasten will

Das Bundeskabinett winkt ein ganzes Paket an Entlastungen durch, plus ein klitzekleines bisschen Naturschutz. Ein Überblick.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Energiewende
:Zwei Szenarien für sicheren Strom

Die Bundesnetzagentur legt ihren Bericht zur Stromversorgung in Deutschland vor – und verlangt mehr Puffer für Zeiten, in denen Wind und Sonne schwach sind. Aber welche Technologie soll diesen Puffer liefern?

Von Michael Bauchmüller

Energiewende
:Investoren für Windpark Rottbach gesucht

Die Bürgerenergiegenossenschaft Maisacher Land stellt für finanzielle Beteiligung bis zu gut fünf Prozent Verzinsung in Aussicht.

Von Stefan Salger

Funklöcher in Bayern
:Kein Netz? Bitte melden!

Funklöcher sind nicht nur lästig, sie können ein echtes Problem sei und Standortnachteile bringen. Um die Funkstille schnell zu beseitigen, sollen nun Bürgerinnen und Bürger mithelfen.

Strompreis
:Das E-Auto für fast umsonst laden

Ab sofort können Haushalte mit hohem Stromverbrauch ihre Kosten deutlich senken. Möglich machen es variable Netzentgelte. Was man beachten sollte.

SZ PlusVon Nakissa Salavati

Energieversorgung
:Deutschlands Strom wird grüner

Mehr Solar, mehr Wind: In Deutschland geht es voran mit dem Ausbau der Erneuerbaren. An anderer Stelle aber hakt es.

Von Nakissa Salavati

MeinungVerbraucher
:Die Post erhält die Lizenz zum Trödeln

Von Januar an müssen Briefschreiber mehr zahlen, obwohl die Zustellung langsamer wird. Klingt ärgerlich, aber der wahre Skandal liegt woanders.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Deutsche Post
:Das Porto für Briefe wird teurer

Bundesnetzagentur genehmigt der Deutschen Post höhere Briefpreise. Der Bonner Konzern bekommt mit durchschnittlich 10,48 Prozent aber weniger Spielraum, als dieser gefordert hatte.

Energie
:Die Wasserstoffautobahn kommt

Der Bau eines bundesweiten Wasserstoffnetzes ist jetzt genehmigt. Einige Leitungen sollen schon im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

Deutsche Post
:Briefporto steigt so stark wie nie zuvor

Die Bundesnetzagentur erlaubt der Deutschen Post, die Preise im Januar um mehr als zehn Prozent zu erhöhen. Der Konzern wird den Zuschlag aber wohl unterschiedlich auf die einzelnen Briefarten aufteilen.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivPersonalmangel
:Deutsche Bahn wollte Ausmaß der Stellwerksmisere verbergen

Die Eisenbahnbranche und die Öffentlichkeit sollten nicht erfahren, welch gravierende Folgen der Personalmangel in den Steuerzentralen hat. Doch interne Unterlagen zeigen nun, wie groß das Problem wirklich ist.

SZ PlusVon Klaus Ott, Vivien Timmler

Mobilfunk-Urteil
:„Die nächste schallende Ohrfeige“

Das Kölner Verwaltungsgericht stellt eine „massive Einflussnahme“ des Verkehrsministeriums auf die Bundesnetzagentur fest – und erklärt die Regeln für die milliardenschwere 5G-Auktion von 2019 für rechtswidrig. Der damalige Verkehrsminister: Andreas Scheuer.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung, Vivien Timmler

Schnelles Internet
:Jetzt neu: Das Recht auf fünfzehn Megabit

Noch immer haben viele Menschen Schwierigkeiten, an schnelles Internet zu kommen. Bald könnten die Anbieter zu höheren Mindestgeschwindigkeiten gezwungen werden.

Von Jannis Brühl

MeinungBriefe
:Die Post soll ruhig trödeln

Die Bundesregierung erlaubt dem Logistikkonzern, sich mit Briefen mehr Zeit zu lassen. Das ist überfällig und sinnvoll. Im Gegenzug sollte sich das Unternehmen bei Portoerhöhungen mäßigen.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

ExklusivInterview
:"Viele haben im Internet schlechte Erfahrungen gemacht"

Die Bundesnetzagentur hat eine neue Aufgabe: Sie kümmert sich um Beschwerden gegen Internetkonzerne. Behördenchef Klaus Müller erklärt, wie er gegen Hetze und Verleumdung, gegen betrügerische Onlineshops und skrupellose Pornoseiten vorgehen wird.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Björn Finke

Mobilfunk
:Telekom-Chef hält Ausbauziele fürs Handynetz für unrealistisch

Die Bundesnetzagentur will Mobilfunk-Konzerne zwingen, mehr Masten auf dem Land zu bauen. Tim Höttges findet das unnötig teuer. Ein anderer Vorschlag der Behörde regt ihn sogar noch mehr auf.

