Bestattungen

Bestattungen
:Ordentlich Asche machen

Ob in Penzberg, Krailling oder neuerdings am Ammersee: Private Anbieter planen in der Region um München mehrere Krematorien. Doch die stoßen auf Widerstände. Und es stellt sich die Frage: Braucht es sie überhaupt?

SZ PlusVon Michael Berzl und Asja Wortmann

Tierbestattung
:Mensch und Tier in einem Grab? Das könnte in München bald erlaubt sein

Bisher sind gemeinsame Bestattungen nur an wenigen Orten in Deutschland möglich. Nun wird geprüft, ob das ein Modell für die Stadt sein kann – wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind.

SZ PlusVon Lisa Torjuul

Umstrittenes Bauvorhaben
:Landkreis lehnt Krematorium in Krailling ab

Das Nein aus Starnberg kommt Unternehmern im Gewerbegebiet gelegen, denn sie kritisierten von Anfang an das Projekt eines Bestatterverbunds. Nun beginnt die Suche nach einem Ausweichstandort.

Von Michael Berzl

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Sterbebegleiterin: „Ich bekomme weit mehr, als ich gebe“

An den Feiertagen über letzte Dinge reden? Und wie über den Tod sprechen? Antworten einer Sterbebegleiterin.

Von Lars Langenau

Bestattungskultur im Oberland
:Eine Wiese mit Bäumen als letzte Ruhestätte

Die Familie von Poschinger plant bei Gut Waltersteig in Herrnhausen eine Friedwiese für Urnengräber. Eurasburgs Gemeinderat verschiebt eine Entscheidung, um Befürchtungen von Anwohnern vor zu viel Verkehr zu entkräften.

Von Benjamin Engel

Bestattungswesen
:Vier Pfoten gegen die Trauer

Der fünfjährige Hund Minos dient in einem Bestattungsinstitut in Ismaning als „Herzensöffner“ für Trauernde. Seine Halterin hat ihn schon als Welpen an die Trauerarbeit herangeführt.

Von Sabine Wejsada

Penzberg zwischen Würde und Widerstand
:Protest gegen Krematorium

Die geplante Einäscherungsanlage am Penzberger Friedhof bringt Anwohner auf die Barrikaden. Sie machen bei der Bürgerversammlung ihrem Ärger Luft. Eine Bürgerinitiative formiert sich.

Von Alexandra Vecchiato

Krailling
:Geschäftsleute protestieren gegen Krematorium

Firmeninhaber im Kraillinger Gewerbegebiet kritisieren die Pläne von Bestattern. Sie befürchten eine Wertminderung ihrer Immobilien und fordern, den Standort zu überdenken.

Von Michael Berzl

MeinungPro und Contra
:Muss der Friedhofszwang aufgehoben werden?

Die Asche eines verstorbenen Verwandten im Garten verstreuen oder die Urne ins Regal stellen: In Rheinland-Pfalz ist das seit Kurzem erlaubt. In den anderen deutschen Bundesländern nicht.

SZ PlusKommentare von Mareen Linnartz und Claudia Fromme

Wegen steigender Feuerbestattungen
:Investoren planen Krematorium in Penzberg

Zwei Geretsrieder wollen eine Einäscherungsanlage am Penzberger Friedhof errichten. Der Stadtrat stimmt den Plänen grundsätzlich zu. Vor einem endgültigen Beschluss sollen jedoch die Bürgerinnen und Bürger informiert werden, um möglichen Widerstand frühzeitig abzuwenden.

Von Alexandra Vecchiato

Naturbestattungen
:Letzte Ruhe bei Fürst Wallerstein

Der Friedhof ist aus der Mode, immer mehr Menschen wollen sich unter einem Baum bestatten lassen - ohne schweren Grabstein und lästige Grabpflege für die Angehörigen. Ein Besuch.

SZ PlusVon Florian Fuchs (Text) und Paul Dittmann (Fotos)

SZ MagazinTrauerarbeit
:Wie spricht man mit Kindern über den Tod?

Die Sonderpädagogin Theresa Guth erklärt, wie man Kinder durch ihre Trauer begleitet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum ausgerechnet das Auto oft ein guter Ort für schwierige Gespräche ist.

