Tod und Trauer

Alles zum Thema

„Sternenkinder“
:Der Schmerz der leeren Wiege

Eine Ausstellung zu „Sternenkindern“ in Fürstenfeldbruck widmet sich dem Tabuthema Fehl- und Totgeburten. Sie zeigt, dass betroffene Eltern nicht nur Anspruch auf Trauer, sondern auch auf Beratung haben – und welche Hilfsangebote es gibt.

SZ PlusVon Patrizia Steipe

Gen Z und Schuldgefühle
:„Ich habe als Freundin versagt“

Drei junge Frauen, drei Momente, die sich nicht mehr ändern lassen. Eine Geschichte über Reue – und darüber, was danach kommt.

SZ PlusVon Kari Egeling

Assistierter Suizid
:Sterbehilfe bei Demenz: Geht das überhaupt noch?

Für den assistierten Suizid in Deutschland gilt: Nur wer noch urteils- und entscheidungsfähig ist, darf ihn in Anspruch nehmen. Über ein Dilemma, das Betroffene zu frühen Entscheidungen drängt.

Von Christina Berndt

Assistierter Suizid
:Wie man Menschen beim Sterben hilft

Seit einigen Jahren besteht in Deutschland die Möglichkeit des assistierten Suizids. Das Interesse ist groß, die Sorgen sind es auch. Was also tun? Fragen an zwei Experten.

Interview von Christina Berndt

Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck
:Kinoabend zum Thema Tod

Am 16. April wird der preisgekrönte Film „Ich sterbe. Kommst du?“ von Benjamin Kramme gezeigt, der Regisseur ist anwesend.

Kino
:Und es lohnt sich eben doch

Eine Clownin verliert ihren Mann und ihre Kinder bei einem Verkehrsunfall, trotzdem will sie weiter am Leben teilnehmen. Die Geschichte hinter dem Buch „Vier minus drei“ bewegte Österreich – nun hat Adrian Goiginger sie auf meisterhafte Weise verfilmt.

SZ PlusVon Josef Grübl

Bestattungen
:Ordentlich Asche machen

Ob in Penzberg, Krailling oder neuerdings am Ammersee: Private Anbieter planen in der Region um München mehrere Krematorien. Doch die stoßen auf Widerstände. Und es stellt sich die Frage: Braucht es sie überhaupt?

SZ PlusVon Michael Berzl und Asja Wortmann

Tierbestattung
:Mensch und Tier in einem Grab? Das könnte in München bald erlaubt sein

Bisher sind gemeinsame Bestattungen nur an wenigen Orten in Deutschland möglich. Nun wird geprüft, ob das ein Modell für die Stadt sein kann – wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind.

SZ PlusVon Lisa Torjuul

MeinungMedizin
:Der Tod darf kein Tabu sein

Viele Angehörige tun sich schwer damit, im Ernstfall im Sinne eines schwer kranken Patienten zu entscheiden. Mit frühen Gesprächen ließe sich das Leid am Lebensende oft verringern.

SZ PlusKommentar von Felix Hütten

Assistierter Suizid
:„Ich halte diese Familie nicht mehr aus, ich halte den Schmerz nicht mehr aus“

Zwei Jahre lang kämpfte Noelia Castillo in Spanien darum, Sterbehilfe zu erhalten. Sie rang mit der Justiz, mit ihrem Vater, mit konservativen Christen. Nun hat sie unter Aufsicht von Ärzten ihr Leben beendet.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Umstrittenes Bauvorhaben
:Landkreis lehnt Krematorium in Krailling ab

Das Nein aus Starnberg kommt Unternehmern im Gewerbegebiet gelegen, denn sie kritisierten von Anfang an das Projekt eines Bestatterverbunds. Nun beginnt die Suche nach einem Ausweichstandort.

Von Michael Berzl

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Darf ich die Geheimnisse einer Verstorbenen offenbaren?

Eine Jugendleiterin bewahrt Briefe auf, die Teenager einst an ihr Zukunfts-Ich schrieben. Eine der Teilnehmerinnen von damals lebt nicht mehr. Unsere Kolumnistin hat eine Idee, was die Jugendleiterin mit dem Brief tun könnte.

