Eine Ausstellung zu „Sternenkindern“ in Fürstenfeldbruck widmet sich dem Tabuthema Fehl- und Totgeburten. Sie zeigt, dass betroffene Eltern nicht nur Anspruch auf Trauer, sondern auch auf Beratung haben – und welche Hilfsangebote es gibt.
Gen Z und Schuldgefühle
:„Ich habe als Freundin versagt“
Drei junge Frauen, drei Momente, die sich nicht mehr ändern lassen. Eine Geschichte über Reue – und darüber, was danach kommt.
Assistierter Suizid
:Sterbehilfe bei Demenz: Geht das überhaupt noch?
Für den assistierten Suizid in Deutschland gilt: Nur wer noch urteils- und entscheidungsfähig ist, darf ihn in Anspruch nehmen. Über ein Dilemma, das Betroffene zu frühen Entscheidungen drängt.
Assistierter Suizid
:Wie man Menschen beim Sterben hilft
Seit einigen Jahren besteht in Deutschland die Möglichkeit des assistierten Suizids. Das Interesse ist groß, die Sorgen sind es auch. Was also tun? Fragen an zwei Experten.
Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck
:Kinoabend zum Thema Tod
Am 16. April wird der preisgekrönte Film „Ich sterbe. Kommst du?“ von Benjamin Kramme gezeigt, der Regisseur ist anwesend.
Kino
:Und es lohnt sich eben doch
Eine Clownin verliert ihren Mann und ihre Kinder bei einem Verkehrsunfall, trotzdem will sie weiter am Leben teilnehmen. Die Geschichte hinter dem Buch „Vier minus drei“ bewegte Österreich – nun hat Adrian Goiginger sie auf meisterhafte Weise verfilmt.
Bestattungen
:Ordentlich Asche machen
Ob in Penzberg, Krailling oder neuerdings am Ammersee: Private Anbieter planen in der Region um München mehrere Krematorien. Doch die stoßen auf Widerstände. Und es stellt sich die Frage: Braucht es sie überhaupt?
Tierbestattung
:Mensch und Tier in einem Grab? Das könnte in München bald erlaubt sein
Bisher sind gemeinsame Bestattungen nur an wenigen Orten in Deutschland möglich. Nun wird geprüft, ob das ein Modell für die Stadt sein kann – wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind.
MeinungMedizin
:Der Tod darf kein Tabu sein
Viele Angehörige tun sich schwer damit, im Ernstfall im Sinne eines schwer kranken Patienten zu entscheiden. Mit frühen Gesprächen ließe sich das Leid am Lebensende oft verringern.
Assistierter Suizid
:„Ich halte diese Familie nicht mehr aus, ich halte den Schmerz nicht mehr aus“
Zwei Jahre lang kämpfte Noelia Castillo in Spanien darum, Sterbehilfe zu erhalten. Sie rang mit der Justiz, mit ihrem Vater, mit konservativen Christen. Nun hat sie unter Aufsicht von Ärzten ihr Leben beendet.
Umstrittenes Bauvorhaben
:Landkreis lehnt Krematorium in Krailling ab
Das Nein aus Starnberg kommt Unternehmern im Gewerbegebiet gelegen, denn sie kritisierten von Anfang an das Projekt eines Bestatterverbunds. Nun beginnt die Suche nach einem Ausweichstandort.
SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Darf ich die Geheimnisse einer Verstorbenen offenbaren?
Eine Jugendleiterin bewahrt Briefe auf, die Teenager einst an ihr Zukunfts-Ich schrieben. Eine der Teilnehmerinnen von damals lebt nicht mehr. Unsere Kolumnistin hat eine Idee, was die Jugendleiterin mit dem Brief tun könnte.
Mordfall in Bramsche
:Ihr Sohn lebt nicht mehr. Aber in der Wohnung ist er überall
Sanella F. musste mit ansehen, wie ihr 16-jähriger Sohn von ihrem Nachbarn erschossen wurde. Vor der Haustür. Auch drei Jahre danach kommt ein Umzug für sie nicht infrage. Wie es ist, mit dem Unfassbaren weiterzuleben.
Der tödliche Unfall von Starnberg
:Ein Ort ist geschockt – und gespalten
Auch gut eine Woche, nachdem ein achtjähriger Junge von einem Lkw überrollt wurde, herrscht in der Stadt tiefe Trauer. Gleichzeitig ist die Stimmung im Wahlkampf aufgeheizt. Und der Verkehr bleibt ein Reizthema.
Zum Tod von Rita Süssmuth
:Abschied von einer Kämpferin
Rita Süssmuth war eine der wichtigsten Frauenpolitikerinnen der Bundesrepublik. Das politische Berlin ehrt die ehemalige Bundestagspräsidentin und Frauenministerin mit einem Trauerstaatsakt.
US-Schauspieler
:„Grey’s Anatomy“-Star Eric Dane stirbt mit 53 Jahren an ALS
Eric Dane wurde als Arzt in der Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“ weltweit berühmt. 2025 gab er bekannt, eine unheilbare Krankheit zu haben.
