Klaus Briegleb
Klaus Briegleb und der BND

Wer bin ich?

Der linke Literaturhistoriker Klaus Briegleb war jahrelang vertraut mit dem berüchtigten BND-Chef Reinhard Gehlen. Über das Jahr 1968 und eine fatale Verbindung.

Von Willi Winkler

BND-Skandal

Ärger im Alpenland

Vor Jahren soll der Bundesnachrichtendienst in Österreich 2000 Ziele ausgespäht haben, darunter Firmen, Botschaften, das Wiener Kanzleramt. Jetzt verlangt das Nachbarland Aufklärung.

Von Peter Münch und Ronen Steinke, Wien/Berlin

BND-Spionage in Österreich

"Das Ausmaß der Überwachung war ein enormes"

Medienberichten zufolge soll der BND jahrelang die Telekommunikation zentraler Einrichtungen bespitzelt haben. Für Österreich sind die Vorwürfe nicht neu, doch die Details seien "irritierend", sagt Bundeskanzler Kurz.

BND
Bundesnachrichtendienst

Mauern, schwärzen, schweigen

Der BND muss nach diversen Skandalen für Lauschaktionen im Ausland um Erlaubnis bitten. Doch vor dem zuständigen Gremium ist der Geheimdienst wenig auskunftsfreudig.

Von Reiko Pinkert und Ronen Steinke, Berlin

Zwei junge Frauen gehen am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Berlin vorbei - die Behörde steht 2018 aufgrund der Bremer Asyl-Affäre unter Druck.
SZ Espresso

Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Göring-Eckardt über Bamf-Skandal, Sanierungspaket bei Opel, militärische Eskalation in Gaza.

Von Jana Anzlinger

Gerhard Schindler
Ex-Geheimdienstchef Gerhard Schindler

"Unsystematisch und unübersichtlich"

Ex-BND-Chef Schindler kritisiert im SZ-Interview, dass die deutsche Politik kaum Konsequenzen aus den Snowden-Enthüllungen vor fünf Jahren gezogen hat.

Überwachung durch BND

"Es gab kein Unrechtsbewusstsein"

Das Ausspähen europäischer Politiker durch den BND sei schleichend Praxis geworden, sagt Ex-Geheimdienstchef Gerhard Schindler. Die Kontrolle sei bis heute schwach.

Interview von Ronen Steinke, Berlin

SZ Espresso

Der Tag kompakt vom 16.05.2018 - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Lea Kramer

Finland Helsinki 1952 Summer Olympics Incident
Barbara Rotraut Pleyer

Der gekaufte Engel des BND

Barbara Rotraut Pleyer wird mit einer Protestaktion bei den Olympischen Spielen 1952 berühmt. Danach reist sie als Friedensaktivistin um die Welt - üppig finanziert dank BND-Chef Gehlen.

Von Willi Winkler

Reinhard Gehlen GER Geheimdienst General a D zu Hause an seinem Schreibtisch in Berg
Deutsche Geschichte

BND installierte Spitzel bei Willy Brandt

Dokumente aus dem Nachlass des ersten Geheimdienstchefs zeigen: Der SPD-Politiker und spätere Bundeskanzler sollte diskreditiert werden.

Von Uwe Ritzer und Willi Winkler

BND

Mal laut, mal leise

Ein Präsident des Bundesnachrichtendienstes wie Bruno Kahl prägt deutsche Außenpolitik mit. Doch er wandelt auf schmalem Grat. Was passieren kann, wenn man an die Öffentlichkeit geht, hat zuletzt sein Vorgänger Gerhard Schindler erlebt.

Von Ronen Steinke, Berlin

BND

Darf der das?

BND-Chef Kahl spricht aus, was Berlin scheut: Russland ist eine Gefahr.