Von Johanna Adorján

Mordfall in Bramsche
:Ihr Sohn lebt nicht mehr. Aber in der Wohnung ist er überall

Sanella F. musste mit ansehen, wie ihr 16-jähriger Sohn von ihrem Nachbarn erschossen wurde. Vor der Haustür. Auch drei Jahre danach kommt ein Umzug für sie nicht infrage. Wie es ist, mit dem Unfassbaren weiterzuleben.

SZ PlusVon Joshua Beer (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

Der tödliche Unfall von Starnberg
:Ein Ort ist geschockt – und gespalten

Auch gut eine Woche, nachdem ein achtjähriger Junge von einem Lkw überrollt wurde, herrscht in der Stadt tiefe Trauer. Gleichzeitig ist die Stimmung im Wahlkampf aufgeheizt. Und der Verkehr bleibt ein Reizthema.

SZ PlusVon Christian Deussing und Peter Haacke

Zum Tod von Rita Süssmuth
:Abschied von einer Kämpferin

Rita Süssmuth war eine der wichtigsten Frauenpolitikerinnen der Bundesrepublik. Das politische Berlin ehrt die ehemalige Bundestagspräsidentin und Frauenministerin mit einem Trauerstaatsakt.

SZ PlusVon Valerie Höhne

US-Schauspieler
:„Grey’s Anatomy“-Star Eric Dane stirbt mit 53 Jahren an ALS

Eric Dane wurde als Arzt in der Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“ weltweit berühmt. 2025 gab er bekannt, eine unheilbare Krankheit zu haben.

Literatur
:Das sollen wir gewesen sein?

„Seine Angst vor explodierenden Frauen war groß“: Zwei neue Romane von Bodo Kirchhoff und Christien Brinkgreve erzählen von Ehen in der Rückschau.

Von Gabriela Herpell

„Mein Abschied“ von Christine Mann
:Was im Grenzbereich zwischen Leben und Tod geschieht

Unter dem Titel „Mein Abschied“ hat Frido Mann letzte Aufzeichnungen seiner Frau Christine herausgegeben: Sie dokumentieren den Klinikalltag zu Corona-Zeiten – und berühren die großen Fragen nach der Existenz Gottes.

Von Antje Weber

Palliatives Tagesangebot
:„Leben zu können, ohne sich erklären zu müssen, das ist hier möglich“

Im Christophorus-Haus in München treffen sich zweimal die Woche Menschen, die bald sterben werden. Denn hier finden sie eine Nähe und ein Verständnis, die anders sind als mit der Familie oder Freunden.

SZ PlusVon Nicole Graner

Krebs
:Wenn von vier Freunden nur zwei übrig bleiben

Oliver verliert seine Frau, einige Monate später Anna ihren Mann: Beide sterben an Krebs. Wie der Tod zwei junge Familien zerbricht – und wie eine besondere Freundschaft entsteht, indem sie über das Unaussprechliche sprechen.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Rap
:Schreien, abdrehen und im Schmerz zerfließen

Auf „My Ghosts Go Ghost“ verarbeitet das experimentelle Hip-Hop-Duo „By Storm“ seine Trauer um ein totes Bandmitglied. Das klingt nach Apokalypse – und schafft Hoffnung.

SZ PlusVon Luca Viglahn

Medizin
:Lebenserwartung: Wie viel Einfluss haben die Gene wirklich?

Lebensstil oder DNA: Eine aktuelle Studie lotet das Verhältnis von inneren und äußeren Faktoren für das Alter neu aus. Was das für jeden Einzelnen bedeutet.

SZ PlusVon Christina Berndt

Residenztheater München
:Sterben, diese Sonderrealität

Lisa Stiegler inszeniert Simone de Beauvoirs autobiografischen Klassiker „Ein sanfter Tod“: ein Kammerspiel zwischen Mutter und Töchtern am Lebensende, gütig und gnadenlos.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen

Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Tod nach der Disco: Geh nie im Zorn

Ein 17-Jähriger verlässt im Streit das Haus, verunglückt – und zwingt seine Eltern zu einer der schwersten Entscheidungen ihres Lebens. Folge sieben der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht

Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

„Ein sanfter Tod“ am Residenztheater München
:Wie ist es, wenn die eigene Mutter im Sterben liegt?