Von Björn Finke

MeinungMobilfunk
:Gut fürs Land der Funklöcher

Die Mobilnetzbetreiber müssen vorerst keine weiteren Milliarden für Funkfrequenzen zahlen. Warum das eine gute Idee ist.

SZ PlusKommentar von Helmut Martin-Jung

Mobilfunk
:Warum die Handyfrequenz-Auktion dieses Mal ausfällt

Telekom, O2 und Co. müssen vorerst kein Geld locker machen, um Funkfrequenzen zu nutzen. Dafür sollen sie endlich Funklöcher schließen und das mobile Internet verbessern.

Von Helmut Martin-Jung

Glasfaser-Doppelausbau
:Telekom kommt mit blauem Auge davon

Die Bundesnetzagentur hat ihren lang erwarteten Bericht zum Glasfaser-Doppelausbau veröffentlicht. Sie kritisiert die Telekom - aber nur ganz leise. Die Wettbewerber sind empört.

Von Vivien Timmler

ExklusivVerbraucher
:Ringen um das Handynetz

Bald laufen wichtige Lizenzen der deutschen Netzbetreiber aus. Die Bundesnetzagentur muss entscheiden, ob Anbieter ohne Netz wie Freenet künftig bessere Konditionen bekommen. Dies könnte die Preise für Kunden senken. Doch es gibt Gefahren.

SZ PlusVon Björn Finke

Telekommunikation
:Wieso die Telekom so viel verdient

Der Konzern hat sich in den vergangenen Jahren prächtig entwickelt, vor allem wegen einer Tochterfirma. Doch nun wird es wieder schwieriger.

Von Björn Finke

ExklusivElektrizität
:"Wir müssen die Energiewende nicht nur in Berlin erklären, sondern auch im Erzgebirge"

Der Stromkonzern Eon ist dafür zuständig, all die neuen Wind- und Solarparks anzuschließen. Firmenchef Leonhard Birnbaum befürchtet höhere Kosten für Verbraucher - und kritisiert die Bundesregierung.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Björn Finke

Bundesnetzagentur
:Zehntausende Bürger beschweren sich über Enkeltrick-Masche

Bei der Bundesnetzagentur sind 2023 rund 60 000 solcher Beschwerden eingegangen. Die Behörde hat daraufhin mehrere Tausend Rufnummern abgeschaltet.

Mobilfunk
:Handykonzerne trödeln beim schnellen Internet

Erstmals leitet die Bundesnetzagentur ein Verfahren gegen Telekom, Vodafone und Telefónica ein, weil die Firmen zu wenig Antennen bauen. Ihnen drohen nun Bußgelder.

Von Björn Finke

ExklusivGasversorgung
:"Wir sind viel, viel besser vorbereitet als vor zwölf Monaten"

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, sieht keine Probleme für die Versorgung mit Gas - wenn die Menschen weiter Gas sparen, der Winter nicht außergewöhnlich hart wird und die Pipelines nach Norwegen nicht beschädigt werden.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

MeinungErdgas
:Der Winter wird gut

Nach menschlichem Ermessen muss niemand in den kommenden Monaten daheim bibbern - dank eines Kraftakts von Politik, Verwaltung und Bürgern.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

Mobilfunk
:Funklöcher stopfen statt Milliarden kassieren

Die Bundesnetzagentur verzichtet bei der Vergabe der Mobilfunk-Frequenzen auf eine Versteigerung. Stattdessen soll der Empfang auf dem Land und entlang von Straßen verbessert werden.

Von Helmut Martin-Jung

"Weiße Flecken"
:Immer auf Empfang

Die Löcher im Mobilfunk werden weniger, aber noch gibt es einiges zu tun. Die Bundesnetzagentur prüft, ob die Betreiber auch wirklich liefern.

Energieversorgung
:Aus Angst wird Sorglosigkeit

Nach Russlands Lieferstopp befürchtete Deutschland einen Kollaps. Doch das Gas hat gereicht, die Preise sind wieder gefallen. Für Experten noch kein Grund zur Entwarnung.

Von Michael Bauchmüller

Stromnetz
:Worum es beim Streit um die Netzentgelte geht

Wo der Wind ordentlich weht, müssen Kunden besonders viel für den Strom bezahlen. Das will die Bundesnetzagentur nun ändern. Prompt kommt Gegenwind aus Bayern. Zu Recht? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Michael Bauchmüller

ExklusivDiskussion über Energiekosten
:Söder gegen unterschiedliche Strompreis-Zonen

Wer diese wolle, "legt die Axt an den Industriestandort Deutschland und gefährdet Süddeutschland als industrielles Herz der Republik", sagt der bayerische Ministerpräsident.

SZ PlusVon Markus Balser und Robert Roßmann

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