SZ PlusInterview von Nina Spannuth

Letzte Würde
:Ein Grab für alle

Wenn Menschen bei ihrem Tod weder Geld noch Angehörige oder Freunde hinterlassen, die sich um ihr Begräbnis kümmern, dann müssen die Kommunen für eine „schickliche Beerdigung“ sorgen. Die Stadt Rosenheim hat gerade wieder 13 ihrer Bürger bei einer solchen „Sozialbestattung“ zu Grabe getragen.

SZ PlusVon Matthias Köpf

SZ-Serie „Ein Anruf bei …“
:„Es handelt sich hier um eines der spannendsten Skelette des Abendlandes“

Der Historiker Christian Philipsen soll mitentscheiden, welchen neuen Sarg Kaiser Otto der Große bekommt. Der alte ist nach fast 800 Jahren doch recht brüchig. Doch: Wie soll der neue aussehen und was hat es mit den Eierschalen in dem alten Grab auf sich?

Von Hannah Simon

Alternative Bestattungen
:Wie ein Friedhof langsam zum Wald wird

Mit der Gesellschaft ändert sich die Trauerkultur. Der Wunsch nach anonymen pflegearmen Gräbern wächst. In Unterschleißheim sind deshalb Bestattungen an Bäumen stark nachgefragt. Der Friedhof entwickelt sich zu einem parkähnlichen Ort.

Von Bernhard Lohr

Bestattung im Landkreis Fürstenfeldbruck
:Letzte Ruhe unter Bäumen

In einem Wald im Mammendorfer Ortsteil Nannhofen entsteht der erste Friedwald im Landkreis Fürstenfeldbruck. Ferdinand Graf von Spreti hat zwei Hektar seiner Forstfläche für Urnengräber zur Verfügung gestellt.

Von Manfred Amann

Belize
:Forscher finden das Grab des ersten Maya-Königs von Caracol

Kurz vor der goldenen Hochzeit entdeckt ein Archäologenpaar das Grab von Te K’ab Chaak. Was über den Herrscher und sein Reich bekannt ist – und welche Rolle der Nasenbär dabei spielt.

Von Jakob Wetzel

Historie
:Das Rätsel des mumifizierten Priesters

Bei der Aufklärung eines vermeintlichen historischen Mordfalls haben Forscher eine bizarre Mumifizierungstechnik entdeckt: Offenbar wurde der Tote anal mit Trockenmaterial gefüllt. Vielleicht war das kein Einzelfall.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Abschied und Trauer
:„Wir wollen am liebsten gar nicht dabei sein bei unserem eigenen Sterben“

Und was passiert danach? Ein Gespräch mit dem Moraltheologen Rupert Scheule über das Abschiednehmen, Trauer und den Umgang mit dem Tod.

SZ PlusInterview von Thomas Balbierer

Waldfriedhof
:Indersdorf ermöglicht Baumbestattung

Die Marktgemeinde folgt dem Wunsch vieler Bürger und weist einen Bereich des Waldfriedhofs für Urnengräber unter Bäumen aus.

Von Konstanze Eidenschink

Bestattungsverordnung
:Zweite Leichenschau bei Einäscherung ab April auch in Bayern Pflicht

Als letztes Bundesland führt der Freistaat die verpflichtende zweite Leichenschau bei Feuerbestattungen ein. Rechtsmediziner erhoffen sich, dadurch mehr unerkannte Tötungsdelikte aufzudecken.

Kuriose Friedhofssatzung
:Wenn drei Urnen eine zu viel sind

Ein Mann darf seinen Bruder nicht im Grab ihrer Mutter beerdigen, weil dort schon der Vater liegt – aber noch nicht lange genug.  Über Sinn und Unsinn kommunaler Friedhofssatzungen und bayerischer Bürokratie.

SZ PlusVon Florian Fuchs

SZ JetztTraumjob Bestatter
:„Man macht so viel mehr, als nur die Verstorbenen abzuholen“

In ganz Deutschland werden Azubis gesucht. Doch eine Branche hat damit kein Problem: Bestatter. Warum wollen sich immer mehr junge Menschen beruflich mit dem Tod befassen? Ein Besuch.

SZ PlusVon Natascha Koch (Text und Fotos)

Perlach
:Jüdische Gemeinde soll neuen Friedhof erhalten

Der Platz auf dem Neuen Israelitischen Friedhof wird schon bald nicht mehr ausreichen. Denn die jüdische Gemeinde in München wächst spürbar.