Literatur
:Das sollen wir gewesen sein?
„Seine Angst vor explodierenden Frauen war groß“: Zwei neue Romane von Bodo Kirchhoff und Christien Brinkgreve erzählen von Ehen in der Rückschau.
„Mein Abschied“ von Christine Mann
:Was im Grenzbereich zwischen Leben und Tod geschieht
Unter dem Titel „Mein Abschied“ hat Frido Mann letzte Aufzeichnungen seiner Frau Christine herausgegeben: Sie dokumentieren den Klinikalltag zu Corona-Zeiten – und berühren die großen Fragen nach der Existenz Gottes.
Palliatives Tagesangebot
:„Leben zu können, ohne sich erklären zu müssen, das ist hier möglich“
Im Christophorus-Haus in München treffen sich zweimal die Woche Menschen, die bald sterben werden. Denn hier finden sie eine Nähe und ein Verständnis, die anders sind als mit der Familie oder Freunden.
Krebs
:Wenn von vier Freunden nur zwei übrig bleiben
Oliver verliert seine Frau, einige Monate später Anna ihren Mann: Beide sterben an Krebs. Wie der Tod zwei junge Familien zerbricht – und wie eine besondere Freundschaft entsteht, indem sie über das Unaussprechliche sprechen.
Rap
:Schreien, abdrehen und im Schmerz zerfließen
Auf „My Ghosts Go Ghost“ verarbeitet das experimentelle Hip-Hop-Duo „By Storm“ seine Trauer um ein totes Bandmitglied. Das klingt nach Apokalypse – und schafft Hoffnung.
Medizin
:Lebenserwartung: Wie viel Einfluss haben die Gene wirklich?
Lebensstil oder DNA: Eine aktuelle Studie lotet das Verhältnis von inneren und äußeren Faktoren für das Alter neu aus. Was das für jeden Einzelnen bedeutet.
Residenztheater München
:Sterben, diese Sonderrealität
Lisa Stiegler inszeniert Simone de Beauvoirs autobiografischen Klassiker „Ein sanfter Tod“: ein Kammerspiel zwischen Mutter und Töchtern am Lebensende, gütig und gnadenlos.
Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen
Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Tod nach der Disco: Geh nie im Zorn
Ein 17-Jähriger verlässt im Streit das Haus, verunglückt – und zwingt seine Eltern zu einer der schwersten Entscheidungen ihres Lebens. Folge sieben der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht
Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
„Ein sanfter Tod“ am Residenztheater München
:Wie ist es, wenn die eigene Mutter im Sterben liegt?
Simone de Beauvoir setzte sich in ihrem Buch „Ein sanfter Tod“ mit dem Abschiednehmen auseinander. Die Residenztheater-Schauspielerin Lisa Stiegler bringt es nun auf die Bühne im Marstall. Es ist ein Herzensprojekt.
Ehrenamt in Dachau
:„Das kann ja nicht sein, dass man in so einem Moment ganz alleine ist“
Ambulante Hospizbegleiter betreuen Menschen in ihren letzten Tagen im gewohnten Umfeld zu Hause. Dabei entlasten sie auch deren Angehörige. Melanie Fuchs übt das schwierige Ehrenamt seit 13 Jahren aus und ist dafür nun ausgezeichnet worden.
Psychologie
:Wie wird man eigentlich weise?
Der Berliner Psychiater Michael Linden erklärt, warum Weisheit vor Verbitterung schützt, auch bei Beziehungsproblemen hilfreich sein kann – und was sie mit dem Alter zu tun hat.
Megatrend Longevity
:Die Gesundheitsindustrie hat das Ewige Leben für sich entdeckt
Grüner Tee, Kältesauna, Olivenpresswasser: An der Longevity-Industrie kommt man dieser Tage kaum vorbei. Dagegen ist die Vorbereitung aufs eigene Sterben eher weniger gefragt.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Sterbebegleiterin: „Ich bekomme weit mehr, als ich gebe“
An den Feiertagen über letzte Dinge reden? Und wie über den Tod sprechen? Antworten einer Sterbebegleiterin.
Kunstprojekt „Bevor ich sterbe, möchte ich“
:Eine Tafel voller Wünsche
Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, ein Haus am Meer und vor allem Frieden: Im Zuge eines Kunstprojekts entsteht im Marienstift Dorfen eine Liste mit letzten Wünschen der Bewohner und Bewohnerinnen.
SZ Gute Werke
:Wie viele Schicksalsschläge kann ein Mensch ertragen?
Vor 14 Jahren verliert Anna F. ihren Sohn an Krebs, vor zwei Jahren trifft sie selbst eine schlimme Diagnose: ein Tumor in der Lunge. Aber das ist nicht alles, was die 64-Jährige zu verkraften hat.
Weihnachten
:„Wenn der Herzensmensch geht, ist das unfassbar hart. Besonders an Heiligabend“
Die Weihnachtstage können für Alleinlebende sehr einsam sein. Der ehemalige evangelische Pastor Torsten Resack organisiert am 24. Dezember ein gemeinsames Festessen. Wer alles mitfeiern kann – und warum er besonders Trauernde ansprechen möchte.