Simone de Beauvoir setzte sich in ihrem Buch „Ein sanfter Tod“ mit dem Abschiednehmen auseinander. Die Residenztheater-Schauspielerin Lisa Stiegler bringt es nun auf die Bühne im Marstall. Es ist ein Herzensprojekt.

Von Yvonne Poppek

Ehrenamt in Dachau
:„Das kann ja nicht sein, dass man in so einem Moment ganz alleine ist“

Ambulante Hospizbegleiter betreuen Menschen in ihren letzten Tagen im gewohnten Umfeld zu Hause. Dabei entlasten sie auch deren Angehörige. Melanie Fuchs übt das schwierige Ehrenamt seit 13 Jahren aus und ist dafür nun ausgezeichnet worden.

Von Henry Borgelt

Psychologie
:Wie wird man eigentlich weise?

Der Berliner Psychiater Michael Linden erklärt, warum Weisheit vor Verbitterung schützt, auch bei Beziehungsproblemen hilfreich sein kann – und was sie mit dem Alter zu tun hat.

SZ PlusInterview von Christian Weber

Megatrend Longevity
:Die Gesundheitsindustrie hat das Ewige Leben für sich entdeckt

Grüner Tee, Kältesauna, Olivenpresswasser: An der Longevity-Industrie kommt man dieser Tage kaum vorbei. Dagegen ist die Vorbereitung aufs eigene Sterben eher weniger gefragt.

Kolumne von Sebastian Beck

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Sterbebegleiterin: „Ich bekomme weit mehr, als ich gebe“

An den Feiertagen über letzte Dinge reden? Und wie über den Tod sprechen? Antworten einer Sterbebegleiterin.

Von Lars Langenau

Kunstprojekt „Bevor ich sterbe, möchte ich“
:Eine Tafel voller Wünsche

Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, ein Haus am Meer und vor allem Frieden: Im Zuge eines Kunstprojekts entsteht im Marienstift Dorfen eine Liste mit letzten Wünschen der Bewohner und Bewohnerinnen.

SZ PlusVon Regina Bluhme

SZ Gute Werke
:Wie viele Schicksalsschläge kann ein Mensch ertragen?

Vor 14 Jahren verliert Anna F. ihren Sohn an Krebs, vor zwei Jahren trifft sie selbst eine schlimme Diagnose: ein Tumor in der Lunge. Aber das ist nicht alles, was die 64-Jährige zu verkraften hat.

Von Sabine Buchwald

Weihnachten
:„Wenn der Herzensmensch geht, ist das unfassbar hart. Besonders an Heiligabend“

Die Weihnachtstage können für Alleinlebende sehr einsam sein. Der ehemalige evangelische Pastor Torsten Resack organisiert am 24. Dezember ein gemeinsames Festessen. Wer alles mitfeiern kann – und warum er besonders Trauernde ansprechen möchte.

SZ PlusInterview von Sabine Buchwald

Bestattungskultur im Oberland
:Eine Wiese mit Bäumen als letzte Ruhestätte

Die Familie von Poschinger plant bei Gut Waltersteig in Herrnhausen eine Friedwiese für Urnengräber. Eurasburgs Gemeinderat verschiebt eine Entscheidung, um Befürchtungen von Anwohnern vor zu viel Verkehr zu entkräften.

Von Benjamin Engel

Alltagshelden
:„Ich kann dir gar nicht zurückgeben, was du alles für mich getan hast“

Der Retter am Unfallort, die Ordensschwester, der verstorbene Vater: Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, wer in diesem Jahr ihr ganz persönlicher Alltagsheld war. Elf bewegende Antworten.

SZ Plus

New York
:US-Schauspieler Peter Greene gestorben

Der Film-Bösewicht aus „Pulp Fiction“ und „Die Maske“ wurde im Alter von 60 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden. Näheres zur Todesursache ist bisher nicht bekannt.

MeinungGesellschaft
:Menschen müssen sterben dürfen. Aber nur, wenn sie es wirklich wollen

Das Recht auf den eigenen Tod ist ein Grundrecht, das noch nicht geregelt ist. Politik und öffentliche Meinung sind da gespalten. Wie sollte es auch anders sein.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Corona
:Studie widerlegt Mythen um erhöhte Sterblichkeit nach mRNA-Impfung

Das Gegenteil scheint richtig zu sein: Menschen, die sich gegen Sars-CoV-2 haben impfen lassen, leben sogar länger. Woran das liegt.