Sepulkralkultur
:Neue Möglichkeiten für die letzten Dinge

Auf den Friedhöfen der Stadt Ebersberg soll man sich künftig auch in einer Urnenwand bestatten lassen können.

Von Wieland Bögel

Wenn das eigene Kind stirbt
:„Man muss diese ersten Sekunden, Minuten, Stunden überhaupt überleben können“

Der Tod ihres Sohnes vor 26 Jahren war für Freya von Stülpnagel der absolute Super-GAU, wie sie sagt. Deshalb hat sie ein Projekt gegründet, das Familien durch die Trauer begleitet. Wie hält man das aus, wenn man selbst Betroffene ist?

SZ PlusInterview von Ekaterina Kel

Friedhöfe
:Die Urnenbeisetzung überwiegt in Bayern

Der Trend zur Urnenbeisetzung ist in bayerischen Städten ungebrochen. Beispiel Nürnberg: Nur gut 21 Prozent der Verstorbenen werden noch in Särgen beerdigt.

In Lenggries
:Letzte Ruhe für „Sternenkinder“

Die Gemeinde schafft auf dem Waldfriedhof ein Grabfeld für Kinder, die vor der Geburt gestorben sind.

Von Petra Schneider

Nürnberg
:Germanisches Nationalmuseum präsentiert Schätze aus der Bronzezeit

Der Fund eines Prunkgrabes aus der Bronzezeit in Niederbayern war eine Sensation. Die Beigaben geben Auskunft über Handelsnetzwerke bis Asien und herrschende Eliten.

Beisetzungen von Menschen ohne Angehörige
:Er steht am Grab, wenn sonst keiner kommt

Anton Pfeffer besucht ehrenamtlich Beisetzungen von Menschen, die keine Familienmitglieder mehr haben und die er überhaupt nicht kannte. Manchmal ist er der einzige Gast. Warum macht man so etwas? Weil man dabei auch schöne Geschichten erlebt.

SZ PlusVon Anne Eberhard

Anonyme Bestattung
:„Du, die Elli ist tot“

Stirbt ein Mensch ohne Angehörige überraschend, bleiben Freunde und Nachbarn manchmal mit vielen offenen Fragen zurück - und ohne Informationen. Über einen schwierigen Abschied.

SZ PlusVon Ulrich Pfaffenberger

Archäologie
:Zerstückelungen und Zwillingsopfer

Die Maya opferten ihren Göttern reihenweise Menschen. Forscher haben nun Knochen aus Massengräbern analysiert – und Überraschendes gefunden.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Oberfranken
:Ein Zar kehrt heim

Im Exil wurde Ferdinand I. von Bulgarien 1948 in Coburg bestattet – in einem „Reisesarg“. Seine letzte Ruhe wollte der abgedankte Herrscher in seiner Heimat finden. Jetzt geht sein Wunsch in Erfüllung.

Von Olaf Przybilla

Bis zu 30 Prozent mehr für Grabstätten
:Die letzte Ruhe wird deutlich teurer

Von Juli an steigen die Friedhofsgebühren in München um bis zu 35 Prozent. Als Grund nennt die Stadt höhere Kosten für Energie und die Sanierung alter Gebäude. Welche Grabstätten wie viel kosten und mit welchem Kniff man die Erhöhung schnell noch umgehen kann.

Von Heiner Effern

Wildschweine
:"Wir können kein Fort Knox aus unserem Friedhof machen"

Nachdem in Oberfranken - schon wieder - Wildschweine einen Friedhof umgegraben haben, ist die Rede von einem "übernatürlichen Ereignis". Und es stellt sich die Frage: Was tun gegen die unliebsamen Besucher?

Kolumne von Max Weinhold

Bestattung von Amts wegen
:Wenn die Freunde sich vom Toten nicht am Sarg verabschieden dürfen

Bekannte eines Verstorbenen dürfen der "begleiteten Sargeinfahrt" nicht beiwohnen - weil sie es ablehnen, die Gesamtkosten von bis zu 3000 Euro zu übernehmen.

Von Sven Loerzer

Leute
:"Im Tode vereint. So hätten wir es gern"

Die Kessler-Zwillinge wollen mit Mutter und Hund in derselben Urne beerdigt werden. Rita Moreno spürt das Alter. Und Inger Nilsson lernt Deutsch.