Bestattungskultur im Oberland
:Eine Wiese mit Bäumen als letzte Ruhestätte
Die Familie von Poschinger plant bei Gut Waltersteig in Herrnhausen eine Friedwiese für Urnengräber. Eurasburgs Gemeinderat verschiebt eine Entscheidung, um Befürchtungen von Anwohnern vor zu viel Verkehr zu entkräften.
Alltagshelden
:„Ich kann dir gar nicht zurückgeben, was du alles für mich getan hast“
Der Retter am Unfallort, die Ordensschwester, der verstorbene Vater: Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, wer in diesem Jahr ihr ganz persönlicher Alltagsheld war. Elf bewegende Antworten.
New York
:US-Schauspieler Peter Greene gestorben
Der Film-Bösewicht aus „Pulp Fiction“ und „Die Maske“ wurde im Alter von 60 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden. Näheres zur Todesursache ist bisher nicht bekannt.
MeinungGesellschaft
:Menschen müssen sterben dürfen. Aber nur, wenn sie es wirklich wollen
Das Recht auf den eigenen Tod ist ein Grundrecht, das noch nicht geregelt ist. Politik und öffentliche Meinung sind da gespalten. Wie sollte es auch anders sein.
Corona
:Studie widerlegt Mythen um erhöhte Sterblichkeit nach mRNA-Impfung
Das Gegenteil scheint richtig zu sein: Menschen, die sich gegen Sars-CoV-2 haben impfen lassen, leben sogar länger. Woran das liegt.
Palliativ- und Trauerkultur
:„Geschmolzener Schnee ist für immer weg“
Im Einrichtungsverbund Steinhöring leben Menschen mit Beeinträchtigung. Auch sie werden alt oder krank und sterben. Doch wie erklärt man ihnen den Tod, wenn das Verstehen schwerfällt?
Familien-Newsletter
:Welche Rolle spielt der Tod in unserem Leben?
Unser Autor war für eine Recherche auf einem Friedhof – und musste an einen Freund denken, der niemanden mehr aus seiner Kernfamilie hat. Mit Anfang dreißig.
SZ JetztJunge Trauer
:„Obwohl es fünf Jahre her ist, ist mein Papa immer präsent“
Wenn man jung ist, rechnet man nicht damit, dass Mutter oder Vater früh sterben. Wie schafft man es, mit dem Verlust umzugehen?
SZ JetztPsychologie
:„Ich war mir sicher: Ich sterbe jetzt”
Lea fürchtet sich seit ihrer Jugend ständig vor dem Tod. Selbst Waschmittel kann bei ihr Panik auslösen. Über eine Angst, die für viele schwer greifbar ist.
Istanbul
:Abschlussgutachten bestätigt Vergiftung durch Schädlingsbekämpfungsmittel
Die deutsche Familie im Istanbul-Urlaub starb durch ein Pestizid, das ihr Hotel gegen Schädlinge einsetzen ließ. Die beauftragte Firma arbeitete ohne Genehmigung – was offenbar bereits im April einen kleinen Jungen das Leben kostete.
Bestattungswesen
:Vier Pfoten gegen die Trauer
Der fünfjährige Hund Minos dient in einem Bestattungsinstitut in Ismaning als „Herzensöffner“ für Trauernde. Seine Halterin hat ihn schon als Welpen an die Trauerarbeit herangeführt.
Penzberg zwischen Würde und Widerstand
:Protest gegen Krematorium
Die geplante Einäscherungsanlage am Penzberger Friedhof bringt Anwohner auf die Barrikaden. Sie machen bei der Bürgerversammlung ihrem Ärger Luft. Eine Bürgerinitiative formiert sich.
Toter Säugling
:„Wir werden ihn nie vergessen“
Vor zwölf Jahren wird im Saarland ein toter Säugling in einem Gebüsch gefunden. Kein Name, keine Mutter, keine Hinterbliebenen. Nur ein Ehepaar, dem der Junge einfach nicht aus dem Kopf geht. Bis heute.
Medizin
:Ein gutes Ende?
Der selbstgewählte Tod der Kessler-Zwillinge zeigt das Dilemma am Lebensende: Glaube und ethische Prinzipien mögen hilfreiche Grundpfeiler sein, doch Pflegenotstand und die Angst vor Leid machen es schwer, einen angemessenen Weg zu finden.
Palliativpflege
:Zwei Frauen und der Tod
Sterben in der Abstellkammer? Nur mit Morphin? Ohne Betreuung? Wegen solcher Vorurteile klären Michaela Bayer und Sara Loy mit viel Engagement über ihren Job, die Palliativpflege, auf – im Alltag und auf Instagram. Eine Nachtschicht im Münchner Klinikum Großhadern.
Krailling
:Geschäftsleute protestieren gegen Krematorium
Firmeninhaber im Kraillinger Gewerbegebiet kritisieren die Pläne von Bestattern. Sie befürchten eine Wertminderung ihrer Immobilien und fordern, den Standort zu überdenken.