Von Stefan Kornelius

Putin ordnet Überprüfung der Gefechtsbereitschaft an
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Internationale Konferenz der Sozialdemokratischen Partei Europas
SZ Espresso

Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Parteitag der SPD, UN-Sicherheitsrat zu Jerusalem, Gefängnisstrafe für VW-Manager.

Von Dorothea Grass

Spionage

Bekämpfen Erdoğans Spitzel einfach nur den Terror?

Gemäß dem BGH ist ausländische Spionage auf deutschem Boden nicht unbedingt strafbar - das Leiturteil stammt allerdings aus der Zeit vor dem Putsch in der Türkei. Nun herrscht Sorge, dass türkische Maulwürfe sich darauf berufen.

Von Georg Mascolo und Ronen Steinke, Berlin

Erste öffentliche Anhörung der Nachrichtendienst-Chefs
Geheimdienste

Drei Herren zeigen ihr Gesicht

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik geben die Chefs von BND, MAD und Verfassungsschutz gemeinsam öffentlich Auskunft. Echte Details zu ihrer Arbeit verraten sie aber nicht.

Von Ronen Steinke, Berlin

Hamas Chief Ismail Haniyeh gestures as he delivers a speech over U.S. President Donald Trump's decision to recognize Jerusalem as the capital of Israel, in Gaza City
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Eva Casper

Zeitung: Thaksin suchte Unterschlupf in Bonn
BND

Die Glaubwürdigkeit des Werner Mauss

Hat der Geheimagent Steuern hinterzogen? Zu seiner Verteidigung führt Mauss ausgerechnet einen angeblichen Auftrag des "Spiegels" an. Der ehemalige Chefredakteur widerspricht sofort.

Von Ralf Wiegand, Bochum

U.S. Senate Debates Tax Reform Bill
SZ Espresso

US-Senat für Trumps Steuerreform, EU plant Notfall-Fonds, Spitzel bei Willy Brandt

Was heute wichtig ist und wird.

Von Tobias Dirr

Trump trifft Lawrow
Agenten

Wie Geheimdienste mit sensiblen Informationen umgehen

Spione habe klare Regeln dafür, wann Erkenntnisse weitergeben werden dürfen. Trump hat diese mit seinen Prahlereien missachtet.

Von Hans Leyendecker, Georg Mascolo und Peter Münch

Turkish President Erdogan makes a speech during a meeting in Istanbul
Türkei

Bundesregierung warnt Erdoğan vor Beschädigung der Beziehungen

Direkte Konsequenzen scheint Berlin aus den Nazi-Vorwürfen gegen Merkel aber nicht zu ziehen. Man wolle der Taktik des türkischen Präsidenten nicht auf den Leim gehen, hieß es aus dem Auswärtigen Amt

BND

"Total überzogen"

Ein BND-Mitarbeiter wundert sich über die Aufregung wegen der Ausspähung ausländischer Medien durch den deutschen Auslandsgeheimdienst.

Von Hans Leyendecker

BND Außenstelle Bad Aibling
Überwachung

Bundesnachrichtendienst soll ausländische Journalisten bespitzelt haben

Ausgespäht wurden laut einem Medienbericht beispielsweise Telefonanschlüsse der BBC und der "New York Times" in Afghanistan. Der BND schweigt bisher zu den Vorwürfen.

NSA-Affäre

Merkel: Ich habe nichts gewusst

Im Untersuchungsausschuss sagt die Kanzlerin, erst spät von den BND-Abhörpraktiken erfahren zu haben. Der Geheimdienst habe gegen ihre Linie verstoßen, keine Verbündeten auszuspionieren.

Von Nico Fried, Berlin

German Chancellor Angela Merkel is heard as a witness during a parliamentary hearing about the NSA
NSA-Ausschuss

Merkel, Meisterin der aktiven Nicht-Aufklärung

Die Kanzlerin hat die volle Aufklärung der BND-Affäre versprochen. Ihre Aussage im NSA-Ausschuss zeigt: Ihr Anteil daran ist gering.

Von Thorsten Denkler, Berlin