Fehlende Sargträger
:"Dann ziehen sich die Friedhofsgärtner die schwarzen Anzüge an"

Bestatter und Gemeinden beklagen, dass niemand mehr Särge tragen möchte. Was dann? Ein Gespräch mit Jörg Freudensprung vom Bestatterverband Bayern.

SZ PlusInterview von Clemens Sarholz

Begräbnis-Kunst
:Die Schönheit der letzten Dinge

Hippie-Jahre auf Kreta, Meisterschülerin an der Münchner Kunstakademie - und dann sattelt die Goldschmiedin Lydia Gastroph beruflich um. Sie wird Bestatterin.

SZ PlusVon Sonja Niesmann

Bestattungswesen
:Pflicht zur zweiten Leichenschau verzögert sich in Bayern

Das hat jetzt das Gesundheitsministerium bestätigt. Bereits im November 2019 hatte der bayerische Landtag die entsprechende Änderung in der Bestattungsverordnung beschlossen.

London
:Disneyland der Toten

Der Highgate Cemetery ist eine Londoner Touristenattraktion. Jetzt macht der Friedhof Schlagzeilen mit immensen Preisen für neue Gräber. Und das ausgerechnet dort, wo Karl Marx ruht? Besuch an einem Ort, der sich gegen das Sterben wehrt.

SZ PlusVon Alexander Menden

Bestattungen
:Regensburger Start-up designt Urnen aus Papier

Nach dem Tod ihres Vaters verzweifelte Kristina Steinhauf an der Suche nach einer ansehnlichen Urne. Also baute sie selbst eine. Heute fertigt sie mit ihrer Firma Urnfold ästhetische Papierurnen.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

SZ-Serie „Wie ich euch sehe“
:„Viele haben 100 Mal gesehen, wie im Film jemand durchlöchert wird. Aber wenn Omi tot vor ihnen liegt, erstarren sie“

Hendrik T. ist Bestatter in Berlin. Er findet, dass Angehörige oft ein Brimborium veranstalten, anstatt sich mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen.

SZ PlusProtokoll: Violetta Simon

Femizide
:Italien nimmt Abschied von Giulia Cecchettin

Die Studentin wurde erstochen, ihr Ex-Freund hat gestanden. Nun kommen in Padua Tausende zur Trauerfeier, darunter auch der Justizminister - und die Debatte über Femizide geht weiter.

Von Marc Beise

Klimaschutz in Traunstein
:Neutral ins Nirwana

Ein Krematorium im Südosten Oberbayerns verbrennt die Toten nach eigenen Angaben inzwischen nahezu CO₂ -frei. Gut, dass da selbst die katholische Kirche nichts mehr dagegen hat.

Glosse von Matthias Köpf

Ausstellung in Nürnberg
:Das Imageproblem der Totengräber

In der Umgangssprache ist ein Totengräber, wer Missstände zu verantworten hat. Aber woher kommt dieser schlechte Ruf der Profession? Eine Ausstellung schafft Aufklärung.

SZ PlusVon Max Weinhold

Traunstein
:Krematorien wollen klimaneutrale Feuerbestattung

Ein Betrieb in Oberbayern versucht durch Maßnahmen bei der Energieversorgung, dem Fuhrpark und den Arbeitsprozessen, den Ausstoß von CO₂ deutlich zu reduzieren.

SZ-Podcast "Das Thema"
:Sterbehilfe: Wie lebt man dem geplanten Tod entgegen?

Ein Paar geht gemeinsam in den Tod - mit der Hilfe eines Vereins für Sterbehilfe. Die letzten Monate im Leben von Hannelore und Hubert von Werden.

Von Thorsten Schmitz und Laura Terberl

ExklusivJapan
:Nur der Tod ist umsonst? Von wegen!

Gestorben wird immer, vor allem im Land der Grauhaarigen. Bestattungen in Japan aber sind aufwendig und teuer. Zunehmend beliebt sind deshalb spezielle Leichen-Hotels, in denen Menschen ihre Angehörigen schneller und preiswerter verabschieden können.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Anthropologie
:Die ersten Totengräber?

Haben bereits vor 240 000 Jahren Urmenschen ihre Toten in Gräbern beigesetzt? Südafrikanische Anthropologen glauben an eine Sensation - doch unabhängige Experten sind zurückhaltend.

Von Ann Gibbons

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