SZ PlusVon Christina Berndt

Palliativ- und Trauerkultur
:„Geschmolzener Schnee ist für immer weg“

Im Einrichtungsverbund Steinhöring leben Menschen mit Beeinträchtigung. Auch sie werden alt oder krank und sterben. Doch wie erklärt man ihnen den Tod, wenn das Verstehen schwerfällt?

SZ PlusVon Michaela Pelz

Familien-Newsletter
:Welche Rolle spielt der Tod in unserem Leben?

Unser Autor war für eine Recherche auf einem Friedhof – und musste an einen Freund denken, der niemanden mehr aus seiner Kernfamilie hat. Mit Anfang dreißig.

Ein Familien-Newsletter von Julian Gerstner

SZ JetztJunge Trauer
:„Obwohl es fünf Jahre her ist, ist mein Papa immer präsent“

Wenn man jung ist, rechnet man nicht damit, dass Mutter oder Vater früh sterben. Wie schafft man es, mit dem Verlust umzugehen?

SZ PlusProtokolle von Ania Kozlowska

SZ JetztPsychologie
:„Ich war mir sicher: Ich sterbe jetzt”

Lea fürchtet sich seit ihrer Jugend ständig vor dem Tod. Selbst Waschmittel kann bei ihr Panik auslösen. Über eine Angst, die für viele schwer greifbar ist.

SZ PlusText: Ayeneh Ebtehaj, Illustration: Federico Delfrati

Istanbul
:Abschlussgutachten bestätigt Vergiftung durch Schädlingsbekämpfungsmittel

Die deutsche Familie im Istanbul-Urlaub starb durch ein Pestizid, das ihr Hotel gegen Schädlinge einsetzen ließ. Die beauftragte Firma arbeitete ohne Genehmigung –  was offenbar bereits im April einen kleinen Jungen das Leben kostete.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Bestattungswesen
:Vier Pfoten gegen die Trauer

Der fünfjährige Hund Minos dient in einem Bestattungsinstitut in Ismaning als „Herzensöffner“ für Trauernde. Seine Halterin hat ihn schon als Welpen an die Trauerarbeit herangeführt.

Von Sabine Wejsada

Penzberg zwischen Würde und Widerstand
:Protest gegen Krematorium

Die geplante Einäscherungsanlage am Penzberger Friedhof bringt Anwohner auf die Barrikaden. Sie machen bei der Bürgerversammlung ihrem Ärger Luft. Eine Bürgerinitiative formiert sich.

Von Alexandra Vecchiato

Toter Säugling
:„Wir werden ihn nie vergessen“

Vor zwölf Jahren wird im Saarland ein toter Säugling in einem Gebüsch gefunden. Kein Name, keine Mutter, keine Hinterbliebenen. Nur ein Ehepaar, dem der Junge einfach nicht aus dem Kopf geht. Bis heute.

SZ PlusVon Julian Gerstner

Medizin
:Ein gutes Ende?

Der selbstgewählte Tod der Kessler-Zwillinge zeigt das Dilemma am Lebensende: Glaube und ethische Prinzipien mögen hilfreiche Grundpfeiler sein, doch Pflegenotstand und die Angst vor Leid machen es schwer, einen angemessenen Weg zu finden.

SZ PlusVon Werner Bartens

Palliativpflege
:Zwei Frauen und der Tod

Sterben in der Abstellkammer? Nur mit Morphin? Ohne Betreuung? Wegen solcher Vorurteile klären Michaela Bayer und Sara Loy mit viel Engagement über ihren Job, die Palliativpflege, auf – im Alltag und auf Instagram. Eine Nachtschicht im Münchner Klinikum Großhadern.

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Krailling
:Geschäftsleute protestieren gegen Krematorium

Firmeninhaber im Kraillinger Gewerbegebiet kritisieren die Pläne von Bestattern. Sie befürchten eine Wertminderung ihrer Immobilien und fordern, den Standort zu überdenken.

Von Michael Berzl

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